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Aktuelles

Für werdende Mütter gehört die Wahl eines geeigneten Geburtskrankenhauses zu den wichtigsten Entscheidungen vor der Entbindung. Die Geburtshilfe des Krankenhauses St. Joseph-Stift stellt sich an diesem Wochenende (18. und 19. März 2017) auf der Messe Babywelt Dresden vor.

Hebammen, Stillberaterinnen und Kinderkrankenschwestern stehen am Messestand Rede und Antwort. Im persönlichen Gespräch erfahren Interessierte alles Wissenswerte zu den Themen Geburtsvorbereitung, Entbindung und Wochenbett. Dazu gehören auch das Stillen und die Stillförderung, die im St. Joseph-Stift großgeschrieben werden. Seit sechs Jahren ist das St. Joseph-Stift Babyfreundliche Geburtsklinik, erst im Januar diesen Jahres erfolgte die erfolgreiche Re-Zertifizierung nach WHO und UNICEF. Im Mittelpunkt des Konzeptes stehen die körperlichen und seelischen Bedürfnisse des Neugeborenen und die enge Bindung zwischen Eltern und Kind. Bei den Dresdner kommt das Konzept gut an: 1.613 Kinder erblickten im letzten Jahr das Licht der Welt - absoluter Rekord und 13 Geburten mehr als im Vorjahr.

Mütter und Paare sind Dank eines breiten Beratungs- und Kursangebotes auch vor und nach der Geburt im St. Joseph-Stift bestens aufgehoben. Dazu gehören unter anderem Geburtsvorbereitungskurse, Akupunktur zur  Geburtsvorbereitung, ein Stillinformationskurse, eine Stillgruppe, Babymassage sowie Rückbildungsgymnastik. Kinder ab 4 Jahren bereiten sich einmal im Monat in der Geschwisterschule auf die Rolle als „großes Geschwisterkind“ vor. (Infos zum Angebot der Geburtshilfe)

Die Messe findet am 18. und 19. März 2017 im Erlwein-Forum (Ostrapark, Messe Dresden) statt und hat an beiden Tagen von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Die Stillgruppe am Donnerstag (9. März) muss leider entfallen. Der nächste Treff der Stillgruppe findet am Dienstag (14. März) statt. Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Das Krankenhaus St. Joseph-Stift erhält von WHO und UNICEF erneut das Zertifikat „Babyfreundliche Geburtsklinik“. 8.870 Kinder wurden in sechs Jahren ‚Babyfreundlich‘ hier geboren, mit einem deutlichen Anstieg gestillter Babys.

Das Krankenhaus St. Joseph-Stift ist und bleibt „Babyfreundliche Geburtsklinik“. Die Klinik erhielt jetzt erneut das internationale Qualitätssiegel nach erfolgreich bestandener Re-Zertifizierung durch eine unabhängige Kommission der WHO/ UNICEF-Initiative Ende Januar. Jetzt erhielt die Klinik offiziell Die Klinik erfüllt sämtliche Anforderungen an die Umsetzung der B.E.St.®-Richtlinien der Initiative mustergültig. (B.E.St.® steht für Bindung, Entwicklung und Stillen.) In einigen Punkten wie Personaleinsatz und Schulungskonzept gehe man sogar über das Geforderte hinaus. Der Schutz und die Förderung der Bindung zwischen den Eltern und ihrem Kind stehen im Mittelpunkt der Betreuung. Im St. Joseph-Stift zieht man nach sechs Jahren ein positives Resümee zur Umsetzung des Konzeptes. Das betrifft die Stillrate und Bindungsförderung, Kernpunkte des Betreuungskonzeptes. Für Ärzte, Hebammen und Kinderkrankenschwestern ist ‚Babyfreundlich‘ als qualitätssichernde Maßnahme zur Selbstverständlichkeit geworden.

8.870 Neugeborene wurden seit der Erst-Zertifizierung im Januar 2011 in einem besonders babyfreundlichen Umfeld im St. Joseph-Stift geboren. Das Krankenhaus gehörte damals als dritte zertifizierte Klinik zu den Vorreitern in Sachsen. In Dresden war es sogar die erste Klinik mit dieser Auszeichnung. Inzwischen sind insgesamt fünf Kliniken sachsenweit zertifiziert.

Dr. med. Axel Gatzweiler, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe: „Im letzten Jahr haben wir 1.613 Mutter-Kind-Paare bei ihrem Start in ein gemeinsames Leben begleitet. So viele Geburten gab es zuletzt vor 35 Jahren. Es zeigt, dass der Fokus des Konzeptes auf Körperkontakt, eine starke Mutter-Kind- bzw. Familienbindung und Stillen, Schwangere erreicht und sehr gut angenommen wird.“

Babys werden heute häufiger gestillt
Besonders erfreulich ist der deutliche Anstieg gestillter Babys im St. Joseph-Stift. Während im Jahr 2010 vor der Zertifizierung lediglich 83% der Mütter ausschließlich gestillt oder bei medizinischer Notwendigkeit nach den Richtlinien der Initiative zugefüttert haben, stieg dieser Anteil um 14 % auf 97% im Jahr 2016. Damit liegt die Stillrate weit über den durch die Initiative geforderten 85%. Die verfügbaren Zahlen für Deutschland deuten darauf hin, dass rund 90% aller Mütter zu stillen beginnen (Nationale Stillkommission). Dass Stillen die optimale und natürlichste Form der Ernährung für Neugeborene darstellt und sich positiv auf die Bindung zwischen Mutter und Kind auswirkt, belegen zahlreiche Studien. Gestillte Kinder sind unter anderem weniger anfällig für Erkrankungen der oberen Luftwege und des Magen-Darm-Traktes. Allergien treten seltener auf. Muttermilch ist jederzeit verfügbar, hygienisch einwandfrei und reich an allen wichtigen Nähr- und Abwehrstoffen. Vorteile für stillende Mütter liegen zum Beispiel in der raschen Rückbildung der Gebärmutter, der Vorbeugung von Osteoporose und der Verminderung von Brust- und Eierstockkrebs.

„Im Stillgespräch und bei der Stillvisite beraten und leiten wir Mütter ganz individuell an. Auch wenn das Stillen eigentlich die natürliche Form der Ernährung ist, muss man erst Sicherheit und Routine erlangen. Dabei helfen zum Beispiel verschiedene Stillpositionen“, so Stillberaterin Ramona Wegehenkel. „Besonders gefordert sind wir, wenn Probleme beim Stillen auftauchen. Die Zeit dafür nehmen wir uns gern und das ganz unabhängig von der Tages- oder Nachtzeit.“ Seit der Erstzertifizierung hat sich im St. Joseph-Stift viel entwickelt. Statt anfänglich einer Stillberaterin, gibt es mittlerweile vier, darunter eine ärztliche Kollegin. Außerdem wurden durch die Auseinandersetzung mit den Themen einheitliche Beratungsinhalte für alle im Team entwickelt. Das unterstützt die Mütter in der ersten Zeit mit ihren Babys und vermittelt Sicherheit. Auch die Stillangebote wurden deutlich ausgebaut: Eine Stillambulanz, eine Stillgruppe und ein Stillinformationskurs für Schwangere kommen dem Bedarf der Mütter vor und nach der Geburt entgegen. Aber auch Frauen, welche nicht stillen können oder wollen, sind im St. Joseph-Stift gut aufgehoben. Das geschulte Personal kennt viele Möglichkeiten, um die Bindung zwischen Eltern und Kind so stark wie möglich zu fördern. Frauen, die ihr Kind mit der Flasche ernähren, werden individuell in die bindungsfördernde Flaschenernährung eingeführt.

Für das Team sind es vor allem die positiven Rückmeldungen der Mütter, die motivieren: „Durch die Zertifizierung 2011 haben wir alle viel dazu gelernt und das Verständnis vor allem für das Konzept‚ Bindung, Entwicklung und Stillen‘ ist bei allen gewachsen, “ bestätigt Ramona Wegehenkel. „Besonders schön und wichtig sind dabei positive Erfahrungen, zum Beispiel wenn man sieht, wie ein Neugeborenes mit Anpassungsschwierigkeiten im Hautkontakt ruhig wird und sich besser stabilisiert.“

Weitere im Haus mittlerweile bewährte Maßnahmen zur Förderung der Eltern-Kind-Bindung, sind das 24-Stunden-Rooming-In, bei dem die Kinder während des gesamten Aufenthalts bei ihren Müttern untergebracht sind und das Bonding. Bonding ist die erste Kontaktaufnahme über direkten Hautkontakt zwischen den Eltern und ihrem Säugling. Dieser Kontakt vermittelt Geborgenheit und Sicherheit. Das erste Fühlen, Riechen, Schmecken, Sehen, Hören ist von starken Emotionen geprägt und fördert die soziale Bindung. Das beginnt gleich nach der Geburt mit mindestens einer Stunde in direktem Hautkontakt noch im Kreißsaal und wird für die kommende Zeit zum festen Ritual.

‚Babyfreundlich‘ als Qualitätssiegel
Die „Initiative Babyfreundliches Krankenhaus“ wurde durch WHO und UNICEF ins Leben gerufen und existiert seit 1992 in Deutschland. Hauptaugenmerk liegt seitdem bei der Umsetzung der B.E.St.®-Kriterien, die Bindung, Entwicklung und Stillen umfassen. Besonders die Eltern-Kind-Bindung soll so gefördert werden. Seit 2010 werden nach diesen Vorgaben Krankenhäuser mit dem Qualitätssiegel „Babyfreundlich“ ausgezeichnet. Heute kommen fast 20% aller Neugeborenen in einem der 99 zertifizierten Kliniken zur Welt.

Die Klinik für Innere Medizin lädt niedergelassene Ärzte und Kollegen zu folgender Fortbildungsveranstaltung ein:

FORTBILDUNG
Erfahrungsaustausch Klinik & Praxis

MI 01.03.2017, 19:00 BIS 21:00 UHR
Krankenhaus St. Joseph-Stift
Tagungszentrum Clara-Wolff-Haus, 3. Etage
Canalettostr. 13, 01307 Dresden

Programm
Begrüßung
ChA Dr. med. Heinrich Seckinger, Klinik für Innere Medizin

Modernes Anämiemanagement in Klinik und Praxis, therapeutische Möglichkeiten
Dr. rer. nat. Anja Kayer, Medizinische Abteilung Fa. Vifor Pharma Deutschland GmbH

Kurzbeiträge:

Hyponatriämie beim betagten Patienten: Ursachen, Diagnostik und Therapie
ChÄ Dr. med. Barbara Schubert, Klinik für Innere Medizin

Sonografische Blickdiagnosen
ChA Dr. med. Heinrich Seckinger, Klinik für Innere Medizin

Endoskopische Blickdiagnosen
ChA Dr. med. Heinrich Seckinger, OÄ Ellen Marburg, Sebastian Valder, Michael Nebe, Klinik für Innere Medizin

Im Anschluss bietet sich die Gelegeneheit zum persönlichen Gespräch und zur Diskussion mt den Referenten und Kollegen. Wir freuen uns, Sie bei uns begrüßen zu dürfen.

Programm zum Herunterladen.

Weitere Einweiserveranstaltungen finden Sie hier.

Krankenpflegeschule informiert: Halle 2, Stand C8

Vom 20. bis zum 22. Januar informiert die Berufsfachschule für Gesundheits- und Krankenpflege am St. Joseph-Stifts über die Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger auf der Messe „KarriereStart“:

St. Joseph-Stift
Halle 2, Stand C8

Am Stand wird nicht nur erklärt, sondern auch praktisch Hand angelegt - ein Prinzip, das auch für eine Ausbildung im St. Joseph-Stift prägend ist. Als Besonderheit ist ein Injektionsarm im Einsatz. Hier kann man seine ruhige Hand beim Spritzen setzen testen und so vielleicht seine Begabung für eine Ausbildung in der Pflege entdecken.

Wer sich für eine Ausbildung an der Berufsfachschule im St. Joseph-Stift entscheidet, kann sich auf eine praxisnahe Ausbildung verlassen. Entscheidender Erfolgsfaktor ist, dass die Auszubildenden in der Theorie das lernen, was Sie für die Berufspraxis tatsächlich benötigen. Die konsequente Umsetzung dieses Prinzips ist heute nicht überall selbstverständlich. Wir stehen dafür wie kaum ein anderer.

Die unmittelbare Nähe zum Krankenhaus, eine konsequente Verknüpfung von Theorie und Praxis sowie eine hohe Übernahmequote von Absolventen in die Berufspraxis zeichnen die Krankenpflegeschule aus. Jedes Jahr stehen 25 Ausbildungsplätze in diesem zukunftssicheren Pflegeberuf in der hauseigenen Ausbildungseinrichtung zur Verfügung.

Die KarriereStart ist am Freitag (20.01.) von 9:00 bis 17:00 Uhr und am Samstag und Sonntag jeweils von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.

Informationen für Interessierte
Marion Opitz, Schulleitung
schule@josephstift-dresden.de
Tel. 0351 44 40-23 54

Lesen Sie mehr im Flyer und unserer Webseite.

Alljährliche Haussegnung mit Weihrauch und Weihwasser.

Anlässlich des Dreikönigstages am 6. Januar, dem Fest der „Erscheinung des Herrn“, fand am vergangenen Freitag in unserem Haus die Haussegnung statt.

Im Beisein von Geschäftsführer Peter Pfeiffer, Pflegedirektorin Andrea Hasselbach, den Seelsorgerinnen sowie Ordensschwestern segnete  Pfarrer Bautz am Freitag Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aller Stationen und Abteilungen und wünschte Kraft, Ausdauer und gutes Gelingen im kommenden Jahr. So kamen auf den Stationen und in den Abteilungen für einige Momente alle zusammen, sangen und beteten. Die Haussegnung stellt die Räumlichkeiten und die Menschen darin unter den Schutz Jesus.

Besonders schön: Auch Patienten konnten lauschen, einige kamen aus ihren Zimmern und erfreuten sich an der Prozession – die Gesänge auf dem Gang sind immerhin nichts Alltägliches. Zwei Ordensschwestern inzensierten zudem mit Weihrauch und  Weihwasser. Als sichtbares Zeichen der Haussegnung steht die Inschrift „20+C+M+B+17“: „Christus Mansionem Benedicat: Christus segne das Haus“.

Neues Jahr, neue Vorhaben

Die Haussegnung setzt somit einen ‚Startpunkt‘ für das neue Jahr: Das große Bauvorhaben an der Georg-Nerlich-Str. schreitet voran. Mitte des Jahres soll die Fassade des neuen Westflügels fertig gestellt werden. Anfang Dezember letzten Jahres fand hier das Richtfest statt. Auch ein dritter Kreißsaal entsteht momentan und wird in wenigen Monaten die stetig steigenden Geburtenzahlen abfangen.

Ganz im Sinne des Dreikönigtages wünschen wir Ihnen allen ein gesegnetes und glückliches Neues Jahr 2017!

Oliver, unser 1000. Baby im Jahr 2016

Im Jahr 2016 wurden 1.613 Kinder geboren, 13 mehr als im Vorjahr / Neuer Kreißsaal erweitert die Abteilung

Das Geburtenhoch im Krankenhaus St. Joseph-Stift setzte sich auch im zurückliegenden Jahr 2016 fort. „Geboren im St. Joseph-Stift“ – hieß es für genau 1.613 Neugeborene. Damit wird der Rekord aus dem letzten Jahr abermals um 13 Geburten getoppt. Dabei reihen sich 808 Mädchen zahlenmäßig vor 805 Jungen. Insgesamt konnten drei Zwillingsgeburten und 207 Sonntagskinder verzeichnet werden. Die geburtenreichsten Monate waren der August mit 162 und der September mit 157 Geburten. Anton, Emil und Karl waren die beliebtesten Vornamen bei den Jungs – Namen die bereits im Vorjahr untern den Top 5 rangierten. Etwas mehr Bewegung gab es bei den Mädchennamen: Ella, Emilia, Hanna und Mathilda teilen sich die vorderen Plätze, wobei Mathilda im Vorjahr noch nicht mal in den Top 10 zu finden war. In wenigen Monaten wird ein dritter Kreißsaal in Betrieb genommen.

„Wir sind glücklich, dass sich unsere Klinik einer ungebrochenen Beliebtheit in Dresden erfreut“, so Geschäftsführer Peter Pfeiffer. „Mein großer Dank gilt unserem Team aus Hebammen, Kinderkrankenschwestern und Ärzten, die in unserem Haus jedes einzelne kleine Wunder jeden Tag mit viel Engagement und Persönlichkeit begleiten.“

Neuer Kreißsaal erweitert die Abteilung
Auf den anhaltenden Babyboom reagiert das St. Joseph-Stift mit der Erweiterung des Kreißsaalbereiches. Die Umbauarbeiten haben bereits begonnen. In wenigen Monaten wird ein dritter Kreißsaal in Betrieb genommen. Die räumliche Situation wird damit entlastet.

Weihnachten


Wenn
der dunkelsten
aller Nächte
Flügel wachsen
und ein Wunder
ganz leis
über die Schwelle
unserer Herzen
tritt

Isabella Schneider

 


Das Krankenhaus St. Joseph-Stift wünscht Ihnen eine gesegnete Weihnachtszeit und ein von Hoffnung, Freude und Frieden gefülltes neues Jahr 2017!


Richtfest auf dem Dach des Westflügels

Ab 2018 sind im neuen Gebäude die Abteilung für Akutgeriatrie sowie die Zentralambulanz untergebracht

Gestern (5.12.) wurde im Krankenhaus St. Joseph-Stift Richtfest für das Bauvorhaben Westflügel gefeiert. Nur 15 Monate nachdem Staatsministerin Barbara Klepsch und Geschäftsführer Peter Pfeiffer mit dem ersten Spatenstich die Arbeiten für den Neubau symbolisch aufnahmen, steht das Gebäude an der Georg-Nerlich-Straße nun komplett im Rohbau. Auf dem Dach des Gebäudes wurde ganz traditionell im kleinen Kreis von Mitarbeitern, Baubeteiligten und Ordensschwestern der Richtspruch gesprochen, dem Haus und allen Beteiligten sowie späteren Nutzern Glück und Segen gewünscht. Im neuen Gebäude, das voraussichtlich 2018 in Betrieb genommen wird, sind zukünftig die Akutgeriatrie und die klinikübergreifende Zentralambulanz im Erdgeschoss untergebracht. Der moderne, dreigeschossige Neubau entsteht für 16,9 Millionen Euro als Teilersatzneubau. Das Sächsische Staatsministerium fördert das Bauvorhaben mit 5,2 Millionen Euro. Geschäftsführer Peter Pfeiffer dankte allen am Bau beteiligten Firmen sowie der hauseigenen Abteilung,  die den Bau zeit- und kostengerecht vorantreiben.

Akutgeriatrie für die Versorgung Hochbetagter
Das St. Joseph-Stift rüstet sich mit dem Neubau besonders für die Versorgung hochbetagter Patienten. Der Anteil sehr alter Menschen (80 Jahre und älter) an der Bevölkerung wird sich in den nächsten Jahren um mehr als die Hälfte erhöhen. Dabei ist die Behandlung von älteren Menschen besonders herausfordernd nicht zuletzt aufgrund des Vorliegens von Mehrfacherkrankungen. Die Akutgeriatrie im St. Joseph-Stift fängt diesen Versorgungsbedarf zukünftig mit auf. Aus diesem Grund wurde der Bau noch während der Bauphase um eine weitere Etage aufgestockt.  Auf zwei Stationen stehen zukünftig regulär 52 Betten zur Verfügung.

Ergänzend zur stationären Versorgung soll im Erdgeschoss des Westflügels eine Geriatrische Tagesklinik mit 12 tagesklinischen Plätzen ihre Arbeit aufnehmen. Somit wird ein umfassendes Angebot an stationären und ambulanten Angeboten geschaffen.

Zentralambulanz bündelt alle Sprechstunden
Im Erdgeschoss entsteht die Zentralambulanz, die künftig alle 18 Sprechstunden an einem Ort zusammenführt, die bisher überwiegend im Haus verteilt sind. Patienten haben damit zukünftig kürzere Wege. Auch die fachübergreifende medizinische Zusammenarbeit wird aufgrund der räumlichen Nähe optimiert.

Unter dem Motto „Herz unter Stress“ stehen bei den diesjährigen Herzwochen Risikokrankheiten im Mittelpunkt der Aufklärung. Diese zählen zu den wichtigsten, beeinflussbaren Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Gemeinsam mit der Deutschen Herzstiftung möchten wir Sie über Prävention, Diagnostik und Therapie dieser Krankheiten informieren:

DIE 08.11.2016, 14:00 BIS 16:00 UHR
Krankenhaus St. Joseph-Stift
Tagungszentrum Clara-Wolff-Haus, 3. Etage
Canalettostr. 13, 01307 Dresden

PROGRAMM

Begrüßung und Eröffnung
Dr. med. H. Seckinger
Chefarzt der Klinik für Innere Medizin

Diabetes mellitus
Dr. med. Benedikt Stuhldreier
Facharzt der Klinik für Innere Medizin

Fettstoffwechselstörung
Dr. med. Vinzenz Grahl
Facharzt der Klinik für Innere Medizin

Bluthochdruck
Dr. med. G. Schwotzer
Oberarzt der Klinik für Innere Medizin

Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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