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Aktuelles

Die Erlöse aus der im Juli 2012 zum zweiten Mal erfolgreich in Dresden ausgetragenen Benefiz-Regatta „Rudern gegen Krebs“ hat die Stiftung Leben mit Krebs am 1. März drei Dresdner Institutionen übergeben, die sich für eine umfassende Versorgung von Krebspatienten engagieren. Neben der Palliativstation im Krankenhaus St. Joseph-Stift, waren dies der Sonnenstrahl e.V. Dresden sowie das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus.

„Wir freuen uns über den Erhalt der Spendenerlöse aus der Benefiz-Regatta „Rudern gegen Krebs“, so Dr. med. Barbara Schubert, leitende Oberärztin der Klinik für Innere Medizin am Krankenhaus St. Joseph-Stift Dresden. „Die Spende kommt in unserem Haus der direkten Versorgung unheilbar Krebskranker zugute. Für etwa 30% der betreuten Patienten spielen Niedergeschlagenheit und Depression als die Erkrankungserscheinungen verstärkende Probleme eine Rolle. Besonders im Winterhalbjahr treten Depressionen deutlich zutage. Lichttherapie kann die Behandlung von Depressionen unterstützen. Die Spende soll zur Einrichtung eines Lichttherapieplatzes verwendet werden.“

Im St. Joseph-Stift ist man auf die fächerübergreifende Behandlung von Krebserkrankungen spezialisiert. Angefangen bei der Diagnostik, die operativen chirurgischen Maßnahmen, die Therapie mittels Chemotherapie bis hin zur Nachsorge oder palliativmedizinischen Betreuung erhalten Tumorpatienten eine umfassende medizinische Versorgung. Das Ärzteteam hat sich neben der Therapie von Tumoren der Brustdrüse und der weiblichen Geschlechtsorgane auf die Behandlung von Primär- und Töchtergeschwülsten von Magen-, Darm- sowie Bauchspeicheldrüsenkrebs sowie Krebs der Gallenblase und Gallenwege spezialisiert.

Zum Europäischen Tag des Notrufes 112 besuchte die sächsische Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz Christine Clauß gemeinsam mit dem Europaabgeordneten Hermann Winkler das Krankenhaus St. Joseph-Stift.

In einem Rundgang informierten sich die Gäste über die Notfallversorgung. Insgesamt werden pro Jahr rund 9.500 Notfallpatienten im St. Joseph-Stift versorgt. Im Anschluss an die Notfallambulanz wurde die Funktionsdiagnostik sowie die im letzten Jahr neu eröffnete Operative Tagesklinik besichtigt.

Beeindruckt zeigten sich die Staatsministerin und Hermann Winkler vom funktionellen Aufbau des Hauses. Um Laufwege so gering wie möglich zu halten, sind für die Notfallversorgung wichtige Funktionsbereiche auf einer Ebene gleich im Erdgeschoss untergebracht. Dazu gehören die Notfallambulanz, die Radiologie, die Funktionsdiagnostik und die Operative Tagesklinik mit zwei OP-Sälen.

Europäischer Tag des Notrufes: Seit 2008 kann der EU-weite Notruf 112 in allen EU-Staaten kostenfrei von Festnetz und Mobiltelefon erreicht werden. Leider wissen dies bisher nur wenige Menschen. Der Aktionstag soll die Öffentlichkeit auf die Notfallnummer aufmerksam machen, damit man auch bei Notfällen im Ausland nicht lange überlegen muss.

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Die von AOK, BARMER GEK und der „Weissen Liste“ im letzten Jahr durchgeführte Patientenbefragung in Deutschland, bescheinigt dem Krankenhaus St. Joseph-Stift Bestnoten für die Patientenzufriedenheit. 94% der Befragten würden das St. Joseph-Stift weiterempfehlen. Damit liegt das Johannstädter Krankenhaus auf Platz 1 in Dresden und auf Platz 2 in Sachsen. Lediglich die Asklepios Klinik Hohwald schnitt mit 97% Weiterempfehlungsrate sachsenweit besser ab.

Neben der Weiterempfehlung wurden Zufriedenheitswerte in ganz verschiedenen Kategorien ermittelt. Auch hier gab es für das St. Joseph-Stift Bestwerte: Zufriedenheit der Patienten mit der ärztlichen Versorgung mit 91% (Bundesdurchschnitt 83%), der Pflege  mit 89% (Bundesdurchschnitt 82%) sowie der Organisation / Service mit 88% (Bundesdurchschnitt 79%). Kein anderes Krankenhaus in Dresden und Umgebung konnte bessere Werte erzielen. Damit liegt das Krankenhaus in jeder Kategorie deutlich über dem jeweiligen Bundesdurchschnitt.

Patienten können im Krankenhaus-Vergleichsportal der Weissen Liste, einem gemeinsamen Projekt der Bertelsmann Stiftung und der Dachverbände der größten Patienten- und Verbraucherorganisationen nach einem geeigneten Krankenhaus für ihren Behandlungsanlass suchen.

www.weisse-liste.de/krankenhaus

Die Therapie von Patientinnen und Patienten mit Darmkrebs ist im Krankenhaus St. Joseph-Stift jetzt optimiert. Möglich wird dies durch die Installation eines neuen Videokonferenzsystems und der Etablierung eines fächerübergreifenden Tumorboards (Fallbesprechung) für darmkrebserkrankte Patienten. Mithilfe der Videokonferenz können sich Experten für Strahlentherapie und Pathologie des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus mit den Fachexperten des St. Joseph-Stiftes austauschen und gemeinsam Therapieempfehlungen ausarbeiten. Dies sichert Patienten bei der Behandlung von verschiedenen Tumoren des Verdauungstraktes eine Therapie auf universitärem Niveau. „Die Etablierung des Tumorboards mittels Videokonferenz schafft für unsere Patienten ein Höchstmaß an Sicherheit und Transparenz. Alle Fachdisziplinen treffen gemeinsam eine Entscheidung über das Therapievorgehen“, erklärt Dr. med. Martin Freitag, Chefarzt der Klinik für Chirurgie am St. Joseph-Stift. Überdies erfolgt die Qualitätssicherung über das Tumordokumentationssystem unter anderem auch für das Krebsregister. Im St. Joseph-Stift werden jährlich rund 150 Patienten mit Darmkrebs behandelt und operiert.

Modernste Technik vernetzt Experten
Im dritten Stock des Krankenhauses wurde ein neuer Videokonferenzraum geschaffen.  Mit einem neuen Videokonferenzsystem, einer verschlüsselten und sicheren Verbindung,  zwei Beamern und großen Projektionsflächen zur Auswertung der diagnostischen Bilder ist die Kommunikation zwischen den Experten sichergestellt und nun enorm vereinfacht.

Interdisziplinäre Besprechung sichert optimale Behandlung
Ein Tumorboard ist eine bereichsübergreifende (interdisziplinäre) Fallbesprechung bei bösartigen Erkrankungen, bei der alle an der Behandlung beteiligten Fachexpertinnen und -experten eine gemeinsame Therapieempfehlung aussprechen. Anhand der Diagnose und der bereits diagnostizierten Befunde wird das weitere Therapievorgehen besprochen. Neben Chirurgen, Internisten, Onkologen und Radiologen aus dem St. Joseph-Stift nehmen zusätzlich Experten für Strahlentherapie und Pathologie des Universitätsklinikums Carl Gustav an diesen Sitzungen teil. Sie schalten sich bequem per Videokonferenz zu den wöchentlichen Tumorboard-Sitzungen zu. Die Befunde können gemeinsam besprochen werden. Die Auswertung und die Entscheidung über weitere Therapieschritte sind somit unkomplizierter geworden. Im Anschluss an die Konferenz wird der Patient über das Ergebnis und den weiteren Behandlungsverlauf zu jeder Zeit informiert. Zugute kommt dieses Verfahren  in allererster Linie den Patienten und deren Behandlung. Die Videokonferenz im Rahmen des Tumorboards bedeutet allerdings auch für die Ärzte einen erhöhten Grad der Vernetzung sowie Vorteile im Hinblick auf zeitliche und wirtschaftliche Ressourcen. So bleibt mehr Zeit für die Patienten.

Klinik für Chirurgie

Das Netzwerk Beckenboden präsentiert sich mit eigener Homepage. Betroffene und Interessierte können sich hier informieren:

www.netzwerkbeckenboden.de

Als zentrale Anlaufstelle im Web dient die Webseite vorallem Betroffenen als Einstieg zur Information und Kontaktaufnahme.

Das Netzwerk Beckenboden ist ein Zusammenschluss niedergelassener Fachärzte und des Krankenhauses St. Joseph-Stift zur Diagostik und Therapie von Beckenbodenerkrankungen wie Harninkontinenz, Stuhlinkontinenz und Senkungsbeschwerden bei Frauen.

Südflügel des Krankenhauses

In gut zweijähriger Bauzeit wurde der Südflügel des St. Joseph-Stiftes für insgesamt 8 Millionen vollständig saniert. Mit der Kernsanierung des letzten Gebäudesteiles aus Vorwendezeiten ist das Dresdner Krankenhaus nun vollständig modernisiert.

Ab September können die neuen Funktionsbereiche und Patientenzimmer über alle vier Etagen des Südflügels mit 92 Betten auf einer Fläche von über 3.000 m² genutzt werden. Mit Inbetriebnahme des Südflügels steht nun wieder die volle Bettenkapazität im St. Joseph-Stift zur Verfügung. Zu den großen Neuerungen zählen eine Operative Tagesklinik, die umgestaltete Neugeborenenstation und eine orthopädische Station.

Patientenzimmer mit höchstem Komfort
Waren bisher im Südflügel noch 3-Bett-Zimmer mit "DDR-Charme" zu finden, gibt es heute im gesamten Krankenhaus fast ausschließlich 1- und 2-Bett-Zimmer. Alle Zimmer verfügen jetzt über eine moderne Möblierung, Sicht- und Sonnenschutz an den Fenstern, eine Sanitärzelle und außerdem über einen Flachbildfernseher, Telefon und individuell nutzbare Leseleuchten und Nachtlicht.

Sogar ein Patiententresor und ein Kühlschrank gehören zur neuen Ausstattung. Auf jeder Station sind zwei Patientenaufenthaltsräume und eine Teeküche eingerichtet, die von Patienten und Angehörigen nicht nur zur Besuchszeit genutzt werden können. Sogar an Trinkbrunnen ist gedacht.

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An sofort ist unsere Neugeborenenstation im Südflügel (Station S2) des Krankenhauses zu finden. In den neuen Räumen stehen nun noch mehr Familienzimmer als bisher für die frisch gebackenen Eltern zur Verfügung.

Das wohnlich gestaltete Still- und Wickelzimmer sowie integrierte Wickeleinheiten mit Wärmestrahlern in allen Zimmern erfüllen alle Anforderungen einer zeitgemäßen Geburtshilfe und schaffen für Eltern und Kind eine richtige Wohlfühlatmosphäre. Das Inkubationszimmer ist durch ein großes Glasfenster direkt vom Schwesterndienstzimmer einsehbar und mit vier Notversorgungsplätzen ausgestattet.

Gynäkologische Patientinnen werden ab sofort im Nordflügel (Station N2) des Krankenhauses betreut.

Und so erreichen Sie uns!

Neugeborenenstation (Station S2)
Tel:  (0351) 44 40 - 22 30

Gynäkologische Station (Station N2)
Tel:  (0351) 44 40 - 22 39

Glückliche Absolventen

Für 21 Auszubildende zum Gesundheits- und Krankenpfleger ist heute ein großer Tag: In einer Feierstunde erhalten die zukünftigen Gesundheits- und Krankenpfleger ihr Zeugnis aus den Händen von Marion Opitz, Schulleiterin der  Berufsfachschule für Gesundheits- und Krankenpflege am Krankenhaus St. Joseph-Stift.

Der Ausbildungsjahrgang am St. Joseph-Stift kann sich über besonders gute Ergebnisse freuen. Insgesamt sieben Schüler haben mit der Note „sehr gut“ und eine Schülerin sogar mit der Note „ausgezeichnet“  abgeschlossen. Alle haben bereits einen Arbeitsvertrag in der Tasche oder nehmen die Ausbildung als Grundlage für ein anschließendes Studium. Herzlichen Glückwunsch!

Essen vom rollenden Buffet

Essen vom rollenden Buffet. Seit 2003 Jahren geht Küchenleiter Harald Israel bei der Versorgung der Patienten auf Station sowie Mitarbeitern und Gästen in der Cafeteria neue Wege. „Wir haben uns bewusst für eine Abkehr vom Tablettsystem entscheiden, bei dem das Essen bereits in der Küche portioniert wird“, berichtet Küchenleiter Harald Israel. „Stattdessen gibt es im St. Joseph-Stift das Essen für Patienten direkt vom rollenden Büffet. Das kommt gut an.“

Die besondere Qualität der Versorgung wurde jetzt von unabhängigen Gutachtern mit drei Sternen ausgezeichnet. Das Evaluierungssystem GV-Star für Einrichtungen der Gemeinschaftsversorgung wurde als patentiertes Evaluierungssystem anlehnend an die bekannten Bewertungssysteme der Hotellerie und Gastronomie entwickelt. Anhand von 400 Fragen in sieben Prüfgruppen wird die Servicequalität von Kantinen und Großküchen bewertet. In bisher 56 geprüften Betrieben wurde fünf Sterne noch nie und vier Sterne nur zweimal vergeben.

Wiedersehen 10 Jahre nach der Flut

10 Jahre nach der Flutkatastrophe in Sachsen gab es im Krankenhaus St. Joseph-Stift nun ein besonders bewegtes und erfreuliches Wiedersehen. Sophia U. (10) und ihre Mutter Marina U. (35) besuchten das St. Joseph-Stift, das Krankenhaus in dem Sophia in den dramatischen Tagen im August 2002 das Licht der Welt erblickte. Dort traf sie zum ersten Mal den Arzt, der damals ihre Geburt begleitete. Dr. med. Frank Berchtig, damals Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, konnte  sich noch sehr gut an Sophia und ihre Mutter erinnern. Tochter, Mutter und Arzt waren tief bewegt vom Wiedersehen und freuten sich einander nun kennenzulernen.

Geburt in dramatischen Tagen
Was Sophia bisher nicht wusste: Ihre Geburt ist den Hebammen, Schwestern und Ärzten im St. Joseph-Stift tief in Erinnerung geblieben ist. Das St. Joseph-Stift war damals aufgrund seiner Lage und des besonnenen Handelns des Krankenhausdirektoriums und des Technischen Leiters, Herbert Löffler, als einziges Krankenhaus in Dresden nicht evakuiert worden. Während der gesamten Zeit konnten Patienten aufgenommen und medizinisch versorgt werden. Möglich gemacht wurde das nicht zuletzt durch das außerordentliche Engagement aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie unzähliger freiwilliger Helfer, die schier Übermenschliches leisteten.
In der Nacht von Sophias Geburt am 16. August 2002 drang Wasser aus der Kanalisation auch in den Keller des St. Joseph-Stifts ein. Vorsorglich hatte man bereits am Tag begonnen, den Keller im Altbau und den Südflügel auszuräumen. Auch die Küche, die Notaufnahme, das Labor und die Röntgentechnik mussten aus dem Untergeschoss in höher gelegene Teile des Krankenhauses umziehen. Sieben Löschzüge aus der Lausitz kämpften gemeinsam mit der Abteilung Technik des Krankenhauses in der Nacht gegen das eindringende Wasser. Als Sophia gegen 22 Uhr zur Welt kam, öffnete Chefarzt Berchtig das Fenster zu einem kleinen Balkon im zweiten Stock des Krankenhauses und zeigte das in warme Decken eingepackte Neugeborene den Helfern. „Dafür arbeitet ihr – danke!“, rief er den Helfern zu. Die Einsatzkräfte ihrerseits applaudierten, um gleich im Anschluss mit noch mehr Tatkraft weiterzuarbeiten. Während der Fluttage im August erlebte das Krankenhaus St. Joseph-Stift einen wahren Geburten-Boom. Insgesamt kamen über 40 Babys zur Welt.

Wiedersehen 10 Jahre danach
Noch 10 Jahre danach ist besonders die Mutter, Marina U., glücklich, dass die Geburt in diesen turbulenten Tagen so unproblematisch verlief. „Das St. Joseph-Stift war mein Wunsch-Krankenhaus schon von Anfang an“, strahlt sie. „Es konnte natürlich niemand ahnen, dass der Geburtstermin von Sophia in das Elbehochwasser fällt. Trotz der besonderen Umstände habe ich mich aber die gesamte Zeit sehr gut aufgehoben und von Ärzten und Schwestern bestens betreut gefühlt“, strahlt sie. „Es war ein besonderer Zusammenhalt zu spüren - alle arbeiteten Hand in Hand. Ich bin allen sehr dankbar.“ Den Kreißsaal und die Station erkennt sie kaum wieder. Sie ist begeistert von den neuen Räumen.
Sophia hat von den Umständen ihrer Geburt aus Erzählungen ihrer Mutter erfahren. Zum 1.Geburtstag bekam sie von Bekannten auch prompt ein Buch über die Flutkatastrophe in Sachsen geschenkt. Die Begegnung mit Dr. Berchtig fand sie sehr spannend. Mit ihm gemeinsam ging sie auf den Balkon, auf dem Dr. Berchtig sie damals den Helfern zeigte und durfte sogar auch mal in den Kreißsaal schauen. Jetzt kennt sie endlich das St. Joseph-Stift und hat nun auch Gesichter zu den Personen von denen ihr ihre Mutter bisher nur erzählen konnte.

Das Zusammentreffen fand im Rahmen von Fernsehaufnahmen des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) statt. Den gesamten Beitrag sehen Sie in den Sondersendungen des MDR zur „Flutwoche“ vom 13.-19.08.2012.

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