
Palliativmedizin/Onkologie
KLINIK
Chefarzt:
Dr. med. Heinrich Seckinger
Leitende Oberärztin:
Dr. med. Barbara Schubert
Fachärztin für Innere Medizin, Palliativmedizin
Krankenhaus St. Joseph-Stift Dresden
Wintergartenstraße 15/17
01307 Dresden
Palliativstation
Tel: (03 51)44 40 - 24 11
E-Mail: schubert[@]josephstift-dresden.de
Brückenteam
Rufbereitschaft "Tag und Nacht"
Tel: (03 51) 44 40 - 22 11
Fax: (03 51) 44 40 - 22 10
E-Mail: brueckenteam[@]josephstift-dresden.de
Palliativmedizin wendet sich in besonderer Weise Menschen mit weit fortgeschrittener und unheilbarer Erkrankung zu. Der Begriff leitet sich von den lateinischen Wörtern: pallium = der Mantel und palliare = beschützen ab.
Unheilbar erkrankte Menschen benötigen ganzheitliche Fürsorge.
"Diese umfassende und fürsorgliche Betreuung soll geschehen durch das rechtzeitige Vorbeugen und Lindern von Schmerzen und anderen belastenden krankheitsbedingten Beschwerden. Dazu gehört auch das frühzeitige und sorgfältige Wahrnehmen und Berücksichtigen der Kernbedürfnisse und Kernprobleme der Betroffenen wie deren Angehörigen im biologischen, seelisch-geistigen, sozialen und kulturellen Bereich." (Auszug aus der Definition "Palliative Care" der Weltgesundheitsorganisation - WHO, angepasst im Jahr 2002)
Eine zentrale Stellung nimmt dabei die Linderung von Symptomen wie z.B. Schmerz, Übelkeit, Luftnot, Appetitlosigkeit oder Angst ein.
Der Tagesrhythmus soll dem gewohnten Tagesablauf des Patienten angepasst sein.
Die Einweisung auf unsere Station erfolgt durch den Hausarzt oder den betreuenden Facharzt. Eine Verlegung aus anderen Kliniken oder auch eine Einweisung durch den Notarzt sind möglich.
Ein besonderes Angebot für unheilbar erkrankte Patienten in fortgeschrittenem Stadium ihrer Krankheit ist die ambulante Betreuung durch unser Brückenteam nach oder statt eines stationären Aufenthaltes.
Patienten, die sich zu Hause befinden, können sich selbst oder über ihre Angehörigen mit dem Brückenteam in Verbindung setzen. Patienten, die stationär im Krankenhaus behandelt werden, können sich jederzeit an das Pflegepersonal wenden. Eine Vermittlung durch den Hausarzt oder behandelnden Facharzt ist ebenfalls möglich.
Gern beraten wir Sie ausführlicher zu unserem Leistungsangebot und beantworten Ihre Fragen zum Brückenteam und den Teilnahmevoraussetzungen.
Die Gestaltung der Palliativstation vermittelt eine wohnlich-familiäre Atmosphäre und verbindet diese mit den technisch-apparativen Möglichkeiten eines modernen Krankenhauses.
Sie verfügt über 6 Einzelzimmer mit Übernachtungsmöglichkeit für einen Angehörigen und 2 Doppelzimmer. Ein großes Wohnzimmer wird als Raum der Begegnung für Patienten, Angehörige und Mitarbeiter der Station genutzt. In dem ansprechend gestalteten Raum der Stille können sich Patienten und Angehörige zurückziehen.
Im Rahmen eines Kooperationsvertrages mit der AOK Sachsen, der DAK, der Hausärztlichen Vertragsgemeinschaft e.G. und niedergelassenen Onkologen können schwerstkranke Patienten, die dringend Hilfe benötigen, aber nicht dazu in der Lage sind, einen Arzt aufzusuchen, betreut werden. Die Betreuung zu Hause muss jedoch medizinisch vertretbar sein.
Die an der Brückenbetreuung teilnehmenden Ärzte und Pflegenden sind für die Versorgung Schwerstkranker ausgebildet.
Das Brückenteam unseres Krankenhauses koordiniert die häusliche Betreuung und arbeitet eng mit den behandelnden Hausärzten zusammen.
Ziel palliativmedizinischer Behandlung ist die körperliche und seelische Stabilisierung des Patienten. Das Leben soll bewusst und erfüllt gestaltet sein.
Dabei sind die Angehörigen des Patienten unsere Partner. Angestrebt wird die von vielen Patienten gewünschte Entlassung in das gewohnte Lebensumfeld nach Erreichen des individuellen Betreuungszieles. Die Betreuung zu Hause kann durch unser Brückenteam unterstützt werden.
Zur Betreuung steht ein multiprofessionelles Team aus Ärzten, Pflegenden, Psychologen, Physiotherapeuten, Seelsorger und Musiktherapeutin zur Verfügung.
- Schmerztherapie, Symptomkontrolle und Krisenintervention
- Besprechung des häuslichen Pflegebedarfs
- Unterstützung der Selbstständigkeit
- Feste Ansprechpartner für persönliche Bedürfnisse und Nöte
- Psychosoziale Betreuung des Patienten und seiner Angehörigen
- Koordination der Betreuung mit allen an der Versorgung Beteiligten
- Unterstützung und Schulung der Angehörigen für Pflegemaßnahmen
8. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin
mit dem Motto "Grenzen überwinden"
vom 9. bis 11. September in Dresden
mehr Informationen: www.dgp2010.de
















