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Glossar

In unserem Glossar finden Sie wichtige medizinische Fachbegriffe erläutert. Denn wir möchten Ihnen die Informationen rund um unsere medizinische Betreuung so verständlich wie möglich machen.

Glossar wichtiger medizinischer Fachbegriffe

O

Onkologie

Prävention, Diagnostik, Therapie und Nachsorge von Krebserkrankungen sind Gegenstand der Onkologie.

Osteopathie

Osteopathie ist eine manuelle Behandlungsmethode auf der Grundlage eines ganzheitlichen Ansatzes. Dieser geht davon aus, dass alle Systeme im Körper eine Einheit bilden und nicht voneinander getrennt werden können. Ist ein System gestört, führt dies zwangsläufig zur Fehlbelastung in anderen Systemen und damit zur Fehlbelastung im ganzen Organismus. Im Laufe von Monaten oder Jahren bilden sich im Körper ganze Spannungsketten.

Der Körper besitzt viele Kompensationsmechanismen und kann Störungen bis zu einem gewissen Grad gut ausgleichen. Ist jedoch keine angemessene Regulierung möglich, braucht der Mensch Hilfe von außen. Es kommt zu Bewegungs-und Funktionsstörungen und Schmerzen. Dabei ist die Ursache nicht immer dort zu suchen, wo die Schmerzen auftreten.

Ein wesentlicher Grundgedanke der Osteopathie ist die Erhaltung der Bewegung und Beweglichkeit der Gewebe im gesamten Organismus.

Der Körper stimmt alle lebensnotwendigen Funktionen in ständiger Wechselwirkung aufeinander ab. Alles arbeitet zusammen, alles gehört zusammen – der Körper ist eine Einheit. Alles muss  in Bewegung sein, um die volle Lebensentfaltung zu ermöglichen.

Ein Osteopath ertastet Funktionsstörungen mit seinen Händen, löst sie und hilft damit dem Körper, seine Selbstheilungskräfte zu aktivieren.

Die Osteopathie setzt sich aus drei großen Gruppen zusammen:

1. die Behandlung des Bewegungsapparates (parietale Osteopathie)
2. die Behandlung der inneren Organe  (viscerale Osteopathie)
3. die Behandlung des Schädels mit dessen Hirnhäuten, der Wirbelsäule mit dem Rückenmark und die Verbindung zum Becken (craniosacrale Osteopathie)

Sie sind nicht voneinander zu trennen und werden bei jeder Behandlung mit einbezogen.

Anwendungsbeispiele
Bewegungsapparat: nach Schleudertraumen, Gelenkproblemen, Verstauchungen und anderen Verletzungen
Internistischer Bereich: bei Verdauungsstörungen, Sodbrennen, Organsenkungen
Hals-Nasen-Ohren-Bereich: bei Kopfschmerzen und Migräne, Nasennebenhöhlenentzündung, Schwindel, Tinnitus, begleitend zur fachärztlichen Behandlung bei Kiefergelenksproblematik und bissregulierenden Maßnahmen
Urogenital-Bereich: chronische Blasenentzündungen, Inkontinenz, Nierenprobleme
Bereich der Gynäkologie: bei Menstruationsbeschwerden, in der Schwangerschaft, der Geburtsvorbereitung und -nachsorge
Kinderheilkunde: bei Schädel- und Gesichtsverformungen als Geburtsfolge, bei Säuglingsasymmetrien,  Schiefhals, Skoliosen, Hüftdysplasien, Verdauungsstörungen bei Spuckkindern, bei Lern-und Konzentrationsstörungen

Aus rechtlichen Gründen wird darauf hingewiesen, dass in der Benennung der beispielhaft aufgeführten Anwendungsgebiete selbstverständlich kein Heilversprechen oder die Garantie einer Linderung oder Verbesserung aufgeführter Krankheitszustände liegen kann. Die Anwendungsgebiete beruhen auf Erkenntnissen und Erfahrungen in der hier vorgestellten Therapierichtung (Osteopathie) selbst. Nicht für jeden Bereich besteht eine relevante Anzahl von gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnissen, d.h. evidenzbasierten Studien, die die Wirkung bzw. therapeutische Wirksamkeit belegen.

Häufig gesuchte Begriffe:

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