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Pressemitteilungen

Geburtenzahl bleibt auch im zurückliegenden Jahr 2017 auf gleichbleibend hohem Niveau

Dresden, 04.01.2018. Das Krankenhaus St. Joseph-Stift verzeichnet für das zurückliegende Jahr 2017 exakt 1.600 Geburten mit 1.600 Neugeborenen. Damit bleibt die Zahl der Entbindungen auf dem gleichbleibend hohen Niveau des Vorjahres (2016: 1.610 Geburten). Die Jungen hatten dabei in diesem Jahr die Nase zahlenmäßig mit 820 deutlich vor den Mädchen mit 780. Noch im letzten Jahr hielt sich das Geschlechterverhältnis mit 805 zu 808 fast genau die Waage. 174 Babys wurden im Juli mit geboren. Damit war dieser Monat der geburtenreichste des Jahres.

Weniger Bewegung gab es bei den beliebtesten Vornamen: Karl, Emil und Anton waren bereits im letzten Jahr unter den TOP 3 bei den Jungen. So auch in diesem Jahr. Hinzugekommen ist Jakob auf Platz 2 und Ben als beliebtester Vorname in Deutschland rangiert im St. Joseph-Stift lediglich auf dem dritten Platz. 14 Mal wurde Frieda bei den Mädchen als Vorname vergeben und arbeitet sich damit im Ranking von Platz 8 auf den dritten Platz vor. Emilia und Hanna wurden am häufigsten und zweithäufigsten vergeben.

Auch zum Jahresauftakt 2018 konnten gleich zwei „Neujahrsbabys“ – ein Junge und ein Mädchen - begrüßt werden. Aber nicht nur zahlenmäßig erfreut sich die Babyfreundliche Geburtsklinik St. Joseph-Stift stetiger Beliebtheit. Erst im September vergangenen Jahres bestätigte eine bundesweite Befragung von AOK, Barmer und ‚Weisse Liste‘ die Zufriedenheit von Müttern mit ihrer Betreuung. Darin, würden 94 % das St. Joseph-Stift weiterempfehlen.

Informationsabende
Jeden ersten und dritten Dienstag im Monat von 19 Uhr bis 20.30 Uhr können sich werdende Eltern beim Informationsabend der geburtshilflichen Abteilung informieren. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Es stehen auch Informationen in englischer Sprache zur Verfügung.

Babyfreundliche Geburtsklinik
Seit 2011 gehört das Krankenhaus St. Joseph-Stift zu den von der WHO/UNICEF-Initiative ausgezeichneten Krankenhäusern in Deutschland und wurde als erste Klinik in Dresden als „Babyfreundliche Geburtsklinik“ zertifiziert.

Babyfreundlich zu sein, bedeutet für Hebammen, Schwestern und Ärzte Engagement mit dem Herzen. Das Zertifikat steht für eine zeitgemäße Form der geburtshilflichen Betreuung. Die Bedürfnisse der Eltern und
des Neugeborenen stehen im Mittelpunkt. Stillen als optimale und natürliche Form der Ernährung und die Eltern-Kind-Bindung (Bonding) sind dabei ganz besonders wichtig


Pressekontakt:
Julia Mirtschink, Öffentlichkeitsarbeit
Tel: 0351 / 44 40 – 22 44
mirtschink[@]josephstift-dresden.de

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PM: 2017: 1.600 Geburten im St. Joseph-Stift

Diagnose und Therapie der Herzinsuffizienz/ Informationsveranstaltung im Rahmen der Herzwochen

Dresden, 28.11.2017. Am Donnerstag, den 30.11.17 von 14 bis 16 Uhr klären die erfahrenen Ärzte der Klinik für Innere Medizin im Krankenhaus St. Joseph-Stift in Vorträgen für Patienten über die Diagnose und Therapie  der Herzinsuffizienz auf:

  • Was ist akute und chronische Herzschwäche? Beschwerden und Diagnostik
  • Die Ursachen erkennen: Koronare Herzerkrankung, Bluthochdruck, Herzklappenerkrankungen, Herzentzündung
  • Therapie der Herzschwäche

Wer beim Treppensteigen bereits nach wenigen Stufen deutlich verstärkt atmen muss, sollte dies auf keinen Fall verharmlosen. Oft steckt zum Beispiel eine unerkannte Herzschwäche dahinter - eine Erkrankung, von der allein in Deutschland nach derzeitigen Schätzungen zirka zwei bis drei Millionen Menschen betroffen sind. 300.000 kommen jedes Jahr neu hinzu, zirka 50.000 sterben an dieser Krankheit. Je nach Schweregrad der Herzschwäche schafft es der entkräftete Herzmuskel nicht mehr, bei körperlicher Belastung genügend sauerstoffreiches Blut in die Muskulatur zu pumpen. Zudem kann sich das Blut wegen der verringerten Pumpkraft bis in die Lunge zurückstauen und dort zu Flüssigkeitseinlagerungen führen. Der eingeatmete Sauerstoff kann dann nur noch unter erschwerten Bedingungen in das Blut übergehen. Vor diesem Hintergrund ist es leicht vorstellbar, dass bei einer Herzschwäche vergleichsweise schnell Atemnot auftritt. Die gute Nachricht: Oft lassen sich schon mit wenigen Maßnahmen enorme Verbesserungen bei dieser Herzkrankheit erreichen. In den letzten Jahren sind große Fortschritte bei den Therapiemöglichkeiten erzielt worden. Beschwerden wie Leistungsabfall, Atemnot oder geschwollene Beine müssen daher nicht allein als "altersbedingt" hingenommen werden.

Patientenvortrag
Das schwache Herz - Diagnose und Therapie der Herzinsuffizienz
Donnerstag, den 30.11.2017 von 14 bis 16 Uhr


Krankenhaus St. Joseph-Stift
Tagungszentrum Clara-Wolff-Haus, 3. Etage
Canalettostr. 13, 01307 Dresden

Die Veranstaltung ist kostenfrei und findet im Rahmen der Herzwochen, einer Aufklärungskampagne der Deutschen Herzstiftung, statt.

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Julia Mirtschink, Öffentlichkeitsarbeit
Tel: 0351 / 44 40 – 22 44
mirtschink@josephstift-dresden.de

Dresden, 27.09.2017. Schmerzhafte Arthrosen an Hüft-, Knie- und Schultergelenken nach Unfällen oder im Alter zählen zu den klassischen Erkrankungen des menschlichen Bewegungsapparates. Das Krankenhaus St. Joseph-Stift ist in Kooperation mit dem Forum Gesundheit Dresden als EndoProthetikZentrum seit langem erfolgreich auf Gelenkersatzoperationen spezialisiert. Der Informationsabend „Hüfte, Knie und Schulter: Wenn ein Kunstgelenk sein muss“ informiert am 27. September von 18 bis 20 Uhr umfassend über die Möglichkeiten des künstlichen Gelenkersatzes. Im Fokus stehen aber nicht nur Behandlungsmöglichkeiten bei Arthrose und Kunstgelenk-Operationen von Hüfte. Knie und Schulter. Wie vertragen sich ein Kunstgelenk und sportliche Aktivität und was leistet die moderne Wechselendoprothetik, wenn das Kunstgelenk in die Jahre gekommen ist, sind weitere Themen des Abends. Infostände mit Orthesen, Prothesen und weiteren Hilfemitteln sowie eine Fragerunde mit den verantwortlichen Ärzten des EndoProthetikZentrums machen die Veranstaltung komplett.

Informationsabend
Hüfte, Knie und Schulter: Wenn ein Kunstgelenk sein muss

Mittwoch, 27.09.2017 18:00-20:00 Uhr

Ort
Krankenhaus St. Joseph-Stift, Tagungszentrum
Clara-Wolff-Haus, 3. Etage, Canalettostr. 13, 01307 Dresden

Programm

  • Vorstellung EndoProthetikZentrum am St. Joseph Stift
  • Behandlungsmöglichkeiten bei Arthrose
  • Wenn ein Kunstgelenk sein muss: Hüfte, Knie und Schulter
  • Nach dem Krankenhaus: Reha, Alltag und Beruf
  • Kunstgelenk und Sport
  • Wenn das Kunstgelenk in die Jahre gekommen ist – moderne Wechselendoprothetik


Im Anschluss: Fragerunde, Infostände Orthesen, Prothesen und Hilfsmittel

Die Veranstaltung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Julia Mirtschink, Öffentlichkeitsarbeit
Tel: 0351 / 44 40 – 22 44
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PM: Informationsabend "Hüfte, Knie und Schulter: Wenn ein Kunstgelenk sein muss" am 27.09.2017 von 18 bis 20 Uhr

Dresden, 08.09.2017. Darmkrebs ist nach Angaben des Robert-Koch-Instituts bei Männern die dritthäufigste Krebserkrankung, bei Frauen die zweithäufigste und tritt verstärkt ab dem 50. Lebensjahr auf. An Darmkrebs erkranken jährlich mehr als 70.000 Menschen in Deutschland neu. Das zertifizierte Darmkrebszentrum (Deutsche Krebsgesellschaft) im Krankenhaus St. Joseph-Stift veranstaltet am 13. September von 16:00 bis 18:00 Uhr einen Patiententag, um aufzuklären und zu informieren.  Betroffene, Angehörige und Interessierte erhalten in Vorträgen und Gesprächen mit den Akteuren des Darmkrebszentrums Auskunft über die Themen Ernährung und Lebensweise bei Darmkrebs. Besonders Fragen rund um das Thema Ernährung beschäftigen Darmkrebspatienten. Welche Lebensmittel unterstützen die Regeneration nach einer Diagnose, welche gilt es zu meiden? Und wie verändert sich der Alltag der Patienten? Vorsorgevollmachten und die psychosozialen Unterstützungsangebote der Tumorberatungsstellen runden die Themenpalette der Informationsveranstaltung ab.

Informationsveranstaltung
Darmkrebs – erkennen und behandeln

Mittwoch, 13.09.2017 16:00-18:00 Uhr

Ort
Krankenhaus St. Joseph-Stift, Tagungszentrum
Clara-Wolff-Haus, 3. Etage, Canalettostr. 13, 01307 Dresden

Die Veranstaltung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


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PM: Informationsveranstaltung „Darmkrebs – Erkennen und Behandeln“ am 13.09.2017 von 16 bis 18 Uhr

Anstieg der Geburten im St. Joseph-Stift ungebrochen / 1111. Geburt vier Tage früher als im Vorjahr

Dresden, 05.09.2017. Das Krankenhaus St. Joseph-Stift freut sich gemeinsam mit den stolzen Eltern über die 1111. Geburt des Jahres 2017. Die kleine Jubiläums-Erdenbürgerin heißt Sophie Angelika und sagte gestern am 04. September 2017 um 13:05 Uhr „Hallo Welt, hier bin ich!“ Der Babyboom ist im St. Joseph-Stift weiterhin ungebrochen. Bereits im Jahresverlauf deutete alles auf einen neuen Geburtenrekord hin. Nachdem im Monat Juli rekordverdächtige 174 Geburten zu verzeichnen waren, fand die 1111. Geburt vier Tage früher als im Vorjahr statt. Bisher haben die Jungs die Nase vorn: 567 Jungen und 544 Mädchen erblickten im St. Joseph-Stift bisher das Licht der Welt. Die kleine Sophie Angelika ist das zweite Töchterchen der Dresdner Familie und überraschte Opa Manfred gestern zu seinem 70. Geburtstag. Die Geburt sei normal verlaufen, freuen sich Mutter Stephanie und Vater Philipp, Sophie Angelika ist mit ihren 50 Zentimetern und 3160 Gramm gesund und munter. Auch die erste Tochter der Familie kam bereits im St. Joseph-Stift zu Welt.

Aber nicht nur zahlenmäßig, vor allem in punkto Beliebtheit ist die Geburtshilfe im St. Joseph-Stift Publikumsliebling. Ein Ergebnis auf das man als Babyfreundliche Geburtsklinik (WHO / UNICEF) besonders stolz ist. In der erst kürzlich veröffentlichten bundesweiten Befragung von AOK, Barmer und ‚Weisse Liste‘ ist das Krankenhaus an der Wintergartenstraße mit 94% Weiterempfehlungsrate das beliebteste Haus für Entbindungen in Dresden gemeinsam mit einer weiteren Klinik im Stadtgebiet. Sachsenweit rangiert man damit auf dem zweiten Platz, bundesweit auf dem fünften Platz. Um dem Bedarf gerecht zu werden, wird aktuell der Entbindungsbereich um einen weiteren Kreißsaal erweitert.

Das Krankenhaus ließ es sich nicht nehmen und gratulierte anlässlich der 1111. Geburt mit einem Fotogutschein und einem Blumenstrauß.

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PM: Sophie Angelika ist das 1111. Baby des Jahres 2017 im St. Joseph-Stift

Bundesweite Befragung von AOK, Barmer und ‚Weisse Liste‘ in Geburtskliniken bescheinigen Bestnoten für die Zufriedenheit mit der Versorgung und eine Weiterempfehlungsrate von 94Prozent

Dresden, 30.08.2017. 94 Prozent aller befragten Mütter, die ihr Kind im Krankenhaus St. Joseph-Stift zur Welt gebracht haben, würden die Geburtshilfe im St. Joseph-Stift weiterempfehlen, ein absoluter Spitzenwert, der 11 Prozentpunkte über dem Bundesdurchschnitt von 83 Prozent liegt. Damit ist das St. Joseph-Stift gemeinsam mit einer weiteren Klinik im Stadtgebiet das beliebteste Krankenhaus in Dresden und Umgebung. Sachsenweit rangiert das St. Joseph-Stift auf dem zweiten Platz hinter den Kliniken Erlabrunn, bundesweit auf dem fünften Platz.

Für Dr. med. Axel Gatzweiler, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe ist das Abschneiden Lob und Motivation zugleich: „Wir freuen uns außerordentlich über das sehr gute Ergebnis. Es spornt uns an, alles daran zu setzen unserem Anspruch an eine familienorientierte und sichere Geburtshilfe auch zukünftig gerecht zu werden. 2011 haben wir als Vorreiter das Konzept ‚Babyfreundliche Geburtsklinik‘ der WHO und UNICEF nach Dresden geholt. Unsere Top-Platzierung zeigt, dass dieser Fokus auf Körperkontakt, eine starke Mutter-Kind- beziehungsweise Familienbindung und Stillen bei den Dresdner sehr gut ankommt.“ Dazu gehört auch, dass derzeit der Entbindungsbereich baulich erweitert wird, um auch künftig eine optimale Betreuung der Patientinnen gewährleisten zu können.

Nicht allein bei der Weiterempfehlungsrate erzielt das St. Joseph-Stift sachsenweit Spitzenwerte. Die Befragten sind auch mit den einzelnen Versorgungsaspekten des Aufenthaltes überdurchschnittlich zufrieden:

Zufriedenheit mit ärztlicher Versorgung: 90% (Durchschnitt Sachsen 87%)
Zufriedenheit mit Betreuung durch Hebammen: 92% (Durchschnitt Sachsen 86%)
Zufriedenheit mit pflegerischer Versorgung: 91% (Durchschnitt Sachsen 84%)
Zufriedenheit mit Organisation und Service: 89% (Durchschnitt Sachsen 81%)

AOK PLUS Vorstandsvorsitzender Rainer Striebel sieht in den Befragungsergebnisse eine Entscheidungshilfe bei der Wahl eines geeigneten Krankenhauses: "Die Geburt eines Kindes ist sicher einer der emotionalsten Momente im Leben. Der Beistand durch Ärzte und Hebammen in dieser Situation, die Umgebung, in der die Entbindung stattgefunden hat, bleiben lange im Gedächtnis. Weil uns interessiert, wie unsere Versicherten sich versorgt und behandelt fühlen, haben wir gemeinsam mit unseren Partnern überall in Sachsen Frauen nach ihren ganz eigenen Erfahrungen mit den Geburtskliniken gefragt. Die Bewertungen sind überwiegend gut, aber natürlich differenziert - und ab sofort zugänglich in unserem Krankenhausnavigator, damit andere, die ein gutes Krankenhaus für die Entbindung suchen, davon profitieren können.“

AOK und Barmer haben erstmals gemeinsam mit der „Weissen Liste“ Versicherte bundesweit zu ihren Erfahrungen mit Entbindungen in Geburtsabteilungen befragt. Bislang wurden 300.000 Mütter angeschrieben, von denen 87.500 geantwortet haben. Die Ergebnisse der Befragung sind in den Vergleichsportalen der Krankenkassen sowie bei der ‚Weissen Liste‘ abrufbar.

Zu den Ergebnissen der Befragung:
www.aok.de/krankenhausnavigator
www.krankenhausnavi.barmer.de
www.weisse-liste.de


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PM: Geburtshilfe im St. Joseph-Stift ist Publikumsliebling

Krankenhaus St. Joseph-Stift erhält von WHO und UNICEF erneut Zertifikat „Babyfreundliche Geburtsklinik“ / 8.870 Kinder in sechs Jahren ‚Babyfreundlich‘ mit deutlichem Anstieg gestillter Babys

Dresden, 23.02.2017. Das Krankenhaus St. Joseph-Stift ist und bleibt „Babyfreundliche Geburtsklinik“. Die Klinik erhielt jetzt erneut das internationale Qualitätssiegel nach erfolgreich bestandener Re-Zertifizierung durch eine unabhängige Kommission der WHO/ UNICEF-Initiative Ende Januar. Die Klinik erfüllt sämtliche Anforderungen an die Umsetzung der B.E.St.®-Richtlinien der Initiative mustergültig. (B.E.St.® steht für Bindung, Entwicklung und Stillen.) In einigen Punkten wie Personaleinsatz und Schulungskonzept gehe man sogar über das Geforderte hinaus. Der Schutz und die Förderung der Bindung zwischen den Eltern und ihrem Kind stehen im Mittelpunkt der Betreuung. Im St. Joseph-Stift zieht man nach sechs Jahren ein positives Resümee zur Umsetzung des Konzeptes. Das betrifft die Stillrate und Bindungsförderung, Kernpunkte des Betreuungskonzeptes. Für Ärzte, Hebammen und Kinderkrankenschwestern ist ‚Babyfreundlich‘ als qualitätssichernde Maßnahme zur Selbstverständlichkeit geworden.

8.870 Neugeborene wurden seit der Erst-Zertifizierung im Januar 2011 in einem besonders babyfreundlichen Umfeld im St. Joseph-Stift geboren. Das Krankenhaus gehörte damals als dritte zertifizierte Klinik zu den Vorreitern in Sachsen. In Dresden war es sogar die erste Klinik mit dieser Auszeichnung. Inzwischen sind insgesamt fünf Kliniken sachsenweit zertifiziert.

Dr. med. Axel Gatzweiler, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe: „Im letzten Jahr haben wir 1.613 Mutter-Kind-Paare bei ihrem Start in ein gemeinsames Leben begleitet. So viele Geburten gab es zuletzt vor 35 Jahren. Es zeigt, dass der Fokus des Konzeptes auf Körperkontakt, eine starke Mutter-Kind- bzw. Familienbindung und Stillen, Schwangere erreicht und sehr gut angenommen wird.“

Babys werden heute häufiger gestillt
Besonders erfreulich ist der deutliche Anstieg gestillter Babys im St. Joseph-Stift. Während im Jahr 2010 vor der Zertifizierung lediglich 83% der Mütter ausschließlich gestillt oder bei medizinischer Notwendigkeit nach den Richtlinien der Initiative zugefüttert haben, stieg dieser Anteil um 14 % auf 97% im Jahr 2016. Damit liegt die Stillrate weit über den durch die Initiative geforderten 85%. Die verfügbaren Zahlen für Deutschland deuten darauf hin, dass rund 90% aller Mütter zu stillen beginnen (Nationale Stillkommission). Dass Stillen die optimale und natürlichste Form der Ernährung für Neugeborene darstellt und sich positiv auf die Bindung zwischen Mutter und Kind auswirkt, belegen zahlreiche Studien. Gestillte Kinder sind unter anderem weniger anfällig für Erkrankungen der oberen Luftwege und des Magen-Darm-Traktes. Allergien treten seltener auf. Muttermilch ist jederzeit verfügbar, hygienisch einwandfrei und reich an allen wichtigen Nähr- und Abwehrstoffen. Vorteile für stillende Mütter liegen zum Beispiel in der raschen Rückbildung der Gebärmutter, der Vorbeugung von Osteoporose und der Verminderung von Brust- und Eierstockkrebs.

„Im Stillgespräch und bei der Stillvisite beraten und leiten wir Mütter ganz individuell an. Auch wenn das Stillen eigentlich die natürliche Form der Ernährung ist, muss man erst Sicherheit und Routine erlangen. Dabei helfen zum Beispiel verschiedene Stillpositionen“, so Stillberaterin Ramona Wegehenkel. „Besonders gefordert sind wir, wenn Probleme beim Stillen auftauchen. Die Zeit dafür nehmen wir uns gern und das ganz unabhängig von der Tages- oder Nachtzeit.“ Seit der Erstzertifizierung hat sich im St. Joseph-Stift viel entwickelt. Statt anfänglich einer Stillberaterin, gibt es mittlerweile vier, darunter eine ärztliche Kollegin. Außerdem wurden durch die Auseinandersetzung mit den Themen einheitliche Beratungsinhalte für alle im Team entwickelt. Das unterstützt die Mütter in der ersten Zeit mit ihren Babys und vermittelt Sicherheit. Auch die Stillangebote wurden deutlich ausgebaut: Eine Stillambulanz, eine Stillgruppe und ein Stillinformationskurs für Schwangere kommen dem Bedarf der Mütter vor und nach der Geburt entgegen. Aber auch Frauen, welche nicht stillen können oder wollen, sind im St. Joseph-Stift gut aufgehoben. Das geschulte Personal kennt viele Möglichkeiten, um die Bindung zwischen Eltern und Kind so stark wie möglich zu fördern. Frauen, die ihr Kind mit der Flasche ernähren, werden individuell in die bindungsfördernde Flaschenernährung eingeführt.

Für das Team sind es vor allem die positiven Rückmeldungen der Mütter, die motivieren: „Durch die Zertifizierung 2011 haben wir alle viel dazu gelernt und das Verständnis vor allem für das Konzept 'Bindung, Entwicklung und Stillen' ist bei allen gewachsen, “ bestätigt Ramona Wegehenkel. „Besonders schön und wichtig sind dabei positive Erfahrungen, zum Beispiel wenn man sieht, wie ein Neugeborenes mit Anpassungsschwierigkeiten im Hautkontakt ruhig wird und sich besser stabilisiert.“

Weitere im Haus mittlerweile bewährte Maßnahmen zur Förderung der Eltern-Kind-Bindung, sind das 24-Stunden-Rooming-In, bei dem die Kinder während des gesamten Aufenthalts bei ihren Müttern untergebracht sind und das Bonding. Bonding ist die erste Kontaktaufnahme über direkten Hautkontakt zwischen den Eltern und ihrem Säugling. Dieser Kontakt vermittelt Geborgenheit und Sicherheit. Das erste Fühlen, Riechen, Schmecken, Sehen, Hören ist von starken Emotionen geprägt und fördert die soziale Bindung. Das beginnt gleich nach der Geburt mit mindestens einer Stunde in direktem Hautkontakt noch im Kreißsaal und wird für die kommende Zeit zum festen Ritual.

‚Babyfreundlich‘ als Qualitätssiegel
Die „Initiative Babyfreundliches Krankenhaus“ wurde durch WHO und UNICEF ins Leben gerufen und existiert seit 1992 in Deutschland. Hauptaugenmerk liegt seitdem bei der Umsetzung der B.E.St.®-Kriterien, die Bindung, Entwicklung und Stillen umfassen. Besonders die Eltern-Kind-Bindung soll so gefördert werden. Seit 2010 werden nach diesen Vorgaben Krankenhäuser mit dem Qualitätssiegel „Babyfreundlich“ ausgezeichnet. Heute kommen fast 20% aller Neugeborenen in einem der 99 zertifizierten Kliniken zur Welt.

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PM: St. Joseph-Stift erneut 'Babyfreundlich'

Vom 20. bis 22. Januar wird über die Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger informiert

Dresden, 19.01.2017. Die Krankenpflegeschule am St. Joseph-Stift informiert vom 20. bis 22. Januar auf der Berufsstartermesse KarriereStart in der Messe Dresden über die dreijährige Ausbildung  zum Gesundheits- und Krankenpfleger. Der Stand des Krankenhauses ist in Halle 2 Stand C8 zu finden. Im St. Joseph-Stift werden jedes Jahr 25 Auszubildende aufgenommen. Die Ausbildung ist der erste Schritt in einen zukunftssicheren Beruf. Gesundheits- und Krankenpfleger sind gefragt wie nie zuvor. Regelmäßig werden bis zu 70 Prozent der Auszubildenden mit entsprechendem Abschluss im St. Joseph-Stift übernommen.

Erste Erfahrungen sammeln am Injektionsarm
Am Messestand erfahren Interessierte alles Wissenswerte über die theoretische und praktische Ausbildung, deren Ablauf und Organisation sowie darüber, welche Voraussetzung Bewerber mitbringen müssen, um die  Anforderungen des Berufsfeldes erfolgreich zu meistern. Neben Lehrern treffen Schüler und Eltern am Stand auch aktuelle Auszubildende, die eins zu eins von ihren Erfahrungen berichten. Doch es wird nicht nur erklärt: Am Injektionsarm kann praktisch ausprobiert werden, wie am Spriten setzt oder Blut abnimmt.

Die Messe ist für Besucher am Freitag von 9 bis 17 Uhr sowie am Samstag und Sonntag  jeweils von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

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Im Jahr 2016 wurden 1.613 Kinder geboren, 13 mehr als im Vorjahr / Neuer Kreißsaal erweitert die Abteilung

Dresden, 03.01.2017. Das Geburtenhoch im Krankenhaus St. Joseph-Stift setzte sich auch im zurückliegenden Jahr 2016 fort. „Geboren im St. Joseph-Stift“ – hieß es für genau 1.613 Neugeborene. Damit toppt das Krankenhaus, das seit 2011 als Babyfreundliche Geburtsklinik der WHO / UNICEF-Initiative zertifiziert ist, seinen Rekord aus dem letzten Jahr abermals um 13 Geburten. Dabei reihen sich 808 Mädchen zahlenmäßig vor 805 Jungen. Insgesamt konnten drei Zwillingsgeburten und 207 Sonntagskinder verzeichnet werden. Die geburtenreichsten Monate waren der August mit 162 und der September mit 157 Geburten. Anton, Emil und Karl waren die beliebtesten Vornamen bei den Jungs – Namen die bereits im Vorjahr untern den Top 5 rangierten. Etwas mehr Bewegung gab es bei den Mädchennamen: Ella, Emilia, Hanna und Mathilda teilen sich die vorderen Plätze, wobei Mathilda im Vorjahr noch nicht mal in den Top 10 zu finden war. In wenigen Monaten wird ein dritter Kreißsaal in Betrieb genommen.

„Wir sind glücklich, dass sich unsere Klinik einer ungebrochenen Beliebtheit in Dresden erfreut“, so Geschäftsführer Peter Pfeiffer. „Mein großer Dank gilt unserem Team aus Hebammen, Kinderkrankenschwestern und Ärzten, die in unserem Haus jedes einzelne kleine Wunder jeden Tag mit viel Engagement und Persönlichkeit begleiten.“

Neuer Kreißsaal erweitert die Abteilung
Auf den anhaltenden Babyboom reagiert das Krankenhaus mit der Erweiterung des Kreißsaalbereiches. Die Umbauarbeiten haben bereits begonnen. In wenigen Monaten wird ein dritter Kreißsaal in Betrieb genommen. Die räumliche Situation wird damit entlastet.

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PM: Geburtenhoch im St. Joseph-Stift reißt nicht ab
Richtfest auf dem Dach des Westflügels

Ab 2018 sind im neuen Gebäude die Abteilung für Akutgeriatrie sowie die Zentralambulanz untergebracht

Dresden, 06.12.2016. Gestern (5.12.) wurde im Krankenhaus St. Joseph-Stift Richtfest für das Bauvorhaben Westflügel gefeiert. Nur 15 Monate nachdem Staatsministerin Barbara Klepsch und Geschäftsführer Peter Pfeiffer mit dem ersten Spatenstich die Arbeiten für den Neubau symbolisch aufnahmen, steht das Gebäude an der Georg-Nerlich-Straße nun komplett im Rohbau. Auf dem Dach des Gebäudes wurde ganz traditionell im kleinen Kreis von Mitarbeitern, Baubeteiligten und Ordensschwestern der Richtspruch gesprochen, dem Haus und allen Beteiligten sowie späteren Nutzern Glück und Segen gewünscht. Im neuen Gebäude, das voraussichtlich 2018 in Betrieb genommen wird, sind zukünftig die Akutgeriatrie und die klinikübergreifende Zentralambulanz im Erdgeschoss untergebracht. Der moderne, dreigeschossige Neubau entsteht für 16,9 Millionen Euro als Teilersatzneubau. Das Sächsische Staatsministerium fördert das Bauvorhaben mit 5,2 Millionen Euro. Geschäftsführer Peter Pfeiffer dankte allen am Bau beteiligten Firmen sowie der hauseigenen Abteilung,  die den Bau zeit- und kostengerecht vorantreiben.

Akutgeriatrie für die Versorgung Hochbetagter
Das St. Joseph-Stift rüstet sich mit dem Neubau besonders für die Versorgung hochbetagter Patienten. Der Anteil sehr alter Menschen (80 Jahre und älter) an der Bevölkerung wird sich in den nächsten Jahren um mehr als die Hälfte erhöhen. Dabei ist die Behandlung von älteren Menschen besonders herausfordernd nicht zuletzt aufgrund des Vorliegens von Mehrfacherkrankungen. Die Akutgeriatrie im St. Joseph-Stift fängt diesen Versorgungsbedarf zukünftig mit auf. Aus diesem Grund wurde der Bau noch während der Bauphase um eine weitere Etage aufgestockt.  Auf zwei Stationen stehen zukünftig regulär 52 Betten zur Verfügung.

Ergänzend zur stationären Versorgung soll im Erdgeschoss des Westflügels eine Geriatrische Tagesklinik mit 12 tagesklinischen Plätzen ihre Arbeit aufnehmen. Somit wird ein umfassendes Angebot an stationären und ambulanten Angeboten geschaffen.

Zentralambulanz bündelt alle Sprechstunden
Im Erdgeschoss entsteht die Zentralambulanz, die künftig alle 18 Sprechstunden an einem Ort zusammenführt, die bisher überwiegend im Haus verteilt sind. Patienten haben damit zukünftig kürzere Wege. Auch die fachübergreifende medizinische Zusammenarbeit wird aufgrund der räumlichen Nähe optimiert.

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