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Pressemitteilung

02.09.2013: Baubeginn für Erweiterung der Radiologie

Zukünftig MRT-Gerät im St. Joseph-Stift / Wege zu Untersuchungen außer Haus entfallen

Dresden, 02.09.2013. Im Krankenhaus St. Joseph-Stift wird mit Beginn des nächsten Jahres ein Gerät zur Kernspintomographie - auch Magnetresonanztomographie (MRT) genannt – in Betrieb genommen. Die Überörtliche Radiologische Gemeinschaftspraxis  Dr. M. Amler und Kollegen/-innen  mit Standort im Krankenhaus St. Joseph-Stift erweitert damit ihr Leistungsspektrum für diesen Standort um ein weiteres bildgebendes Verfahren. Um das moderne radiologische Präzisionsgerät aufstellen zu können, wird ein Erweiterungsbau zwischen dem Funktionstrakt und Clara-Wolff-Haus notwendig. Mit dem Bau des 75m² großen einstöckigen Anbaus wurde diese Woche begonnen. Die Bauarbeiten sollen Anfang nächsten Jahres beendet sein.

„Mit einem MRT im eigenen Haus erhalten unsere stationären Patienten Zugriff auf ein modernes radiologisches Untersuchungsverfahren, das eine präzise und differenzierte Diagnostik ermöglicht“, so Kaufmännischer Direktor Peter Pfeiffer. „Aufgrund einer wachsenden Zahl an Indikationen für eine Magnetresonanzuntersuchung steigen die Untersuchungszahlen. Die MRT hat zudem den Vorteil, dass Patienten anders als im CT oder Röntgen keinen Röntgenstrahlen ausgesetzt sind.“ Bisher notwendige Patiententransporte zur Untersuchung außer Haus entfallen zukünftig. Auch ambulante Patienten profitieren vom neuen Gerät. Das neue Wide Bore-MRT verfügt über einen 70cm breiten Patiententunnel und bietet somit 10 cm mehr Platz als herkömmliche MRT mit einer 60 cm breiten Tunnelöffnung  Die vermeintlich geringe Zunahme des Gerätedurchmessers stellt für die Patienten allerdings einen erheblichen Zugewinn an Komfort dar.

Moderne, bildgebende Verfahren, die durch kompetente Experten Tag für Tag mit einem hohen Maß an Routine eingesetzt werden, sind Grundvoraussetzung  für die präzise Lokalisierung und Beschreibung einer Krankheitsursache.  Der Vorteil der MRT gegenüber anderen bildgebenden Verfahren in der diagnostischen Radiologie ist oft die bessere Darstellbarkeit vieler Organe. Manche Organe werden erst durch die MRT-Untersuchung darstellbar (z. B. Nerven- und Hirngewebe). Die leitliniengerechte Behandlung vieler Tumorerkrankungen fordert daher die MRT – Untersuchung in der Abklärungsdiagnostik und ist damit wesentlicher Baustein für das Brust- und Darmkrebszentrum des Krankenhauses.
Zum Einsatz kommen wird die MRT im St. Joseph-Stift vor allem zur verbesserten Diagnostik von abklärungsbedürftigen Befunden bei Tumorerkrankungen, bei Leber- und Bauchspeicheldrüsenveränderungen, bei Gefäßverengungen und Verschlüssen der Arterien, bei Bandscheiben- und Gelenkerkrankungen und zur Erkennung von vergrößerten Lymphknoten.

Die Anbindung des neuen Gebäudeteils an die bisherigen Räume der Radiologie im Funktionstrakt erfolgt nahtlos. Der Anbau bietet neben dem Untersuchungsraum Platz für zwei Umkleidekabinen, zwei Computerarbeitsplätze, ein separaten Wartebereich sowie einen Raum für die Technikzentrale der Lüftungsanlage. Die Bauarbeiten sollen Anfang nächsten Jahres beendet sein.

Weitere Informationen:
Julia Mirtschink, Öffentlichkeitsarbeit
Krankenhaus St. Joseph-Stift Dresden
Tel: 0351 / 44 40 – 22 44
E-Mail: mirtschink[@]josephstift-dresden.de

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