StartseiteKontaktSitemapDatenschutzImpressumStellenangebote

Pressemitteilung

08.06.2015: St. Joseph-Stift baut neuen Westflügel für Altersmedizin und leistungsfähige Zentralambulanz

Peter Pfeiffer (Geschäftsführer) mit Barbara Klepsch (Sächsische Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz)

Zukunftsweisender Ausbau des Schwerpunktes Akutgeriatrie im St. Joseph-Stift für Dresden / Erster Spatenstich gemeinsam mit Staatsministerin Barbara Klepsch

Dresden, 08.06.2015. Heute (08.06.) nahm der Geschäftsführer des Dresdner Krankenhauses St. Joseph-Stift, Peter Pfeiffer, gemeinsam mit Barbara Klepsch, Sächsische Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz mit dem ersten Spatenstich symbolisch die Bauarbeiten für den Bau des neuen Westflügels im St. Joseph-Stift auf. In rund zweieinhalb Jahren Bauzeit entsteht der moderne, zweigeschossige Bau an der Westseite des Krankenhausgeländes an der Georg-Nerlich-Straße für rund 12,5 Millionen Euro. Das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz (SMS) fördert das Vorhaben mit 5,2 Millionen Euro. Im neuen Gebäude sind zukünftig eine geriatrische Station für die spezialisierte altersmedizinische Versorgung von Hochbetagten und eine klinikübergreifende Zentralambulanz untergebracht.

„Der Bau des Westflügels ist für die medizinische Versorgung in Dresden zukunftsweisend. Mit einer an alle Erfordernisse angepassten akutgeriatrischen Station sind wir bestens für die Betreuung älterer Patienten ausgestattet. Altersmedizin ist und wird zukünftig ein wichtiger Schwerpunkt im St. Joseph-Stift, “ unterstreicht Peter Pfeiffer, Geschäftsführer des Krankenhauses.
„Wir freuen uns, mit Unterstützung des Sächsischen Sozialministeriums diesen wichtigen Schritt in unserem 120. Jahr des Bestehens gehen zu können.“

„Die Gesundheitsversorgung muss sich auf die komplexen Bedürfnisse einer steigenden Zahl alter Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen einstellen. Dafür braucht es ganzheitliche Versorgungsangebote. Mit dem Neubau erhält die Altersmedizin am St. Joseph-Stift in Dresden eine moderne und zukunftsweisende akutgeriatrische Station“, sagte Staatsministerin Barbara Klepsch beim heutigen Spatenstich.

Denn der geriatrische Versorgungsbedarf in Dresden steigt in den kommenden Jahren erheblich. Die 5. Regionalisierte Bevölkerungsprognose geht davon aus, dass während die Bevölkerung im Erwerbsalter schrumpft und altert, die Zahl der 60-jährigen und Älteren um 13 Prozent auf voraussichtlich 165.000 steigt. Am stärksten wird diese Entwicklung bei den sehr alten Menschen (80 und älter) sichtbar. Deren Zahl wird sich um mehr als die Hälfte erhöhen.

Seit Oktober 2012 ist am St. Joseph-Stift bereits eine Station für Akutgeriatrie etabliert, die jährlich knapp 400 Patienten (in der Regel 70 Jahre und älter) betreut. Die neue geriatrische Station im Westflügel entsteht in den kommenden Jahren als Teilersatzneubau, da die Betriebserlaubnis für das jetzige Gebäude ausläuft. Die neue Station entsteht im ersten Obergeschoss des Westflügels auf einer Fläche von rund 1.200 m² mit 26 Betten in 10 Zweibett-Zimmern und 6 Einbett-Zimmern. Die Station ist in der Fläche deutlich größer als eine Normalstation. Grund dafür sind der höhere Betreuungs- und Therapiebedarf der betagten Patienten. Die Station verfügt im Ober- und Erdgeschoss über einen eigenen, umfangreichen Therapiebereich unter anderem für Physio- und Ergotherapie. Ziel bei der Behandlung geriatrischer Patienten ist neben der Überwindung einer akuten Erkrankungssituation der Erhalt der Selbsthilfefähigkeit und Lebensqualität der Patienten.

Im Erdgeschoss des Westflügels wird eine Zentralambulanz in Betrieb genommen. Dort sind in Zukunft alle ambulanten Sprechstunden des Krankenhauses zentral gebündelt. Für Patienten entfallen damit lange Wege durch das Krankenhaus. Die Konzentration aller Sprechstunden an einem Ort bietet außerdem optimale Voraussetzungen für eine fachübergreifende medizinische Zusammenarbeit. Der 720 m² große Ambulanzbereich umfasst 18 Behandlungsräume mit insgesamt 110 Plätzen im Wartebereich.

Der Westflügel entsteht an der Rückseite des Krankenhausgeländes an der Georg-Nerlich-Straße durch Überbauung des jetzigen Wirtschaftshofes. Die Anbindung an den bestehenden Funktionstrakt des Krankenhauses erfolgt nahtlos.

Seit der Wende wurde das St. Joseph-Stift in mehreren Bauabschnitten kontinuierlich baulich modernisiert und erweitert. Zuletzt erfolgte 2012 die Inbetriebnahme des vollständig sanierten Südflügels mit neuen Funktionsbereichen, Patientenzimmern und der Operativen Tagesklinik mit zwei zusätzlichen OP-Sälen. Der Neubau des Westflügels ist nunmehr der vierte Bauabschnitt seit den neunziger Jahren.

Häufig gesuchte Begriffe:

Aktuelles