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Pressemitteilung

06.01.2014: Stärker im Verbund: Elisabeth Vinzenz Verbund startet als neuer katholischer Krankenhausträger zum 1.1.2014

Krankenhaus St. Joseph-Stift im neuen Verbund gestärkt für die Zukunft

Dresden, 06.01.2014. Zum Jahresbeginn 2014 hat der Elisabeth Vinzenz Verbund als neugegründeter katholischer Krankenhausträger mit Sitz in Berlin seine Tätigkeit aufgenommen. Im neuen Verbund sind mit dem Krankenhaus St. Joseph-Stift Dresden insgesamt acht Krankenhäuser (Halle, Berlin, Reinbek, Eutin, Lahnstein, Magdeburg und Hildesheim), ein Altenheim und weitere soziale Einrichtungen tätig. Hervorgegangen ist der Verbund aus dem Zusammenschluss der bisherigen Rechtsträgerin des Dresdner Krankenhauses St. Joseph-Stift – der Katholischen Wohltätigkeitsanstalt zur heiligen Elisabeth (KWA) – mit der kirchlichen Stiftung St. Bernward in Hildesheim mit dem Ziel, das Engagement und das Lebenswerk der Ordensschwestern und der durch sie gegründeten Krankenhäuser zu bewahren und in eine  gesunde wirtschaftliche Zukunft zu lenken. Mit insgesamt mehr als 2.600 Klinikbetten und nahezu 6.000 Beschäftigten zählt der neue Verbund nun zu den zehn größten christlichen Krankenhausträgern in Deutschland. Geschäftsführer des Elisabeth Vinzenz Verbundes sind Dr. Sven U. Langner, bisheriger Geschäftsführer der KWA und Olaf Klok, zugleich Geschäftsführer des St. Bernward Krankenhauses Hildesheim.

Im Verbund für die Zukunft gerüstet
Für das St. Joseph-Stift bedeutet der Zusammenschluss starke Partnerschaften für die Zukunft und eine ausdrückliche Stärkung seines christlichen Profils. Seit 118 Jahren ist der Dienst an kranken Menschen und deren Fürsorge prägend für das St. Joseph-Stift, das bis heute eng mit dem Wirken der Schwestern von der heiligen Elisabeth in Dresden verknüpft ist. „Ein zunehmender Versorgungsbedarf der Bevölkerung als Folge der demographischen Entwicklung, sinkende öffentliche Finanzmittel, der Fachkräftemangel und ein wachsender Kostendruck sind nur einige der Herausforderungen, denen wir uns bereits heute stellen müssen. Im Zusammenschluss mit starken Partnern sehen wir eine nachhaltige Zukunftsperspektive, um auf diese Fragen auch in den nächsten Jahren gute Antworten zu finden und dabei unsere Identität als konfessionelles Krankenhaus zu wahren. Für unsere Patienten bedeutet dies, dass sie auch zukünftig eine moderne medizinische Versorgung erwarten können, die geprägt ist von individueller Zuwendung und christlicher Nächstenliebe“, so Peter Pfeiffer, Geschäftsführer im Krankenhaus St. Joseph-Stift. Greifbare Verbesserungen erwartet man sich im Wesentlichen durch die Bündelung von Kompetenzen und die gezielte Förderung des Wissenstransfers zwischen den Verbund-Häusern. Für jedes einzelne Haus können somit bessere Bedingungen geschaffen werden, so z.B. durch die Bündelung des Einkaufs von klinischen Verbrauchsmaterialien und Medikamenten, Investitionsgütern aber auch Dienstleistungen. Erfolgreiche Lösungen für das Qualitätsmanagement bis hin zur medizinischen Prozessoptimierung  können zwischen den Einrichtungen ausgetauscht werden und sorgen auf allen Ebenen für Synergien.

Neue Wege der Zusammenarbeit
Hauptanliegen des Elisabeth Vinzenz Verbundes ist es, mit dem Zusammenschluss den Krankenhausstandorten eine zukunftsorientierte Perspektive unter Wahrung ihrer christlichen Tradition zu eröffnen und gleichzeitig die Wirtschaftlichkeit zu stärken. „Die Verbundlösung erlaubt es unseren Einrichtungen, in der gemeinsamen Verbindung aller unserer Einrichtungen zusätzliche Potenziale zu erschließen, um auf gesunder wirtschaftlicher Basis dauerhaft am Markt bestehen zu können. Gleichzeitig wird das christliche Werteverständnis und unsere davon geprägte Arbeitsweise fortgeführt“, so Dr. Langner. Für den Trägerwechsel wurden die Krankenhäuser in die Rechtsform einer GmbH überführt, die ebenfalls mit Jahresbeginn ihre Tätigkeit aufnehmen. Der Elisabeth Vinzenz Verbund setzt dabei auf die regionale Stärke der Häuser und ihre lokale Vernetzung – ein Plus, das die Individualität eines jeden Krankenhauses im Verbund unterstreicht.

Weitere Informationen:
Julia Mirtschink, Öffentlichkeitsarbeit
Krankenhaus St. Joseph-Stift Dresden
Tel: 0351 / 44 40 – 22 44
mirtschink[@]josephstift-dresden.de

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