Zertifizierung
Zertifizierter Standort des Regionalen Brustzentrums Dresden

Zum Regionalen Brustzentrum Dresden gehören die Frauenkliniken folgender Krankenhäuser:
- Universitätsklinik Dresden
- Krankenhaus St. Joseph-Stift Dresden
- Diakonissenkrankenhaus Dresden
- Elblandkliniken Meißen-Radebeul GmbH & Co. KG, Standort Radebeul
Die Rezertifizierung wurde im 1. Quartal 2008 erfolgreich absolviert. In allen untersuchten Bereichen konnten die Auditoren (LGA-InterCert GmbH und Fachgesellschaft OnkoZert) an allen Standorten eine gleich hohe Behandlungsqualität bescheinigen.
Die verschiedenen Fachgebiete Gynäkologie, Onkologie/Hämatoonkologie, Radiologie, Pathologie und Strahlentherapie arbeiten im Brustzentrum zusammen.
Mit der Vergabe des Qualitätssiegels "Zertifiziertes Brustzentrum" durch die Deutsche Krebsgesellschaft und die Deutsche Gesellschaft für Senologie) wird sichergestellt, dass die Patientinnen in dem zertifizierten Zentrum nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft behandelt werden. Für ein Zertifikat muss ein Krankenhaus ein funktionierendes Qualitätsmanagementsystem nachweisen und die Umsetzung der hohen Fachanforderungen für Brustzentren belegen. Besonderes Augenmerk wird auf die Umsetzung aktuell geltender Leitlinien in der Früherkennung, Diagnostik, Behandlung und Nachsorge bei Brustkrebspatienten gelegt.
Im Brustzentrum kommen moderne Diagnose- und Operationstechniken zum Einsatz. In interdisziplinären Konferenzen wird gemeinsam die bestmögliche Behandlungsstrategie unter Berücksichtigung der individuellen Besonderheiten eines jeden Krankheitsfalles besprochen und abgestimmt.
Im Mittelpunkt stehen ein optimaler und störungsfreier Behandlungsablauf, regelmäßige Weiterbildungen sowie der Wissens- und Erfahrungsaustausch zum Krankheitsspektrum "Brustkrebs". Im St. Joseph-Stift ist eine speziell ausgebildete "Breast-Care-Nurse" (Pflegespezialistin für Brusterkrankte) tätig, die unsere Patientinnen individuell und persönlich während des gesamten Behandlungsprozesses (bei Bedarf auch in der Nachsorge) begleitet und dabei Patientin und Angehörigen beratend zur Seite steht.
Qualitätsbericht
Unsere Qualitätspolitik
(Ein Auszug aus unserem Qualitätsbericht)
Wir sind da für Menschen in Nöten, unabhängig von Herkunft, religiösem Bekenntnis, Weltanschauung, Rasse und sozialer Stellung.
Gemäß den Leitlinien der Rechtsträgerin ist das christliche Menschenbild Grundlage und Maßstab unseres Handelns. Im Geiste der christlichen Menschenliebe und nach Maßgabe der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse betreuen wir Patienten, die unserer Hilfe bedürfen, die sich uns anvertrauen oder uns anvertraut werden. Unsere besondere Zuwendung gilt den Schwerkranken und Sterbenden. Gemäß dem christlichen Grundsatz: "Die Schöpfung bewahren" ergeben sich für uns klare Grundsätze im Umgang mit Grenzsituationen. Wir distanzieren uns von aktiver Sterbehilfe. Hilferufe von Betroffenen werden ernst genommen und führen zu einer intensiven Auseinandersetzung mit den Gründen und zur gemeinsamen Suche nach Möglichkeiten zur Reduzierung des Leidens. Es ist das Anliegen des Krankenhauses, mit einer ganzheitlichen Behandlung durch Ärzte, Pflegepersonal, Physiotherapie, Seelsorge, Psycho- und Musiktherapie unter Achtung der Würde des Schwerkranken und Sterbenden Leiden zu mindern. Patientenverfügungen werden als Ausdruck der Patientenautonomie ernstgenommen und in die ärztlichen Entscheidungen über Therapieintensität einbezogen, ggf. den mitbehandelnden Kollegen mitgeteilt. Wir pflegen eine intensive Kommunikation zum Patientenwillen bzw. mutmaßlichen Patientenwillen in Situationen, in denen die Erstellung einer Patientenverfügung aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr möglich ist.
Nach unserem Verständnis besitzt das menschliche Leben von Anfang an eine nicht antastbare Würde. Nach dem christlichen Glauben ist jedes vorgeburtliche Leben als ein von Gott gewollter Mensch anzusehen. Dem ungeborenen und schutzlosen Leben gilt all unsere Sorge und Zuwendung. Schwangerschaftsabbrüche sind daher von unseren Leistungen ausgeschlossen.
Eine der Hauptaufgaben des Krankenhausdirektoriums ist die Bereitstellung von personellen und finanziellen Ressourcen, um eine qualitativ hochwertige Medizin und Pflege sicherstellen zu können. Auch ein konfessionell geführtes Haus ist betriebswirtschaftlichen Regeln unterworfen und ist somit zum sorgfältigen Umgang mit den anvertrauten Mitteln verpflichtet. Die mittel- und langfristigen Strategien zum Erhalt und Ausbau unseres Leistungsangebotes werden unter Berücksichtigung der Entwicklungstendenzen der Gesundheitswirtschaft erarbeitet. Von unseren Führungskräften erwarten wir neben der christlichen Grundüberzeugung Fachkompetenz und Führungsqualitäten im Sinne von methodischer und sozialer Kompetenz.
Jedes Krankenhaus ist nach § 137 SBG V dazu verpflichtet, einen strukturierten Qualitätsbericht zu verfassen und diesen auch zu veröffentlichen. Hier haben Sie die Möglichkeit unseren aktuellen Bericht als PDF herunterzuladen.















