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Aktuelles

Tag der Architektur 2016 - Bildungszentrum am St. Joseph-Stift
Sonntag, 26. Juni um 14 Uhr
Treffpunkt am Eingang zum Bildungszentrum
Georg-Nerlich-Straße 2a, 01307 Dresden

Zum diesjährigen Tag der Architektur am Sonntag, den 26.06.2016 um 14 Uhr, zeigt das Architekturbüro KILIAN ARCHITEKTEN zusammen mit dem Bauherrn, dem Krankenhaus St. Joseph-Stift, den Umbau des vormaligen Kindergartens zum Bildungszentrum des Krankenhauses mit

  • der Berufsfachschule für Gesundheits- und Krankenpflege,
  • der Akademie für Palliativmedizin und Hospizarbeit Dresden GmbH sowie
  • Kursräumen für die Geburtshilfe und
  • Büro- und Schulungsräumen der Verwaltung.

Das Bildungszentrum hat seinen Sitz im Erdgeschoss des Ärztehauses am St. Joseph-Stift, das vor zehn Jahren, ebenfalls von KILIAN ARCHITEKTEN, nach einem gewonnenen Wettbewerb realisiert wurde. Die neuen Räume werden im Rahmen einer Architektur-Führung durch den Bauherrn und die Architekten gezeigt und erläutert.

Am Tag der Architektur 2016 nehmen unter dem Motto "Architektur für Alle" in Sachsen 70 Objekte teil. www.tag-der-architektur.de

Vom 03. bis 05. Juni findet in Dresden der 2. Deutsche Evangelische Posaunentag statt. Blechbläserinnen und Blechbläser aus ganz Deutschland musizieren im Rahmen dieser Veranstaltung am Sonntag, den 5. Juni um 9 Uhr an 100 Stellen, überall in der Stadt verteilt – so auch am Krankenhaus St. Joseph-Stift.

Morgenmusik vor dem St. Joseph-Stift
Sonntag, 05. Juni 2016 um 9 Uhr

Eine Gruppe Musiker wird sich für ihre „Morgenmusik“ voraussichtlich auf dem Gehweg vor dem Haupteingang platzieren. Der Auftritt dauert ca. eine halbe Stunde. Wir laden all unsere Patientinnen und Patienten dazu ein, ihren Sonntag musikalisch zu beginnen und bei geöffneten Fenstern der Posaunenmusik zu lauschen.

Der Abschlussgottesdienst des dreitägigen Bläserfestes findet im Anschluss an die „Morgenmusik“ am 05. Juni ab 12 Uhr im Dynamostation statt. Dieser wird im MDR-Fernsehen live übertragen.

Weitere Informationen zum Programm des Evangelischen Posaunentages finden Sie hier.

Das Darmkrebszentrum am Krankenhaus St. Joseph-Stift lädt niedergelassene Ärzte und Kollegen zu folgender Fortbildungsveranstaltung ein:

FORTBILDUNG DARMKREBSZENTRUM


MI 08.06.2016, 18:00 BIS 20:00 UHR
Krankenhaus St. Joseph-Stift
Tagungszentrum Clara-Wolff-Haus, 3. Etage
Canalettostr. 13, 01307 Dresden

 Programm

Am Infostand zum Aktionstag Brustkrebs

Das Brustzentrum am Krankenhaus St. Joseph-Stift präsentiert sich am

25.
Mai von 15.15-19.19 Uhr auf dem Postplatz

mit einem eigenem Stand beim Aktionstag „Brustkrebs: Verstehen. Früh erkennen. Klug behandeln.“ Ziel der Veranstaltung im Rahmen des Senologiekongresses 2016 ist es, die breite Öffentlichkeit für das Thema Brustkrebs zu sensibilisieren und aufzuklären.

Ärzte, Pflegende sowie der Sozialdienst des Brustzentrums am St. Joseph-Stift informieren über alle Leistungen des Brustzentrums und beantworten Fragen rund um Vorsorge, Diagnostik, Therapie und Nachsorge von Brustkrebserkrankungen. Die Lavendelapotheke informiert als Partner des St. Joseph-Stifts außerdem über ätherische Öle und deren Wirkung als unterstützende Pflege für Patientinnen.  Auch Breast-Care-Nurse Schwester Uta Hoffmann wird vor Ort als Pflegeexpertin für Brustkrebserkrankungen Fragen zum Mamma-Care®-Angebot beantworten. Mamma-Care® ist eine Methode zum Erlernen der richtigen Tasttechnik zur Selbstuntersuchung der Brust.

Betroffene und Interessierte erwartet auf dem gesamten Postplatz ein vielfältiges Programm in entspannter Atmosphäre darunter Informationen zu Früherkennungstests, Gerätschaften, Vorgehensweisen und Betroffenen-Hilfe. Mediziner, engagierte Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens sowie Betroffene sprechen gemeinsam über die wichtigsten Aspekte des Themas Brustkrebs. Ein weiteres Highlight ist das Mammobil, eine mobile Untersuchungseinheit, die sachsenweit zur Früherkennung unterwegs ist.

Das Krankenhaus St. Joseph-Stift ist einer von vier Standorten des Regionalen Brustzentrums Dresden (RBZ) am Universitäts KrebsCentrum (UCC).

Mehr zum Brustzentrum


Das Kompetenzzentrum für Schilddrüsen- und Nebenschilddrüsenchirurgie (DGAV) der Klinik für Chirurgie lädt ein:

3. Endokriner Abend
SCHILDDRÜSE UND STIMME

MI 18.05.2016, 18:00 BIS 20:30 UHR
Krankenhaus St. Joseph-Stift
Tagungszentrum Clara-Wolff-Haus, 3. Etage
Canalettostr. 13, 01307 Dresden

Programm

(vrnl) Peter Pfeiffer, Geschäftsführer, Dr. med. Reinhard Goerl, Ärztlicher Direktor, Andrea Hasselbach, Pflegedirektorin und Architekt Christian Strauss, wörner traxler richter planungsgesellschaftmbh bei der Grundsteinlegung / Foto: St. Joseph-Stift

St. Joseph-Stift baut neuen Westflügel für 12,5 Millionen Euro/ Bauliche Erweiterung hat vor allem die medizinische Versorgung älterer Menschen im Blick

Heute (Dienstag, 12.04.) wurde im Krankenhaus St. Joseph-Stift der Grundstein für den neuen Westflügel gelegt. Im Beisein von Mitarbeitern, Ordensschwestern, Architekten, Planern und Baubetrieben wurde die Grundsteinlegung für den 12,5 Millionen Euro teuren Neubau an der Georg-Nerlich-Straße vollzogen. Die anlässlich zur Grundsteinlegung befüllte „Zeitkapsel“ wird in den Bau eingemauert und enthält eine aktuelle Tageszeitung, die Mitarbeiterzeitung, Münzen sowie Luftaufnahmen des  Krankenhausgeländes.

Im neuen Gebäude finden voraussichtlich ab 2018 eine Zentralambulanz und die akutgeriatrische Station neue Räumlichkeiten. Mit 5,2 Millionen Euro fördert das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz das Bauvorhaben. Seit dem ersten Spatenstich im Juni letzten Jahres erfolgte bisher die Baufeldfreimachung. Im Zuge dessen wurde die LKW-Zufahrt/ Warenanlieferung verlegt und mit Zufahrt von der Canalettostraße neu eingerichtet.

„Mit dem Bau des Westflügels haben wir schwerpunktmäßig die medizinische Versorgung alter Patienten im Fokus. Die Bevölkerung wird älter, damit wächst auch der geriatrische Versorgungsbedarf. Die neugebaute Station wird baulich sowie von Einrichtung und Ausstattung speziell auf die Anforderungen für die spezialisierte altersmedizinische Versorgung von Hochbetagten zugeschnitten“, sagte Peter Pfeiffer, Geschäftsführer des Krankenhauses St. Joseph-Stift, bei der Grundsteinlegung. Ergänzend zur stationären Versorgung werden mit einer Geriatrischen Institutsambulanz und einer Geriatrischen Tagesklinik zukünftig auch ambulante und tagesklinische Angebote im St. Joseph-Stift geschaffen.

Moderne akutgeriatrische Station für ältere Menschen
Altersmedizin ist nicht erst seit Eröffnung der akutgeriatrischen Station im Oktober 2012 ein zukunftsweisendes Thema im St. Joseph-Stift. Pro Jahr werden in der Akutgeriatrie mehr als 400 Patienten (in der Regel 70 Jahre und älter) von einem multiprofessionellem Team versorgt. Für die neue 1.200 Quadratmeter große Station im Westflügel sind zunächst 26 Betten geplant. Bei Bedarf lassen sich allerdings auf der Station bis zu 32 Patienten versorgen.

Überalterung prägt die Zukunft unserer Gesellschaft. Die 5. Regionalisierte Bevölkerungsprognose für den Freistaat Sachsen geht davon aus, dass in den kommenden 10 Jahren die Zahl der 60-jährigen und Älteren um 13 % auf 165.000 steigt. Am stärksten steigt dabei der Anteil der sehr alten Menschen mit 80 Jahren und älter. Deren Anteil wird sich um mehr als die Hälfte erhöhen.

Zentralambulanz als Zentrum für Sprechstunden
Auch die Zentralambulanz, die alle ambulanten Sprechstunden an einem Ort zusammenfasst, wird im Erdgeschoss untergebracht. Auf 720 Quadratmetern werden 18 Behandlungsräume, geräumige Wartebereiche mit bis zu 110 Plätzen und Untersuchungszimmer eingerichtet. Beste Voraussetzungen für eine optimale fachübergreifende medizinische Zusammenarbeit und kurze Wege für Patienten.

Deutsche Krebsgesellschaft bestätigt Expertise bei der Behandlung von Darmkrebs

Das Krankenhaus St. Joseph-Stift wurde jetzt von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) als Darmkrebszentrum zertifiziert. Das Zertifikat bestätigt die ausgezeichnete Expertise, die Qualität sowie den großen Erfahrungsschatz bei der Behandlung von Patienten mit Darmkrebs. Das Zertifikat wird zunächst für ein Jahr vergeben. Externe Fachexperten prüfen jährlich die Erfüllung von speziellen Qualitätsindikatoren und -standards. Diese werden auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse erarbeitet und gewährleisten für Patienten eine hohe Behandlungsqualität nach zertifizierten Standards und Richtlinien. Pro Jahr werden weit über 100 Patienten mit Darmtumoren im Dick- und Enddarm im St. Joseph-Stift behandelt. Entscheidend für den Behandlungserfolg ist die fächerübergreifende Zusammenarbeit. Die Struktur des Darmkrebszentrums ist daran optimal ausgerichtet.

Dr. med. Martin Freitag, Chefarzt der Klinik für Chirurgie und Leiter des Darmkrebszentrums: „Die Zertifizierung des Darmzentrums stellt einen weiteren wichtigen Schritt im Ausbau unseres Expertennetzwerks dar. Gemeinsam bieten wir unseren Patienten eine optimale Versorgungstruktur auf höchstem medizinischen Niveau.“

Darmkrebs ist ein komplexes Krankheitsbild, das die Einbindung verschiedener Fachdisziplinen von der Diagnostik über die Therapie bis zur Nachsorge erfordert. Im Darmkrebszentrum arbeiten Chirurgen, Gastroenterologen, Radiologen, Pathologen, Strahlentherapeuten, Onkologen und Physiotherapeuten aus der Klinik und dem niedergelassenen Bereich intensiv zusammen. Im wöchentlich stattfindenden Tumorboard werden Therapieentscheidungen gemeinsam und für jeden Patienten individuell getroffen. Alle Partner im Darmkrebszentrum eint der hohe Anspruch des St. Joseph-Stifts an Qualität. Patienten profitieren von der Erfahrung und Kompetenz aller beteiligten Disziplinen.

Das Darmkrebszentrum bietet zahlreiche Beratungs- und Unterstützungsangebote. Dazu zählen die Stomatherapie, psychoonkologische und seelsorgerische Betreuung, eine Ernährungsberatung und Beratungen durch den Sozialdienst zu Rehabilitation, Krankengeld oder Hilfen für den Alltag. Das Darmkrenzentrum am St. Joseph-Stift arbeitet eng mit der Selbsthilfegruppe, Deutsche ILCO e. V. für Stomaträger und Menschen mit Darmkrebs zusammen.

Darmkrebs
Jede siebte Krebserkrankung in Deutschland betrifft den Darm. Laut Angaben des Robert-Koch-Instituts (10. Ausgabe „Krebs in Deutschland“ (2015), beruhend auf Daten bis 2012) ist Darmkrebs bei Frauen, die zweithäufigste, bei Männern, die dritthäufigste Krebserkrankung. Die Zahlen beim Darmkrebs sind zuletzt bei beiden Geschlechtern rückläufig. Möglicherweise ein Ergebnis der 2003 eingeführten Früherkennungskoloskopien. Die Prognose der Neuerkrankungen für das Jahr 2016 in Deutschland liegt dennoch für Frauen bei 27.600 und für Männer bei 33.400. Im Mittel waren Frauen 75 Jahre, Männer 72 Jahre alt, als sie die Diagnose erhielten.

Schwester Chiara bei der Spendenübergabe

St. Joseph-Stift sammelt mit der Aktion „Geboren im St. Joseph-Stift“ Spenden für ein Projekt der Elisabethschwestern in Ostafrika

Mit der Aktion „Geboren im St. Joseph-Stift“ sammelte das Dresdner Krankenhaus im letzten Jahr Spenden für ein humanitäres Projekt der Schwestern von der heiligen Elisabeth in Ostafrika. Vor einigen Tagen übergab Peter Pfeiffer, Geschäftsführer des St. Joseph-Stift Dresden, einen Spendenscheck in Höhe von
26.500 Euro an Schwester M. Chiara Lipinski, Leiterin des San Pio Health Centre in Maganzo / Tansania. Das Spendenergebnis hatte sich seit Abschluss der Aktion im Dezember von rund 23.000 noch einmal um 3.500 Euro erhöht. Mit dem Geld können jetzt eine Geburtsstation realisiert sowie medizinische Geräte, ein OP-Tisch, Betten und Medikamente angeschafft werden. Die Übergabe des Schecks fand im Konvent der Ordensschwestern in Berlin statt.

Peter Pfeiffer: „Mit dem Geld nehmen wir gemeinsam mit unseren Spenderinnen und Spendern unmittelbar Einfluss auf die Situation der Menschen in Maganzo. Für mich ein gelungener Brückenschlag vom St. Joseph-Stift in Dresden hinaus in die Welt. Ich danke allen, die unserem Aufruf gefolgt sind und dieses wichtige Projekt unterstützen.“

Für Schwester Chiara, die seit 2011 den Aufbau des Gesundheitszentrums leitet, ist die Höhe des Spendenchecks eine neue Dimension. „Es ist unfassbar und wunderbar zugleich. Die Hilfsbereitschaft der Dresdner und darüber hinaus berührt mich sehr. Sie sendet ein hoffnungsvolles Zeichen zu uns nach Tansania. Mit dem Spendengeld ist es uns möglich, die Versorgung von Schwangeren und Neugeborenen vor Ort zu verbessern und vor allem menschenwürdig zu gestalten.“

Das Dresdner Krankenhaus St. Joseph-Stift feierte im vergangen Jahr sein 120. Jubiläum. Mit der Kampagne „Geboren im St. Joseph-Stift“ wurden diejenigen gesucht, deren Lebensweg im St. Joseph-Stift begonnen hat. Über 200 Menschen beteiligten sich an der Aktion mit ihren Lebensgeschichten und Beiträgen, darunter auch viele Spender. Auch externe Partner, Dienstleister und Lieferanten beteiligten sich an der Spendenaktion.

Hintergrund: Aufbau des Gesundheitszentrums in Tansania
In einer der ärmsten Regionen Ostafrikas bauen die Schwestern von der heiligen Elisabeth, die im Jahr 1895 auch das St. Joseph-Stift gegründet haben, seit 2011 unter Leitung von Schwester M. Chiara Lipinski das „San Pio Health Centre Maganzo“ auf. 2.300 kinderreiche Familien leben dort vom wenig ertragreichen Ackerbau in großer Armut. „Der Hunger ist groß, Wasser und Strom gibt es nicht und der Gesundheitszustand vieler Kinder wie Erwachsener ist erschreckend schlecht“, schreibt Schwester M. Chiara Lipinski in einem Brief. Durch Spenden konnte dort schon einiges bewegt werden. Seit 2013 ist eine Notfallambulanz in Betrieb und leistet medizinische Grundversorgung für die Dorfbewohner.

Janosch Paul war das 1000. Baby

Babyboom setzt sich im St. Joseph-Stift mit 126 Kindern mehr als im Vorjahr fort

Im zurückliegenden Jahr kamen im St. Joseph-Stift, das  2015 selbst seinen 120. Geburtstag feierte, genau 1.600 Kinder auf die Welt. Das sind erstaunliche 126 Neugeborene mehr als noch im Vorjahr (1.474 Kinder). Ein absoluter Rekord. Zuletzt konnte 1981 eine ähnlich hohe Geburtenzahl verzeichnet werden. Bei 1.599 Geburten machte ein Zwillingspärchen die Punktlandung mit genau 1.600 Neugeborenen perfekt. Dabei hatten in diesem Jahr die Mädchen die Nase vorn: Es erblickten 812 Mädchen (Vorjahr 733) und 788 Jungen (Vorjahr 741) das Licht der Welt. Insgesamt 215 Sonntagskinder konnten gezählt werden.

Jede Geburt ist ein kleines Wunder, dem es einen Namen zu geben gilt. Drei Mal wurde dabei der Name Joseph gewählt, der Namenspatron des Krankenhauses. Bei den beliebtesten Vornamen rangieren im St. Joseph-Stift bei den Jungen Paul, Emil und Anton, bei den Mädchen Johanna, Emma und Charlotte auf den vorderen Plätzen. Der Name Mia, der deutschlandweit auf Platz eins steht, landet im St. Joseph-Stift nur auf Platz 7 in der Beliebtheitsskala.

Die geburtenreichsten Monate waren der Juli und der August mit jeweils 154 und 166 Geburten.

Informationsabende
Jeden ersten und dritten Dienstag im Monat von 19 Uhr bis 20.30 Uhr findet ein Informationsabend rund um die Geburt im St. Joseph-Stift statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Babyfreundliche Geburtsklinik
Seit 2011 gehört das Krankenhaus St. Joseph-Stift zu den von der WHO/UNICEF-Initiative ausgezeichneten Krankenhäusern in Deutschland und wurde als erste Klinik in Dresden als „Babyfreundliche Geburtsklinik“ zertifiziert.

Babyfreundlich zu sein, bedeutet für Hebammen, Schwestern und Ärzte Engagement mit dem Herzen. Das Zertifikat steht für eine zeitgemäße Form der geburtshilflichen Betreuung. Die Bedürfnisse der Eltern und
des Neugeborenen stehen im Mittelpunkt. Stillen als optimale und natürliche Form der Ernährung und die Eltern-Kind-Bindung (Bonding) sind dabei ganz besonders wichtig.

120 Joseph-Stift-Kinder gratulierten zum 120. Geburtstag!

Gemeinsame Geburtstagstafel zum Abschluss der Kampagne „Geboren im St. Joseph-Stift“/ Spendenaktion sammelt  22.740,50 Euro für Aufbau eines Krankenhauses mit Geburtenstation in Tansania

Zum 120-jährigen Jubiläum ging das St. Joseph-Stift in Dresden auf die Suche nach den Menschen, deren Lebensreise im Krankenhaus auf der Wintergartenstraße begonnen hat. 233 Menschen haben sich an dieser Aktion mit Beiträgen über die eigene Geburt oder die ihrer Kinder, Enkel oder Urenkel beteiligt. Insgesamt wurde somit über 513 St. Joseph-Stift-Kinder berichtet. Am 30.11. trafen sich rund 120 junge und alte Joseph-Stift-Kinder zu einer riesigen Geburtstagstafel und einem Gruppenfoto.

Geschäftsführer Peter Pfeiffer: „Die Resonanz auf die Aktion war für uns überwältigend. Die Vielzahl der Teilnehmer, die vielen persönlichen, detaillierten Erzählungen, Fotos, die Anerkennung und Dankbarkeit in den Geschichten und Glückwünschen haben uns alle sehr berührt. Sie haben uns – mich persönlich und alle unsere Mitarbeiter – durch das Jahr begleitet und sind für uns das schönste Geschenk zum Jubiläum.“

Die Webseite www.geboren-im-josephstift.de ist noch bis Ende des Jahres  erreichbar, zum Stöbern und um sich Beiträge anzuschauen.

22.740,50 Euro für Aufbau eines Gesundheitszentrums mit Geburtenstation in Tansania

„Dort zu helfen, wo Hilfe dringend nötig ist, dieser Aufgabe haben sich unsere Ordensschwestern verschrieben. 1895 war das hier in Dresden, heute ist es Afrika“, so Peter Pfeiffer. „Dieses Anliegen unterstützen wir und wollen etwas von dem zurückgeben, was wir unseren Gründerinnen verdanken.“

Deshalb wurden im Jubiläumsjahr mit der Kampagne „Geboren im St. Joseph-Stift“ und bei zahlreichen Veranstaltungen Spenden für ein Projekt der Elisabethschwestern, den Aufbau eines Gesundheitszentrums mit Geburtenstation in Maganzo / Tansania, gesammelt. Stolze 22.740,50 Euro konnten gesammelt werden, die nun speziell für die Einrichtung einer dringend benötigten Geburtsstation verwendet werden, um die bisher unzureichende Versorgung von Schwangeren und Neugeborenen in Tansania zu verbessern. Damit wird eine Brücke geschlagen von der Geburtshilfe im St. Joseph-Stift zur Geburtsstation in Afrika.

Zahlen & Fakten „Geboren im St. Joseph-Stift“

  • 233 Teilnehmer haben sich insgesamt an der Kampagne beteiligt und von 513 St. Joseph-Stift-Kindern berichtet. Die Joseph-Stift-Familie wächst jährlich. Jedes Jahr  kommen rund 1.500 neue Erdenbürger hinzu. Wie viele Kinder in den vergangenen 120 Jahren insgesamt geboren wurden, lässt sich mit rund 68.000 Kindern allerdings nur schätzen.

  • Statistisch gesehen, sind die meisten Teilnehmer der Kampagne an einem Montag im April geboren.

  • Die älteste Teilnehmerin ist Sophie Winkler, geboren 1925. Die Jüngsten sind mehrere 2015 geborene Babys, eines davon die im Juli geborene Tochter von Frau Frisch.

  • Besonders überraschend waren Nachrichten aus weit entfernten Orten der Welt. Heute leben Joseph-Stift Kinder in Österreich, Holland, in der Schweiz, Schweden, Frankreich, im westafrikanischen Burkina Faso und sogar in China – 10.556 km entfernt.

    Am weitesten in die Welt getragen hat es bisher Kailin Yuan. Heute lebt die Schülerin mit ihren Eltern in Hangzhou in China. Ihr Vater arbeitete damals als Physiker im Max-Planck-Institut in Dresden. Auf Empfehlung entschied man sich damals für das St. Joseph-Stift als Geburtsklinik. Die Schülerin besuchte mit ihrer Mutter und dem Bruder im Sommer dieses Jahres Dresden. Auf ihrer kurzen Stippvisite in Dresden kamen Mutter und Tochter tatsächlich in das St. Joseph-Stift, wo Kailin vor 16 Jahren geboren wurde und wurden so Teil der Kampagne.

  • Die meisten Teilnehmer sind dennoch Dresden und Sachsen treu geblieben. Viele wohnen auch heute nicht weit von ihrem Geburtsort entfernt.

www.geboren-im-josephstift.de

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