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Aktuelles

16.11.2018: Hohe Qualität bestätigt / Darmkrebszentrum erfolgreich re-zertifiziert

Deutsche Krebsgesellschaft bestätigte erneut die hohe Qualität bei der Versorgung von Darmkrebspatienten

Das zertifizierte Darmkrebszentrum am Krankenhaus St. Joseph-Stift Dresden wurde durch die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) erfolgreich rezertifiziert. Jede siebte Krebserkrankung in Deutschland betrifft den Darm. Um die hochwertige Behandlung von Patienten sicherzustellen, ist es Ziel der DKG, spezialisierte Zentren zu zertifizieren. Mit der erfolgreichen Re-Zertifizierung bestätigte die Fachgesellschaft dem Darmkrebszentrum am St. Joseph-Stift, das 2015 erstmalig zertifiziert wurde, erneut die vorbildliche Qualität und Expertise in der Versorgung und Therapie Betroffener.

Alle drei Jahre unterziehen sich diese zertifizierten Organkrebszentren einem aufwendigen und intensiven Prüfverfahren, so auch das Darmkrebszentrum im St. Joseph-Stift. „Die Fachgesellschaft formuliert strenge Anforderungen an Strukturen und Prozesse, um optimale Behandlungsergebnisse für Patienten zu gewährleisten“, erklärt Dr. med. Martin Freitag, Leiter des Darmkrebszentrums und Chefarzt der Klinik für Chirurgie im St. Joseph-Stift. „Dass wir erneut als Darmkrebszentrum zertifiziert wurden, bestätigt unsere ausgezeichnete Behandlungsqualität. Es bedeutet für uns aber auch, nicht stehenzubleiben, sondern konstant unsere Arbeitsabläufe und die Qualität unserer Patientenbetreuung weiter zu verbessern.“

Hohe fachliche Kompetenz bestätigt

Zu den Kriterien der DKG gehört auch, dass jedes Zentrum eine Mindestanzahl an Patienten jedes Jahr behandelt. Mit rund 120 behandelten Patienten mit Tumoren im Dick- und Enddarm liegt das St. Joseph-Stift deutlich über dem geforderten Wert und über dem Durchschnitt aller zertifizierten Darmkrebszentren in Deutschland.

Am Anfang jeder Krebsbehandlung steht eine umfangreiche Diagnostik, um das Krankheitsstadiums sicher zu bestimmen. Das St. Joseph-Stift verfügt über eine mit neuester Technik ausgestattete Abteilung für Funktionsdiagnostik und erfahrene Fachärzte. Damit sind komplikationsarme Diagnostikeingriffe für sichere, aussagekräftige und differenzierte Befunderhebungen möglich. Diese sind zwingend erforderlich, um dem Operateur eine fundierte Entscheidungsgrundlage zu liefern.

Besonders an die Operateure werden hohe Anforderungen gestellt, denn Studien belegen einen Zusammenhang zwischen hohen Fallzahlen und den Behandlungsergebnissen. „Unsere Operateure haben sich auf Operationen an Tumoren im Darm spezialisiert. Wer regelmäßig und über Jahre hinweg diese Operationen durchführt, verfügt über einen exzellenten Erfahrungsschatz. Das sichert Patienten gute Therapieergebnisse und Komplikationen werden vermieden“, weiß Dr. med. Freitag, der als Leiter des Zentrums über eine nachweislich hohe OP-Expertise verfügt.

Lob für fächerübergreifende Zusammenarbeit mit intensiven Begleitungsangeboten

Die Behandlung von Darmkrebs ist sehr komplex. Im Darmkrebszentrum arbeiten deshalb von der Diagnostik bis zur Therapie viele Fachgebiete Hand in Hand zusammen. Dazu zählen unter anderem die Radiologie, die Gastroenterologie, die Nuklearmedizin, die Strahlentherapie, die Onkologie, die Pathologie und die Palliativmedizin. „Der fachliche Austausch unter den Professionen ist zur Festlegung der Behandlungsstrategie besonders entscheidend. Deshalb besprechen wir alle Patienten wöchentlich im Tumorboard und entwickeln gemeinsam ein Behandlungskonzept.“ so Dr. med. Freitag. Die Behandlungsmöglichkeiten erstrecken sich von der endoskopischen Entfernung von Darmpolypen über minimalinvasive (laparoskopische) oder offen chirurgische Operationen bis hin zur komplexen Metastasenchirurgie. Begleitend werden Chemotherapie und Bestrahlung eingesetzt, um ein optimales Behandlungsergebnis zu erzielen.

Für die ganzheitliche Versorgung fordert die DKG als Qualitätsmerkmal überdies, dass Patienten intensiv beraten und begleitet werden. Besonderes Lob erhielt das Darmkrebszentrum am St. Joseph-Stift für das Vorhalten vielfältiger Beratungs- und Unterstützungsangebote wie die psychoonkologische und seelsorgerische Betreuung, die Ernährungsberatung oder die Beratung durch den Sozialdienst. Der dafür aufgewendete Personaleinsatz gehe deutlich über das sonst übliche Maß hinaus. Auch hier bleibt man nicht stehen: Demnächst wird eine weitere, zusätzliche onkologische Fachpflegekraft ausgebildet, die zukünftig Patienten beim stationären Aufenthalt noch intensiver begleitet, Termine koordiniert und Beratungsgespräche durchführt.

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