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Aktuelles

Am Montag, 8. März 2021 öffnet die Geriatrische Tagesklinik wieder, die aufgrund der Corona-Pandemie seit fast einem Jahr geschlossen war.

Unsere Geriatrische Tagesklinik (GTK) stellt das Bindeglied zwischen ambulanter und vollstationärer geriatrischer Behandlung dar. Die Patienten sind meist ältere Menschen mit Mehrfacherkrankung, die unter einer akuten oder der Verschlechterung einer chronischen Erkrankung leiden. Ihr Behandlungsbedarf ist aber nicht so hoch, dass eine vollstationäre Krankenhausbehandlung erforderlich ist.
Die Behandlung in unserer Geriatrischen Tagesklinik geschieht in enger Zusammenarbeit mit Haus- und Fachärzten sowie ambulanter Krankenpflege und Therapeuten. Die Patienten werden über einen maximalen Zeitraum von vier Wochen werktags an insgesamt 15 Behandlungstagen in der Zeit von 08.30 – 15.30 Uhr intensiv von Ärzten, Therapeuten und Pflegenden behandelt.
Die teilstationäre geriatrische Behandlung soll den weiteren Verbleib in der Häuslichkeit ermöglichen.

Die Geriatrische Tagesklinik öffnet zunächst mkit sechs Behandlungsplätzen, später werden es neun sein.

Mehr Informationen zum Konzept, zu den Leistungen und Zielen sowie zur Aufnahme erhalten Patienten, Angehörige und einweisende Ärzte hier:
Geriatrische Tagesklinik (GTK)

Den Publikumsliebling als Ausbildungsbetrieb kennenlernen

Am 25.02.2021, um 10:30 Uhr und 13:30 Uhr, veranstaltet das St. Joseph-Stift ein jeweils ca. 30-minütiges virtuelles Messegespräch im Rahmen der #bleibpositiv-Ausbildungsmesse von Onkel Sax.

Zwei unserer pflegerischen Bereichsleitungen geben hier Einblicke in den Pflegeberuf und Infos zur Ausbildung in unserem Haus. Näheres zur Messe und zur Anmeldung finden Sie hier: https://onkel-sax.de/unternehmensgespraeche-bleibpositiv/ 

Offener Gesprächskreis für brustkrebserkrankte Frauen

12. April, 21. Juni und 27. September 2021, jeweils 16:00–18:00 UHR im Tagungszentrum, 3. Etage, Clara-Wolff-Haus

Treffpunkt 16 Uhr vor EINGANG 1 | HAUPTEINGANG, Wintergartenstr. 15/17
Bitte beachten Sie die erforderlichen Hygieneregeln (Maske, Handdesinfektion, Abstand) und kommen Sie nur, wenn Sie symptomfrei sind!

Es gibt Ereignisse, die neue Wege erfordern. Dann tut es gut zu wissen und zu spüren, dass man nicht alleine ist. Unser Gesprächskreis ist ein Angebot für Sie und möchte Sie ermutigen und unterstützen. Der Gesprächskreis ist offen für alle und bietet Ihnen die Möglichkeit, sich mit anderen betroffenen Frauen auszutauschen: Wie gehe ich mit der Erkrankung um? Welche Erfahrungen machen andere? Welche Unterstützungsangebote gibt es?

Bei den Treffen stehen Ihnen als Ansprechpartner außerdem zur Verfügung: Schwester Uta Hoffmann (Breast-Care-Nurse, Station N2), Barbara Fürst (Sozialarbeiterin) und ein Gynäkologe, die Ihnen gern bei Fragen weiterhelfen und bei Bedarf Ansprechpartner vermitteln.


Patiententag Brustzentrum 2021

SA, 14. November 2021, 10:00 – 14:00 UHR
Tagungszentrum 3. Etage
EINGANG 2 | CLARA-WOLFF-HAUS
Canalettostraße 13, 01307 Dresden

Geboren im St. Joseph-Stift Dresden

Die Geburtenzahlen bleiben auf dem hohen Niveau der Vorjahre, geburtenstärkster Monat war diesmal der August.

Dresden, 07.01.2021. Das Krankenhaus St. Joseph-Stift Dresden verzeichnet für das zurückliegende Jahr 2020 1.570 Geburten mit 1.572 Neugeborenen, darunter eine Zwillingsgeburt.
Die Zahl der Entbindungen bleibt damit leicht unter der des Vorjahres (2019: 1.601 Geburten), aber weiterhin auf hohem Niveau.
Die geburtenstärksten Monate waren der August und der September mit jeweils 166 bzw. 160 Geburten.
Wie schon in den vergangenen Jahren hatten auch 2020 die Jungen zahlenmäßig wieder die Nase vorn: es waren 827 im Vergleich zu 745 Mädchen. Zu den beliebtesten Vornamen zählten bei den Mädchen Charlotte, Lina, Clara/ Klara, Frida/ Frieda und Johanna; bei den Jungen sind es Emil, Lucas/ Lukas, Arthur/ Artur, Henry/ Henri und Matteo/ Mattheo. Auch das Neujahrsbaby des St. Joseph-Stift, geboren am 01.01.2021 um 02:27 Uhr, ist ein kleiner Henri.

„Unser geburtshilfliches Team hat den jungen Familien im letzten Jahr trotz der corona-bedingten Einschränkungen und Besonderheiten eine sichere und familienorientierte Betreuung rund um die Geburt angeboten. Wir freuen uns sehr über das große Vertrauen, welches unserer Abteilung von so vielen Frauen entgegengebracht wird“, so Dr. Axel Gatzweiler, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am Krankenhaus St. Joseph-Stift.

Auswirkungen der Coronakrise auf die Geburtshilfe
Nach wie vor ist die Geburt im Krankenhaus St. Joseph-Stift mit einer Begleitperson möglich und abhängig von der Belegung der Entbindungsstation können auch Familienzimmer in Anspruch genommen werden. Voraussetzung dafür ist ein negativer Antigentest der Begleitperson, der bei der Aufnahme im Kreißsaal gemacht wird.
Einschränkungen gibt es vor allem im Kursprogramm der Hebammen bei den Geburtsvorbereitungs- und Stillkursen und auch die Informationsabende für werdende Eltern können derzeit leider nicht wie bisher stattfinden.
Daher gibt es seit dem Sommer die wichtigsten Informationen vorab in einem Video „Die Geburtshilfe stellt sich vor“ sowie im virtuellen Kreißsaal-Rundgang. Individuelle Fragen und Sorgen können dann im Rahmen der Hebammen- und geburtshilflichen Sprechstunden persönlich besprochen werden.
Alle Informationen und Angebote sind aktuell abrufbar unter: www.josephstift-dresden.de/geburtshilfe

Babyfreundliche Geburtsklinik
Seit 2011 gehört das Krankenhaus St. Joseph-Stift zu den von der WHO/UNICEF-Initiative ausgezeichneten Krankenhäusern in Deutschland und wurde als erste Klinik in Dresden als „Babyfreundliche Geburtsklinik“ zertifiziert. Das Stillen und der Bindungsaufbau zwischen Eltern und Kind sind Kernpunkte des Konzeptes.

Zur Pressemitteilung

Zum Video: Die Geburtshilfe stellt sich vor

Datenschutzhinweis: Mit Klick werden Sie zu Youtube weitergeleitet. Dabei werden Daten über Ihre Nutzung von Youtube an den Betreiber in den USA übertragen und gegebenenfalls gespeichert. Mehr Informationen zur Geburtshilfe

Es ist in den letzten Jahren für uns zur Tradition geworden, alljährlich am letzten Januarwochenende zum Urogyn-Refresher-Kurs einzuladen, welcher abwechselnd entweder in Dresden oder Leipzig stattfindet und einen
Überblick über Bekanntes und Neues aus der Urogynäkologie
für Praxis und Klinik geben soll. Doch in diesem Jahr ist leider alles anders – die Pandemie hat uns weiterhin im Griff und beeinflusst unser Leben in
allen Bereichen.

Dennoch ist uns der Austausch und die Fortsetzung der Tradition unverändert wichtig und es gibt auch medizinische Themen, Entwicklungen und Herausforderungen neben Covid 19.

Daher möchten wir für dieses Mal als Besonderheit zu einem Urogyn-Refresher-Webinar als Online-Format am Samstag, den 30. Januar 2021 von 9:00 bis 12:00 Uhr einladen.
Das Programm haben wir an das Format angepasst und lassen die neuesten Informationen von IUGA und AGUB-Kongress mit Relevanz für die tägliche Praxis
einfließen.

Fortbildungspunkte sind beantragt. Um trotz des Online-Charakters eine interaktive Diskussion zu ermöglichen, haben wir die Teilnehmerzahl auf 40 Personen begrenzt.

Urogyn-Refresher-Kurs
Webinar
SA 30.01.2021, 9:00 - 12:00 UHR

Der Urogyn-Refresher-Kurs 2021 wird als Online-Format angeboten und ist auf 40 Teilnehmer begrenzt. Die Teilnahmegebühr beträgt 30,- €. Fortbildungspunkte sind beantragt.

Programm und Einladung

Bitte melden Sie sich bis 20. Januar 2021 telefonisch oder per E-Mail dafür an:
Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, Sekretariat
Frau Kerstin Große
Tel.: 0351 / 44 40 – 2274
E-Mail: gynaekologie@josephstift-dresden.de

Der Einwahlcode für das Webinar wird Ihnen nach erfolgreicher Anmeldung ca. 5 Tage vor der Veranstaltung zugesandt.

  • St. Joseph-Stift, Diakonissenkrankenhaus, Universitätsklinikum und Städtisches Klinikum appellieren gemeinsam an die Bevölkerung.
  • Nur mit verantwortungsvollem Miteinander lässt sich Pandemie bremsen.

„Pass auf! – Auf Dich, auf Andere, auf uns Alle“ – mit diesem gemeinsamen Appell richten sich die Dresdner Kliniken an die Menschen ihrer Region, um auf die sich zuspitzende Lage bei der Versorgung von COVID-19-Patienten aufmerksam zu machen. Inzwischen hat der massive Anstieg der von schweren gesundheitlichen Problemen betroffenen Infizierten auch die Dresdner Krankenhäuser an ihre Kapazitätsgrenzen gebracht. In Zeitungsanzeigen und Posts in den Sozialen Medien bitten das Krankenhaus St. Joseph-Stift, das Diakonissenkrankenhaus Dresden, das Universitätsklinikum Dresden und das Städtische Klinikum Dresden mit Nachdruck darum, die Maßnahmen und Verordnungen zur Reduktion der Corona-Infektionszahl zu unterstützen. Der Aufruf zu einem verantwortungsvollen Miteinander ist mit dem Appell verbunden, sich an die AHA-Regeln zu halten und Kontakte zu reduzieren.

„Corona ist real – jeden Tag erleben wir Patienten, die schwer krank sind; Patienten, die sterben und Pflegekräfte und Mediziner, die an ihre Grenzen gehen und Tränen in den Augen haben“, sagt Dr. Mark Frank, Leiter des Koordinationsteams Corona und Ärztlicher Leiter der Notaufnahme am Städtischen Klinikum Dresden.

Viele vom Corona-Virus SARS-CoV-2 ausgelöste Erkrankungen verlaufen mild. Doch bereits deutlich spürbare Symptome wie der Verlust des Riech- und Schmecksinns oder andere, die körperliche Leistungsfähigkeit einschränkende Probleme können hartnäckig sein und chronisch werden. Was den in der ärztlichen und pflegerischen Versorgung der COVID-19-Patienten eingebundenen Medizinern und Pflegekräften die größten Sorgen bereitet, sind die sehr schweren Fälle.

Für fast alle in den Kliniken behandelten Betroffenen ist diese Infektion eine Grenzerfahrung. Genau wie für die Dresdner Kliniken – im Extremfall können sie nicht mehr für alle Patienten in der gewohnt hohen Behandlungsqualität da sein. Bereits heute arbeiten Pflegepersonal sowie Ärztinnen und Ärzte am körperlichen und seelischen Limit. Daher rufen sie gemeinsam die Menschen in der Region auf, sich an Hygiene- und Abstandsregeln zu halten sowie Kontakte auf das wirklich Notwendige zu beschränken.

Die zweite Welle der Corona-Pandemie mit der stetig steigenden Zahl an schwer Erkrankten macht in den Kliniken immer neue und weitreichendere Entscheidungen notwendig. Binnen weniger Wochen muss-ten die Dresdner Kliniken während dieser Welle eine hohe Anzahl an COVID-19-Patienten versorgen, Infrastruktur und Personal dafür bereitstellen sowie geplante Eingriffe verschieben. Neben der sehr aufwendigen Versorgung dieser Patienten gilt es, die gesamte medizinische Versorgung für die Landeshauptstadt und die Region abzusichern, um auch weiterhin Notfälle und lebensbedrohliche Erkrankungen uneingeschränkt behandeln zu können.

„Gegenwärtig profitieren wir in Dresden und Ostsachsen noch von der im Rahmen der ersten Pandemie-Welle vom Universitätsklinikum aufgebauten regionalen Koordinierungsstruktur. Mit unserer Krankenhausleitstelle können wir sowohl die Versorgung von CO-VID-19-Patienten als auch die Versorgung der weiteren Patienten steuern und absichern. Bisher haben diese Strukturen im Sinne al-ler Patienten hervorragend funktioniert“, sagt Prof. Michael Alb-recht, Medizinischer Vorstand des Universitätsklinikums Dresden. „Damit das so bleibt, müssen wir zusammenstehen und die Regeln zu unserem eigenen Schutz und dem Schutz unserer Mitmenschen beherzigen. Nur so lassen sich die Zustände wie aus dem Frühjahr in Bergamo, Straßburg oder New York verhindern!“


Die Situation in den Kliniken ist jedoch sehr ernst. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Dresdner Krankenhäuser leisten derzeit Außergewöhnliches, sie gehen an ihre eigenen körperlichen Grenzen.

„Jeder, der die Hygiene- und Abstandsregeln einhält und Kontakte reduziert, zeigt somit nicht nur Verantwortung für seinen Nächsten. Mit diesem disziplinierten Verhalten kann jeder zeigen, dass er der Arbeit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Kliniken aufrichtig Respekt zollt“, unterstreicht Peter Pfeiffer, Geschäftsführer des Krankenhauses St. Joseph-Stift.

Die Dauer der Belastung ist für die Kliniken und ihren Belegschaften enorm – es gibt kaum Zeit zum Durchatmen. Unter diesen Bedingun-gen lässt sich nicht mehr ausschließen, dass das Gesundheitssystem kollabiert. Denn auch kurzfristig sinkende Infektionszahlen führen nicht unmittelbar zum Rückgang der zu versorgenden Patienten.

„Die intensivmedizinischen Kapazitäten sind begrenzt. Damit diese ausreichen und wir weiterhin für alle Menschen da sein kön-nen, brauchen wir Ihre Unterstützung“, appelliert Dr. Thorsten Jacobi, Ärztlicher Direktor des Diakonissenkrankenhauses Dresden. „Für jeden Einzelnen bedeuten die aktuellen Regeln Beeinträchtigungen im gesellschaftlichen Miteinander und Leben. Der Schutz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und unserer Patientinnen und Patienten hat jedoch oberste Priorität. Jeder trägt eine Verantwortung für sich und andere.“

Zur Pressemitteilung

Die Sicherheit der uns anvertrauten Patienten steht an erster Stelle. Deshalb müssen wir alles tun, um im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie die Infektionsgefahr für unsere Patienten so gering wie möglich zu halten.

Da wir viele ältere Patienten versorgen, bei denen Infektionskrankheiten erfahrungsgemäß besonders schwer verlaufen können, haben wir uns als Vorsichtsmaßnahme für einen Besucherstopp entschieden. Dieser gilt ab Montag, 26.10.2020. Uns ist bewusst, dass dies für Patienten wie Angehörige eine besondere Belastung darstellt. Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Ausnahmen
Palliativstation: Maximal zwei symptomfreie Besucher pro Patient am Tag. Das Mindestalter der Besucher beträgt 18 Jahre.
Geburtshilfe: Die Geburt mit Begleitperson ist weiterhin möglich: Schwangere können zur Geburt von einer weiteren Person im Kreißsaal begleitet werden.

Aktuelle Informationen und Regelung zum Coronavirus finden Sie hier.

Aufgrund der Coronakrise müssen unsere Informationsabende "Die Geburtshilfe stellt sich vor" für werdende Eltern bis auf weiteres entfallen.
Wir bedauern dies sehr und möchten Sie statt dessen auf unser Video hinweisen, in dem wir alle Informationen rund um die Geburtshilfe im St. Joseph-Stift zusammengefasst haben.

Video: Die Geburtshilfe stellt sich vor

Datenschutzhinweis: Mit Klick werden Sie zu Youtube weitergeleitet. Dabei werden Daten über Ihre Nutzung von Youtube an den Betreiber in den USA übertragen und gegebenenfalls gespeichert. Mehr Informationen zur Geburtshilfe

Eine Kooperation der Katholischen Akademie und dem St. Joseph-Stift anlässlich der Eröffnung des Marien-Hospizes.

DO 15.10.2020, 19:00 UHR
Krankenhaus St. Joseph-Stift
Tagungszentrum CLARA-WOLFF-Haus, 3. Etage

Anmeldung unter: https://www.katholische-akademie-dresden.de/hospizarbeit

Artikel 1 des Grundgesetzes besagt, dass die Würde des Menschen unantastbar ist. Nach dem Verständnis der Hospiz-Arbeit sollte sich dies nicht nur auf das Leben beziehen, sondern auch auf das Ende, das Sterben.

  • Wie lässt sich diese gesetzliche Maxime strukturell umsetzen?
  • Wie kann dieses menschliche Grundbedürfnis auf medizinische Versorgungsabläufe übertragen werden?
  • Und welchen Herausforderungen stellt man sich dabei auch bei der Schulung des Personals?

In Zusammenarbeit mit der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen findet am 15. Oktober 2020 um 19 Uhr in der Reihe „Als gäb’s kein Morgen“ eine Veranstaltung im Tagungszentrum Clara-Wolff-Haus statt.

Chefärztin Dr. med. Barbara Schubert moderiert den Abend mit dem Titel „Würde es zu Ende gehen – Zum Wertgefühl in der Hospizarbeit“ und begrüßt als Gäste Ulrich Braun, Theologe und Ethiker am Max-Planck-Institut in München, Prof. Dr. med. Friedemann, Direktor der Palliativmedizin an der Universitätsklinik Göttingen, Hermann Reigber, Theologe, Krankenpfleger und Leiter der Christophorus Akademie für Psychosoziale Berufsgruppen und den ehemaligen Vizekanzler und Bundestagsabgeordneten Franz Müntefering.

Im Rahmen der Eröffnung des Marien-Hospizes in Dresden geht es um darum, die Perspektiven zu einem multikausalen Verständnis des Wertgefühls herauszuheben und auf eine reale Machbarkeit zu prüfen.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, eine Anmeldung daher erforderlich unter: https://www.katholische-akademie-dresden.de/hospizarbeit

Mehr zum Marien-Hospiz

Bild 1: (vrnl) Geschäftsführer Peter Pfeiffer, Staatssekretärin Dagmar Neukirch (Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt) sowie Hospizleiter Johannes Bittner durchschneiden im Innenhof des Hospizes symbolisch das Band zur Eröffnung.
Bild 2: Sich wie zuhause fühlen: Die Zimmer im Hospiz sind wohnlich eingerichtet. Eigene Bilder und liebgewonnene Gegenstände können von den Hospizgästen mitgebracht werden, auch an ein Ausklappbett für Zugehörige, die jederzeit willkommen sind, ist gedacht. Bild 3: Im geräumigen Wohnzimmer mit Wohnküche können Bewohner und Angehörige in Gemeinschaft sein, zusammen kochen, backen, essen, aber auch feiern.

Am 7. Oktober eröffnete das St. Joseph-Stift gemeinsam mit Staatssekretärin Dagmar Neukirch symbolisch das erste Dresdner Hospiz - das Marien-Hospiz. Damit schließt das St. Joseph-Stift eine wichtige Versorgungslücke in der Region Dresden, in der ein stationäres Hospiz bislang fehlte. Menschen mit einer fortgeschrittenen lebensbegrenzenden Erkrankung finden im neuen Hospiz einen fürsorglichen Ersatz für ihr Zuhause, an dem ein behütetes und würdevolles Sterben möglich wird.

Aufgrund der Pandemie musste auf eine große Eröffnungsveranstaltung verzichtet werden. Umso mehr freuten sich die Verantwortlichen im St. Joseph-Stift, Staatssekretärin Dagmar Neukirch, Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, begrüßen zu können. Der Freistaat unterstützte den 2,74 Millionen teuren Bau des Hospizes mit Fördermitteln in Höhe von 440.000 Euro.

Palliativmediziner und Hospizarbeiter sind sich einig: Endlich ein Hospiz für Dresden!
Bis dato war Dresden, eine Metropolregion mit rund einer Million Einwohnern, die einzige Landeshauptstadt in Deutschland ohne ein stationäres Hospiz. Das nächstgelegene Hospiz befindet sich in Radebeul im Landkreis Meißen. Damit konnte der Bedarf an Hospizbetten schon seit vielen Jahren nicht adäquat gedeckt werden. Eine durch das Staatsministerium beauftragte Studie hatte einen Bedarf von 13 stationären Hospizplätzen für Dresden ermittelt.

Gutes Leben auch im Sterben ermöglichen
Wenn Heilung nicht mehr möglich ist, wünschen sich die meisten Menschen, zuhause in der gewohnten Umgebung zu sterben. Leider ist das nicht immer möglich. Fehlen Angehörige oder ist die medizinisch-pflegerische Versorgung in der Häuslichkeit nicht gewährleistet und die Lebenserwartung auf wenige Wochen bis Monate begrenzt, können diese Menschen in einem Hospiz ein zweites Zuhause finden. Im Hospiz ist man auf die ganzheitliche Begleitung von Sterbenden spezialisiert, mit ausreichend Zeit und Personal, um auf die Bedürfnisse des Hospizgastes einzugehen und ein behütetes und würdevolles Sterben zu ermöglichen. Ein Ziel, das im hektischen Betrieb von Krankenhausstationen oder Pflege- und Altenheimen bei allem Bemühen und Ringen um eine bestmögliche Begleitung nicht immer gewährleistet werden kann. Die Schaffung und Erhaltung von größtmöglicher Lebensqualität und Selbstbestimmung stehen im Hospiz ganz klar im Mittelpunkt.

Ein fürsorgliches Ersatz-Zuhause
Im Marien-Hospiz stehen 12 Einzelzimmer mit eigenem Bad, TV, Kühlschrank, WLAN und teilweise Terrassenzugang, auf Wunsch mit Übernachtungsmöglichkeiten für Zu- und Angehörige, zur Verfügung. Eigene Bilder und liebgewonnene Gegenstände dürfen selbstverständlich mitgebracht werden und schaffen eine vertraute Atmosphäre. Die Wünsche und Bedürfnisse der Hospizgäste bestimmen den gesamten Tagesablauf.

Im 980m² großen Hospiz in der vierten Etage des neugebauten Maria-Merkert-Hauses gibt es einen begrünten Innenhof sowie ein Wohnzimmer mit Wohnküche fürs gemeinsame Kochen, Backen, Essen, aber auch zum Feiern. Familie und Nahestehende sind für die Unterstützung der Hospizgäste immens wichtig und sind im Hospiz jederzeit willkommen. Dabei stehen die Mitarbeiter Angehörigen genauso zur Seite wie den Hospizgästen selbst und unterstützen in krisenhaften Situationen von Krankheit, Sterben, Tod und Trauer. Unser „Raum der Stille“ bietet allen Menschen im Hospiz eine Möglichkeit zum Rückzug, für Besinnung, Meditation oder Gebet.

Ganzheitliche Betreuung für Körper und Seele
Damit diese gelingt, übernehmen ausnahmslos ausgebildete Fachkräfte die ganzheitliche Betreuung der Hospizgäste. Der Betreuungsschlüssel im Hospiz ist mit 1:3 entsprechend hoch. Das multiprofessionelle Team mit rund 30 Mitarbeitenden umfasst erfahrene Pflegefachkräfte, Hauswirtschafter, Seelsorger, eine Sozialarbeiterin und zukünftig auch Ehrenamtliche. Die ärztliche Versorgung im Hospiz übernehmen Palliativmediziner bzw. kann auch der Hausarzt die Versorgung im Hospiz weiterführen.

Spender und Unterstützer gesucht
Der Bau von Hospizen wird nur zum Teil durch öffentliche Gelder finanziert. Deswegen war das St. Joseph-Stift bereits während der Bauphase auf der Suche nach Spendern. Zu diesen Unterstützern zählen die Förderstiftung der Elisabethschwestern, der Rotary Club Dresden e.V., der Stiftungsfonds GALENOS vertreten durch die Bürgerhilfe Dresden sowie weitere Unternehmen aus der Umgebung und viele private Spender.
Hospizarbeit ist ohne Spenden und Ehrenamt undenkbar. Den Hospizgästen entstehen keine Kosten für den Aufenthalt, der allerdings nur zu 95% von den Krankenkassen finanziert wird. Die verbleibenden 5% müssen vom Hospiz durch Spendengelder selbst aufgebracht werden. Auf der Webseite des Hospizes wurde dafür ein Online-Spendenportal eingerichtet. Aber auch Ehrenamtliche sind eine wichtige Säule der Hospizarbeit.

Kontakt & Webseite Marien-Hospiz Dresden
Marien-Hospiz Dresden
Canalettostr. 10, 01307 Dresden
Telefon:    0351/ 44 40 – 2520
Fax:        0351/ 44 40 – 2521
info@marienhospiz-dresden.de
Webseite inklusive Spendenportal: www.marienhospiz-dresden.de

Broschüre Marien-Hospiz

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