Gold für das St. Joseph-Stift

Für uns zählt der Mensch, in allem, was wir tun: Dieser Grundsatz spielt auch im Bereich der Hygiene eine zentrale Rolle, denn mit der Einhaltung aller erforderlichen Hygienestandards sorgen wir für ein Höchstmaß an Sicherheit für die uns anvertrauten Patientinnen und Patienten.

Für den Bereich der Händedesinfektion gibt es seit 2008 mit der Aktion Saubere Hände eine nationale Kampagne, die das Augenmerk auf die Verbesserung der Händedesinfektion in deutschen Gesundheitseinrichtungen legt. Hier kann man sich zur Zertifizierung anmelden und mit dem Nachweis entsprechender Maßnahmen ein Zertifikat in Gold, Silber oder Bronze erreichen.

Zertifikat für 2026 und 2027

Das Krankenhaus St. Joseph-Stift Dresden hat sich zum zweiten Mal für die Zertifizierung angemeldet. Nachdem wir 2024 im ersten Anlauf erfolgreich das gesetzte Ziel "Silber" erreicht haben, wollten wir diesmal nach "Gold" greifen.

Alle dafür erforderlichen Standards zur Verbesserung der Händedesinfektion haben wir ohne weitere Beanstandung erfolgreich umgesetzt und dürfen nun für 2026 und 2027 das Goldene Zertifikat führen.

Wir freuen uns sehr über diese Initiative unseres Hygiene-Teams, die zugleich ein Erfolg aller Mitarbeitenden ist!

Rückblick auf das Silberne Zertifikat 2024

Diese Maßnahmen sind umgesetzt worden:

Einsatz einer festen Anzahl von Handdesinfektionsmittelspendern mit Nachweispflicht

Erbringung von Sollwerten an den Handdesinfektionsmittelspendern mit Dokumentationspflicht

jährliche Durchführung des Aktionstages zum Thema Hände-Hygiene inklusive Bericht in Text und Bild

regelmäßige Mitarbeiterschulungen inklusive Dokumentation und Auswertung

langfristige Compliance-Beobachtungen zum Händedesinfektionsverhalten in festgelegten Bereichen

Ein Gewinn für uns alle

Die korrekt durchgeführte Händedesinfektion zum richtigen Zeitpunkt schützt das Leben von Patientinnen und Patienten. Das Bemühen um die Zertifizierung bewirkt eine erhöhte Aufmerksamkeit für alle Details rund um die Hygiene im Pflege- und Krankenhausalltag; die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden auf diese Weise stetig sensibilisiert und regelmäßig geschult.

Gleichzeitig werden klare Strukturen und feste Ansprechpartnerinnen und -partner etabliert und ein dauerhafter Austausch gewährleistet, da alle Kriterien und Standards – einmal für die Zertifizierung erhoben – auch in Zukunft lückenlos dokumentiert und regelmäßig nachgewiesen werden müssen.

Nach Erreichen des Zertifikats in Gold gilt vor allem eins: nicht nachlassen.

Design-Welle
Beharrlichkeit, Ausdauer und die ständige Wiederholung bleiben unverzichtbare Begleiter bei der Händehygiene. Der Erfolg zeigt sich ganz aktuell bei der Senkung von postoperativen Infektionsraten im Bereich der Chirurgie und allgemein beim überwiegend gestiegenen Verbrauch an Händedesinfektionsmittel in unserem Haus.Katharina Giebe, Fachkraft für Krankenhaushygiene und Infektionsschutz

Unser Fazit:

Bei der Fokussierung auf das Thema Krankenhaushygiene allgemein und Händedesinfektion im Besonderen kann es nur Gewinner geben.

Die Bereitschaft des medizinischen und pflegerischen Personals zur aktiven Umsetzung der korrekt durchgeführten Händedesinfektion hat einen direkten Einfluss auf die Übertragung von als "Krankenhauskeimen" bezeichneten Erregern zur Entstehung nosokomialer Infektionen.

Händedesinfektion ist keine Frage des "Ob oder Wie", denn sie schützt aktiv Leben und Gesundheit einer besonders vulnerablen Gruppe: das der Patientinnen und Patienten.

Unser Engagement bei der "Aktion Saubere Hände" ist ein wichtiger Qualitätsindikator, der uns allen nützt. Darauf kommt es an.