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Pressemitteilungen

Bild 1: (vrnl) Geschäftsführer Peter Pfeiffer, Staatssekretärin Dagmar Neukirch (Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt) sowie Hospizleiter Johannes Bittner durchschneiden im Innenhof des Hospizes symbolisch das Band zur Eröffnung.
Bild 2: Sich wie zuhause fühlen: Die Zimmer im Hospiz sind wohnlich eingerichtet. Eigene Bilder und liebgewonnene Gegenstände können von den Hospizgästen mitgebracht werden, auch an ein Ausklappbett für Zugehörige, die jederzeit willkommen sind, ist gedacht. Bild 3: Im geräumigen Wohnzimmer mit Wohnküche können Bewohner und Angehörige in Gemeinschaft sein, zusammen kochen, backen, essen, aber auch feiern.

Am heutigen Mittwoch (7.10.) eröffnete das St. Joseph-Stift gemeinsam mit Staatssekretärin Dagmar Neukirch symbolisch das erste Dresdner Hospiz - das Marien-Hospiz. Damit schließt das St. Joseph-Stift eine wichtige Versorgungslücke in der Region Dresden, in der ein stationäres Hospiz bislang fehlte. Menschen mit einer fortgeschrittenen lebensbegrenzenden Erkrankung finden im neuen Hospiz einen fürsorglichen Ersatz für ihr Zuhause, an dem ein behütetes und würdevolles Sterben möglich wird.

Dresden, 07.10.2020. In unruhigen Zeiten entstehen manche Dinge ganze leise. Für das St. Joseph-Stift und viele im Bereich Palliativversorgung und Hospizarbeit Tätige aus Dresden erfüllte sich heute ein lang gehegter Herzenswunsch: Das Marien-Hospiz am St. Joseph-Stift in Dresden wurde heute (7.10.) termin- und kostengerecht nach 24 Monaten Bauzeit symbolisch eröffnet, die ersten Hospizgäste werden am Montag (12.10.) aufgenommen. Bei der Begleitung von Sterbenden in Hospizen spricht man nicht von Patienten, sondern von Gästen. Zirka 160 Hospizgäste und deren Angehörige sollen pro Jahr im Marien-Hospiz begleitet werden.

Geschäftsführer Peter Pfeiffer: „Dass wir das Hospiz heute eröffnen können, ist tatsächlich auf das Engagement derjenigen zurückzuführen, die tagtäglich in ihrer Arbeit mit schwerkranken und sterbenden Menschen zu tun haben. Als Wegbereiterin möchte ich hier vor allem Frau Dr. med. Barbara Schubert, Chefärztin der Klinik für Innere Medizin im St. Joseph-Stift nennen, die unser Zentrum für Palliativmedizin mit Palliativstation und dem sogenannten Brückenteam aufgebaut hat und leitet. Im Schulterschluss mit ihren Dresdner Kollegen aus der Palliativmedizin und -pflege hat sie sich unermüdlich für den Bau des Hospizes eingesetzt und wichtige Impulse gesetzt. Als Krankenhaus mit katholischen Wurzeln ist uns die Begleitung von Sterbenden von jeher ein besonderes Anliegen. Für uns bedeutet es, das Lebenswerk unserer Ordensschwestern fortzuführen, deren Ursprung in der Pflege von Kranken und Sterbenden lag. Mit dem Bau des ersten Dresdner Hospizes mitten im Herzen von Dresden übernimmt das St. Joseph-Stift als Spezialversorger Verantwortung für die gesamte Region.“

Aufgrund der Pandemie musste auf eine große Eröffnungsveranstaltung verzichtet werden. Umso mehr freuten sich die Verantwortlichen im St. Joseph-Stift, Staatssekretärin Dagmar Neukirch, Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, begrüßen zu können. Der Freistaat unterstützte den 2,74 Millionen teuren Bau des Hospizes mit Fördermitteln in Höhe von 440.000 Euro. Bei einem Rundgang verschaffte sich die Staatssekretärin einen Überblick über die Räumlichkeiten und unterstrich die Bedeutung des Hospizes für Dresden:

Staatssekretärin Dagmar Neukirch, Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt: „Die Schließung der Versorgungslücke für Schwerstkranke und Sterbende in Dresden bedeutet eine große Erleichterung für die Betroffenen und ihre Angehörigen. Eine angemessene hospizlich-palliative Versorgung sicherzustellen, ist dem Freistaat schon lange ein besonderes Anliegen und wird daher in großem Umfang gefördert. Die Landesförderung für das Marien-Hospiz beträgt 444.000 Euro und ich bin sehr froh, dass wir mit dieser Unterstützung in Dresden 12 stationäre Hospizplätze realisieren konnten. Die letzte Lebensphase in einer angenehmen Atmosphäre, in Würde, erleben zu dürfen, ist ein großes Geschenk. Der wichtigen Arbeit und dem Engagement von Träger, Mitstreitern, Unterstützern, Haupt- und Ehrenamtlichen kann nicht genug gedankt werden. Der Freistaat wird sie auch weiterhin darin unterstützen.“

Palliativmediziner und Hospizarbeiter sind sich einig: Endlich ein Hospiz für Dresden!
Bis dato war Dresden, eine Metropolregion mit rund einer Million Einwohnern, die einzige Landeshauptstadt in Deutschland ohne ein stationäres Hospiz. Das nächstgelegene Hospiz befindet sich in Radebeul im Landkreis Meißen. Damit konnte der Bedarf an Hospizbetten schon seit vielen Jahren nicht adäquat gedeckt werden. Eine durch das Staatsministerium beauftragte Studie hatte einen Bedarf von 13 stationären Hospizplätzen für Dresden ermittelt. Entsprechend groß ist nun die Erleichterung mit der beispielsweise Palliativmediziner der Dresdner Krankenhäuser auf die Eröffnung der Einrichtung im Zentrum der Stadt reagieren:

Dr. med. Christin Prudlo, Oberärztin der Palliativstation im Diakonissenkrankenhaus Dresden: „Ich denke, für uns wird sich mit der Eröffnung des Dresdner Hospizes die Wartezeit auf einen heimatnahen Hospizplatz für die Patienten der Palliativstation verkürzen. Wir können damit hoffentlich einigen Patienten den Umweg über die Kurzzeitpflege ersparen bzw. den Angehörigen aufwendige Fahrtwege in weiter entfernte Hospize.“

Gutes Leben auch im Sterben ermöglichen
Wenn Heilung nicht mehr möglich ist, wünschen sich die meisten Menschen, zuhause in der gewohnten Umgebung zu sterben. Leider ist das nicht immer möglich. Fehlen Angehörige oder ist die medizinisch-pflegerische Versorgung in der Häuslichkeit nicht gewährleistet und die Lebenserwartung auf wenige Wochen bis Monate begrenzt, können diese Menschen in einem Hospiz ein zweites Zuhause finden. Im Hospiz ist man auf die ganzheitliche Begleitung von Sterbenden spezialisiert, mit ausreichend Zeit und Personal, um auf die Bedürfnisse des Hospizgastes einzugehen und ein behütetes und würdevolles Sterben zu ermöglichen. Ein Ziel, das im hektischen Betrieb von Krankenhausstationen oder Pflege- und Altenheimen bei allem Bemühen und Ringen um eine bestmögliche Begleitung nicht immer gewährleistet werden kann. Die Schaffung und Erhaltung von größtmöglicher Lebensqualität und Selbstbestimmung stehen im Hospiz ganz klar im Mittelpunkt. Der Hospizaufenthalt ist für den Gast kostenlos, 95% wird von der Krankenkasse finanziert, die verbleibenden 5% muss das Hospiz durch Spendengelder selbst aufbringen.

Johannes Bittner, Leiter des Marien-Hospizes: „Ich freue mich auf unsere Arbeit im Marien-Hospiz als einen Ort des Lebens mitten in Dresden. Hier darf gelacht und gelebt, aber auch gestorben und getrauert werden. Umfassende Zuwendung und Geborgenheit, das möchten wir unseren Gästen zuteilwerden lassen. Damit sich die uns anvertrauten Menschen wie zu Hause fühlen, haben wir in der Gestaltung der Räume alles darangesetzt, einen wohnlichen Ort zum Wohlfühlen zu schaffen. Die Hospizarbeit steht und fällt aber in ganz besonderem Maße mit unseren rund 30 Mitarbeitern, bei denen neben Herz und Verstand auch ein „Berufen sein“ zu spüren ist. Wichtige Voraussetzung für die bereichernde, aber auch nicht minder schwere Aufgabe, welche vor uns liegt.“

Ein fürsorgliches Ersatz-Zuhause
Im Marien-Hospiz stehen 12 Einzelzimmer mit eigenem Bad, TV, Kühlschrank, WLAN und teilweise Terrassenzugang, auf Wunsch mit Übernachtungsmöglichkeiten für Zu- und Angehörige, zur Verfügung. Eigene Bilder und liebgewonnene Gegenstände dürfen selbstverständlich mitgebracht werden und schaffen eine vertraute Atmosphäre. Die Wünsche und Bedürfnisse der Hospizgäste bestimmen den gesamten Tagesablauf.

Im 980m² großen Hospiz in der vierten Etage des neugebauten Maria-Merkert-Hauses gibt es einen begrünten Innenhof sowie ein Wohnzimmer mit Wohnküche fürs gemeinsame Kochen, Backen, Essen, aber auch zum Feiern. Familie und Nahestehende sind für die Unterstützung der Hospizgäste immens wichtig und sind im Hospiz jederzeit willkommen. Dabei stehen die Mitarbeiter Angehörigen genauso zur Seite wie den Hospizgästen selbst und unterstützen in krisenhaften Situationen von Krankheit, Sterben, Tod und Trauer. Unser „Raum der Stille“ bietet allen Menschen im Hospiz eine Möglichkeit zum Rückzug, für Besinnung, Meditation oder Gebet.

Ganzheitliche Betreuung für Körper und Seele
Damit diese gelingt, übernehmen ausnahmslos ausgebildete Fachkräfte die ganzheitliche Betreuung der Hospizgäste. Der Betreuungsschlüssel im Hospiz ist mit 1:3 entsprechend hoch. Das multiprofessionelle Team mit rund 30 Mitarbeitenden umfasst erfahrene Pflegefachkräfte, Hauswirtschafter, Seelsorger, eine Sozialarbeiterin und zukünftig auch Ehrenamtliche. Die ärztliche Versorgung im Hospiz übernehmen Palliativmediziner bzw. kann auch der Hausarzt die Versorgung im Hospiz weiterführen.

Spender und Unterstützer gesucht
Der Bau von Hospizen wird nur zum Teil durch öffentliche Gelder finanziert. Deswegen war das St. Joseph-Stift bereits während der Bauphase auf der Suche nach Spendern. Zu diesen Unterstützern zählen die Förderstiftung der Elisabethschwestern, der Rotary Club Dresden e.V., der Stiftungsfonds GALENOS vertreten durch die Bürgerhilfe Dresden sowie weitere Unternehmen aus der Umgebung und viele private Spender.
Hospizarbeit ist ohne Spenden und Ehrenamt undenkbar. Den Hospizgästen entstehen keine Kosten für den Aufenthalt, der allerdings nur zu 95% von den Krankenkassen finanziert wird. Die verbleibenden 5% müssen vom Hospiz durch Spendengelder selbst aufgebracht werden. Auf der Webseite des Hospizes wurde dafür ein Online-Spendenportal eingerichtet. Aber auch Ehrenamtliche sind eine wichtige Säule der Hospizarbeit.


WEITERFÜHRENDE INFOMATIONEN

Versorgung am Ende des Lebensbogens als ein wesentlicher Schwerpunkt im St. Joseph-Stift
Im Krankenhaus St. Joseph-Stift werden Menschen in allen Phasen des Lebens behandelt; einige werden gerade erst geboren, andere sind am Endes des Lebensbogens angelangt. In diesem breit gefächerten Behandlungsspektrum hat sich das St. Joseph-Stift in den letzten Jahren mit eindeutigen Schwerpunkten als unverzichtbarer Spezialversorger für die Region Dresden etabliert. Dazu zählt neben dem Schilddrüsenzentrum, dem EndoProthetikZentrum (EPZ), dem Darmkrebs- und Brustkrebszentrum sowie der zweitgrößten Geburtshilfe im Stadtgebiet insbesondere auch die Altersmedizin und die Palliativmedizin. In der größten Akutgeriatrie in Dresden (54 Betten) werden Hochbetagte spezialisiert behandelt. Als überregional anerkanntes Zentrum für Palliativmedizin mit einer Palliativstation, dem sogenannten Brückenteam (spezialisierte ambulante Versorgung) sowie der Akademie für Palliativmedizin und Hospizarbeit Dresden setzt das St. Joseph-Stift seit vielen Jahren Maßstäbe bei der Versorgung unheilbar Erkrankter. Das Marien-Hospiz komplettiert nun dieses Versorgungsangebot für sterbende Menschen am Lebensende für die gesamte Region Dresden.

Was unterscheidet ein Hospiz von einer Palliativstation?
Ein Hospiz ist eine spezialisierte Pflegeeinrichtung, die auf die ganzheitliche Betreuung von Sterbenden spezialisiert ist.
Im Unterschied dazu ist eine Palliativstation eine spezialisierte Krankenhausstation, die auf die ganzheitliche Diagnostik und Therapie von unheilbar erkrankten Menschen fokussiert ist. Durch frühzeitiges Erkennen und Behandeln von Beschwerden, soll Leid gelindert oder vorgebeugt werden, um damit die Lebensqualität zu verbessern bzw. zu erhalten. Ziel ist die Entlassung und anschließende Betreuung des Patienten nach Hause, wo gegebenenfalls eine Weiterbetreuung durch ein Brückenteam oder Hospizhelfer ermöglicht werden kann. Ist eine Entlassung in die Häuslichkeit jedoch nicht möglich und die Lebenserwartung auf Tage, Wochen oder wenige Monate begrenzt, können diese Menschen in einem Hospiz einen fürsorglichen Ersatz für das eigene Zuhause finden und dort bis zum Lebensende begleitet werden.

Marien-Hospiz: Gottesmutter Maria als Namenspatronin
Namenspatronin für das Marien-Hospiz ist die Gottesmutter Maria, unter deren besonderen Schutz die Einrichtung gestellt wird. Getragen wird die Arbeit im Marien-Hospiz von der christlichen Haltung der Nächstenliebe sowie der Überzeugung, die Würde jedes Menschen bis zuletzt zu stärken. Dies geschieht unabhängig von Religion, Herkunft oder sozialem Status.
Das Hospiz befindet sich in der 4. Etage des neugebauten Maria-Merkert-Hauses, das nach einer der vier Gründerschwestern der Schwestern von der heiligen Elisabeth benannt ist. Die Ordensschwestern gründeten vor 125 Jahren in der Dresdner Johannstadt das Krankenhaus St. Joseph-Stift.

Voraussetzungen für die Aufnahme in ein Hospiz
Das Marien-Hospiz steht allen Menschen offen,

  • die mindestens 18 Jahre alt sind und an einer fortschreitenden Erkrankung ohne Aussicht auf Heilung mit einer begrenzten Lebenserwartung von wenigen Wochen bis Monaten leiden
  • deren stationäre Krankenhausbehandlung abgeschlossen ist,
  • bei denen eine ambulante Versorgung nicht (mehr) ausreichend möglich ist,
  • bei denen eine umfassende palliative Pflege und Begleitung erforderlich ist.

Jeder, der im Hospiz aufgenommen werden will, muss sich die Notwendigkeit ärztlich bestätigen lassen und benötigt eine Bewilligung der Kostenübernahme durch die Krankenkasse.

Kontakt & Webseite Marien-Hospiz Dresden
Marien-Hospiz Dresden
Canalettostr. 10, 01307 Dresden
Telefon: 0351/ 44 40 – 2520
Fax: 0351/ 44 40 – 2521
info@marienhospiz-dresden.de
Webseite inklusive Spendenportal: www.marienhospiz-dresden.de

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Julia Mirtschink
Leiterin Unternehmenskommunikation

T 0351 / 44 40 – 2244
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PM: St. Joseph-Stift eröffnet das erste sationäre Hospiz für Dresden

Der kleine Daniel kam am Vormittag des 20. August 2020 zur Welt.

Dresden, 24.08.2020. Am Vormittag des 20. August 2020 um 9.53 Uhr war es endlich soweit: Baby Daniel erblickte das Licht der Welt und war damit die 1.000. Geburt des Jahres im Dresdner Krankenhaus St. Joseph-Stift. Daniel wog bei seiner Geburt 4150 Gramm und war stolze 55 Zentimeter groß. Mutter und Kind sind wohlauf. Der kleine Junge ist das zweite Kind seiner Eltern, die in Freital wohnhaft sind. Schon vor drei Jahren wählte die Familie zur Entbindung ihres ersten Sohnes das Dresdner St. Joseph-Stift.

Aufgrund von zwei Zwillingsgeburten lag die Zahl der Neugeborenen an diesem Tag schon bei 1.002, davon 484 Mädchen und 518 Jungen. Mit 133 Geburten war der Juni der geburtenreichste Monat des ersten Halbjahres 2020, der aber noch vom Juli mit insgesamt 141 Geburten übertroffen wurde. Insgesamt bleibt die Geburtenzahl im St. Joseph-Stift damit auf dem hohen Niveau der Vorjahre: So erblickten hier im vergangenen Jahr 1.604 Kinder das Licht der Welt, 2018 wurde mit 1.678 Neugeborenen sogar fast das Rekordjahr 1978 (1.680 Neugeborene) erreicht, und in 2017 waren es genau 1.600 Neugeborene.
Zu den beliebtesten Vornamen im St. Joseph-Stift  gehören 2020 bislang Emil, Theo und Lukas bei den Jungen und Charlotte, Lina und Anna bei den Mädchen.

Stellvertretend für das gesamte Team gratulierten Chefarzt Dr. med. Axel Gatzweiler, Stationsleiterin Michaela Dimitrow sowie Pflegedirektorin Andrea Hasselbach den glücklichen Eltern mit einem Blumenstrauß und einem Gutschein.

Das Krankenhaus St. Joseph-Stift ist seit 2011 nach den Kriterien von WHO und UNICEF als Babyfreundliche Geburtsklinik zertifiziert und steht für eine natürliche und familienfreundliche Geburtshilfe. Das ganzheitliche Konzept ist voll und ganz auf die Bedürfnisse des Kindes ausgerichtet und fördert Bindung, Entwicklung und Stillen von Anfang an. Mit Wehenzimmern, drei Kreißsälen, einem Entbindungsraum für Wassergeburten, einem OP-Saal und wohnlichen Ein- und Zweibettzimmern auf der Entbindungsstation bietet das Krankenhaus St. Joseph-Stift auch räumlich die besten Voraussetzungen für einen sanften Start ins Leben.

Die regelmäßigen Informationsabende der Geburtshilfe sind aufgrund der Coronavirus-Pandemie vorübergehend ausgesetzt. Die Website des Krankenhauses bietet aber umfassende Informationen sowie einen virtuellen Kreißsaal-Rundgang an. Im Rahmen der Hebammen- und geburtshilflichen Sprechstunden können werdende Eltern zudem alle Fragen und Sorgen individuell ansprechen.


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PM: 1.000. Geburt im Krankenhaus St. Joseph-Stift

(vlnr) Dr. med. Martin Freitag, Chefarzt der Klinik für Chirurgie; Dr. med. Rolf Ringelband, Oberarzt und Leiter des Kompetenzzentrums für Schilddrüsen- und Nebenschilddrüsenchriurgie; Dr. med. Barbara Schubert, Chefärztin der Klinik für Innere Medizin und der Fachabteilung für Onkologie, Geriatrie und Palliativmedizin

Dresden, 26.06.2020. Das Krankenhaus St. Joseph-Stift genießt seit Jahren einen hervorragenden Ruf im Bereich der Schilddrüsenchirurgie. Seit 2011 ist die Klinik für Chirurgie unter chefärztlicher Leitung von Dr. med. Martin Freitag durch die Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie als Kompetenzzentrum für Schilddrüsen- und Nebenschilddrüsenchirurgie zertifiziert. Mit rund 700 Eingriffen pro Jahr zählt es zu den führenden Zentren für Schilddrüsenoperationen in Mitteldeutschland und ist weit über die Grenzen des Freistaates hinaus anerkannt.

Die Klinik für Chirurgie wurde in 2020 von Focus im Bereich „Nationales Krankenhaus“ als TOP-Klinik für Schilddrüsen-OPs ausgezeichnet.

Für Dr. med. Martin Freitag, Chefarzt der Klinik für Chirurgie, ist diese Auszeichnung eine Mannschaftsleistung: „Einen sehr herzlichen Dank an alle Mitarbeiter in allen Ebenen, die durch ihr Engagement und ihre Freundlichkeit zur Zufriedenheit der von uns behandelten Patienten beitragen.“

Dr. med. Rolf Ringelband, Oberarzt und Leiter des Kompetenzzentrums für Schilddrüsen- und Nebenschilddrüsenchirurgie der Klinik für Chirurgie im Krankenhaus St. Joseph-Stift Dresden erhält zudem die Auszeichnung „TOP-Mediziner 2020 für Schilddrüsenchirurgie“ der Focus-Ärzteliste 2020.

„Die Schild- und Nebenschilddrüsenchirurgie ist seit Jahren ein Steckenpferd unserer Chirurgischen Klinik. Wir freuen uns sehr, dass die Qualität unserer chirurgischen Arbeit unseres Teams und die Zufriedenheit der Patienten durch diese Auszeichnungen gewürdigt worden sind. Mein allerherzlichster Dank an alle helfenden Hände“, so Oberarzt Dr. Rolf Ringelband.

TOP-Medizinerin für Palliativmedizin
Zu den „TOP-Medizinern 2020 für Palliativmedizin“ zählt Dr. med. Barbara Schubert, Chefärztin der Klinik für Innere Medizin sowie der Fachabteilung für Onkologie, Geriatrie und Palliativmedizin im Krankenhaus St. Joseph-Stift.
Schon seit vielen Jahren versorgt das überregional anerkannte Zentrum für Palliativmedizin im Krankenhaus St. Joseph-Stift unheilbar erkrankte Patienten umfassend und ganzheitlich. Zum Zentrum für Palliativmedizin gehören die Palliativstation, die spezialisierte ambulante Palliativversorgung – das sogenannte Brückenteam – sowie die Akademie für Palliativmedizin und Hospizarbeit Dresden als spezialisierte Bildungseinrichtung.

Chefärztin Dr. Barbara Schubert über die Auszeichnung: „Seit Jahren nehmen unsere Patienten und deren behandelnde Ärzte unsere palliativmedizinischen Versorgungsangebote als Maßstab setzend wahr. Diese Wertschätzung freut mich sehr, insbesondere, weil sie in der Palliativmedizin nie einer einzelnen Person, sondern dem multiprofessionellen Team aus Ärzten, Pflegenden, Therapeuten, Seelsorgern, Sozialarbeitern und den Ehrenamtlichen gilt. Somit ist es an mir, dem Team für das Engagement von Herzen Danke zu sagen.“

Für die Focus-Klinikliste werden durch ein unabhängiges Rechercheinstitut jährlich in den Monaten Mai und Juni des Vorjahres Befragungen von niedergelassenen Haus- und Fachärzten sowie Chefärzten relevanter Fachkliniken durchgeführt. In die Auswertung fließen zudem Kennzahlen aus den Qualitätsberichten, Telefoninterviews und Fragebögen ein.
Die Focus-Ärzteliste erscheint jährlich im Juni. Sie ist Deutschlands umfangreichstes Verzeichnis empfehlenswerter Mediziner und wird ebenfalls auf der Grundlage unabhängig erhobener Daten erstellt. In das bundesweite Ranking fließen neben Empfehlungen von Ärzten und Fachkollegen auch Bewertungen von Patienten, wissenschaftliche Publikationen und erworbene Zertifikate ein.

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PM: Klinik für Chirurgie im St. Joseph-Stift wird im Bereich Schilddrüsen-OPs mit dem Focus-Siegel TOP-Klinik 2020 ausgezeichnet
PD Dr. med. habil. Hans Bödeker

PD Dr. med. habil. Hans Bödeker leitet seit April als neuer Chefarzt die Fachabteilung für Allgemeine Innere Medizin, Gastroenterologie und Kardiologie innerhalb der Klinik für Innere Medizin

Dresden, 14.05.2020. Seit April hat PD Dr. med. habil. Hans Bödeker die chefärztliche Leitung der Fachabteilung für Allgemeine Innere Medizin, Gastroenterologie und Kardiologie im Krankenhaus St. Joseph-Stift übernommen. Er folgt damit auf Dr. med. Heinrich Seckinger, der fast drei Jahrzehnte bis zu seinem Ruhestand als Chefarzt die Klinik für Innere Medizin entscheidend prägte und erfolgreich entwickelte.

„Mit Dr. Bödeker gewinnt das St. Joseph-Stift nun einen überaus erfahrenen Facharzt für Innere Medizin mit Spezialisierung für Gastroenterologie, der über breite klinische Erfahrungen in der Inneren Medizin verfügt,“ so Geschäftsführer Peter Pfeiffer. „Unserem Profil in der Inneren Medizin werden wir auch weiterhin treu bleiben und mit Dr. Bödeker gezielt Schwerpunkte ausbauen. Dazu gehören die interventionelle Endoskopie, die Behandlung von Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes sowie der Bauchorgane wie Leber, Gallenblase und Bauchspeicheldrüse.“

PD Dr. med. habil. Hans Bödeker freut sich auf seine neue Aufgabe und setzt vor allem in der Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten auf einen Kurswechsel in Richtung Spezialisierung. „Das Zusammenspiel mit den Niedergelassenen ist mir extrem wichtig, denn davon profitieren letztendlich unsere Patienten. Dort, wo niedergelassene Ärzte in Diagnostik und Therapie nicht weiterkommen, dann übernehmen wir als stationärer Versorger mit allen dafür zur Verfügung stehenden Möglichkeiten einer abgestuften Diagnostik und speziellen Untersuchungstechniken. Dafür werden wir uns stärker als bisher spezialisieren und den Dialog mit den Ärzten suchen.“ Überdies wird für Dr. Bödeker die ärztliche Aus- und Weiterbildung eine wichtige Rolle spielen, um das St. Joseph-Stift auch in diesem Bereich zur ersten Adresse in Dresden zu machen.

PD Dr. Bödeker, Jahrgang 1966, studierte Humanmedizin an der Julius-Maximilian-Universität in Würzburg, wo er auch promovierte. Er erhielt nach Stationen in Leipzig und einem Forschungsaufenthalt in Frankreich im Jahr 2004 seine Anerkennung als Facharzt für Innere Medizin. Nach seiner Habilitation an der Universität Leipzig leitete er die interdisziplinäre Abteilung für Endoskopie und Sonographie der Universitätsklinik Leipzig. Zuletzt war er seit 2010 als Chefarzt der Klinik für Innere Medizin, später zusätzlich in der Funktion als Ärztlicher Direktor am Kreiskrankenhaus in Freiberg tätig.

Im Krankenhaus St. Joseph-Stift ist die Innere Medizin die größte Klinik des Hauses und besteht aus zwei Fachabteilungen. Neben der Fachabteilung für Allgemeine Innere Medizin, Gastroenterologie und Kardiologie ist die Fachabteilung für Onkologie, Geriatrie und Palliativmedizin die zweite tragende Säule. In beiden Fachabteilungen werden jährlich rund 10.000 Patienten ambulant und stationär betreut. Beide Fachabteilungen arbeiten unter dem gemeinsamen Dach der Klinik für Innere Medizin, die seit April von Dr. med. Barbara Schubert geleitet wird.

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PM: Neuer Chefarzt im Krankenhaus St. Joseph-Stift Dresden
Der operierende Arzt Dr. Ulf Kopprasch (2. v.l.) und das gesamte OP-Team sind mit dem Verlauf der Operation sehr zufrieden.

Am 24. Januar 2020 wurde am Krankenhaus St. Joseph-Stift erstmals eine neue Generation eines Blasen- bzw. Darmschrittmachers erfolgreich implantiert – es handelte sich dabei um die europaweit dritte Implantation eines solchen Schrittmachers und die überhaupt erste im gynäkologischen Bereich. Der Eingriff fand im Rahmen des „Netzwerk Beckenboden“ statt, das es bereits seit 2011 am Krankenhaus St. Joseph-Stift gibt.

Dresden, 03.02.2020. Bei der Therapie handelt es sich um ein Verfahren der Sakralen Neuromodulation, die auch oft als Therapie mit Blasen- oder Darmschrittmacher bezeichnet wird. Dieses Verfahren findet Anwendung bei Patienten mit Drang- und Stuhlinkontinenz bzw. Harnblasenentleerungsstörungen. Die Funktion von Blase und Darm sowie der für die Kontinenz verantwortlichen Muskulatur wird über Nervenbahnen gesteuert. Ist diese Informationsübermittlung gestört, können die Schrittmacher die Informationsübertragung zwischen Gehirn und Blase bzw. Darm durch niedrig dosierte Stromimpulse stimulieren und die Symptome dauerhaft lindern. Es ist deshalb zur langfristigen Therapie von bestimmten funktionellen Beckenbodenfunktionsstörungen geeignet.
Bisher waren die Schrittmacher und die Elektroden jedoch nicht für nachfolgende MRT-Untersuchungen geeignet, d.h. dieses bildgebende Verfahren blieb den Patienten dann versagt.

Erfolgreiche Operation bei einer Patientin mit neurologischer Grunderkrankung
Am Freitag, 24. Januar 2020 wurde im Krankenhaus St. Joseph-Stift erstmals eine neue Generation von Schrittmachern implantiert, die voll MRT-tauglich ist.
Die Patientin stammt aus Cottbus, ist 34 Jahre alt und leidet aufgrund einer Multiplen Sklerose seit Jahren an einer Dranginkontinenz mit schwer kontrollierbarem Harndrang einerseits und einer Blasenentleerungsstörung andererseits. Gerade aufgrund der Neurologischen Grunderkrankung ist die Möglichkeit, diese zukünftig auch mittels MRT kontrollieren zu können, eine sehr gute Nachricht.
Die Patientin erhielt den Schrittmacher nach entsprechender Diagnostik und einer erfolgreichen Testphase im Dezember. Der Eingriff wurde am 24.01.2020 in unserem Krankenhaus komplikationslos durchgeführt und die Patientin konnte am 25.01.2020 bei Wohlbefinden und mit bereits deutlich spürbarem Therapieeffekt nach Hause entlassen werden.

Netzwerk Beckenboden am Krankenhaus St. Joseph-Stift vereint Spezialisten
Erkrankungen des Beckenbodens, wozu auch Blasen- bzw. Darmfunktionsstörungen und Inkontinenzen zählen, gehören zur besonderen Expertise des Krankenhaus St. Joseph-Stift Dresden. Hier wurde im Jahr 2011 das Netzwerk Beckenboden etabliert, in dem erfahrene Fachärzte der Fachdisziplinen Gynäkologie, Urologie, Chirurgie und Radiologie aus der Klinik sowie niedergelassenen Arztpraxen für die bestmögliche Diagnostik und Therapie des Patienten zusammenarbeiten.
Unter dem Motto „Blasenschwäche und Beckenboden: Kein Tabu. Wir helfen!“ veranstaltet das Netzwerk Beckenboden einmal im Jahr einen Patiententag, bei dem die Spezialisten mit verständlichen und informativen Vorträgen über Krankheitsbilder, Diagnostik und Therapie von Inkontinenz und Beckenbodenschwäche informieren. Der nächste Patiententag Netzwerk Beckenboden findet am 24. Juni 2020 im Krankenhaus St. Joseph-Stift statt.
Betroffene können sich auch hier informieren: https://netzwerkbeckenboden.de/

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Vom 24. bis 26. Januar informiert die Krankenpflegeschule am St. Joseph-Stift über die neue Ausbildung Pflegefachmann/ Pflegefachfrau

Dresden, 20.01.2020. Das Image des Pflegeberufes wandelt sich derzeit stark. Mittlerweile genießen Pflegende ein hohes gesellschaftliches Ansehen, profitieren von einer attraktiven Vergütung und der verbesserten Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Galten Pflegende bis vor wenigen Jahren noch als chronisch überlastet und unterbezahlt, haben sie heute sichere Berufsaussichten.

Schwerpunktthema neue Pflegeausbildung
Um neue Auszubildende wirbt auch die Krankenpflegeschule am St. Joseph-Stift vom 24. bis 26. Januar 2020 auf der Berufsstartermesse KarriereStart in der Messe Dresden. Schwerpunktthema ist diesmal die neue Ausbildung zum Pflegefachmann/ zur Pflegefachfrau, die ab 01.09.2020 startet.
Parallel zur neuen Ausbildung ist eine Kampagne des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gestartet, die Jugendliche und Erwachsene in der Orientierungsphase für eine Ausbildung in der Pflege gewinnen will und öffentlichkeitswirksam mit Slogans wie „Das Ding hat Zukunft“ und „Von wegen pillepalle“ wirbt.

Entdecken und Ausprobieren am Stand
Am Messestand des Krankenhaus St. Joseph-Stift Dresden erfahren Interessierte an diesem Wochenende Wissenswertes rund um die theoretische und praktische Ausbildung und können ihre Fragen ebenfalls zum Thema Bewerbung loswerden. Als Gesprächspartner stehen neben der Schulleiterin Marion Opitz und mehreren Lehrern auch Pflegedirektorin Andrea Hasselbach sowie Personalleiter Markus Schröter zur Verfügung. Daneben treffen Schüler und Eltern aktuelle Auszubildende am Stand, die von ihren Erfahrungen berichten.
Wer möchte, darf sich ausprobieren: Spritzensetzen und Blutabnahme kann hier direkt am künstlichen Injektionsarm geübt werden.

Die Messe ist für Besucher am Freitag von 9 bis 17 Uhr sowie am Samstag und Sonntag jeweils von 10 bis 17 Uhr geöffnet.
Das Krankenhaus St. Joseph-Stift Dresden ist in Halle 2, Stand C7 zu finden.

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Die Geburtenzahl bleibt auch 2019 auf einem hohen Niveau, die geburtenstärksten Monate liegen diesmal im Herbst.

Dresden, 07.01.2020. Das Krankenhaus St. Joseph-Stift verzeichnet für das zurückliegende Jahr 2019 insgesamt 1.601 Geburten mit 1.604 Neugeborenen.
Damit bleibt die Zahl der Entbindungen nur leicht unter dem Niveau des Vorjahres (2018: 1.678 Geburten), obwohl das St. Joseph-Stift in den Sommermonaten aufgrund von Straßen- und Gleisbauarbeiten von der Außenwelt regelrecht abgeschnitten war. Nach deren Abschluss stiegen die Zahlen wieder deutlich an, so dass die Monate Juni, September und Oktober diesmal zu den geburtenstärksten gehörten. Möglicherweise haben auch die im Herbst geschaffenen Storchenparkplätze dazu beigetragen. Denn nun entfällt für eilige werdende Eltern die hektische Parkplatzsuche am St. Joseph-Stift.

Die Jungen hatten in diesem Jahr zahlenmäßig wieder die Nase vorn: 831 von ihnen stehen 773 Mädchen gegenüber. Bei den beliebtesten Vornamen belegen Emil, Oskar/ Oscar und Anton sowie Hanna/ Hannah, Charlotte und Clara/ Klara die vordersten Plätze.

Am 24.12.2019 konnten gleich drei „Christkinder“ – zwei Mädchen und ein Junge – begrüßt werden. Das Neujahrsbaby des Krankenhaus St. Joseph-Stift Dresden heißt Charlotte. Das Mädchen erblickte am 01.01.2020 um 02:04 Uhr das Licht der Welt.

Informationsabende
Jeden ersten und dritten Dienstag im Monat von 19 Uhr bis 20.30 Uhr können sich werdende Eltern beim Informationsabend der geburtshilflichen Abteilung informieren. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Es stehen auch Informationen in englischer Sprache zur Verfügung.

Babyfreundliche Geburtsklinik
Seit 2011 gehört das Krankenhaus St. Joseph-Stift zu den von der WHO/UNICEF-Initiative ausgezeichneten Krankenhäusern in Deutschland und wurde als erste Klinik in Dresden als „Babyfreundliche Geburtsklinik“ zertifiziert. Das Stillen und der Bindungsaufbau zwischen Eltern und Kind sind Kernpunkte des Konzeptes.


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Beschilderung der Storchenparkplätze

Das Krankenhaus St. Joseph-Stift hat zwei neue Storchenparkplätze für werdende Eltern eingerichtet, die zur Entbindung in den Kreißsaal kommen.

Dresden, 02.12.2019. Wer zur Entbindung ins Krankenhaus kommt, hat es meistens eilig und keine Zeit für die Parkplatzsuche. Um diesen Stress zu vermeiden, hat das Krankenhaus St. Joseph-Stift nun für eilige werdende Eltern einen besonderen Service eingerichtet: zwei sogenannte Storchenparkplätze.

Die zwei Parkbuchten befinden sich auf der Georg-Nerlich-Straße 4 direkt vor dem Franziska-Werner-Haus (zwischen EINGANG 4 | Franziska-Werner-Haus und EINGANG 5 | Bildungszentrum). Von dort ist der Kreißsaal über den Eingang der Notaufnahme, der 24 Stunden geöffnet ist, schnell und sicher zu erreichen.

Zu erkennen sind die Parkplätze unübersehbar an dem Storch, der auf das klassisch blaue Parkplatzschild aufgebracht ist. Im Vertrauen darauf, dass andere Verkehrsteilnehmer Rücksicht nehmen und die Funktion der Storchenparkplätze entsprechend respektieren, benötigen werdende Eltern vorerst keinen extra Parkausweis.

Rund 1.600 Neugeborene beginnen jährlich ihren Lebensweg im St. Joseph-Stift. Seit letztem Jahr wurde der Kreißsaalbereich sogar um einen zusätzlichen Kreißsaal erweitert. Seit 2011 arbeitet die Geburtshilfe im St. Joseph-Stift nach den Kriterien der Babyfreundlich-Initiative von WHO und UNICEF. Das Stillen und der Bindungsaufbau zwischen Eltern und Kind sind Kernpunkte des Konzeptes.

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Gesundheitsterminal bündelt wichtige Angebote und Informationen

GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG

Dresden, 28.10.2019.
Das so genannte Gesundheitsterminal ist einfach wie ein Geldautomat zu bedienen. Es besteht aus einer Infosäule und einem Pult mit großem Touch-Bildschirm, Kamera, Lesegerät für die elektronische Gesundheitskarte (eGK) und Belegdrucker. Es bietet hilfreiche Services für alle. Beispielsweise die Arztsuche der Stiftung Gesundheit oder den „Diagnoseübersetzer“, der die ärztlichen ICD-Diagnosecodes entschlüsselt.  Neben den praktischen Anwendungen gibt es außerdem vielfältige Informationen zu wechselnden, aktuellen Gesundheitsthemen. Versicherte der Krankenkassen DAK-Gesundheit und IKK classic können zudem weitere Services nutzen.

Seit Oktober ist das Terminal auch im Krankenhaus St. Joseph-Stift im Einsatz. Die Klinik ist eine der ersten 100 Kliniken, Apotheken und MVZs, die ihren Patienten ein vom Land gefördertes Gesundheitsterminal kostenfrei zur Verfügung stellt. „Wir sind die erste Klinik in Dresden, die ein solches Terminal aufstellt“, sagt Jens Wohlrabe, Leiter der Patientenverwaltung. Wir versorgen pro Jahr rund 35.000 Patienten stationär und ambulant. Das Terminal macht es Patienten, die von diesem Service Gebrauch machen wollen, leicht, mit ihrer Krankenkasse zu kommunizieren. Die unkomplizierte Übermittlung von Krankmeldungen ist dafür nur ein Beispiel.“ Das Terminal ist im Wartebereich der Patientenaufnahme/ Rezeption (EINGANG 1 | Haupteingang, Wintergartenstr. 15/17) aufgestellt.

Insgesamt sollen sachsenweit 225 Standorte mit einem Gesundheitsterminal ausgestattet werden. Als erste Krankenkassen beteiligen sich aktuell die DAK-Gesundheit und die IKK classic an dem Projekt und bieten ihren Versicherten zusätzliche digitale Services an. Sie können am Terminal unter anderem Dokumente einlesen und direkt rechtssicher an ihre Kasse schicken, beispielsweise die AU-Bescheinigung. Auch ein neues Foto für die Gesundheitskarte kann aufgenommen und direkt an die Kasse übermittelt werden. Wer darüber hinaus eine persönliche Beratung möchte, kann unkompliziert einen qualifizierten Rückruf seiner Kasse initiieren. Die Vorgaben des Datenschutzes werden dabei streng eingehalten. Alle Informationen werden ausschließlich über sichere Leitungen versendet und weder auf dem Gerät noch bei der Betreibergesellschaft DeGIV gespeichert. So wird die digitale Privatsphäre für jeden sichergestellt. Die Authentifizierung am Terminal erfolgt über die eGK des Patienten.

„Wer von einer Krankenhausbehandlung oder einem Arztbesuch kommt, kann jetzt über das Gesundheitsterminal nicht nur seine Krankmeldung, sondern auch viele andere Formulare sofort und ohne viel Aufwand verschicken. Das spart unseren Versicherten Zeit und Wege“, sind Sven Hutt, Landesgeschäftsführer der IKK classic und Christine Enenkel, Leiterin der Landesvertretung der DAK-Gesundheit, überzeugt. „Uns ist es wichtig, allen unseren Versicherten einen einfachen Zugang zu den digitalen Services der Kasse zu ermöglichen.“ Für die Nutzung des Terminals müsse sich niemand teure Technik anschaffen, eine besondere App laden oder sich online registrieren.

Eine Übersicht über weitere Standorte in Sachsen finden Sie unter standorte.gesundheitsterminal.de

Hintergrund:
Das Sozialministerium Sachsen fördert als erstes Land den Aufbau der digitalen Infrastruktur mittels anwenderorientierten Gesundheitsterminals im Gesundheitswesen. Im Rahmen des eHealthSax-Projektes fördert das Ministerium 225 Gesundheitsterminals zur Versorgung der Versicherten. Die Förderung hat die Ausstattung von z.B. Apotheken, MVZ’s und Krankenhäusern in Sachsen zum Ziel. Das Projekt ist für alle gesetzlichen Kassen offen. Aktuell beteiligen sich die DAK-Gesundheit und der IKK classic. Die Funktionen des Terminals werden kundenorientiert weiterentwickelt und ergänzt. Mehr unter www.gesundheitsterminal.de.


Pressekontakt:    
Krankenhaus St. Joseph-Stift Dresden
Julia Mirtschink
Leiterin Öffentlichkeitsarbeit
T 0351 / 44 40 – 2244
mirtschink@josephstift-dresden.de

DAK-Gesundheit
Stefan Wandel
Pressesprecher Sachsen
089 90901981128
stefan.wandel@dak.de   

IKK classic
Andrea Ludolph
Pressereferentin Sachsen
(0351) 4292 410017
andrea.ludolph@ikk-classic.de    

DeGIV GmbH
Madlen Graf
Marketing & PR
(0157 50 113 457)

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PM: Neuer Digitaler Service im Krankenhaus St. Joseph-Stift

Nach dreimonatiger Bauzeit rollen die Straßenbahnen auf der Canalettostraße wieder. Das Krankenhaus ist ab sofort wieder mit dem Öffentlichen Personennahverkehr uneingeschränkt erreichbar.

Dresden, 14.10.2019. Nach rund drei Monaten Bauzeit wurde in der Nacht zum Montag, 14. Oktober 2019 der Linienverkehr der Dresdner Verkehrsbetriebe auf der Canalettostraße wieder aufgenommen. Vorangegangen waren umfangreiche Arbeiten der Dresdner Verkehrsbetriebe AG gemeinsam mit dem Straßen- und Tiefbauamt, der DREWAG und der Stadtentwässerung Dresden zur Erneuerung der Straßenbahngleise, Fahrleitungen sowie Teilen der Gehwege und Fahrbahnen. In diesem Zusammenhang wurde auch die Haltestelle „Krankenhaus St. Joseph-Stift“ auf beiden Seiten barrierefrei ausgebaut.

Barrierefreie Haltestelle ist große Erleichterung
Vor allem für Patienten und Besucher des Krankenhauses, aber auch für zwei KITAs, drei Schulen und Anwohner bedeutet der Umbau eine große Erleichterung und das noch rechtzeitig vor der nassen Jahreszeit. Für Fahrgäste, die die Straßenbahnlinien 4, 10 und 12 vom und zum Krankenhaus nutzen, bedeutet dies einen stufenlosen Übergang aus und in die Straßenbahn. Zudem befindet sich die Haltestelle direkt am Gehweg, eine Überquerung der Fahrbahn ist nicht mehr notwendig. Für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, die eventuell sogar auf Gehhilfen, Rollatoren oder Rollstühle angewiesen sind, bedeutet dies eine große Erleichterung. Gleiches gilt für Mütter mit Kinderwagen bzw. noch kleinen Kindern. Durchschnittlich 600.000 Menschen kommen pro Jahr an den Standort St. Joseph-Stift, sei es zur Behandlung in der Klinik bzw. in einer der Arztpraxen am Standort, zu Besuch oder zur Arbeit.

Aber auch viele Krankenhausmitarbeiter, die für den Weg zur Arbeit das Jobticket nutzen, freuen sich über die Wiederaufnahme des Linienverkehrs und den barrierefreien Zugang.

Jeannine Rohark arbeitet in der Verwaltung des Krankenhauses und bringt jeden Tag ihren Sohn in den nahegelegenen Kindergarten. „Für meinen Sohn waren die großen Bagger auf der Baustelle jeden Morgen ein echtes Erlebnis. Doch wir mussten durch die Umleitung viel mehr Zeit einplanen. Das ist jetzt zum Glück vorbei. Mit der barrierefreien Haltestelle sind wir nun wieder viel schneller und sicher am Ziel, ich auf Arbeit und mein Sohn im Kindergarten“, freut sie sich.

Die Baumaßnahmen der letzten Monate in Verbindung mit umfangreichen Umleitungen und wechselnden Straßensperrungen haben zu vielen Einschränkungen rund um das St. Joseph-Stift geführt. Mit Wiederaufnahme der Straßenbahnanbindung ist das Krankenhaus mit den Straßenbahnlinien 4, 10 und 12 ab sofort wieder gut zu erreichen.


Weiterführende Informationen
Öffentliche Verkehrsanbindung „St. Joseph-Stift“ mit Bus und Team

Tram 4, 10, 12 H Khs. St. Joseph-Stift
Tram 1, 2, 13 H Straßburger Platz
Bus 62 H Striesener Straße


Pressekontakt:
Julia Mirtschink, Leiterin Öffentlichkeitsarbeit
T 0351 / 44 40 – 2244
mirtschink[]@]josephstift-dresden.de

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