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Pressemitteilungen

Dr. med. Rolf Ringelband, Oberarzt und Leiter des Kompetenzzentrums für Schilddrüsen- und Nebenschilddrüsenchirurgie der Klinik für Chirurgie, Krankenhaus St. Joseph-Stift
Dr. med. Barbara Schubert, Chefärztin Klinik für Innere Medizin, Krankenhaus St. Joseph-Stift

Mit Dr. med. Barbara Schubert und Dr. med. Rolf Ringelband finden sich gleich zwei Ärzte des Krankenhauses St. Joseph-Stift Dresden auf neuer STERN-Ärzteliste wieder.

Dresden, 22.03.2022. Mit der aktuellen Veröffentlichung des STERN-Sonderheftes „Gute Ärzte für mich“ will der Verlag Gruner + Jahr Patientinnen und Patienten eine Orientierungshilfe bei der Arztwahl geben. Dabei werden die persönlichen Spezialisierungen der genannten Medizinerinnen und Mediziner in 105 Fachgebieten hervorgehoben.  

Dr. med. Rolf Ringelband, Oberarzt und Leiter des Kompetenzzentrums für Schilddrüsen- und Nebenschilddrüsenchirurgie im Krankenhaus St. Joseph-Stift Dresden sieht sich mit der Würdigung in der STERN-Ärzteliste in seiner Arbeit bestätigt und hebt die Leistung des gesamten Teams hervor: „Die Schild- und Nebenschilddrüsenchirurgie ist seit Jahren ein Schwerpunkt unserer Chirurgischen Klinik. Wir freuen uns sehr, dass die Qualität der chirurgischen Arbeit unseres Teams und die Zufriedenheit der Patienten durch diese Auszeichnungen gewürdigt worden ist. Meinen herzlichsten Dank an alle helfenden Hände“, so Oberarzt Dr. Rolf Ringelband.

Das Krankenhaus St. Joseph-Stift genießt seit Jahren einen hervorragenden Ruf im Bereich der Schilddrüsenchirurgie. Seit 2011 ist die Klinik für Chirurgie unter chefärztlicher Leitung von Dr. med. Martin Freitag durch die Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie als Kompetenzzentrum für Schilddrüsen- und Nebenschilddrüsenchirurgie zertifiziert. Mit rund 700 Eingriffen pro Jahr zählt es zu den führenden Zentren für Schilddrüsenoperationen in Mitteldeutschland und ist weit über die Grenzen des Freistaates hinaus anerkannt. Die Klinik für Chirurgie wurde in der Vergangenheit wiederkehrend, zuletzt 2021 von FOCUS, als TOP-Klinik für Schilddrüsen-OPs ausgezeichnet.

TOP-Medizinerin für Palliativmedizin
Zu den in der STERN-Ärzteliste empfohlenen Spezialisten zählt auch Dr. med. Barbara Schubert, Chefärztin der Klinik für Innere Medizin, Fachabteilung für Onkologie, Geriatrie und Palliativmedizin im Krankenhaus St. Joseph-Stift.

Seit vielen Jahren versorgt das überregional anerkannte Zentrum für Palliativmedizin unheilbar erkrankte Patienten umfassend und ganzheitlich. Zum Zentrum für Palliativmedizin gehören die Palliativstation, die spezialisierte ambulante Palliativversorgung – das sogenannte Brückenteam – sowie die Akademie für Palliativmedizin und Hospizarbeit Dresden als spezialisierte Bildungseinrichtung.

Chefärztin Dr. Barbara Schubert über die Auszeichnung: „Seit mehr als 20 Jahren hat sich das Krankenhaus St. Joseph-Stift Dresden in besonderer Weise für die Behandlung unheilbar erkrankter Menschen eingesetzt. Zunächst stand der Aufbau von Versorgungstrukturen wie der Palliativstation und des Brückenteams im Vordergrund, dann die zunehmende Vernetzung der Akteure, die Fort- und Weiterbildung in der Akademie für Hospizarbeit und Palliativstation. Schließlich gelang mit der Eröffnung des Marien-Hospizes die Abrundung all dieser Bemühungen. Mit Dankbarkeit sehen wir uns verbunden mit allen Unterstützern und Förderern.“

Die Stern-Ärzteliste wurde in diesem Jahr erstmals in einem Sonderheft publiziert. Für die Auszeichnung hat der Verlag nach eigenen Angaben einen mehrdimensionalen Ansatz gewählt. Für die systematische Auswertung von Patienten-Bewertungsportalen, Fachveröffentlichungen und persönlichen Interviews mit Ärztinnen und Ärzten wurde das unabhängige Rechercheinstitut MINQ beauftragt. Es kann eine langjährige Expertise im medizinischen Bereich nachweisen und dabei auf rund 250.000 Empfehlungen zurückgreifen.

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PM: Zwei Mediziner in den Fachschwerpunkten Palliativmedizin und Schilddrüsenchirurgie bei STERN als „Deutschlands ausgezeichnete Ärzte“ empfohlen

Pressekontakt:
Claudia Weinhold
Leiterin Unternehmenskommunikation
T 0351 / 44 40 – 2244
uk@josephstift-dresden.de

Krankenhaus St. Joseph-Stift Dresden
Wintergartenstr. 15 / 17, 01307 Dresden
www.josephstift-dresden.de

Mit dem neuen OP-Zentrum am Krankenhaus St. Joseph-Stift nimmt eines der modernsten ambulanten OP-Zentren im Raum Dresden zum Jahresstart 2022 seinen Betrieb auf.

Dresden, 10.01.2022. Ein medizinischer Eingriff ist mitunter unumgänglich, aber viele Menschen möchten dafür nicht gern in ein Krankenhaus. Im St. Joseph-Stift werden viele operative Eingriffe auch ambulant durchgeführt: mit der Sicherheit, der technischen Ausstattung und des medizinischen Knowhows eines Krankenhauses, aber ohne dass der Patient über Nacht bleiben muss. Nach dem Eingriff und der anschließenden Beobachtung kann er den Heimweg antreten und in vertrauter Umgebung genesen.

Dieses Vorgehen ist mittlerweile auch bei deutlich komplexeren Eingriffen in der Chirurgie, der Orthopädie und der Gynäkologie möglich. Für die einzelnen medizinischen Fächer sind im Ambulanten OP-Zentrum am St. Joseph-Stift feste Wochentage etabliert: montags finden chirurgische, dienstags/ donnerstags gynäkologische und mittwochs/ freitags jeweils orthopädische Eingriffe statt. Dafür gibt es ein neues festes OP-Team, das sich aus erfahrenen Mitarbeitern des Krankenhauses sowie neuen Fachkräften zusammensetzt.

Erfahrene OP-Kräfte werden aber auch weiterhin gesucht! Medizinische Fachangestellte und operationstechnische Assistenten, die Interesse an einem beruflichen Einstieg im Ambulanten OP-Zentrum haben, können sich gern über das St. Joseph-Stift bewerben.

Marcus Burkart ist operationstechnischer Assistent und koordiniert als Bereichsleiter die OP-Pflege im St. Joseph-Stift: „In der ersten Woche des neuen Jahres ist das Ambulante OP-Zentrum zunächst mit wenigen Patienten in einen Probebetrieb gestartet, um das Team aufzustellen und die internen Abläufe zu prüfen. Wir haben schnell gemerkt, dass die neuen Räume uns ein professionelles Arbeiten auf höchstem Niveau ermöglichen“, so Burkart.

Eines der modernsten ambulanten OP-Zentren im Raum Dresden

Binnen eines Jahres wurde das Ambulante OP-Zentrum des Krankenhaus St. Joseph-Stift in der dritten Etage des Maria-Merkert-Hauses auf 540 Quadratmetern geplant und gebaut.
Es stehen zwei großzügige OP-Säle von je ca. 35 Quadratmetern zur Verfügung, die über große Fenster und damit viel Tageslicht verfügen. Die Wände der OP-Säle sind bereits vollständig verbleit, so dass Röntgengeräte zum Einsatz kommen können. Raumlufttechnisch gehören die Räume in die Raumklasse 1b.
Herzstück des Ambulanten OP-Zentrums ist der Aufwachbereich mit insgesamt elf Betten. Hier befindet sich der zentrale Tresen, von dem aus alle Patientinnen und Patienten durchgehend überwacht werden und ein gutes Monitoring jederzeit gewährleistet ist.

Besonderes Augenmerk wurde auf die Anordnung der Räume und möglichst kurze Wege gelegt. So erfolgt die Anmeldung der Patienten aus dem Aufwachbereich heraus, eine durchgängige Verglasung zwischen Anmeldung und Wartebereich macht dies hygienisch möglich.

Ralf Behnisch, der als Facharzt für Anästhesiologie und Intensivmedizin seit mehr als 20 Jahren im ambulanten OP-Betrieb tätig ist, hat die Gestaltung und Ausstattung der Räume auf fachlicher Ebene begleitet und entscheidend mitgeprägt. „Ich hatte als Projektleiter die Möglichkeit, meine Erfahrungen umfassend einbringen zu können. Entstanden ist ein modernes OP-Zentrum, das sowohl den Patienten wie auch dem Personal eine angenehme und moderne Atmosphäre bietet“, so Behnisch.

St. Joseph-Stift: Auf dem Weg zum Spezialversorger

Für das Krankenhaus St. Joseph-Stift ist die Eröffnung des Ambulanten OP-Zentrums ein wichtiger Schritt auf seinem weiteren Weg zum Spezialversorger.

Geschäftsführer Peter Pfeiffer: „Für das Krankenhaus St. Joseph-Stift bedeutet die Eröffnung des ambulanten OP-Zentrums eine Weichenstellung in die Zukunft, um der zunehmenden Verlagerung in den ambulanten Bereich Rechnung zu tragen und unsere Position als Spezialversorger zu stärken.“

Aufgrund der hohen Auslastung bestehender OP-Säle konnten in der Vergangenheit etliche OP-Anfragen, die gut in das medizinische Spektrum des Hauses gepasst hätten, nicht bedient werden. Die Zahl der medizinischen Eingriffe, die mittlerweile ambulant durchgeführt werden können, steigt wiederum stetig. Ambulante Operationen lassen sich aber nur mit schnellen Abläufen und einem reduzierten Personaleinsatz optimal erbringen. Die Trennung von stationären und ambulanten OP-Bereichen ist dafür eine wichtige Voraussetzung, die nun mit der Inbetriebnahme des Ambulanten OP-Zentrums geschaffen wurde.



Ambulantes OP-Zentrum am Krankenhaus St. Joseph-Stift

Kontakt & Anfahrt

Ambulantes OP-Zentrum
Krankenhaus St. Joseph-Stift Dresden
EINGANG 3 | Maria-Merkert-Haus
Canalettostraße 10, 01307 Dresden

Terminvergabe

Die Terminvergabe für einen ambulanten Eingriff erfolgt immer über die jeweiligen Einweisungssprechstunden. Zur Planung von chirurgischen bzw. gynäkologischen Eingriffen melden sich die Patienten in der Zentralambulanz im Krankenhaus St. Joseph-Stift:

  • Tel. 0351 / 44 40 – 2460, EINGANG 7 | Haus West, Georg-Nerlich-Straße 6, 01307 Dresden,

bei orthopädischen Operationen im MVZ Forum Gesundheit Dresden:

  • Terminvergabe: Tel.: 0351 / 840 740, Schlehenstraße 2, 01169 Dresden.                   


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PM: Ambulantes OP-Zentrum am St. Joseph-Stift eröffnet

Medienkontakt: Christine Herzog, Unternehmenskommunikation
T 0351 / 44 40 – 2245
c.herzog@josephstift-dresden.de

Krankenhaus St. Joseph-Stift Dresden
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Die Geburtenzahlen bleiben auf dem hohen Niveau der Vorjahre. Das Neujahrsbaby erblickte um 02:34 Uhr das Licht der Welt und ist ein Mädchen.

Dresden, 01.01.2022. Für das zurückliegende Jahr 2021 verzeichnet das Krankenhaus St. Joseph-Stift 1.586 Geburten mit 1.587 Neugeborenen, darunter eine Zwillingsgeburt.
Die Zahl der Entbindungen bleibt damit auf dem hohen Niveau der Vorjahre, gegenüber dem vergangenen Jahr gab es sogar wieder einen leichten Anstieg (2020: 1.572 und 2019: 1.604 Neugeborene).
Der geburtenstärkste Monat war diesmal der Juli mit 160 Geburten.
Das Verhältnis von Jungen und Mädchen war in 2021 fast ausgeglichen: Es gab 815 Jungen (51%) im Vergleich zu 772 Mädchen (49 %). Zu den beliebtesten Vornamen zählten bei den Jungen Emil und Anton, bei den Mädchen lagen Charlotte und Emilia mit großem Abstand vorn.
Das Neujahrsbaby des St. Joseph-Stift, geboren am 01.01.2022 um 02:34 Uhr ist ein Mädchen namens Mara. Für die Eltern Kathleen Berger und Dominic Haufe aus Bannewitz ist es das zweite Kind. Ihre erste Tochter wurde 2018 ebenfalls im St. Joseph-Stift geboren.

„Wir freuen uns über jedes Kind, das bei uns zur Welt kommt und über das große Vertrauen, das uns von so vielen werdenden Eltern entgegengebracht wird“, so Dr. Axel Gatzweiler, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am St. Joseph-Stift. „Trotz der coronabedingten Einschränkungen tun wir alles dafür, um ihnen eine sichere und familienorientierte Betreuung anbieten zu können.“

Babyfreundliche Geburtsklinik

Seit 2011 gehört das St. Joseph-Stift zu den von der WHO/UNICEF-Initiative ausgezeichneten Krankenhäusern in Deutschland und wurde als erste Klinik in Dresden als „Babyfreundliche Geburtsklinik“ zertifiziert. Das Stillen und der Bindungsaufbau zwischen Eltern und Kind sind Kernpunkte des Konzeptes.
Eine vertrauensvolle und familiäre Atmosphäre bei größtmöglicher medizinischer Sicherheit – darauf wird hier besonders Wert gelegt. Das ganzheitliche Betreuungskonzept kommt bei den Dresdnern gut an.
Mit drei modernen Kreißsälen, einem Entbindungsraum für Wassergeburten, Wehenzimmern und einem OP-Saal für Kaiserschnittgeburten gibt es auch beste räumliche Voraussetzungen.

Auswirkungen der Coronakrise auf die Geburtshilfe

Auch in der mit vielen Ängsten und Sorgen belasteten Pandemie-Zeit möchte das St. Joseph-Stift die werdenden Eltern so gut wie möglich unterstützen. Nach wie vor ist die Geburt mit einer Begleitperson erwünscht. Auch der anschließende Besuch durch die Begleitperson ist weiterhin möglich. Coronabedingte Einschränkungen gibt es jedoch im Kursprogramm der Hebammen bei den Geburtsvorbereitungs- und Stillkursen. Auch die Informationsabende für werdende Eltern können derzeit nicht stattfinden.
Stattdessen gibt es die wichtigsten Informationen vorab in einem Video „Die Geburtshilfe stellt sich vor“ sowie im virtuellen Kreißsaal-Rundgang. Individuelle Fragen und Sorgen können im Rahmen der Hebammen- und geburtshilflichen Sprechstunden persönlich besprochen werden.
Alle Informationen und Angebote sind aktuell abrufbar unter: www.josephstift-dresden.de/geburtshilfe

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PM: Geburtenzahlen 2021 im Krankenhaus St. Joseph-Stift Dresden

Medienkontakt:     
Christine Herzog, Unternehmenskommunikation
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c.herzog@josephstift-dresden.de

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Ein Jahr erstes stationäres Hospiz in Dresden - ein Jahr Marien-Hospiz. Vor einem Jahr wurde das Marien-Hospiz als erstes stationäres Hospiz in Dresden eröffnet. Seitdem finden hier Menschen mit einer fortgeschrittenen lebensbegrenzenden Erkrankung ein fürsorgliches Zuhause auf Zeit, in dem sie behütet leben und würdevoll sterben können.
Zum „ersten Geburtstag“ freute sich das Hospiz über eine besondere Gratulantin. Staatsministerin Petra Köpping besuchte heute (06.10.) erstmalig die Einrichtung und war bei einem Rundgang mit Mitarbeitenden und Hospizgästen im Gespräch.


Dresden, 06.10.2021. Vor fast genau einem Jahr öffnete das Marien-Hospiz seine Tür für Menschen, deren Tage aufgrund einer schweren, lebensbegrenzenden Erkrankung nur mehr gezählt sind. Für Dresden ein wichtiger Schritt, denn bis dahin fehlte ein stationäres Hospiz in der Metropolregion mit fast einer Million Einwohner völlig. Dass gerade das St. Joseph-Stift den Bau und die Eröffnung eines Hospizes vorantrieb, war für alle Verantwortlichen ein logischer Schritt. Mit der ersten Palliativstation, dem Brückenteam, einer Akademie für Palliativmedizin und Hospizarbeit sowie dem Christlichen Hospizdienst am Standort verfügt man im St. Joseph-Stift über eine hervorragende Expertise und Vernetzung in der Region.
Doch Hospizarbeit ist eine gemeinschaftliche Aufgabe und nur mit der Unterstützung Vieler konnte dieser Herzenswunsch für Dresden in Erfüllung gehen. Der Freistaat unterstützte den 2,74 Millionen teuren Bau des Hospizes mit Fördermitteln in Höhe von 444.000 Euro. Zum ersten Jahrestag verschaffte sich Staatsministerin Petra Köpping, der die Hospiz- und Palliativversorgung ein großes Anliegen ist, bei einem Rundgang und Gespräch mit Mitarbeitern nun selbst einen Eindruck.

Petra Köpping, Sächsische Staatsministerin für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt: "Sachsen ist gut aufgestellt im Hinblick auf die Hospiz- und Palliativversorgung, auch dank der Landesfördermittel in Millionenhöhe, die Sachsen bisher bereitgestellt hat. Ich werde mich für die Weiterentwicklung der Hospiz- und Palliativversorgung einsetzen, denn ein friedliches Lebensende auch bei schwerster Erkrankung ist ein Wunsch vieler Menschen in unserem Lande."

Johannes Bittner, Hospizleiter: „Im vergangenen Jahr fanden 115 Menschen bei uns im Herzen von Dresden ihr letztes Zuhause. Gemeinsam haben wir gelebt und gelacht – aber auch geweint und getrauert. Es ist für mich bewegend zu sehen, welches Vertrauen unserer Arbeit und uns als neuer Einrichtung entgegengebracht wurde und wird. Ich bin froh, mit einem solch engagierten und hingebungsvollen Team Menschen in dieser besonderen Lebenssituation begleiten zu können. Ich bedanke mich bei allen, insbesondere dem Freistaat, die unser Anliegen unterstützen.“  
Dabei ist die Nachfrage nach Hospizplätzen höher, als sie die Einrichtung derzeit bedienen kann: „Alle Zimmer des Hospizes waren im letzten Jahr durchgängig bewohnt und trotzdem konnten damit nur 30% aller Anmeldungen bedient werden“, so Bittner. Der Großteil der Betreuten kam dabei mit knapp 70% aus der Landeshauptstadt selbst, 30% aus den angrenzenden Landkreisen.

Die letzten Tage sind voller Leben: Von Dynamo bis Alpaka
365 Tage, das sind genau 115 Hospizgäste sowie deren An- und Zugehörige, die bisher im Hospiz begleitet werden konnten. Vor allem sind es aber 115 Lebensgeschichten und Einzelschicksale.
Genauso wie sich die Altersspanne der Begleiteten zwischen 20 und 95 Jahren weit aufdehnt, so unterschiedlich und individuell haben die 33 hauptamtlichen Mitarbeiter und acht Ehrenamtlichen die Versorgung und Betreuung auf jeden einzelnen Hospizgast zugeschnitten. Denn im Hospiz gilt die volle Aufmerksamkeit neben der Begleitung der Nahestehenden vor allem dem Gast mit seinen Bedürfnissen und Wünschen. So wird es Gästen ermöglicht, die eigenen Lebensgewohnheiten für die Zeit des Aufenthaltes beizubehalten. Das kann aber auch der Wunsch nach einer bestimmten Leibspeise sein, die lang erhoffte Versöhnung oder Aussprache mit Angehörigen oder eben der Besuch des Lieblingsvereins Dynamo Dresden. Manchmal sind es aber auch Wünsche, die das gesamte Team anspornen, das Unmögliche möglich zu machen wie zum Beispiel der tierische Besuch von zwei Alpakas.

Das multiprofessionelle Team aus Pflegekräften, Hauswirtschaftern, Seelsorgern und Sozialarbeitern ist auf die ganzheitliche Betreuung am Lebensende spezialisiert. Dazu gehören physische und psychische, soziale sowie spirituelle Bedürfnisse. „Leben bis zuletzt zu ermöglichen, größtmögliche Lebensqualität und Selbstbestimmung zu schaffen und zu erhalten und ein behütetes und würdevolles Sterben zu ermöglichen, das ist unser Anspruch,“ so Bittner.

Weiterhin auf Spenden angewiesen
Hospizarbeit ist ohne Spenden und Ehrenamt undenkbar. Hospizgäste müssen für den Aufenthalt im Hospiz nichts bezahlen, der allerdings nur zu 95% von den Kranken- und Pflegekassen finanziert wird. Die verbleibenden 5% müssen vom Hospiz durch Spendengelder selbst aufgebracht werden. Dies ist jährlich ein hoher fünfstelliger Betrag. Auf der Webseite des Hospizes wurde dafür ein Online-Spendenportal eingerichtet.
Aber auch Ehrenamtliche sind eine wichtige Säule der Hospizarbeit. „Aktuell gibt es acht Ehrenamtliche, aber es dürfen gern noch mehr werden,“ so Bittner. „Besonders für die gastnahe Begleitung in Form von Gesprächen, Spaziergängen, Sitzwachen sowie Zeit mit unseren Gästen und Zugehörigen leisten sie einen unschätzbaren Beitrag.“


WEITERFÜHRENDE INFOMATIONEN

Ein fürsorgliches Ersatz-Zuhause
Im Marien-Hospiz stehen 12 Einzelzimmer mit eigenem Bad, TV, Kühlschrank, WLAN und teilweise Terrassenzugang, auf Wunsch mit Übernachtungsmöglichkeiten für Zu- und Angehörige, zur Verfügung. Eigene Bilder und liebgewonnene Gegenstände dürfen selbstverständlich mitgebracht werden und schaffen eine vertraute Atmosphäre. Die Wünsche und Bedürfnisse der Hospizgäste bestimmen den gesamten Tagesablauf.

Im 980m² großen Hospiz in der vierten Etage des neugebauten Maria-Merkert-Hauses gibt es einen begrünten Innenhof sowie ein Wohnzimmer mit Wohnküche fürs gemeinsame Kochen, Backen, Essen, aber auch zum Feiern. Familie und Nahestehende sind für die Unterstützung der Hospizgäste immens wichtig und sind im Hospiz jederzeit willkommen. Dabei stehen die Mitarbeiter Angehörigen genauso zur Seite wie den Hospizgästen selbst und unterstützen in krisenhaften Situationen von Krankheit, Sterben, Tod und Trauer. Unser „Raum der Stille“ bietet allen Menschen im Hospiz eine Möglichkeit zum Rückzug, für Besinnung, Meditation oder Gebet.

Voraussetzungen für die Aufnahme in ein Hospiz

Das Marien-Hospiz steht allen Menschen offen,

  • die mindestens 18 Jahre alt sind und an einer fortschreitenden Erkrankung ohne Aussicht auf Heilung mit einer begrenzten Lebenserwartung von wenigen Wochen bis Monaten leiden
  • deren stationäre Krankenhausbehandlung abgeschlossen ist,
  • bei denen eine ambulante Versorgung nicht (mehr) ausreichend möglich ist,
  • bei denen eine umfassende palliative Pflege und Begleitung erforderlich ist.

Jeder, der im Hospiz aufgenommen werden will, muss sich die Notwendigkeit ärztlich bestätigen lassen und benötigt eine Bewilligung der Kostenübernahme durch die Krankenkasse.

Kontakt & Webseite Marien-Hospiz Dresden
Marien-Hospiz Dresden
Canalettostr. 10, 01307 Dresden
Telefon:    0351/ 44 40 – 2520
Fax:        0351/ 44 40 – 2521
info@marienhospiz-dresden.de
Webseite inklusive Spendenportal: www.marienhospiz-dresden.de


Bildmaterial zur freien Verwendung, Bildnachweis: St. Joseph-Stift

Bildunterschrift: Die Sächsische Staatsministerin für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt Petra Köpping im Gespräch mit Hospizleiter Johannes Bittner (links) und Geschäftsführer (rechts im Bild) anlässlich ihres heutigen Besuchs zum ersten Geburtstag des Marien-Hospizes.



Für weitere Informationen und Fragen stehen den Medienvertretern zur Verfügung:
Peter Pfeiffer, Geschäftsführer
T 0351 / 44 40 – 2362, pfeiffer@josephstift-dresden.de

Johannes Bittner, Leiter Marien-Hospiz
T 0351 / 44 40 – 2525, johannes.bittner@marienhospiz-dresden.de

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PM: Staatsministerin Köpping gratuliert Marien-Hospiz zum ersten Geburtstag


Medienkontakt:    
Christine Herzog
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Die kleine Alma kam in der Nacht zum 18. August zur Welt.

Dresden, 19.08.2021. Am 18. August 2021 um 00:52 Uhr war es soweit: Baby Alma erblickte im Krankenhaus St. Joseph-Stift Dresden das Licht der Welt und war damit die 1000. Geburt des Jahres. Alma wog bei ihrer Geburt 4465 Gramm und war 55 Zentimeter groß, Mutter und Kind sind wohlauf.
Stellvertretend für das gesamte Team der Geburtshilfe gratulierten Oberarzt Jan Wauer, Fachärztin Dr. Natalie Hendel, Teamleiterin Michaela Dimitrov und Pflegedirektorin Andrea Hasselbach den glücklichen Eltern mit einem Blumenstrauß und einem Gutschein.
Die Familie aus Dresden hatte vor zwei Jahren bereits ihre erste Tochter Thea hier bekommen und schätzt ganz besonders das familienfreundliche und bindungsorientierte Konzept des Hauses.

Unter den 1000 Geburten sind 496 Mädchen und 504 Jungen – anders als in den Vorjahren, in denen die Jungen zahlenmäßig sehr deutlich die Nase vorn hatten, ist das Verhältnis diesmal fast ausgeglichen. Der geburtenreichste Monat 2021 war bislang der Juli mit 160 Geburten. Damit bleibt die Geburtenzahl im St. Joseph-Stift auf dem hohen Niveau der Vorjahre (2020: insgesamt 1.571 Neugeborene), die 1.000 Geburt fand in diesem Jahr zwei Tage früher statt als in 2020.
Zu den beliebtesten Vornamen, die 2021 im Krankenhaus St. Joseph-Stift vergeben wurden, gehören Emil, Anton und Friedrich bei den Jungen sowie Emilia, Charlotte und Hannah bei den Mädchen.

Babyfreundliche Geburtsklinik: Individuelle Betreuung und ausgewogene medizinische Versorgung

Die Klinik für Geburtshilfe am Krankenhaus St. Joseph-Stift steht für eine individuelle und familienorientierte Betreuung, die die Geburt zu einem besonderen Ereignis macht. Seit 2011 von der WHO und UNICEF als „Babyfreundliche Geburtsklinik“ zertifiziert, ist das ganzheitliche Konzept auf die Bedürfnisse des Kindes ausgerichtet und fördert Bindung, Entwicklung und Stillen von Anfang an. Mit Wehenzimmern, drei Kreißsälen, einem Entbindungsraum für Wassergeburten, einem OP-Saal und wohnlichen Ein- und Zweibettzimmern auf der Entbindungsstation bietet das Krankenhaus St. Joseph-Stift auch räumlich die besten Voraussetzungen für einen sanften Start ins Leben. Werdende Eltern finden hier eine ausgewogene medizinische Versorgung, verbunden mit einem Gefühl der Geborgenheit.

Geburtshilfe in Corona-Zeiten

Auch während der Coronavirus-Pandemie ist die Geburt mit einer Begleitperson weiterhin möglich. Voraussetzung dafür ist der Nachweis über den Schutzstatus (geimpft, getestet oder genesen). Auch Familienzimmer werden abhängig von der Belegung zur Verfügung gestellt.  Das umfangreiche Kursprogramm (Geburtsvorbereitung, Akupunktur, Osteopathie, Geschwisterschule, Hebammensprechstunde, Stillberatung und -information, Stilltreff, Schwangeren- und Rückbildungsgymnastik, Babymassage, Geschwisterschule) kann derzeit leider nur eingeschränkt stattfinden.
Die geltenden Regelungen befinden sich immer aktuell unter www.josephstift-dresden.de/geburtshilfe.

Die regelmäßigen Informationsabende für werdende Eltern finden nach Voranmeldung jeden 1. und 3. Dienstag im Monat jeweils von 19 bis 20.30 Uhr statt. Die Website bietet darüber hinaus umfassende Informationen in einem Video „Die Geburtshilfe stellt sich vor“ sowie im virtuellen Kreißsaal-Rundgang an. Individuelle Fragen und Sorgen können zudem jederzeit im Rahmen der Hebammen- und geburtshilflichen Sprechstunden persönlich besprochen werden.
Alle Informationen und Angebote sind aktuell abrufbar unter: www.josephstift-dresden.de/geburtshilfe

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PM: 1000. Geburt im Krankenhaus St. Joseph-Stift

Pressekontakt:    
Julia Mirtschink, Unternehmenskommunikation
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mirtschink@josephstift-dresden.de

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Geboren im St. Joseph-Stift 2020

Die Geburtenzahlen bleiben auf dem hohen Niveau der Vorjahre, geburtenstärkster Monat war diesmal der August.

Dresden, 07.01.2021. Das Krankenhaus St. Joseph-Stift Dresden verzeichnet für das zurückliegende Jahr 2020 1.570 Geburten mit 1.572 Neugeborenen, darunter eine Zwillingsgeburt.
Die Zahl der Entbindungen bleibt damit leicht unter der des Vorjahres (2019: 1.601 Geburten), aber weiterhin auf hohem Niveau.
Die geburtenstärksten Monate waren der August und der September mit jeweils 166 bzw. 160 Geburten.
Wie schon in den vergangenen Jahren hatten auch 2020 die Jungen zahlenmäßig wieder die Nase vorn: es waren 827 im Vergleich zu 745 Mädchen. Zu den beliebtesten Vornamen zählten bei den Mädchen Charlotte, Lina, Clara/ Klara, Frida/ Frieda und Johanna; bei den Jungen sind es Emil, Lucas/ Lukas, Arthur/ Artur, Henry/ Henri und Matteo/ Mattheo. Auch das Neujahrsbaby des St. Joseph-Stift, geboren am 01.01.2021 um 02:27 Uhr, ist ein kleiner Henri.

„Unser geburtshilfliches Team hat den jungen Familien im letzten Jahr trotz der corona-bedingten Einschränkungen und Besonderheiten eine sichere und familienorientierte Betreuung rund um die Geburt angeboten. Wir freuen uns sehr über das große Vertrauen, welches unserer Abteilung von so vielen Frauen entgegengebracht wird“, so Dr. Axel Gatzweiler, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am Krankenhaus St. Joseph-Stift.

Auswirkungen der Coronakrise auf die Geburtshilfe
Nach wie vor ist die Geburt im Krankenhaus St. Joseph-Stift mit einer Begleitperson möglich und abhängig von der Belegung der Entbindungsstation können auch Familienzimmer in Anspruch genommen werden. Voraussetzung dafür ist ein negativer Antigentest der Begleitperson, der bei der Aufnahme im Kreißsaal gemacht wird.
Einschränkungen gibt es vor allem im Kursprogramm der Hebammen bei den Geburtsvorbereitungs- und Stillkursen und auch die Informationsabende für werdende Eltern können derzeit leider nicht wie bisher stattfinden.
Daher gibt es seit dem Sommer die wichtigsten Informationen vorab in einem Video „Die Geburtshilfe stellt sich vor“ sowie im virtuellen Kreißsaal-Rundgang. Individuelle Fragen und Sorgen können dann im Rahmen der Hebammen- und geburtshilflichen Sprechstunden persönlich besprochen werden.
Alle Informationen und Angebote sind aktuell abrufbar unter: www.josephstift-dresden.de/geburtshilfe

Babyfreundliche Geburtsklinik
Seit 2011 gehört das Krankenhaus St. Joseph-Stift zu den von der WHO/UNICEF-Initiative ausgezeichneten Krankenhäusern in Deutschland und wurde als erste Klinik in Dresden als „Babyfreundliche Geburtsklinik“ zertifiziert. Das Stillen und der Bindungsaufbau zwischen Eltern und Kind sind Kernpunkte des Konzeptes.

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Julia Mirtschink, Leiterin Unternehmenskommunikation
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PM: Geburtenzahlen 2020 im Krankenhaus St. Joseph-Stift Dresden

Kampagnenmotiv Dresdner Kliniken
  • St. Joseph-Stift, Diakonissenkrankenhaus, Universitätsklinikum und Städtisches Klinikum appellieren gemeinsam an die Bevölkerung.
  • Nur mit verantwortungsvollem Miteinander lässt sich Pandemie bremsen.

„Pass auf! – Auf Dich, auf Andere, auf uns Alle“ – mit diesem gemeinsamen Appell richten sich die Dresdner Kliniken an die Menschen ihrer Region, um auf die sich zuspitzende Lage bei der Versorgung von COVID-19-Patienten aufmerksam zu machen. Inzwischen hat der massive Anstieg der von schweren gesundheitlichen Problemen betroffenen Infizierten auch die Dresdner Krankenhäuser an ihre Kapazitätsgrenzen gebracht. In Zeitungsanzeigen und Posts in den Sozialen Medien bitten das Krankenhaus St. Joseph-Stift, das Diakonissenkrankenhaus Dresden, das Universitätsklinikum Dresden und das Städtische Klinikum Dresden mit Nachdruck darum, die Maßnahmen und Verordnungen zur Reduktion der Corona-Infektionszahl zu unterstützen. Der Aufruf zu einem verantwortungsvollen Miteinander ist mit dem Appell verbunden, sich an die AHA-Regeln zu halten und Kontakte zu reduzieren.

„Corona ist real – jeden Tag erleben wir Patienten, die schwer krank sind; Patienten, die sterben und Pflegekräfte und Mediziner, die an ihre Grenzen gehen und Tränen in den Augen haben“, sagt Dr. Mark Frank, Leiter des Koordinationsteams Corona und Ärztlicher Leiter der Notaufnahme am Städtischen Klinikum Dresden.

Viele vom Corona-Virus SARS-CoV-2 ausgelöste Erkrankungen verlaufen mild. Doch bereits deutlich spürbare Symptome wie der Verlust des Riech- und Schmecksinns oder andere, die körperliche Leistungsfähig-keit einschränkende Probleme können hartnäckig sein und chronisch werden. Was den in der ärztlichen und pflegerischen Versorgung der COVID-19-Patienten eingebundenen Medizinern und Pflegekräften die größten Sorgen bereitet, sind die sehr schweren Fälle.

Für fast alle in den Kliniken behandelten Betroffenen ist diese Infektion eine Grenzerfahrung. Genau wie für die Dresdner Kliniken – im Extremfall können sie nicht mehr für alle Patienten in der gewohnt hohen Behandlungsqualität da sein. Bereits heute arbeiten Pflegepersonal sowie Ärztinnen und Ärzte am körperlichen und seelischen Limit. Daher rufen sie gemeinsam die Menschen in der Region auf, sich an Hygiene- und Abstandsregeln zu halten sowie Kontakte auf das wirklich Notwendige zu beschränken.

Die zweite Welle der Corona-Pandemie mit der stetig steigenden Zahl an schwer Erkrankten macht in den Kliniken immer neue und weitreichendere Entscheidungen notwendig. Binnen weniger Wochen mussten die Dresdner Kliniken während dieser Welle eine hohe Anzahl an COVID-19-Patienten versorgen, Infrastruktur und Personal dafür bereitstellen sowie geplante Eingriffe verschieben. Neben der sehr aufwendigen Versorgung dieser Patienten gilt es, die gesamte medizinische Versorgung für die Landeshauptstadt und die Region abzusichern, um auch weiterhin Notfälle und lebensbedrohliche Erkrankungen uneingeschränkt behandeln zu können.

„Gegenwärtig profitieren wir in Dresden und Ostsachsen noch von der im Rahmen der ersten Pandemie-Welle vom Universitätsklinikum aufgebauten regionalen Koordinierungsstruktur. Mit unserer Krankenhausleitstelle können wir sowohl die Versorgung von COVID-19-Patienten als auch die Versorgung der weiteren Patienten steuern und absichern. Bisher haben diese Strukturen im Sinne aller Patienten hervorragend funktioniert", sagt Prof. Michael Albrecht, Medizinischer Vorstand des Universitätsklinikums Dresden: „Damit das so bleibt, müssen wir zusammenstehen und die Regeln zu unserem eigenen Schutz und dem Schutz unserer Mitmenschen beherzigen. Nur so lassen sich die Zustände wie aus dem Frühjahr in Bergamo, Straßburg oder New York verhindern!“

Die Situation in den Kliniken ist jedoch sehr ernst. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Dresdner Krankenhäuser leisten derzeit Außergewöhnliches, sie gehen an ihre eigenen körperlichen Grenzen.

„Jeder, der die Hygiene- und Abstandsregeln einhält und Kontakte reduziert, zeigt somit nicht nur Verantwortung für seinen Nächsten. Mit diesem disziplinierten Verhalten kann jeder zeigen, dass er der Arbeit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Kli-niken aufrichtig Respekt zollt“, unterstreicht Peter Pfeiffer, Geschäftsführer des Krankenhauses St. Joseph-Stift.

Die Dauer der Belastung ist für die Kliniken und ihren Belegschaften enorm – es gibt kaum Zeit zum Durchatmen. Unter diesen Bedingungen lässt sich nicht mehr ausschließen, dass das Gesundheitssystem kollabiert. Denn auch kurzfristig sinkende Infektionszahlen, führen nicht unmittelbar zum Rückgang der zu versorgenden Patienten.

„Die intensivmedizinischen Kapazitäten sind begrenzt. Damit diese ausreichen und wir weiterhin für alle Menschen da sein können, brauchen wir Ihre Unterstützung“, appelliert Dr. Thorsten Jacobi, Ärztlicher Direktor des Diakonissenkrankenhauses Dresden. „Für jeden Einzelnen bedeuten die aktuellen Regeln Beeinträchtigungen im gesellschaftlichen Miteinander und Leben. Der Schutz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und unserer Patientinnen und Patienten hat jedoch oberste Priorität. Jeder trägt eine Verantwortung für sich und andere.“

Kampagnenmotiv:




Kontakte für Journalisten:

Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden    
Holger Ostermeyer                       
Pressesprecher                        
Fetscherstraße 74, 01307 Dresden               
Telefon: 0351/ 458 41 62                    
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Städtisches Klinikum Dresden
Viviane Piffczyk
Leiterin Öffentlichkeitsarbeit
Friedrichstraße 41, 01067 Dresden
0351 480 31 71
viviane.piffczyk@klinikum-dresden.de
www.klinikum-dresden.de

Krankenhaus St. Joseph-Stift Dresden        
Julia Mirtschink                        
Leiterin Unternehmenskommunikation            
Wintergartenstr. 15/17, 01307 Dresden           
Tel. 03 51 / 44 40 22 44                    
mirtschink@josephstift-dresden.de               
www.josephstift-dresden.de   
               
Diakonissenkrankenhaus Dresden
Victor Franke
Pressereferent
Holzhofgasse 29, 01099 Dresden
0351 / 810 10 27
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PM: Pass auf – Gemeinsames Pressestatement Dresden
Bild 1: (vrnl) Geschäftsführer Peter Pfeiffer, Staatssekretärin Dagmar Neukirch (Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt) sowie Hospizleiter Johannes Bittner durchschneiden im Innenhof des Hospizes symbolisch das Band zur Eröffnung.
Bild 2: Sich wie zuhause fühlen: Die Zimmer im Hospiz sind wohnlich eingerichtet. Eigene Bilder und liebgewonnene Gegenstände können von den Hospizgästen mitgebracht werden, auch an ein Ausklappbett für Zugehörige, die jederzeit willkommen sind, ist gedacht. Bild 3: Im geräumigen Wohnzimmer mit Wohnküche können Bewohner und Angehörige in Gemeinschaft sein, zusammen kochen, backen, essen, aber auch feiern.

Am heutigen Mittwoch (7.10.) eröffnete das St. Joseph-Stift gemeinsam mit Staatssekretärin Dagmar Neukirch symbolisch das erste Dresdner Hospiz - das Marien-Hospiz. Damit schließt das St. Joseph-Stift eine wichtige Versorgungslücke in der Region Dresden, in der ein stationäres Hospiz bislang fehlte. Menschen mit einer fortgeschrittenen lebensbegrenzenden Erkrankung finden im neuen Hospiz einen fürsorglichen Ersatz für ihr Zuhause, an dem ein behütetes und würdevolles Sterben möglich wird.

Dresden, 07.10.2020. In unruhigen Zeiten entstehen manche Dinge ganze leise. Für das St. Joseph-Stift und viele im Bereich Palliativversorgung und Hospizarbeit Tätige aus Dresden erfüllte sich heute ein lang gehegter Herzenswunsch: Das Marien-Hospiz am St. Joseph-Stift in Dresden wurde heute (7.10.) termin- und kostengerecht nach 24 Monaten Bauzeit symbolisch eröffnet, die ersten Hospizgäste werden am Montag (12.10.) aufgenommen. Bei der Begleitung von Sterbenden in Hospizen spricht man nicht von Patienten, sondern von Gästen. Zirka 160 Hospizgäste und deren Angehörige sollen pro Jahr im Marien-Hospiz begleitet werden.

Geschäftsführer Peter Pfeiffer: „Dass wir das Hospiz heute eröffnen können, ist tatsächlich auf das Engagement derjenigen zurückzuführen, die tagtäglich in ihrer Arbeit mit schwerkranken und sterbenden Menschen zu tun haben. Als Wegbereiterin möchte ich hier vor allem Frau Dr. med. Barbara Schubert, Chefärztin der Klinik für Innere Medizin im St. Joseph-Stift nennen, die unser Zentrum für Palliativmedizin mit Palliativstation und dem sogenannten Brückenteam aufgebaut hat und leitet. Im Schulterschluss mit ihren Dresdner Kollegen aus der Palliativmedizin und -pflege hat sie sich unermüdlich für den Bau des Hospizes eingesetzt und wichtige Impulse gesetzt. Als Krankenhaus mit katholischen Wurzeln ist uns die Begleitung von Sterbenden von jeher ein besonderes Anliegen. Für uns bedeutet es, das Lebenswerk unserer Ordensschwestern fortzuführen, deren Ursprung in der Pflege von Kranken und Sterbenden lag. Mit dem Bau des ersten Dresdner Hospizes mitten im Herzen von Dresden übernimmt das St. Joseph-Stift als Spezialversorger Verantwortung für die gesamte Region.“

Aufgrund der Pandemie musste auf eine große Eröffnungsveranstaltung verzichtet werden. Umso mehr freuten sich die Verantwortlichen im St. Joseph-Stift, Staatssekretärin Dagmar Neukirch, Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, begrüßen zu können. Der Freistaat unterstützte den 2,74 Millionen teuren Bau des Hospizes mit Fördermitteln in Höhe von 440.000 Euro. Bei einem Rundgang verschaffte sich die Staatssekretärin einen Überblick über die Räumlichkeiten und unterstrich die Bedeutung des Hospizes für Dresden:

Staatssekretärin Dagmar Neukirch, Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt: „Die Schließung der Versorgungslücke für Schwerstkranke und Sterbende in Dresden bedeutet eine große Erleichterung für die Betroffenen und ihre Angehörigen. Eine angemessene hospizlich-palliative Versorgung sicherzustellen, ist dem Freistaat schon lange ein besonderes Anliegen und wird daher in großem Umfang gefördert. Die Landesförderung für das Marien-Hospiz beträgt 444.000 Euro und ich bin sehr froh, dass wir mit dieser Unterstützung in Dresden 12 stationäre Hospizplätze realisieren konnten. Die letzte Lebensphase in einer angenehmen Atmosphäre, in Würde, erleben zu dürfen, ist ein großes Geschenk. Der wichtigen Arbeit und dem Engagement von Träger, Mitstreitern, Unterstützern, Haupt- und Ehrenamtlichen kann nicht genug gedankt werden. Der Freistaat wird sie auch weiterhin darin unterstützen.“

Palliativmediziner und Hospizarbeiter sind sich einig: Endlich ein Hospiz für Dresden!
Bis dato war Dresden, eine Metropolregion mit rund einer Million Einwohnern, die einzige Landeshauptstadt in Deutschland ohne ein stationäres Hospiz. Das nächstgelegene Hospiz befindet sich in Radebeul im Landkreis Meißen. Damit konnte der Bedarf an Hospizbetten schon seit vielen Jahren nicht adäquat gedeckt werden. Eine durch das Staatsministerium beauftragte Studie hatte einen Bedarf von 13 stationären Hospizplätzen für Dresden ermittelt. Entsprechend groß ist nun die Erleichterung mit der beispielsweise Palliativmediziner der Dresdner Krankenhäuser auf die Eröffnung der Einrichtung im Zentrum der Stadt reagieren:

Dr. med. Christin Prudlo, Oberärztin der Palliativstation im Diakonissenkrankenhaus Dresden: „Ich denke, für uns wird sich mit der Eröffnung des Dresdner Hospizes die Wartezeit auf einen heimatnahen Hospizplatz für die Patienten der Palliativstation verkürzen. Wir können damit hoffentlich einigen Patienten den Umweg über die Kurzzeitpflege ersparen bzw. den Angehörigen aufwendige Fahrtwege in weiter entfernte Hospize.“

Gutes Leben auch im Sterben ermöglichen
Wenn Heilung nicht mehr möglich ist, wünschen sich die meisten Menschen, zuhause in der gewohnten Umgebung zu sterben. Leider ist das nicht immer möglich. Fehlen Angehörige oder ist die medizinisch-pflegerische Versorgung in der Häuslichkeit nicht gewährleistet und die Lebenserwartung auf wenige Wochen bis Monate begrenzt, können diese Menschen in einem Hospiz ein zweites Zuhause finden. Im Hospiz ist man auf die ganzheitliche Begleitung von Sterbenden spezialisiert, mit ausreichend Zeit und Personal, um auf die Bedürfnisse des Hospizgastes einzugehen und ein behütetes und würdevolles Sterben zu ermöglichen. Ein Ziel, das im hektischen Betrieb von Krankenhausstationen oder Pflege- und Altenheimen bei allem Bemühen und Ringen um eine bestmögliche Begleitung nicht immer gewährleistet werden kann. Die Schaffung und Erhaltung von größtmöglicher Lebensqualität und Selbstbestimmung stehen im Hospiz ganz klar im Mittelpunkt. Der Hospizaufenthalt ist für den Gast kostenlos, 95% wird von der Krankenkasse finanziert, die verbleibenden 5% muss das Hospiz durch Spendengelder selbst aufbringen.

Johannes Bittner, Leiter des Marien-Hospizes: „Ich freue mich auf unsere Arbeit im Marien-Hospiz als einen Ort des Lebens mitten in Dresden. Hier darf gelacht und gelebt, aber auch gestorben und getrauert werden. Umfassende Zuwendung und Geborgenheit, das möchten wir unseren Gästen zuteilwerden lassen. Damit sich die uns anvertrauten Menschen wie zu Hause fühlen, haben wir in der Gestaltung der Räume alles darangesetzt, einen wohnlichen Ort zum Wohlfühlen zu schaffen. Die Hospizarbeit steht und fällt aber in ganz besonderem Maße mit unseren rund 30 Mitarbeitern, bei denen neben Herz und Verstand auch ein „Berufen sein“ zu spüren ist. Wichtige Voraussetzung für die bereichernde, aber auch nicht minder schwere Aufgabe, welche vor uns liegt.“

Ein fürsorgliches Ersatz-Zuhause
Im Marien-Hospiz stehen 12 Einzelzimmer mit eigenem Bad, TV, Kühlschrank, WLAN und teilweise Terrassenzugang, auf Wunsch mit Übernachtungsmöglichkeiten für Zu- und Angehörige, zur Verfügung. Eigene Bilder und liebgewonnene Gegenstände dürfen selbstverständlich mitgebracht werden und schaffen eine vertraute Atmosphäre. Die Wünsche und Bedürfnisse der Hospizgäste bestimmen den gesamten Tagesablauf.

Im 980m² großen Hospiz in der vierten Etage des neugebauten Maria-Merkert-Hauses gibt es einen begrünten Innenhof sowie ein Wohnzimmer mit Wohnküche fürs gemeinsame Kochen, Backen, Essen, aber auch zum Feiern. Familie und Nahestehende sind für die Unterstützung der Hospizgäste immens wichtig und sind im Hospiz jederzeit willkommen. Dabei stehen die Mitarbeiter Angehörigen genauso zur Seite wie den Hospizgästen selbst und unterstützen in krisenhaften Situationen von Krankheit, Sterben, Tod und Trauer. Unser „Raum der Stille“ bietet allen Menschen im Hospiz eine Möglichkeit zum Rückzug, für Besinnung, Meditation oder Gebet.

Ganzheitliche Betreuung für Körper und Seele
Damit diese gelingt, übernehmen ausnahmslos ausgebildete Fachkräfte die ganzheitliche Betreuung der Hospizgäste. Der Betreuungsschlüssel im Hospiz ist mit 1:3 entsprechend hoch. Das multiprofessionelle Team mit rund 30 Mitarbeitenden umfasst erfahrene Pflegefachkräfte, Hauswirtschafter, Seelsorger, eine Sozialarbeiterin und zukünftig auch Ehrenamtliche. Die ärztliche Versorgung im Hospiz übernehmen Palliativmediziner bzw. kann auch der Hausarzt die Versorgung im Hospiz weiterführen.

Spender und Unterstützer gesucht
Der Bau von Hospizen wird nur zum Teil durch öffentliche Gelder finanziert. Deswegen war das St. Joseph-Stift bereits während der Bauphase auf der Suche nach Spendern. Zu diesen Unterstützern zählen die Förderstiftung der Elisabethschwestern, der Rotary Club Dresden e.V., der Stiftungsfonds GALENOS vertreten durch die Bürgerhilfe Dresden sowie weitere Unternehmen aus der Umgebung und viele private Spender.
Hospizarbeit ist ohne Spenden und Ehrenamt undenkbar. Den Hospizgästen entstehen keine Kosten für den Aufenthalt, der allerdings nur zu 95% von den Krankenkassen finanziert wird. Die verbleibenden 5% müssen vom Hospiz durch Spendengelder selbst aufgebracht werden. Auf der Webseite des Hospizes wurde dafür ein Online-Spendenportal eingerichtet. Aber auch Ehrenamtliche sind eine wichtige Säule der Hospizarbeit.


WEITERFÜHRENDE INFOMATIONEN

Versorgung am Ende des Lebensbogens als ein wesentlicher Schwerpunkt im St. Joseph-Stift
Im Krankenhaus St. Joseph-Stift werden Menschen in allen Phasen des Lebens behandelt; einige werden gerade erst geboren, andere sind am Endes des Lebensbogens angelangt. In diesem breit gefächerten Behandlungsspektrum hat sich das St. Joseph-Stift in den letzten Jahren mit eindeutigen Schwerpunkten als unverzichtbarer Spezialversorger für die Region Dresden etabliert. Dazu zählt neben dem Schilddrüsenzentrum, dem EndoProthetikZentrum (EPZ), dem Darmkrebs- und Brustkrebszentrum sowie der zweitgrößten Geburtshilfe im Stadtgebiet insbesondere auch die Altersmedizin und die Palliativmedizin. In der größten Akutgeriatrie in Dresden (54 Betten) werden Hochbetagte spezialisiert behandelt. Als überregional anerkanntes Zentrum für Palliativmedizin mit einer Palliativstation, dem sogenannten Brückenteam (spezialisierte ambulante Versorgung) sowie der Akademie für Palliativmedizin und Hospizarbeit Dresden setzt das St. Joseph-Stift seit vielen Jahren Maßstäbe bei der Versorgung unheilbar Erkrankter. Das Marien-Hospiz komplettiert nun dieses Versorgungsangebot für sterbende Menschen am Lebensende für die gesamte Region Dresden.

Was unterscheidet ein Hospiz von einer Palliativstation?
Ein Hospiz ist eine spezialisierte Pflegeeinrichtung, die auf die ganzheitliche Betreuung von Sterbenden spezialisiert ist.
Im Unterschied dazu ist eine Palliativstation eine spezialisierte Krankenhausstation, die auf die ganzheitliche Diagnostik und Therapie von unheilbar erkrankten Menschen fokussiert ist. Durch frühzeitiges Erkennen und Behandeln von Beschwerden, soll Leid gelindert oder vorgebeugt werden, um damit die Lebensqualität zu verbessern bzw. zu erhalten. Ziel ist die Entlassung und anschließende Betreuung des Patienten nach Hause, wo gegebenenfalls eine Weiterbetreuung durch ein Brückenteam oder Hospizhelfer ermöglicht werden kann. Ist eine Entlassung in die Häuslichkeit jedoch nicht möglich und die Lebenserwartung auf Tage, Wochen oder wenige Monate begrenzt, können diese Menschen in einem Hospiz einen fürsorglichen Ersatz für das eigene Zuhause finden und dort bis zum Lebensende begleitet werden.

Marien-Hospiz: Gottesmutter Maria als Namenspatronin
Namenspatronin für das Marien-Hospiz ist die Gottesmutter Maria, unter deren besonderen Schutz die Einrichtung gestellt wird. Getragen wird die Arbeit im Marien-Hospiz von der christlichen Haltung der Nächstenliebe sowie der Überzeugung, die Würde jedes Menschen bis zuletzt zu stärken. Dies geschieht unabhängig von Religion, Herkunft oder sozialem Status.
Das Hospiz befindet sich in der 4. Etage des neugebauten Maria-Merkert-Hauses, das nach einer der vier Gründerschwestern der Schwestern von der heiligen Elisabeth benannt ist. Die Ordensschwestern gründeten vor 125 Jahren in der Dresdner Johannstadt das Krankenhaus St. Joseph-Stift.

Voraussetzungen für die Aufnahme in ein Hospiz
Das Marien-Hospiz steht allen Menschen offen,

  • die mindestens 18 Jahre alt sind und an einer fortschreitenden Erkrankung ohne Aussicht auf Heilung mit einer begrenzten Lebenserwartung von wenigen Wochen bis Monaten leiden
  • deren stationäre Krankenhausbehandlung abgeschlossen ist,
  • bei denen eine ambulante Versorgung nicht (mehr) ausreichend möglich ist,
  • bei denen eine umfassende palliative Pflege und Begleitung erforderlich ist.

Jeder, der im Hospiz aufgenommen werden will, muss sich die Notwendigkeit ärztlich bestätigen lassen und benötigt eine Bewilligung der Kostenübernahme durch die Krankenkasse.

Kontakt & Webseite Marien-Hospiz Dresden
Marien-Hospiz Dresden
Canalettostr. 10, 01307 Dresden
Telefon: 0351/ 44 40 – 2520
Fax: 0351/ 44 40 – 2521
info@marienhospiz-dresden.de
Webseite inklusive Spendenportal: www.marienhospiz-dresden.de

Medienkontakt:    
Julia Mirtschink
Leiterin Unternehmenskommunikation

T 0351 / 44 40 – 2244
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PM: St. Joseph-Stift eröffnet das erste sationäre Hospiz für Dresden

Der kleine Daniel kam am Vormittag des 20. August 2020 zur Welt.

Dresden, 24.08.2020. Am Vormittag des 20. August 2020 um 9.53 Uhr war es endlich soweit: Baby Daniel erblickte das Licht der Welt und war damit die 1.000. Geburt des Jahres im Dresdner Krankenhaus St. Joseph-Stift. Daniel wog bei seiner Geburt 4150 Gramm und war stolze 55 Zentimeter groß. Mutter und Kind sind wohlauf. Der kleine Junge ist das zweite Kind seiner Eltern, die in Freital wohnhaft sind. Schon vor drei Jahren wählte die Familie zur Entbindung ihres ersten Sohnes das Dresdner St. Joseph-Stift.

Aufgrund von zwei Zwillingsgeburten lag die Zahl der Neugeborenen an diesem Tag schon bei 1.002, davon 484 Mädchen und 518 Jungen. Mit 133 Geburten war der Juni der geburtenreichste Monat des ersten Halbjahres 2020, der aber noch vom Juli mit insgesamt 141 Geburten übertroffen wurde. Insgesamt bleibt die Geburtenzahl im St. Joseph-Stift damit auf dem hohen Niveau der Vorjahre: So erblickten hier im vergangenen Jahr 1.604 Kinder das Licht der Welt, 2018 wurde mit 1.678 Neugeborenen sogar fast das Rekordjahr 1978 (1.680 Neugeborene) erreicht, und in 2017 waren es genau 1.600 Neugeborene.
Zu den beliebtesten Vornamen im St. Joseph-Stift  gehören 2020 bislang Emil, Theo und Lukas bei den Jungen und Charlotte, Lina und Anna bei den Mädchen.

Stellvertretend für das gesamte Team gratulierten Chefarzt Dr. med. Axel Gatzweiler, Stationsleiterin Michaela Dimitrow sowie Pflegedirektorin Andrea Hasselbach den glücklichen Eltern mit einem Blumenstrauß und einem Gutschein.

Das Krankenhaus St. Joseph-Stift ist seit 2011 nach den Kriterien von WHO und UNICEF als Babyfreundliche Geburtsklinik zertifiziert und steht für eine natürliche und familienfreundliche Geburtshilfe. Das ganzheitliche Konzept ist voll und ganz auf die Bedürfnisse des Kindes ausgerichtet und fördert Bindung, Entwicklung und Stillen von Anfang an. Mit Wehenzimmern, drei Kreißsälen, einem Entbindungsraum für Wassergeburten, einem OP-Saal und wohnlichen Ein- und Zweibettzimmern auf der Entbindungsstation bietet das Krankenhaus St. Joseph-Stift auch räumlich die besten Voraussetzungen für einen sanften Start ins Leben.

Die regelmäßigen Informationsabende der Geburtshilfe sind aufgrund der Coronavirus-Pandemie vorübergehend ausgesetzt. Die Website des Krankenhauses bietet aber umfassende Informationen sowie einen virtuellen Kreißsaal-Rundgang an. Im Rahmen der Hebammen- und geburtshilflichen Sprechstunden können werdende Eltern zudem alle Fragen und Sorgen individuell ansprechen.


Pressekontakt:    
Julia Mirtschink, Unternehmenskommunikation
T 0351 / 44 40 – 2244
mirtschink@josephstift-dresden.de

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PM: 1.000. Geburt im Krankenhaus St. Joseph-Stift

(vlnr) Dr. med. Martin Freitag, Chefarzt der Klinik für Chirurgie; Dr. med. Rolf Ringelband, Oberarzt und Leiter des Kompetenzzentrums für Schilddrüsen- und Nebenschilddrüsenchriurgie; Dr. med. Barbara Schubert, Chefärztin der Klinik für Innere Medizin und der Fachabteilung für Onkologie, Geriatrie und Palliativmedizin

Dresden, 26.06.2020. Das Krankenhaus St. Joseph-Stift genießt seit Jahren einen hervorragenden Ruf im Bereich der Schilddrüsenchirurgie. Seit 2011 ist die Klinik für Chirurgie unter chefärztlicher Leitung von Dr. med. Martin Freitag durch die Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie als Kompetenzzentrum für Schilddrüsen- und Nebenschilddrüsenchirurgie zertifiziert. Mit rund 700 Eingriffen pro Jahr zählt es zu den führenden Zentren für Schilddrüsenoperationen in Mitteldeutschland und ist weit über die Grenzen des Freistaates hinaus anerkannt.

Die Klinik für Chirurgie wurde in 2020 von Focus im Bereich „Nationales Krankenhaus“ als TOP-Klinik für Schilddrüsen-OPs ausgezeichnet.

Für Dr. med. Martin Freitag, Chefarzt der Klinik für Chirurgie, ist diese Auszeichnung eine Mannschaftsleistung: „Einen sehr herzlichen Dank an alle Mitarbeiter in allen Ebenen, die durch ihr Engagement und ihre Freundlichkeit zur Zufriedenheit der von uns behandelten Patienten beitragen.“

Dr. med. Rolf Ringelband, Oberarzt und Leiter des Kompetenzzentrums für Schilddrüsen- und Nebenschilddrüsenchirurgie der Klinik für Chirurgie im Krankenhaus St. Joseph-Stift Dresden erhält zudem die Auszeichnung „TOP-Mediziner 2020 für Schilddrüsenchirurgie“ der Focus-Ärzteliste 2020.

„Die Schild- und Nebenschilddrüsenchirurgie ist seit Jahren ein Steckenpferd unserer Chirurgischen Klinik. Wir freuen uns sehr, dass die Qualität unserer chirurgischen Arbeit unseres Teams und die Zufriedenheit der Patienten durch diese Auszeichnungen gewürdigt worden sind. Mein allerherzlichster Dank an alle helfenden Hände“, so Oberarzt Dr. Rolf Ringelband.

TOP-Medizinerin für Palliativmedizin
Zu den „TOP-Medizinern 2020 für Palliativmedizin“ zählt Dr. med. Barbara Schubert, Chefärztin der Klinik für Innere Medizin sowie der Fachabteilung für Onkologie, Geriatrie und Palliativmedizin im Krankenhaus St. Joseph-Stift.
Schon seit vielen Jahren versorgt das überregional anerkannte Zentrum für Palliativmedizin im Krankenhaus St. Joseph-Stift unheilbar erkrankte Patienten umfassend und ganzheitlich. Zum Zentrum für Palliativmedizin gehören die Palliativstation, die spezialisierte ambulante Palliativversorgung – das sogenannte Brückenteam – sowie die Akademie für Palliativmedizin und Hospizarbeit Dresden als spezialisierte Bildungseinrichtung.

Chefärztin Dr. Barbara Schubert über die Auszeichnung: „Seit Jahren nehmen unsere Patienten und deren behandelnde Ärzte unsere palliativmedizinischen Versorgungsangebote als Maßstab setzend wahr. Diese Wertschätzung freut mich sehr, insbesondere, weil sie in der Palliativmedizin nie einer einzelnen Person, sondern dem multiprofessionellen Team aus Ärzten, Pflegenden, Therapeuten, Seelsorgern, Sozialarbeitern und den Ehrenamtlichen gilt. Somit ist es an mir, dem Team für das Engagement von Herzen Danke zu sagen.“

Für die Focus-Klinikliste werden durch ein unabhängiges Rechercheinstitut jährlich in den Monaten Mai und Juni des Vorjahres Befragungen von niedergelassenen Haus- und Fachärzten sowie Chefärzten relevanter Fachkliniken durchgeführt. In die Auswertung fließen zudem Kennzahlen aus den Qualitätsberichten, Telefoninterviews und Fragebögen ein.
Die Focus-Ärzteliste erscheint jährlich im Juni. Sie ist Deutschlands umfangreichstes Verzeichnis empfehlenswerter Mediziner und wird ebenfalls auf der Grundlage unabhängig erhobener Daten erstellt. In das bundesweite Ranking fließen neben Empfehlungen von Ärzten und Fachkollegen auch Bewertungen von Patienten, wissenschaftliche Publikationen und erworbene Zertifikate ein.

Pressekontakt:
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T 0351 / 44 40 – 2244
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PM: Klinik für Chirurgie im St. Joseph-Stift wird im Bereich Schilddrüsen-OPs mit dem Focus-Siegel TOP-Klinik 2020 ausgezeichnet
Ihr Ansprechpartner

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Claudia Weinhold
Leiterin Unternehmenskommunikation
Tel.: 0351 / 44 40 - 22 44
Fax: 0351 / 44 44 - 602244
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