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Pressemitteilungen

Die kleine Alma kam in der Nacht zum 18. August zur Welt.

Dresden, 19.08.2021. Am 18. August 2021 um 00:52 Uhr war es soweit: Baby Alma erblickte im Krankenhaus St. Joseph-Stift Dresden das Licht der Welt und war damit die 1000. Geburt des Jahres. Alma wog bei ihrer Geburt 4465 Gramm und war 55 Zentimeter groß, Mutter und Kind sind wohlauf.
Stellvertretend für das gesamte Team der Geburtshilfe gratulierten Oberarzt Jan Wauer, Fachärztin Dr. Natalie Hendel, Teamleiterin Michaela Dimitrov und Pflegedirektorin Andrea Hasselbach den glücklichen Eltern mit einem Blumenstrauß und einem Gutschein.
Die Familie aus Dresden hatte vor zwei Jahren bereits ihre erste Tochter Thea hier bekommen und schätzt ganz besonders das familienfreundliche und bindungsorientierte Konzept des Hauses.

Unter den 1000 Geburten sind 496 Mädchen und 504 Jungen – anders als in den Vorjahren, in denen die Jungen zahlenmäßig sehr deutlich die Nase vorn hatten, ist das Verhältnis diesmal fast ausgeglichen. Der geburtenreichste Monat 2021 war bislang der Juli mit 160 Geburten. Damit bleibt die Geburtenzahl im St. Joseph-Stift auf dem hohen Niveau der Vorjahre (2020: insgesamt 1.571 Neugeborene), die 1.000 Geburt fand in diesem Jahr zwei Tage früher statt als in 2020.
Zu den beliebtesten Vornamen, die 2021 im Krankenhaus St. Joseph-Stift vergeben wurden, gehören Emil, Anton und Friedrich bei den Jungen sowie Emilia, Charlotte und Hannah bei den Mädchen.

Babyfreundliche Geburtsklinik: Individuelle Betreuung und ausgewogene medizinische Versorgung

Die Klinik für Geburtshilfe am Krankenhaus St. Joseph-Stift steht für eine individuelle und familienorientierte Betreuung, die die Geburt zu einem besonderen Ereignis macht. Seit 2011 von der WHO und UNICEF als „Babyfreundliche Geburtsklinik“ zertifiziert, ist das ganzheitliche Konzept auf die Bedürfnisse des Kindes ausgerichtet und fördert Bindung, Entwicklung und Stillen von Anfang an. Mit Wehenzimmern, drei Kreißsälen, einem Entbindungsraum für Wassergeburten, einem OP-Saal und wohnlichen Ein- und Zweibettzimmern auf der Entbindungsstation bietet das Krankenhaus St. Joseph-Stift auch räumlich die besten Voraussetzungen für einen sanften Start ins Leben. Werdende Eltern finden hier eine ausgewogene medizinische Versorgung, verbunden mit einem Gefühl der Geborgenheit.

Geburtshilfe in Corona-Zeiten

Auch während der Coronavirus-Pandemie ist die Geburt mit einer Begleitperson weiterhin möglich. Voraussetzung dafür ist der Nachweis über den Schutzstatus (geimpft, getestet oder genesen). Auch Familienzimmer werden abhängig von der Belegung zur Verfügung gestellt.  Das umfangreiche Kursprogramm (Geburtsvorbereitung, Akupunktur, Osteopathie, Geschwisterschule, Hebammensprechstunde, Stillberatung und -information, Stilltreff, Schwangeren- und Rückbildungsgymnastik, Babymassage, Geschwisterschule) kann derzeit leider nur eingeschränkt stattfinden.
Die geltenden Regelungen befinden sich immer aktuell unter www.josephstift-dresden.de/geburtshilfe.

Die regelmäßigen Informationsabende für werdende Eltern finden nach Voranmeldung jeden 1. und 3. Dienstag im Monat jeweils von 19 bis 20.30 Uhr statt. Die Website bietet darüber hinaus umfassende Informationen in einem Video „Die Geburtshilfe stellt sich vor“ sowie im virtuellen Kreißsaal-Rundgang an. Individuelle Fragen und Sorgen können zudem jederzeit im Rahmen der Hebammen- und geburtshilflichen Sprechstunden persönlich besprochen werden.
Alle Informationen und Angebote sind aktuell abrufbar unter: www.josephstift-dresden.de/geburtshilfe

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PM: 1000. Geburt im Krankenhaus St. Joseph-Stift

Pressekontakt:    
Julia Mirtschink, Unternehmenskommunikation
T 0351 / 44 40 – 2244
mirtschink@josephstift-dresden.de

Krankenhaus St. Joseph-Stift Dresden
Wintergartenstr. 15 / 17, 01307 Dresden
www.josephstift-dresden.de

Geboren im St. Joseph-Stift 2020

Die Geburtenzahlen bleiben auf dem hohen Niveau der Vorjahre, geburtenstärkster Monat war diesmal der August.

Dresden, 07.01.2021. Das Krankenhaus St. Joseph-Stift Dresden verzeichnet für das zurückliegende Jahr 2020 1.570 Geburten mit 1.572 Neugeborenen, darunter eine Zwillingsgeburt.
Die Zahl der Entbindungen bleibt damit leicht unter der des Vorjahres (2019: 1.601 Geburten), aber weiterhin auf hohem Niveau.
Die geburtenstärksten Monate waren der August und der September mit jeweils 166 bzw. 160 Geburten.
Wie schon in den vergangenen Jahren hatten auch 2020 die Jungen zahlenmäßig wieder die Nase vorn: es waren 827 im Vergleich zu 745 Mädchen. Zu den beliebtesten Vornamen zählten bei den Mädchen Charlotte, Lina, Clara/ Klara, Frida/ Frieda und Johanna; bei den Jungen sind es Emil, Lucas/ Lukas, Arthur/ Artur, Henry/ Henri und Matteo/ Mattheo. Auch das Neujahrsbaby des St. Joseph-Stift, geboren am 01.01.2021 um 02:27 Uhr, ist ein kleiner Henri.

„Unser geburtshilfliches Team hat den jungen Familien im letzten Jahr trotz der corona-bedingten Einschränkungen und Besonderheiten eine sichere und familienorientierte Betreuung rund um die Geburt angeboten. Wir freuen uns sehr über das große Vertrauen, welches unserer Abteilung von so vielen Frauen entgegengebracht wird“, so Dr. Axel Gatzweiler, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am Krankenhaus St. Joseph-Stift.

Auswirkungen der Coronakrise auf die Geburtshilfe
Nach wie vor ist die Geburt im Krankenhaus St. Joseph-Stift mit einer Begleitperson möglich und abhängig von der Belegung der Entbindungsstation können auch Familienzimmer in Anspruch genommen werden. Voraussetzung dafür ist ein negativer Antigentest der Begleitperson, der bei der Aufnahme im Kreißsaal gemacht wird.
Einschränkungen gibt es vor allem im Kursprogramm der Hebammen bei den Geburtsvorbereitungs- und Stillkursen und auch die Informationsabende für werdende Eltern können derzeit leider nicht wie bisher stattfinden.
Daher gibt es seit dem Sommer die wichtigsten Informationen vorab in einem Video „Die Geburtshilfe stellt sich vor“ sowie im virtuellen Kreißsaal-Rundgang. Individuelle Fragen und Sorgen können dann im Rahmen der Hebammen- und geburtshilflichen Sprechstunden persönlich besprochen werden.
Alle Informationen und Angebote sind aktuell abrufbar unter: www.josephstift-dresden.de/geburtshilfe

Babyfreundliche Geburtsklinik
Seit 2011 gehört das Krankenhaus St. Joseph-Stift zu den von der WHO/UNICEF-Initiative ausgezeichneten Krankenhäusern in Deutschland und wurde als erste Klinik in Dresden als „Babyfreundliche Geburtsklinik“ zertifiziert. Das Stillen und der Bindungsaufbau zwischen Eltern und Kind sind Kernpunkte des Konzeptes.

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Julia Mirtschink, Leiterin Unternehmenskommunikation
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PM: Geburtenzahlen 2020 im Krankenhaus St. Joseph-Stift Dresden

Kampagnenmotiv Dresdner Kliniken
  • St. Joseph-Stift, Diakonissenkrankenhaus, Universitätsklinikum und Städtisches Klinikum appellieren gemeinsam an die Bevölkerung.
  • Nur mit verantwortungsvollem Miteinander lässt sich Pandemie bremsen.

„Pass auf! – Auf Dich, auf Andere, auf uns Alle“ – mit diesem gemeinsamen Appell richten sich die Dresdner Kliniken an die Menschen ihrer Region, um auf die sich zuspitzende Lage bei der Versorgung von COVID-19-Patienten aufmerksam zu machen. Inzwischen hat der massive Anstieg der von schweren gesundheitlichen Problemen betroffenen Infizierten auch die Dresdner Krankenhäuser an ihre Kapazitätsgrenzen gebracht. In Zeitungsanzeigen und Posts in den Sozialen Medien bitten das Krankenhaus St. Joseph-Stift, das Diakonissenkrankenhaus Dresden, das Universitätsklinikum Dresden und das Städtische Klinikum Dresden mit Nachdruck darum, die Maßnahmen und Verordnungen zur Reduktion der Corona-Infektionszahl zu unterstützen. Der Aufruf zu einem verantwortungsvollen Miteinander ist mit dem Appell verbunden, sich an die AHA-Regeln zu halten und Kontakte zu reduzieren.

„Corona ist real – jeden Tag erleben wir Patienten, die schwer krank sind; Patienten, die sterben und Pflegekräfte und Mediziner, die an ihre Grenzen gehen und Tränen in den Augen haben“, sagt Dr. Mark Frank, Leiter des Koordinationsteams Corona und Ärztlicher Leiter der Notaufnahme am Städtischen Klinikum Dresden.

Viele vom Corona-Virus SARS-CoV-2 ausgelöste Erkrankungen verlaufen mild. Doch bereits deutlich spürbare Symptome wie der Verlust des Riech- und Schmecksinns oder andere, die körperliche Leistungsfähig-keit einschränkende Probleme können hartnäckig sein und chronisch werden. Was den in der ärztlichen und pflegerischen Versorgung der COVID-19-Patienten eingebundenen Medizinern und Pflegekräften die größten Sorgen bereitet, sind die sehr schweren Fälle.

Für fast alle in den Kliniken behandelten Betroffenen ist diese Infektion eine Grenzerfahrung. Genau wie für die Dresdner Kliniken – im Extremfall können sie nicht mehr für alle Patienten in der gewohnt hohen Behandlungsqualität da sein. Bereits heute arbeiten Pflegepersonal sowie Ärztinnen und Ärzte am körperlichen und seelischen Limit. Daher rufen sie gemeinsam die Menschen in der Region auf, sich an Hygiene- und Abstandsregeln zu halten sowie Kontakte auf das wirklich Notwendige zu beschränken.

Die zweite Welle der Corona-Pandemie mit der stetig steigenden Zahl an schwer Erkrankten macht in den Kliniken immer neue und weitreichendere Entscheidungen notwendig. Binnen weniger Wochen mussten die Dresdner Kliniken während dieser Welle eine hohe Anzahl an COVID-19-Patienten versorgen, Infrastruktur und Personal dafür bereitstellen sowie geplante Eingriffe verschieben. Neben der sehr aufwendigen Versorgung dieser Patienten gilt es, die gesamte medizinische Versorgung für die Landeshauptstadt und die Region abzusichern, um auch weiterhin Notfälle und lebensbedrohliche Erkrankungen uneingeschränkt behandeln zu können.

„Gegenwärtig profitieren wir in Dresden und Ostsachsen noch von der im Rahmen der ersten Pandemie-Welle vom Universitätsklinikum aufgebauten regionalen Koordinierungsstruktur. Mit unserer Krankenhausleitstelle können wir sowohl die Versorgung von COVID-19-Patienten als auch die Versorgung der weiteren Patienten steuern und absichern. Bisher haben diese Strukturen im Sinne aller Patienten hervorragend funktioniert", sagt Prof. Michael Albrecht, Medizinischer Vorstand des Universitätsklinikums Dresden: „Damit das so bleibt, müssen wir zusammenstehen und die Regeln zu unserem eigenen Schutz und dem Schutz unserer Mitmenschen beherzigen. Nur so lassen sich die Zustände wie aus dem Frühjahr in Bergamo, Straßburg oder New York verhindern!“

Die Situation in den Kliniken ist jedoch sehr ernst. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Dresdner Krankenhäuser leisten derzeit Außergewöhnliches, sie gehen an ihre eigenen körperlichen Grenzen.

„Jeder, der die Hygiene- und Abstandsregeln einhält und Kontakte reduziert, zeigt somit nicht nur Verantwortung für seinen Nächsten. Mit diesem disziplinierten Verhalten kann jeder zeigen, dass er der Arbeit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Kli-niken aufrichtig Respekt zollt“, unterstreicht Peter Pfeiffer, Geschäftsführer des Krankenhauses St. Joseph-Stift.

Die Dauer der Belastung ist für die Kliniken und ihren Belegschaften enorm – es gibt kaum Zeit zum Durchatmen. Unter diesen Bedingungen lässt sich nicht mehr ausschließen, dass das Gesundheitssystem kollabiert. Denn auch kurzfristig sinkende Infektionszahlen, führen nicht unmittelbar zum Rückgang der zu versorgenden Patienten.

„Die intensivmedizinischen Kapazitäten sind begrenzt. Damit diese ausreichen und wir weiterhin für alle Menschen da sein können, brauchen wir Ihre Unterstützung“, appelliert Dr. Thorsten Jacobi, Ärztlicher Direktor des Diakonissenkrankenhauses Dresden. „Für jeden Einzelnen bedeuten die aktuellen Regeln Beeinträchtigungen im gesellschaftlichen Miteinander und Leben. Der Schutz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und unserer Patientinnen und Patienten hat jedoch oberste Priorität. Jeder trägt eine Verantwortung für sich und andere.“

Kampagnenmotiv:




Kontakte für Journalisten:

Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden    
Holger Ostermeyer                       
Pressesprecher                        
Fetscherstraße 74, 01307 Dresden               
Telefon: 0351/ 458 41 62                    
pressestelle@uniklinikum-dresden.de            
www. uniklinikum-dresden.de               

Städtisches Klinikum Dresden
Viviane Piffczyk
Leiterin Öffentlichkeitsarbeit
Friedrichstraße 41, 01067 Dresden
0351 480 31 71
viviane.piffczyk@klinikum-dresden.de
www.klinikum-dresden.de

Krankenhaus St. Joseph-Stift Dresden        
Julia Mirtschink                        
Leiterin Unternehmenskommunikation            
Wintergartenstr. 15/17, 01307 Dresden           
Tel. 03 51 / 44 40 22 44                    
mirtschink@josephstift-dresden.de               
www.josephstift-dresden.de   
               
Diakonissenkrankenhaus Dresden
Victor Franke
Pressereferent
Holzhofgasse 29, 01099 Dresden
0351 / 810 10 27
victor.franke@diako-dresden.de
www.diako-dresden.de

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PM: Pass auf – Gemeinsames Pressestatement Dresden
Bild 1: (vrnl) Geschäftsführer Peter Pfeiffer, Staatssekretärin Dagmar Neukirch (Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt) sowie Hospizleiter Johannes Bittner durchschneiden im Innenhof des Hospizes symbolisch das Band zur Eröffnung.
Bild 2: Sich wie zuhause fühlen: Die Zimmer im Hospiz sind wohnlich eingerichtet. Eigene Bilder und liebgewonnene Gegenstände können von den Hospizgästen mitgebracht werden, auch an ein Ausklappbett für Zugehörige, die jederzeit willkommen sind, ist gedacht. Bild 3: Im geräumigen Wohnzimmer mit Wohnküche können Bewohner und Angehörige in Gemeinschaft sein, zusammen kochen, backen, essen, aber auch feiern.

Am heutigen Mittwoch (7.10.) eröffnete das St. Joseph-Stift gemeinsam mit Staatssekretärin Dagmar Neukirch symbolisch das erste Dresdner Hospiz - das Marien-Hospiz. Damit schließt das St. Joseph-Stift eine wichtige Versorgungslücke in der Region Dresden, in der ein stationäres Hospiz bislang fehlte. Menschen mit einer fortgeschrittenen lebensbegrenzenden Erkrankung finden im neuen Hospiz einen fürsorglichen Ersatz für ihr Zuhause, an dem ein behütetes und würdevolles Sterben möglich wird.

Dresden, 07.10.2020. In unruhigen Zeiten entstehen manche Dinge ganze leise. Für das St. Joseph-Stift und viele im Bereich Palliativversorgung und Hospizarbeit Tätige aus Dresden erfüllte sich heute ein lang gehegter Herzenswunsch: Das Marien-Hospiz am St. Joseph-Stift in Dresden wurde heute (7.10.) termin- und kostengerecht nach 24 Monaten Bauzeit symbolisch eröffnet, die ersten Hospizgäste werden am Montag (12.10.) aufgenommen. Bei der Begleitung von Sterbenden in Hospizen spricht man nicht von Patienten, sondern von Gästen. Zirka 160 Hospizgäste und deren Angehörige sollen pro Jahr im Marien-Hospiz begleitet werden.

Geschäftsführer Peter Pfeiffer: „Dass wir das Hospiz heute eröffnen können, ist tatsächlich auf das Engagement derjenigen zurückzuführen, die tagtäglich in ihrer Arbeit mit schwerkranken und sterbenden Menschen zu tun haben. Als Wegbereiterin möchte ich hier vor allem Frau Dr. med. Barbara Schubert, Chefärztin der Klinik für Innere Medizin im St. Joseph-Stift nennen, die unser Zentrum für Palliativmedizin mit Palliativstation und dem sogenannten Brückenteam aufgebaut hat und leitet. Im Schulterschluss mit ihren Dresdner Kollegen aus der Palliativmedizin und -pflege hat sie sich unermüdlich für den Bau des Hospizes eingesetzt und wichtige Impulse gesetzt. Als Krankenhaus mit katholischen Wurzeln ist uns die Begleitung von Sterbenden von jeher ein besonderes Anliegen. Für uns bedeutet es, das Lebenswerk unserer Ordensschwestern fortzuführen, deren Ursprung in der Pflege von Kranken und Sterbenden lag. Mit dem Bau des ersten Dresdner Hospizes mitten im Herzen von Dresden übernimmt das St. Joseph-Stift als Spezialversorger Verantwortung für die gesamte Region.“

Aufgrund der Pandemie musste auf eine große Eröffnungsveranstaltung verzichtet werden. Umso mehr freuten sich die Verantwortlichen im St. Joseph-Stift, Staatssekretärin Dagmar Neukirch, Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, begrüßen zu können. Der Freistaat unterstützte den 2,74 Millionen teuren Bau des Hospizes mit Fördermitteln in Höhe von 440.000 Euro. Bei einem Rundgang verschaffte sich die Staatssekretärin einen Überblick über die Räumlichkeiten und unterstrich die Bedeutung des Hospizes für Dresden:

Staatssekretärin Dagmar Neukirch, Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt: „Die Schließung der Versorgungslücke für Schwerstkranke und Sterbende in Dresden bedeutet eine große Erleichterung für die Betroffenen und ihre Angehörigen. Eine angemessene hospizlich-palliative Versorgung sicherzustellen, ist dem Freistaat schon lange ein besonderes Anliegen und wird daher in großem Umfang gefördert. Die Landesförderung für das Marien-Hospiz beträgt 444.000 Euro und ich bin sehr froh, dass wir mit dieser Unterstützung in Dresden 12 stationäre Hospizplätze realisieren konnten. Die letzte Lebensphase in einer angenehmen Atmosphäre, in Würde, erleben zu dürfen, ist ein großes Geschenk. Der wichtigen Arbeit und dem Engagement von Träger, Mitstreitern, Unterstützern, Haupt- und Ehrenamtlichen kann nicht genug gedankt werden. Der Freistaat wird sie auch weiterhin darin unterstützen.“

Palliativmediziner und Hospizarbeiter sind sich einig: Endlich ein Hospiz für Dresden!
Bis dato war Dresden, eine Metropolregion mit rund einer Million Einwohnern, die einzige Landeshauptstadt in Deutschland ohne ein stationäres Hospiz. Das nächstgelegene Hospiz befindet sich in Radebeul im Landkreis Meißen. Damit konnte der Bedarf an Hospizbetten schon seit vielen Jahren nicht adäquat gedeckt werden. Eine durch das Staatsministerium beauftragte Studie hatte einen Bedarf von 13 stationären Hospizplätzen für Dresden ermittelt. Entsprechend groß ist nun die Erleichterung mit der beispielsweise Palliativmediziner der Dresdner Krankenhäuser auf die Eröffnung der Einrichtung im Zentrum der Stadt reagieren:

Dr. med. Christin Prudlo, Oberärztin der Palliativstation im Diakonissenkrankenhaus Dresden: „Ich denke, für uns wird sich mit der Eröffnung des Dresdner Hospizes die Wartezeit auf einen heimatnahen Hospizplatz für die Patienten der Palliativstation verkürzen. Wir können damit hoffentlich einigen Patienten den Umweg über die Kurzzeitpflege ersparen bzw. den Angehörigen aufwendige Fahrtwege in weiter entfernte Hospize.“

Gutes Leben auch im Sterben ermöglichen
Wenn Heilung nicht mehr möglich ist, wünschen sich die meisten Menschen, zuhause in der gewohnten Umgebung zu sterben. Leider ist das nicht immer möglich. Fehlen Angehörige oder ist die medizinisch-pflegerische Versorgung in der Häuslichkeit nicht gewährleistet und die Lebenserwartung auf wenige Wochen bis Monate begrenzt, können diese Menschen in einem Hospiz ein zweites Zuhause finden. Im Hospiz ist man auf die ganzheitliche Begleitung von Sterbenden spezialisiert, mit ausreichend Zeit und Personal, um auf die Bedürfnisse des Hospizgastes einzugehen und ein behütetes und würdevolles Sterben zu ermöglichen. Ein Ziel, das im hektischen Betrieb von Krankenhausstationen oder Pflege- und Altenheimen bei allem Bemühen und Ringen um eine bestmögliche Begleitung nicht immer gewährleistet werden kann. Die Schaffung und Erhaltung von größtmöglicher Lebensqualität und Selbstbestimmung stehen im Hospiz ganz klar im Mittelpunkt. Der Hospizaufenthalt ist für den Gast kostenlos, 95% wird von der Krankenkasse finanziert, die verbleibenden 5% muss das Hospiz durch Spendengelder selbst aufbringen.

Johannes Bittner, Leiter des Marien-Hospizes: „Ich freue mich auf unsere Arbeit im Marien-Hospiz als einen Ort des Lebens mitten in Dresden. Hier darf gelacht und gelebt, aber auch gestorben und getrauert werden. Umfassende Zuwendung und Geborgenheit, das möchten wir unseren Gästen zuteilwerden lassen. Damit sich die uns anvertrauten Menschen wie zu Hause fühlen, haben wir in der Gestaltung der Räume alles darangesetzt, einen wohnlichen Ort zum Wohlfühlen zu schaffen. Die Hospizarbeit steht und fällt aber in ganz besonderem Maße mit unseren rund 30 Mitarbeitern, bei denen neben Herz und Verstand auch ein „Berufen sein“ zu spüren ist. Wichtige Voraussetzung für die bereichernde, aber auch nicht minder schwere Aufgabe, welche vor uns liegt.“

Ein fürsorgliches Ersatz-Zuhause
Im Marien-Hospiz stehen 12 Einzelzimmer mit eigenem Bad, TV, Kühlschrank, WLAN und teilweise Terrassenzugang, auf Wunsch mit Übernachtungsmöglichkeiten für Zu- und Angehörige, zur Verfügung. Eigene Bilder und liebgewonnene Gegenstände dürfen selbstverständlich mitgebracht werden und schaffen eine vertraute Atmosphäre. Die Wünsche und Bedürfnisse der Hospizgäste bestimmen den gesamten Tagesablauf.

Im 980m² großen Hospiz in der vierten Etage des neugebauten Maria-Merkert-Hauses gibt es einen begrünten Innenhof sowie ein Wohnzimmer mit Wohnküche fürs gemeinsame Kochen, Backen, Essen, aber auch zum Feiern. Familie und Nahestehende sind für die Unterstützung der Hospizgäste immens wichtig und sind im Hospiz jederzeit willkommen. Dabei stehen die Mitarbeiter Angehörigen genauso zur Seite wie den Hospizgästen selbst und unterstützen in krisenhaften Situationen von Krankheit, Sterben, Tod und Trauer. Unser „Raum der Stille“ bietet allen Menschen im Hospiz eine Möglichkeit zum Rückzug, für Besinnung, Meditation oder Gebet.

Ganzheitliche Betreuung für Körper und Seele
Damit diese gelingt, übernehmen ausnahmslos ausgebildete Fachkräfte die ganzheitliche Betreuung der Hospizgäste. Der Betreuungsschlüssel im Hospiz ist mit 1:3 entsprechend hoch. Das multiprofessionelle Team mit rund 30 Mitarbeitenden umfasst erfahrene Pflegefachkräfte, Hauswirtschafter, Seelsorger, eine Sozialarbeiterin und zukünftig auch Ehrenamtliche. Die ärztliche Versorgung im Hospiz übernehmen Palliativmediziner bzw. kann auch der Hausarzt die Versorgung im Hospiz weiterführen.

Spender und Unterstützer gesucht
Der Bau von Hospizen wird nur zum Teil durch öffentliche Gelder finanziert. Deswegen war das St. Joseph-Stift bereits während der Bauphase auf der Suche nach Spendern. Zu diesen Unterstützern zählen die Förderstiftung der Elisabethschwestern, der Rotary Club Dresden e.V., der Stiftungsfonds GALENOS vertreten durch die Bürgerhilfe Dresden sowie weitere Unternehmen aus der Umgebung und viele private Spender.
Hospizarbeit ist ohne Spenden und Ehrenamt undenkbar. Den Hospizgästen entstehen keine Kosten für den Aufenthalt, der allerdings nur zu 95% von den Krankenkassen finanziert wird. Die verbleibenden 5% müssen vom Hospiz durch Spendengelder selbst aufgebracht werden. Auf der Webseite des Hospizes wurde dafür ein Online-Spendenportal eingerichtet. Aber auch Ehrenamtliche sind eine wichtige Säule der Hospizarbeit.


WEITERFÜHRENDE INFOMATIONEN

Versorgung am Ende des Lebensbogens als ein wesentlicher Schwerpunkt im St. Joseph-Stift
Im Krankenhaus St. Joseph-Stift werden Menschen in allen Phasen des Lebens behandelt; einige werden gerade erst geboren, andere sind am Endes des Lebensbogens angelangt. In diesem breit gefächerten Behandlungsspektrum hat sich das St. Joseph-Stift in den letzten Jahren mit eindeutigen Schwerpunkten als unverzichtbarer Spezialversorger für die Region Dresden etabliert. Dazu zählt neben dem Schilddrüsenzentrum, dem EndoProthetikZentrum (EPZ), dem Darmkrebs- und Brustkrebszentrum sowie der zweitgrößten Geburtshilfe im Stadtgebiet insbesondere auch die Altersmedizin und die Palliativmedizin. In der größten Akutgeriatrie in Dresden (54 Betten) werden Hochbetagte spezialisiert behandelt. Als überregional anerkanntes Zentrum für Palliativmedizin mit einer Palliativstation, dem sogenannten Brückenteam (spezialisierte ambulante Versorgung) sowie der Akademie für Palliativmedizin und Hospizarbeit Dresden setzt das St. Joseph-Stift seit vielen Jahren Maßstäbe bei der Versorgung unheilbar Erkrankter. Das Marien-Hospiz komplettiert nun dieses Versorgungsangebot für sterbende Menschen am Lebensende für die gesamte Region Dresden.

Was unterscheidet ein Hospiz von einer Palliativstation?
Ein Hospiz ist eine spezialisierte Pflegeeinrichtung, die auf die ganzheitliche Betreuung von Sterbenden spezialisiert ist.
Im Unterschied dazu ist eine Palliativstation eine spezialisierte Krankenhausstation, die auf die ganzheitliche Diagnostik und Therapie von unheilbar erkrankten Menschen fokussiert ist. Durch frühzeitiges Erkennen und Behandeln von Beschwerden, soll Leid gelindert oder vorgebeugt werden, um damit die Lebensqualität zu verbessern bzw. zu erhalten. Ziel ist die Entlassung und anschließende Betreuung des Patienten nach Hause, wo gegebenenfalls eine Weiterbetreuung durch ein Brückenteam oder Hospizhelfer ermöglicht werden kann. Ist eine Entlassung in die Häuslichkeit jedoch nicht möglich und die Lebenserwartung auf Tage, Wochen oder wenige Monate begrenzt, können diese Menschen in einem Hospiz einen fürsorglichen Ersatz für das eigene Zuhause finden und dort bis zum Lebensende begleitet werden.

Marien-Hospiz: Gottesmutter Maria als Namenspatronin
Namenspatronin für das Marien-Hospiz ist die Gottesmutter Maria, unter deren besonderen Schutz die Einrichtung gestellt wird. Getragen wird die Arbeit im Marien-Hospiz von der christlichen Haltung der Nächstenliebe sowie der Überzeugung, die Würde jedes Menschen bis zuletzt zu stärken. Dies geschieht unabhängig von Religion, Herkunft oder sozialem Status.
Das Hospiz befindet sich in der 4. Etage des neugebauten Maria-Merkert-Hauses, das nach einer der vier Gründerschwestern der Schwestern von der heiligen Elisabeth benannt ist. Die Ordensschwestern gründeten vor 125 Jahren in der Dresdner Johannstadt das Krankenhaus St. Joseph-Stift.

Voraussetzungen für die Aufnahme in ein Hospiz
Das Marien-Hospiz steht allen Menschen offen,

  • die mindestens 18 Jahre alt sind und an einer fortschreitenden Erkrankung ohne Aussicht auf Heilung mit einer begrenzten Lebenserwartung von wenigen Wochen bis Monaten leiden
  • deren stationäre Krankenhausbehandlung abgeschlossen ist,
  • bei denen eine ambulante Versorgung nicht (mehr) ausreichend möglich ist,
  • bei denen eine umfassende palliative Pflege und Begleitung erforderlich ist.

Jeder, der im Hospiz aufgenommen werden will, muss sich die Notwendigkeit ärztlich bestätigen lassen und benötigt eine Bewilligung der Kostenübernahme durch die Krankenkasse.

Kontakt & Webseite Marien-Hospiz Dresden
Marien-Hospiz Dresden
Canalettostr. 10, 01307 Dresden
Telefon: 0351/ 44 40 – 2520
Fax: 0351/ 44 40 – 2521
info@marienhospiz-dresden.de
Webseite inklusive Spendenportal: www.marienhospiz-dresden.de

Medienkontakt:    
Julia Mirtschink
Leiterin Unternehmenskommunikation

T 0351 / 44 40 – 2244
mirtschink@josephstift-dresden.de

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PM: St. Joseph-Stift eröffnet das erste sationäre Hospiz für Dresden

Der kleine Daniel kam am Vormittag des 20. August 2020 zur Welt.

Dresden, 24.08.2020. Am Vormittag des 20. August 2020 um 9.53 Uhr war es endlich soweit: Baby Daniel erblickte das Licht der Welt und war damit die 1.000. Geburt des Jahres im Dresdner Krankenhaus St. Joseph-Stift. Daniel wog bei seiner Geburt 4150 Gramm und war stolze 55 Zentimeter groß. Mutter und Kind sind wohlauf. Der kleine Junge ist das zweite Kind seiner Eltern, die in Freital wohnhaft sind. Schon vor drei Jahren wählte die Familie zur Entbindung ihres ersten Sohnes das Dresdner St. Joseph-Stift.

Aufgrund von zwei Zwillingsgeburten lag die Zahl der Neugeborenen an diesem Tag schon bei 1.002, davon 484 Mädchen und 518 Jungen. Mit 133 Geburten war der Juni der geburtenreichste Monat des ersten Halbjahres 2020, der aber noch vom Juli mit insgesamt 141 Geburten übertroffen wurde. Insgesamt bleibt die Geburtenzahl im St. Joseph-Stift damit auf dem hohen Niveau der Vorjahre: So erblickten hier im vergangenen Jahr 1.604 Kinder das Licht der Welt, 2018 wurde mit 1.678 Neugeborenen sogar fast das Rekordjahr 1978 (1.680 Neugeborene) erreicht, und in 2017 waren es genau 1.600 Neugeborene.
Zu den beliebtesten Vornamen im St. Joseph-Stift  gehören 2020 bislang Emil, Theo und Lukas bei den Jungen und Charlotte, Lina und Anna bei den Mädchen.

Stellvertretend für das gesamte Team gratulierten Chefarzt Dr. med. Axel Gatzweiler, Stationsleiterin Michaela Dimitrow sowie Pflegedirektorin Andrea Hasselbach den glücklichen Eltern mit einem Blumenstrauß und einem Gutschein.

Das Krankenhaus St. Joseph-Stift ist seit 2011 nach den Kriterien von WHO und UNICEF als Babyfreundliche Geburtsklinik zertifiziert und steht für eine natürliche und familienfreundliche Geburtshilfe. Das ganzheitliche Konzept ist voll und ganz auf die Bedürfnisse des Kindes ausgerichtet und fördert Bindung, Entwicklung und Stillen von Anfang an. Mit Wehenzimmern, drei Kreißsälen, einem Entbindungsraum für Wassergeburten, einem OP-Saal und wohnlichen Ein- und Zweibettzimmern auf der Entbindungsstation bietet das Krankenhaus St. Joseph-Stift auch räumlich die besten Voraussetzungen für einen sanften Start ins Leben.

Die regelmäßigen Informationsabende der Geburtshilfe sind aufgrund der Coronavirus-Pandemie vorübergehend ausgesetzt. Die Website des Krankenhauses bietet aber umfassende Informationen sowie einen virtuellen Kreißsaal-Rundgang an. Im Rahmen der Hebammen- und geburtshilflichen Sprechstunden können werdende Eltern zudem alle Fragen und Sorgen individuell ansprechen.


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PM: 1.000. Geburt im Krankenhaus St. Joseph-Stift

(vlnr) Dr. med. Martin Freitag, Chefarzt der Klinik für Chirurgie; Dr. med. Rolf Ringelband, Oberarzt und Leiter des Kompetenzzentrums für Schilddrüsen- und Nebenschilddrüsenchriurgie; Dr. med. Barbara Schubert, Chefärztin der Klinik für Innere Medizin und der Fachabteilung für Onkologie, Geriatrie und Palliativmedizin

Dresden, 26.06.2020. Das Krankenhaus St. Joseph-Stift genießt seit Jahren einen hervorragenden Ruf im Bereich der Schilddrüsenchirurgie. Seit 2011 ist die Klinik für Chirurgie unter chefärztlicher Leitung von Dr. med. Martin Freitag durch die Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie als Kompetenzzentrum für Schilddrüsen- und Nebenschilddrüsenchirurgie zertifiziert. Mit rund 700 Eingriffen pro Jahr zählt es zu den führenden Zentren für Schilddrüsenoperationen in Mitteldeutschland und ist weit über die Grenzen des Freistaates hinaus anerkannt.

Die Klinik für Chirurgie wurde in 2020 von Focus im Bereich „Nationales Krankenhaus“ als TOP-Klinik für Schilddrüsen-OPs ausgezeichnet.

Für Dr. med. Martin Freitag, Chefarzt der Klinik für Chirurgie, ist diese Auszeichnung eine Mannschaftsleistung: „Einen sehr herzlichen Dank an alle Mitarbeiter in allen Ebenen, die durch ihr Engagement und ihre Freundlichkeit zur Zufriedenheit der von uns behandelten Patienten beitragen.“

Dr. med. Rolf Ringelband, Oberarzt und Leiter des Kompetenzzentrums für Schilddrüsen- und Nebenschilddrüsenchirurgie der Klinik für Chirurgie im Krankenhaus St. Joseph-Stift Dresden erhält zudem die Auszeichnung „TOP-Mediziner 2020 für Schilddrüsenchirurgie“ der Focus-Ärzteliste 2020.

„Die Schild- und Nebenschilddrüsenchirurgie ist seit Jahren ein Steckenpferd unserer Chirurgischen Klinik. Wir freuen uns sehr, dass die Qualität unserer chirurgischen Arbeit unseres Teams und die Zufriedenheit der Patienten durch diese Auszeichnungen gewürdigt worden sind. Mein allerherzlichster Dank an alle helfenden Hände“, so Oberarzt Dr. Rolf Ringelband.

TOP-Medizinerin für Palliativmedizin
Zu den „TOP-Medizinern 2020 für Palliativmedizin“ zählt Dr. med. Barbara Schubert, Chefärztin der Klinik für Innere Medizin sowie der Fachabteilung für Onkologie, Geriatrie und Palliativmedizin im Krankenhaus St. Joseph-Stift.
Schon seit vielen Jahren versorgt das überregional anerkannte Zentrum für Palliativmedizin im Krankenhaus St. Joseph-Stift unheilbar erkrankte Patienten umfassend und ganzheitlich. Zum Zentrum für Palliativmedizin gehören die Palliativstation, die spezialisierte ambulante Palliativversorgung – das sogenannte Brückenteam – sowie die Akademie für Palliativmedizin und Hospizarbeit Dresden als spezialisierte Bildungseinrichtung.

Chefärztin Dr. Barbara Schubert über die Auszeichnung: „Seit Jahren nehmen unsere Patienten und deren behandelnde Ärzte unsere palliativmedizinischen Versorgungsangebote als Maßstab setzend wahr. Diese Wertschätzung freut mich sehr, insbesondere, weil sie in der Palliativmedizin nie einer einzelnen Person, sondern dem multiprofessionellen Team aus Ärzten, Pflegenden, Therapeuten, Seelsorgern, Sozialarbeitern und den Ehrenamtlichen gilt. Somit ist es an mir, dem Team für das Engagement von Herzen Danke zu sagen.“

Für die Focus-Klinikliste werden durch ein unabhängiges Rechercheinstitut jährlich in den Monaten Mai und Juni des Vorjahres Befragungen von niedergelassenen Haus- und Fachärzten sowie Chefärzten relevanter Fachkliniken durchgeführt. In die Auswertung fließen zudem Kennzahlen aus den Qualitätsberichten, Telefoninterviews und Fragebögen ein.
Die Focus-Ärzteliste erscheint jährlich im Juni. Sie ist Deutschlands umfangreichstes Verzeichnis empfehlenswerter Mediziner und wird ebenfalls auf der Grundlage unabhängig erhobener Daten erstellt. In das bundesweite Ranking fließen neben Empfehlungen von Ärzten und Fachkollegen auch Bewertungen von Patienten, wissenschaftliche Publikationen und erworbene Zertifikate ein.

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PM: Klinik für Chirurgie im St. Joseph-Stift wird im Bereich Schilddrüsen-OPs mit dem Focus-Siegel TOP-Klinik 2020 ausgezeichnet
PD Dr. med. habil. Hans Bödeker

PD Dr. med. habil. Hans Bödeker leitet seit April als neuer Chefarzt die Fachabteilung für Allgemeine Innere Medizin, Gastroenterologie und Kardiologie innerhalb der Klinik für Innere Medizin

Dresden, 14.05.2020. Seit April hat PD Dr. med. habil. Hans Bödeker die chefärztliche Leitung der Fachabteilung für Allgemeine Innere Medizin, Gastroenterologie und Kardiologie im Krankenhaus St. Joseph-Stift übernommen. Er folgt damit auf Dr. med. Heinrich Seckinger, der fast drei Jahrzehnte bis zu seinem Ruhestand als Chefarzt die Klinik für Innere Medizin entscheidend prägte und erfolgreich entwickelte.

„Mit Dr. Bödeker gewinnt das St. Joseph-Stift nun einen überaus erfahrenen Facharzt für Innere Medizin mit Spezialisierung für Gastroenterologie, der über breite klinische Erfahrungen in der Inneren Medizin verfügt,“ so Geschäftsführer Peter Pfeiffer. „Unserem Profil in der Inneren Medizin werden wir auch weiterhin treu bleiben und mit Dr. Bödeker gezielt Schwerpunkte ausbauen. Dazu gehören die interventionelle Endoskopie, die Behandlung von Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes sowie der Bauchorgane wie Leber, Gallenblase und Bauchspeicheldrüse.“

PD Dr. med. habil. Hans Bödeker freut sich auf seine neue Aufgabe und setzt vor allem in der Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten auf einen Kurswechsel in Richtung Spezialisierung. „Das Zusammenspiel mit den Niedergelassenen ist mir extrem wichtig, denn davon profitieren letztendlich unsere Patienten. Dort, wo niedergelassene Ärzte in Diagnostik und Therapie nicht weiterkommen, dann übernehmen wir als stationärer Versorger mit allen dafür zur Verfügung stehenden Möglichkeiten einer abgestuften Diagnostik und speziellen Untersuchungstechniken. Dafür werden wir uns stärker als bisher spezialisieren und den Dialog mit den Ärzten suchen.“ Überdies wird für Dr. Bödeker die ärztliche Aus- und Weiterbildung eine wichtige Rolle spielen, um das St. Joseph-Stift auch in diesem Bereich zur ersten Adresse in Dresden zu machen.

PD Dr. Bödeker, Jahrgang 1966, studierte Humanmedizin an der Julius-Maximilian-Universität in Würzburg, wo er auch promovierte. Er erhielt nach Stationen in Leipzig und einem Forschungsaufenthalt in Frankreich im Jahr 2004 seine Anerkennung als Facharzt für Innere Medizin. Nach seiner Habilitation an der Universität Leipzig leitete er die interdisziplinäre Abteilung für Endoskopie und Sonographie der Universitätsklinik Leipzig. Zuletzt war er seit 2010 als Chefarzt der Klinik für Innere Medizin, später zusätzlich in der Funktion als Ärztlicher Direktor am Kreiskrankenhaus in Freiberg tätig.

Im Krankenhaus St. Joseph-Stift ist die Innere Medizin die größte Klinik des Hauses und besteht aus zwei Fachabteilungen. Neben der Fachabteilung für Allgemeine Innere Medizin, Gastroenterologie und Kardiologie ist die Fachabteilung für Onkologie, Geriatrie und Palliativmedizin die zweite tragende Säule. In beiden Fachabteilungen werden jährlich rund 10.000 Patienten ambulant und stationär betreut. Beide Fachabteilungen arbeiten unter dem gemeinsamen Dach der Klinik für Innere Medizin, die seit April von Dr. med. Barbara Schubert geleitet wird.

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PM: Neuer Chefarzt im Krankenhaus St. Joseph-Stift Dresden
Der operierende Arzt Dr. Ulf Kopprasch (2. v.l.) und das gesamte OP-Team sind mit dem Verlauf der Operation sehr zufrieden.

Am 24. Januar 2020 wurde am Krankenhaus St. Joseph-Stift erstmals eine neue Generation eines Blasen- bzw. Darmschrittmachers erfolgreich implantiert – es handelte sich dabei um die europaweit dritte Implantation eines solchen Schrittmachers und die überhaupt erste im gynäkologischen Bereich. Der Eingriff fand im Rahmen des „Netzwerk Beckenboden“ statt, das es bereits seit 2011 am Krankenhaus St. Joseph-Stift gibt.

Dresden, 03.02.2020. Bei der Therapie handelt es sich um ein Verfahren der Sakralen Neuromodulation, die auch oft als Therapie mit Blasen- oder Darmschrittmacher bezeichnet wird. Dieses Verfahren findet Anwendung bei Patienten mit Drang- und Stuhlinkontinenz bzw. Harnblasenentleerungsstörungen. Die Funktion von Blase und Darm sowie der für die Kontinenz verantwortlichen Muskulatur wird über Nervenbahnen gesteuert. Ist diese Informationsübermittlung gestört, können die Schrittmacher die Informationsübertragung zwischen Gehirn und Blase bzw. Darm durch niedrig dosierte Stromimpulse stimulieren und die Symptome dauerhaft lindern. Es ist deshalb zur langfristigen Therapie von bestimmten funktionellen Beckenbodenfunktionsstörungen geeignet.
Bisher waren die Schrittmacher und die Elektroden jedoch nicht für nachfolgende MRT-Untersuchungen geeignet, d.h. dieses bildgebende Verfahren blieb den Patienten dann versagt.

Erfolgreiche Operation bei einer Patientin mit neurologischer Grunderkrankung
Am Freitag, 24. Januar 2020 wurde im Krankenhaus St. Joseph-Stift erstmals eine neue Generation von Schrittmachern implantiert, die voll MRT-tauglich ist.
Die Patientin stammt aus Cottbus, ist 34 Jahre alt und leidet aufgrund einer Multiplen Sklerose seit Jahren an einer Dranginkontinenz mit schwer kontrollierbarem Harndrang einerseits und einer Blasenentleerungsstörung andererseits. Gerade aufgrund der Neurologischen Grunderkrankung ist die Möglichkeit, diese zukünftig auch mittels MRT kontrollieren zu können, eine sehr gute Nachricht.
Die Patientin erhielt den Schrittmacher nach entsprechender Diagnostik und einer erfolgreichen Testphase im Dezember. Der Eingriff wurde am 24.01.2020 in unserem Krankenhaus komplikationslos durchgeführt und die Patientin konnte am 25.01.2020 bei Wohlbefinden und mit bereits deutlich spürbarem Therapieeffekt nach Hause entlassen werden.

Netzwerk Beckenboden am Krankenhaus St. Joseph-Stift vereint Spezialisten
Erkrankungen des Beckenbodens, wozu auch Blasen- bzw. Darmfunktionsstörungen und Inkontinenzen zählen, gehören zur besonderen Expertise des Krankenhaus St. Joseph-Stift Dresden. Hier wurde im Jahr 2011 das Netzwerk Beckenboden etabliert, in dem erfahrene Fachärzte der Fachdisziplinen Gynäkologie, Urologie, Chirurgie und Radiologie aus der Klinik sowie niedergelassenen Arztpraxen für die bestmögliche Diagnostik und Therapie des Patienten zusammenarbeiten.
Unter dem Motto „Blasenschwäche und Beckenboden: Kein Tabu. Wir helfen!“ veranstaltet das Netzwerk Beckenboden einmal im Jahr einen Patiententag, bei dem die Spezialisten mit verständlichen und informativen Vorträgen über Krankheitsbilder, Diagnostik und Therapie von Inkontinenz und Beckenbodenschwäche informieren. Der nächste Patiententag Netzwerk Beckenboden findet am 24. Juni 2020 im Krankenhaus St. Joseph-Stift statt.
Betroffene können sich auch hier informieren: https://netzwerkbeckenboden.de/

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Vom 24. bis 26. Januar informiert die Krankenpflegeschule am St. Joseph-Stift über die neue Ausbildung Pflegefachmann/ Pflegefachfrau

Dresden, 20.01.2020. Das Image des Pflegeberufes wandelt sich derzeit stark. Mittlerweile genießen Pflegende ein hohes gesellschaftliches Ansehen, profitieren von einer attraktiven Vergütung und der verbesserten Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Galten Pflegende bis vor wenigen Jahren noch als chronisch überlastet und unterbezahlt, haben sie heute sichere Berufsaussichten.

Schwerpunktthema neue Pflegeausbildung
Um neue Auszubildende wirbt auch die Krankenpflegeschule am St. Joseph-Stift vom 24. bis 26. Januar 2020 auf der Berufsstartermesse KarriereStart in der Messe Dresden. Schwerpunktthema ist diesmal die neue Ausbildung zum Pflegefachmann/ zur Pflegefachfrau, die ab 01.09.2020 startet.
Parallel zur neuen Ausbildung ist eine Kampagne des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gestartet, die Jugendliche und Erwachsene in der Orientierungsphase für eine Ausbildung in der Pflege gewinnen will und öffentlichkeitswirksam mit Slogans wie „Das Ding hat Zukunft“ und „Von wegen pillepalle“ wirbt.

Entdecken und Ausprobieren am Stand
Am Messestand des Krankenhaus St. Joseph-Stift Dresden erfahren Interessierte an diesem Wochenende Wissenswertes rund um die theoretische und praktische Ausbildung und können ihre Fragen ebenfalls zum Thema Bewerbung loswerden. Als Gesprächspartner stehen neben der Schulleiterin Marion Opitz und mehreren Lehrern auch Pflegedirektorin Andrea Hasselbach sowie Personalleiter Markus Schröter zur Verfügung. Daneben treffen Schüler und Eltern aktuelle Auszubildende am Stand, die von ihren Erfahrungen berichten.
Wer möchte, darf sich ausprobieren: Spritzensetzen und Blutabnahme kann hier direkt am künstlichen Injektionsarm geübt werden.

Die Messe ist für Besucher am Freitag von 9 bis 17 Uhr sowie am Samstag und Sonntag jeweils von 10 bis 17 Uhr geöffnet.
Das Krankenhaus St. Joseph-Stift Dresden ist in Halle 2, Stand C7 zu finden.

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Die Geburtenzahl bleibt auch 2019 auf einem hohen Niveau, die geburtenstärksten Monate liegen diesmal im Herbst.

Dresden, 07.01.2020. Das Krankenhaus St. Joseph-Stift verzeichnet für das zurückliegende Jahr 2019 insgesamt 1.601 Geburten mit 1.604 Neugeborenen.
Damit bleibt die Zahl der Entbindungen nur leicht unter dem Niveau des Vorjahres (2018: 1.678 Geburten), obwohl das St. Joseph-Stift in den Sommermonaten aufgrund von Straßen- und Gleisbauarbeiten von der Außenwelt regelrecht abgeschnitten war. Nach deren Abschluss stiegen die Zahlen wieder deutlich an, so dass die Monate Juni, September und Oktober diesmal zu den geburtenstärksten gehörten. Möglicherweise haben auch die im Herbst geschaffenen Storchenparkplätze dazu beigetragen. Denn nun entfällt für eilige werdende Eltern die hektische Parkplatzsuche am St. Joseph-Stift.

Die Jungen hatten in diesem Jahr zahlenmäßig wieder die Nase vorn: 831 von ihnen stehen 773 Mädchen gegenüber. Bei den beliebtesten Vornamen belegen Emil, Oskar/ Oscar und Anton sowie Hanna/ Hannah, Charlotte und Clara/ Klara die vordersten Plätze.

Am 24.12.2019 konnten gleich drei „Christkinder“ – zwei Mädchen und ein Junge – begrüßt werden. Das Neujahrsbaby des Krankenhaus St. Joseph-Stift Dresden heißt Charlotte. Das Mädchen erblickte am 01.01.2020 um 02:04 Uhr das Licht der Welt.

Informationsabende
Jeden ersten und dritten Dienstag im Monat von 19 Uhr bis 20.30 Uhr können sich werdende Eltern beim Informationsabend der geburtshilflichen Abteilung informieren. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Es stehen auch Informationen in englischer Sprache zur Verfügung.

Babyfreundliche Geburtsklinik
Seit 2011 gehört das Krankenhaus St. Joseph-Stift zu den von der WHO/UNICEF-Initiative ausgezeichneten Krankenhäusern in Deutschland und wurde als erste Klinik in Dresden als „Babyfreundliche Geburtsklinik“ zertifiziert. Das Stillen und der Bindungsaufbau zwischen Eltern und Kind sind Kernpunkte des Konzeptes.


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