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Pressemitteilungen

Deutsche Krebsgesellschaft bestätigte erneut die hohe Qualität bei der Versorgung von Darmkrebspatienten

Dresden, 16.11.2018.
Das zertifizierte Darmkrebszentrum am Krankenhaus St. Joseph-Stift Dresden wurde durch die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) erfolgreich rezertifiziert. Jede siebte Krebserkrankung in Deutschland betrifft den Darm. Um die hochwertige Behandlung von Patienten sicherzustellen, ist es Ziel der DKG, spezialisierte Zentren zu zertifizieren. Mit der erfolgreichen Re-Zertifizierung bestätigte die Fachgesellschaft dem Darmkrebszentrum am St. Joseph-Stift, das 2015 erstmalig zertifiziert wurde, erneut die vorbildliche Qualität und Expertise in der Versorgung und Therapie Betroffener.

Alle drei Jahre unterziehen sich diese zertifizierten Organkrebszentren einem aufwendigen und intensiven Prüfverfahren, so auch das Darmkrebszentrum im St. Joseph-Stift. „Die Fachgesellschaft formuliert strenge Anforderungen an Strukturen und Prozesse, um optimale Behandlungsergebnisse für Patienten zu gewährleisten“, erklärt Dr. med. Martin Freitag, Leiter des Darmkrebszentrums und Chefarzt der Klinik für Chirurgie im St. Joseph-Stift. „Dass wir erneut als Darmkrebszentrum zertifiziert wurden, bestätigt unsere ausgezeichnete Behandlungsqualität. Es bedeutet für uns aber auch, nicht stehenzubleiben, sondern konstant unsere Arbeitsabläufe und die Qualität unserer Patientenbetreuung weiter zu verbessern.“

Hohe fachliche Kompetenz bestätigt

Zu den Kriterien der DKG gehört auch, dass jedes Zentrum eine Mindestanzahl an Patienten jedes Jahr behandelt. Mit rund 120 behandelten Patienten mit Tumoren im Dick- und Enddarm liegt das St. Joseph-Stift deutlich über dem geforderten Wert und über dem Durchschnitt aller zertifizierten Darmkrebszentren in Deutschland.

Am Anfang jeder Krebsbehandlung steht eine umfangreiche Diagnostik, um das Krankheitsstadiums sicher zu bestimmen. Das St. Joseph-Stift verfügt über eine mit neuester Technik ausgestattete Abteilung für Funktionsdiagnostik und erfahrene Fachärzte. Damit sind komplikationsarme Diagnostikeingriffe für sichere, aussagekräftige und differenzierte Befunderhebungen möglich. Diese sind zwingend erforderlich, um dem Operateur eine fundierte Entscheidungsgrundlage zu liefern.

Besonders an die Operateure werden hohe Anforderungen gestellt, denn Studien belegen einen Zusammenhang zwischen hohen Fallzahlen und den Behandlungsergebnissen. „Unsere Operateure haben sich auf Operationen an Tumoren im Darm spezialisiert. Wer regelmäßig und über Jahre hinweg diese Operationen durchführt, verfügt über einen exzellenten Erfahrungsschatz. Das sichert Patienten gute Therapieergebnisse und Komplikationen werden vermieden“, weiß Dr. med. Freitag, der als Leiter des Zentrums über eine nachweislich hohe OP-Expertise verfügt.

Lob für fächerübergreifende Zusammenarbeit mit intensiven Begleitungsangeboten

Die Behandlung von Darmkrebs ist sehr komplex. Im Darmkrebszentrum arbeiten deshalb von der Diagnostik bis zur Therapie viele Fachgebiete Hand in Hand zusammen. Dazu zählen unter anderem die Radiologie, die Gastroenterologie, die Nuklearmedizin, die Strahlentherapie, die Onkologie, die Pathologie und die Palliativmedizin. „Der fachliche Austausch unter den Professionen ist zur Festlegung der Behandlungsstrategie besonders entscheidend. Deshalb besprechen wir alle Patienten wöchentlich im Tumorboard und entwickeln gemeinsam ein Behandlungskonzept.“ so Dr. med. Freitag. Die Behandlungsmöglichkeiten erstrecken sich von der endoskopischen Entfernung von Darmpolypen über minimalinvasive (laparoskopische) oder offen chirurgische Operationen bis hin zur komplexen Metastasenchirurgie. Begleitend werden Chemotherapie und Bestrahlung eingesetzt, um ein optimales Behandlungsergebnis zu erzielen.

Für die ganzheitliche Versorgung fordert die DKG als Qualitätsmerkmal überdies, dass Patienten intensiv beraten und begleitet werden. Besonderes Lob erhielt das Darmkrebszentrum am St. Joseph-Stift für das Vorhalten vielfältiger Beratungs- und Unterstützungsangebote wie die psychoonkologische und seelsorgerische Betreuung, die Ernährungsberatung oder die Beratung durch den Sozialdienst. Der dafür aufgewendete Personaleinsatz gehe deutlich über das sonst übliche Maß hinaus. Auch hier bleibt man nicht stehen: Demnächst wird eine weitere, zusätzliche onkologische Fachpflegekraft ausgebildet, die zukünftig Patienten beim stationären Aufenthalt noch intensiver begleitet, Termine koordiniert und Beratungsgespräche durchführt.

Pressekontakt:
Julia Mirtschink, Leiterin Öffentlichkeitsarbeit
T 0351 / 44 40 – 2244
mirtschink@josephstift-dresden.de

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PM: Darmkrebszentrum am Krankenhaus St. Joseph-Stift erfolgreich re-zertifiziert
Symbolischer Spatenstich für das erste Hospiz in Dresden. (vrnl) Geschäftsführer Peter Pfeiffer, Chefärztin Dr. med. Barbara Schubert, Gesundheitsministerin Barbara Klepsch, Pflegedirektorin Andrea Hasselbach und Finanzminister Dr. Matthias Haß, Foto: St. Joseph-Stift/ E. Johna

Land Sachsen fördert den 2,74 Millionen Euro teuren Neubau mit Fördermitteln in Höhe von 444.000 Euro/ Übergabe des Fördermittelbescheids und symbolischer Spatenstich mit Gesundheitsministerin Barbara Klepsch und Finanzminister Dr. Matthias Haß

Dresden, 02.11.2018. Die Stadt Dresden ist die einzige Landeshauptstadt in Deutschland, die über kein stationäres Hospiz für die Versorgung der Bevölkerung verfügt. Das ist für eine Metropolregion mit fast einer Million Einwohnern ungewöhnlich und führt mitunter zu einem Versorgungsrückstau auf Palliativstationen. Das Krankenhaus St. Joseph-Stift ändert diese Situation mit dem Bau eines stationären Hospizes am Krankenhaus St. Joseph-Stift. Das erste stationäre Hospiz in Dresden, das 2020 eröffnet werden soll, will die Lebensqualität von Menschen mit schwersten Erkrankungen verbessern und Angehörige in krisenhaften Situationen von Krankheit, Sterben, Tod und Trauer unterstützen.

Die voraussichtlichen Baukosten belaufen sich auf rund 2,74 Millionen Euro. Der Freistaat Sachsen fördert das Vorhaben mit Fördermitteln in Höhe von 444.000 Euro. Staatministerin für Soziales und Verbraucherschutz Barbara Klepsch und Staatsminister für Finanzen Dr. Matthias Haß übergaben heute (2.11.) den Fördermittelbescheid im Krankenhaus St. Joseph-Stift. Gemeinsam mit Geschäftsführer Peter Pfeiffer, der Pflegedirektorin Andrea Hasselbach sowie Dr. med. Barbara Schubert, Chefärztin der Fachabteilung für Onkologie, Geriatrie und Palliativmedizin wurde symbolisch der erste Spatenstich für das Bauvorhaben vollzogen.

Für das katholische St. Joseph-Stift ist der Bau des Hospizes ein Herzensprojekt, das zu seinen Überzeugungen passt und viel mit Idealismus zu tun.

Geschäftsführer Peter Pfeiffer: „Die Idee ein Hospiz für Dresden zu bauen, begleitet uns schon einige Jahre. Es verlangt eine große Portion Idealismus, denn im Gegensatz zu anderen Strukturen im Gesundheitswesen gibt es für den Bau eines Hospizes lediglich eine anteilige Finanzierung durch die öffentliche Hand, auch wenn ein nachgewiesener Bedarf an Hospizbetten besteht. Träger von Hospizen sind deshalb immer auf die finanzielle Unterstützung von Förderern angewiesen. Umso mehr freut es uns nun, mithilfe der Fördermittel des Freistaates sowie der Förderstiftung unserer Ordensschwestern, die das Projekt mit 1,0 Million Euro aus ihrem Stiftungsvermögen unterstützt, dieses wichtige Projekt auf den Weg zu bringen. Für die verbleibenden 1,29 Millionen Euro suchen wir weiterhin nach Unterstützern.“
    
Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz Barbara Klepsch: „Der Umgang mit dem Thema Tod ist für unheilbar kranke Menschen und ihre Angehörigen ungeheuer schwierig. Hospize schenken ihnen in ihren letzten Tagen Geborgenheit und intensive Begleitung. Deshalb ist es mir eine Herzensangelegenheit das Krankenhaus St. Joseph-Stift bei seinem Vorhaben zu fördern.“

Eine durch das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz in Auftrag gegebene Studie hat einen Bedarf von 13 stationären Hospizbetten für Dresden ermittelt, der mit der zunehmenden Alterung der Bevölkerung eher weiter wachsen wird. Mit der Etablierung eines stationären Hospizes wird die bislang vorhandene Versorgungslücke geschlossen. Das St. Joseph-Stift schafft damit einen Ort, an dem ein behütetes und würdevolles Sterben möglich ist. Während eine Palliativstation eine auf die ganzheitliche Diagnostik und Behandlung von unheilbar Erkrankten Menschen spezialisierte Krankenhausstation ist, ist ein Hospiz eine auf die ganzheitliche Betreuung von Menschen am Lebensende spezialisierte Pflegeeinrichtung.

Das Hospiz mit insgesamt 12 Plätzen entsteht in der vierten Etage eines Neubaus, dem Maria-Merkert-Haus, benannt nach einer der vier Gründerinnen der Schwestern von der heiligen Elisabeth, an der Ecke Wintergartenstraße/ Canalettostraße. Auf einer Nutzfläche von rund 900 m² soll das neue Hospiz ein geschützter, ruhiger Ort sein, der schwerstkranken und sterbenden Menschen für die letzte Lebensphase ein Gefühl von Heimat gibt und ein Abschiednehmen in Würde ermöglicht. Die Planung des Hospizes umfasst 12 Einzelzimmer mit Bad und teilweise Balkon. Auf Wunsch sollen Angehörige die Möglichkeit haben, in einem Gästebett im Zimmer der Bewohner zu übernachten. Anders als im Krankenhaus wird das Hospiz eher an ein Wohnumfeld erinnern. Ein überdachter Innenhof und eine zentrale Wohnküche dienen als Räume der Begegnung.

In den weiteren Etagen des Neubaus Maria-Merkert-Haus stehen Mietflächen zur Verfügung. Das Erdgeschoss ist als Ladenpassage mit großen Fenstern konzipiert. Unter anderem sollen dort ein Café, ein Sanitätshaus und weitere Läden untergebracht sein. Das erste bis dritte Obergeschoss ist vorrangig für die Vermietung an niedergelassene Ärzte vorgesehen. Im Untergeschoss ist eine Tiefgarage geplant.

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PM: Krankenhaus St. Joseph-Stift baut das erste stationäre Hospiz für Dresden
Junis mit seinen Eltern / Foto: Adam K.

Willkommen im Leben, kleiner Junis

Dresden, 03.08.2018. 17 Tage früher als im Vorjahr freute sich das Krankenhaus St. Joseph-Stift über die 1.000. Geburt des Jahres. Der kleine Junis kam am Dienstag, den 31.07.2018 um 19:00 im Kreißsaal des St. Joseph-Stifts auf die Welt. Damit verzeichnete man im St. Joseph-Stift einen neuen Rekord, der sich bereits im Jahresverlauf abzeichnete. Konstant lagen die Geburtenzahlen der vergangenen Monate außer Januar über denen des Vorjahres. „Geboren im St. Joseph-Stift“ hieß es in diesem Jahr mit einer Zwillingsgeburt bisher bereits für 1.001 Babys, darunter 539 Jungen und 462 Mädchen. Das sind rekordverdächtige 79 Neugeborene mehr als am selben Tag des Vorjahres. Darauf ist man im St. Joseph-Stift als Babyfreundliche Geburtsklink (WHO/ UNICEF) ganz besonders stolz. Setzt sich der Trend der ersten Jahreshälfte fort, könnte es das geburtenreichste Jahr seit 1895 im St. Joseph-Stift werden.

Mit 3.560 Gramm und 50 Zentimetern ist Junis für seine stolzen Eltern Tatjana und Adam das erste Kind. Beide entschieden sich bewusst für das St. Joseph-Stift. Mutter Tatjana: „Wichtig war für mich eine natürliche Geburt und unter der Geburt selbst mit entscheiden zu können. Die Hebammen, Schwestern und Ärzte auf Station haben uns zu jeder Tages- und Nachtzeit sehr gut betreut und uns immer ein sicheres, geborgenes Gefühl gegeben.“

Das Krankenhaus St. Joseph-Stift steht für eine natürliche und familienorientierte Geburtshilfe. Deshalb ist die Kaiserschnittrate mit 12,6 Prozent auch sehr niedrig. „Wann immer möglich, setzen wir auf eine natürliche Geburt, weil es für das Neugeborene einfach der sanftere Start ins Leben ist. Ein Kaiserschnitt, wenn nicht medizinisch notwendig, ist ein nicht zu unterschätzender Eingriff für Mutter und Kind“, so Dr. med. Britta Freudenberg, Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe im St. Joseph-Stift. Das Krankenhaus St. Joseph-Stift gehört zu den beliebtesten Geburtskliniken der Stadt Dresden. Als erstes Krankenhaus in Dresden ließ sich das St. Joseph-Stift 2011 als Babyfreundliche Geburtsklinik zertifizieren. Nach den Vorgaben der WHO und UNICEF werden dabei die Bindung, die Entwicklung und das Stillen von Beginn an unterstützt. Das ganzheitliche Betreuungskonzept orientiert sich dabei voll und ganz an den seelischen und körperlichen Bedürfnissen des Kindes.

Das Krankenhaus überreichte den glücklichen Eltern anlässlich der tausendsten Geburt einen Fotogutschein und einen Blumenstrauß.

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PM: 1.000. Geburt im St. Joseph-Stift 17 Tage früher als im Vorjahr
Feierliche Einweihung der Akutgeriatrie im St. Joseph-Stift: (vrnl) Dr. med. Barbara Schubert (Chefärztin der Fachabteilung für Onkologie, Geriatrie und Palliativmedizin, Dr. Sven U. Langer (Geschäftsführer Elisabeth Vinzenz Verbund), Peter Pfeiffer (Geschäftsführer St. Joseph-Stift), Dr. med. Reinhard Goerl (Ärztlicher Direktor St. Joseph-Stift), Bischof Heinrich Timmerevers, Staatsministerin Barbara Klepsch (Sächsisches Ministerium für Soziales und Verbraucherschutz), Andrea Hasselbach (Pflegedirektorin St. Joseph-Stift)

Ausbau des Zentrums für Altersmedizin am St. Joseph-Stift für die spezialisierte Versorgung älterer Menschen trägt demographischer Entwicklung Rechnung/ Einweihung im Beisein von Staatsministerin Barbara Klepsch (SMS) und Bischof Heinrich Timmerevers

Dresden, 11.04.2018. Jeder sechste Dresdner wird im Jahr 2025 über 70 Jahre alt sein. Besonders gravierend steigt dabei der Anteil hochbetagter Menschen älter als 80 Jahre mit plus 34 Prozent. Auf diesen in absehbarer Zukunft zunehmenden geriatrischen Versorgungsbedarf reagiert das Krankenhaus St. Joseph-Stift mit dem Ausbau des seit 2012 etablierten Schwerpunktes Altersmedizin: Nach knapp dreijähriger Bauzeit wird heute (11.04.) das neu errichtete Haus West im Beisein von Staatsministerin Barbara Klepsch, Sächsisches Ministerium für Soziales und Verbraucherschutz (SMS) und rund 100 geladenen Gästen eingeweiht. Bischof Heinrich Timmerevers segnet das Gebäude und stellt die zukünftigen Nutzer und ihr Tun unter den Segen Gottes. Der 17,4 Millionen teure Neubau – und damit die größte Einzelbaumaßnahme im St. Joseph-Stift seit der Wende – wurde durch das Sächsische Ministerium für Soziales und Verbraucherschutz mit 5,2 Millionen Euro gefördert, weil für den jetzigen Containerbau ein Ersatzneubau geschaffen werden musste. Im modernen, dreigeschossigen Bau an der Georg-Nerlich-Straße wird mit 54 Betten die größte Akutgeriatrie in Dresden für die spezialisierte medizinische Versorgung von hochbetagten, mehrfach erkrankten Patienten in Betrieb gehen. 1.200 Patienten werden pro Jahr auf beiden akutgeriatrischen Stationen betreut werden können. Zunächst startet am 23. April die erste der beiden Stationen in der ersten Etage, die zweite folgt im September im zweiten Obergeschoss. Entstanden sind moderne und hochfunktionelle Stations- und Therapiebereiche, die sich wesentlich von Normalstationen unterscheiden, weil sie sich an den Erfordernissen des Alters orientieren. Dazu gehören beispielsweise doppelt so große Patientenbäder und um 20 Prozent größere Patientenzimmer. Aber auch Therapiebereiche wie eine Trainingsküche oder ein Trainingsbad zählen dazu, die man sonst im Krankenhaus nicht findet.

„Der politisch verordnete anhaltende Zwang zu Kostensenkung und Rationalisierung hat in den vergangenen zehn Jahren zu einer beispiellosen Beschleunigung der Behandlungsprozesse in den Krankenhäusern geführt“, erklärt Peter Pfeiffer, Geschäftsführer des St. Joseph-Stifts. „Insbesondere vulnerable Patientengruppen, die den Effizienzanforderungen eines vorwiegend ökonomisch gesteuerten Systems nicht nachkommen können, werden unter diesen Umständen nicht optimal versorgt. Gerade die Versorgung alter und dementer Patienten stellt im Zuge der demographischen Entwicklung eine immer größere Herausforderung dar. Der damit verbundenen Verantwortung stellen sich die christlichen Krankenhäuser in Deutschland seit vielen Jahren; passen ihre Strukturen und Prozesse darauf an, damit für Zuwendung und Kommunikation mit den Kranken weiterhin genügend Raum bleibt“, führt Pfeiffer weiter aus. „Mit der Inbetriebnahme des Haus West spezialisiert sich das St. Joseph-Stift zukunftsweisend als ein führendes Zentrum für Altersmedizin in der Region und leistet einen wesentlichen Beitrag dazu, die Daseinsvorsorge für unsere ältesten Dresdner dauerhaft zu gewährleisten.“


Medizin für das Alter braucht besondere Behandlungsstrategien
Die Behandlung von Menschen im höheren Lebensalter, in der Regel 70 Jahre und älter, auf Stationen ohne geriatrischen Fokus stellt alle Beteiligten vor große Herausforderungen. Ein altersbedingt oft längerer Krankenhausaufenthalt führt nicht selten zu einer Abnahme der Selbsthilfefähigkeit, weil beispielsweise Muskelkraft und damit Beweglichkeit bei alten Menschen viel rascher nachlassen, als bei Patienten im jüngeren Alter. Das Behandlungskonzept der Akutgeriatrie ist deshalb speziell auf die Bedürfnisse alter Menschen abgestimmt. „Will man geriatrischen Patienten nachhaltig und sinnvoll helfen, reicht es nicht aus, allein die akute Erkrankung, die zur Krankenhauseinweisung geführt hat, zu behandeln“, erklärt Dr. med. Barbara Schubert, Chefärztin der Fachabteilung für Onkologie, Geriatrie und Palliativmedizin. „Vielmehr gilt es vorliegende Mehrfacherkrankungen und die vielfältigen Funktionseinschränkungen in den Bereichen Mobilität, Hören oder Sehen und Gedächtnis zu berücksichtigen. Ziel des akutgeriatrischen Behandlungskonzeptes ist es deshalb, neben der Akuttherapie so früh wie möglich für den Erhalt oder die Wiedererlangung der Selbstversorgungskompetenzen zu sorgen und damit eine Rückkehr in die eigene Häuslichkeit zu ermöglichen.“ Drei Viertel der akutgeriatrischen Patienten im St- Joseph-Stift konnten 2017 wieder nach Hause entlassen werden. 62 Prozent waren bei Aufnahme bettlägerig und konnten bei Entlassung aus dem Krankenhaus wieder gehen. Ein multiprofessionelles Team aus Altersmedizinern, Pflegenden, Physio- und Ergotherapeuten, Logopäden, Sozialarbeitern, Psychologen und Seelsorgern kümmert sich auf der Station intensiv um die Patienten. Dazu gehört auch der regelmäßige Informationsaustausch. Behandlungsauftrag, Ziel und Fortschritte jedes einzelnen Patienten werden einmal wöchentlich gemeinsam in Teambesprechungen beraten und festgelegt.


Höhere Personal- und Betreuungsschlüssel in Therapie und Pflege
Aufgrund der komplexen medizinischen Situation und des höheren Hilfebedarfs von geriatrischen Patienten gibt es auf der akutgeriatrischen Station rund ein Viertel mehr Pflegepersonal als auf einer internistischen Station. Im Vordergrund steht die aktivierend-therapeutische Pflege, die den Patienten genügend Zeit gibt und sie dabei unterstützt, möglichst viele Dinge des täglichen Lebens wie Aufstehen, Anziehen, Waschen und Essen so selbstständig wie möglich zu tun.

Ergänzend dazu finden regelmäßig, im Durchschnitt zweimal täglich für je 30 Minuten Einzeltherapien statt. Dafür werden auf der akutgeriatrischen Station zehnmal mehr Therapeuten eingesetzt als auf einer internistischen Station. In den Therapieeinheiten werden Aktivitäten des täglichen Lebens (ADL) wie Essen, An- und Ausziehen, sich bewegen, Toilettengang, Waschen und Nahrung zubereiten trainiert. In der neu konzipierten Station wurden dafür eine 34 m² große Trainingsküche und ein spezielles Trainingsbad geschaffen. Bereiche, die auf einer Normalstation in dieser Form gar nicht zur Verfügung stehen. Überdies ergänzt ein in die Stationen integrierter 60m² großer Therapiebereich das Spektrum um vielfältige altersgerechte Trainingsangebote. Dazu zählen eine Therapietreppe und ein Therapiebarren mit verschiedenen Untergründen zum Lauf- und Gehtraining, eine Sprossenwand und Motomed-Geräte für Kräftigungsübungen und ein Therapiespiegel bei Haltungsstörungen zum Beispiel bei schlaganfallbedingter Halbseitenlähmung.


Alters- und demenzsensible Architektur und Ausstattung
Sehen, Hören, Gedächtnis, Tastsinn, Mobilität. Geriatrische Patienten haben einen besonderen Unterstützungsbedarf. Deshalb orientiert sich die alters- und demenzsensible Architektur der neuen Stationen an den Erfordernissen Hochbetagter. Besonders bei der Ausstattung der Patientenzimmer und Bäder wurde versucht, diese Defizite entsprechend zu kompensieren und so viel Hilfestellung wie möglich zu geben. Dazu gehören zum Beispiel
doppelt so große Bäder und um 20% größere Patientenzimmer, die alle behindertengerecht sind.
starke Farbkontraste an Grenzflächen (Bett zu Fußboden, Stuhl zu Fußboden), um unnötige Stürze zu vermeiden.
ein großes Memoboard in jedem Patientenzimmer, das dazu dient, für die Behandlung wichtige Informationen, aber auch persönliche Fotos und Erinnerungen der Patienten für die Zeit ihres Aufenthaltes zur besseren Orientierung, darzustellen.
Beleuchtung für die Nacht in Bodennähe
niedrige Fensterhöhe und Fenstersitzbank für vermehr sitzende Patienten
Orientierungshilfe durch farbliche Markierung der Patientenschränke und im Bad
Therapiespiegel in jedem Zimmer
unterfahrbare Waschbecken
niedrige Spiegelhöhe im Bad

In der Altersmedizin spielt auch die Therapie von Infektionskrankheiten eine große Rolle. Für isolationsbedürftige Patienten wurden insgesamt sechs Einzelzimmer mit vorgelagertem Schleusenbereich geschaffen.


Ausbau des Zentrums für Altersmedizin schafft 60 neue Arbeitsplätze
Mit dem Ausbau des Zentrums für Altersmedizin am St. Joseph-Stift werden bis Ende des Jahres rund 60 neue Arbeitsplätze geschaffen, mehr als 80 Prozent davon im medizinischen Bereich. Zusätzlich zur stationären Versorgung, die seit 2012 etabliert und 2014 vom Bundesverband für Geriatrie mit dem Qualitätssiegel Geriatrie ausgezeichnet wurde, und zum ambulanten Angebot der Geriatrischen Institutsambulanz (seit Januar 2017), soll zusätzlich ab 2019 eine teilstationäre Geriatrische Tagesklinik etabliert werden. Für einen aufsuchenden Dienst, der es Patienten ermöglicht, auch in komplexeren Versorgungssituationen möglichst lang zuhause bleiben zu können, wird das St. Joseph-Stift im kommenden Jahr geeignete Partner suchen.


Neue Zentralambulanz im Erdgeschoss
Im Erdgeschoss des neuen Haus West wird weiterhin ab Mai eine klinikübergreifende Zentralambulanz eröffnet, die erstmals alle ambulanten Sprechstunden des Krankenhauses zentral an einem Ort bündelt. Zukünftig werden pro Jahr in der neuen Zentralambulanz rund 17.000 Vorstellungen stattfinden. Auf 720 m² wurden 18 Sprechzimmer sowie ein moderner endoskopischer Aufwachbereich geschaffen. Bisher waren die Ambulanzen an vier unterschiedlichen Orten im Haus verteilt.


Pressekontakt:
Julia Mirtschink, Öffentlichkeitsarbeit
T 0351 / 44 40 – 2244
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PM: St. Joseph-Stift weiht größte Akutgeriatrie in Dresden ein

Geburtenzahl bleibt auch im zurückliegenden Jahr 2017 auf gleichbleibend hohem Niveau

Dresden, 04.01.2018. Das Krankenhaus St. Joseph-Stift verzeichnet für das zurückliegende Jahr 2017 exakt 1.600 Geburten mit 1.600 Neugeborenen. Damit bleibt die Zahl der Entbindungen auf dem gleichbleibend hohen Niveau des Vorjahres (2016: 1.610 Geburten). Die Jungen hatten dabei in diesem Jahr die Nase zahlenmäßig mit 820 deutlich vor den Mädchen mit 780. Noch im letzten Jahr hielt sich das Geschlechterverhältnis mit 805 zu 808 fast genau die Waage. 174 Babys wurden im Juli mit geboren. Damit war dieser Monat der geburtenreichste des Jahres.

Weniger Bewegung gab es bei den beliebtesten Vornamen: Karl, Emil und Anton waren bereits im letzten Jahr unter den TOP 3 bei den Jungen. So auch in diesem Jahr. Hinzugekommen ist Jakob auf Platz 2 und Ben als beliebtester Vorname in Deutschland rangiert im St. Joseph-Stift lediglich auf dem dritten Platz. 14 Mal wurde Frieda bei den Mädchen als Vorname vergeben und arbeitet sich damit im Ranking von Platz 8 auf den dritten Platz vor. Emilia und Hanna wurden am häufigsten und zweithäufigsten vergeben.

Auch zum Jahresauftakt 2018 konnten gleich zwei „Neujahrsbabys“ – ein Junge und ein Mädchen - begrüßt werden. Aber nicht nur zahlenmäßig erfreut sich die Babyfreundliche Geburtsklinik St. Joseph-Stift stetiger Beliebtheit. Erst im September vergangenen Jahres bestätigte eine bundesweite Befragung von AOK, Barmer und ‚Weisse Liste‘ die Zufriedenheit von Müttern mit ihrer Betreuung. Darin, würden 94 % das St. Joseph-Stift weiterempfehlen.

Informationsabende
Jeden ersten und dritten Dienstag im Monat von 19 Uhr bis 20.30 Uhr können sich werdende Eltern beim Informationsabend der geburtshilflichen Abteilung informieren. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Es stehen auch Informationen in englischer Sprache zur Verfügung.

Babyfreundliche Geburtsklinik
Seit 2011 gehört das Krankenhaus St. Joseph-Stift zu den von der WHO/UNICEF-Initiative ausgezeichneten Krankenhäusern in Deutschland und wurde als erste Klinik in Dresden als „Babyfreundliche Geburtsklinik“ zertifiziert.

Babyfreundlich zu sein, bedeutet für Hebammen, Schwestern und Ärzte Engagement mit dem Herzen. Das Zertifikat steht für eine zeitgemäße Form der geburtshilflichen Betreuung. Die Bedürfnisse der Eltern und
des Neugeborenen stehen im Mittelpunkt. Stillen als optimale und natürliche Form der Ernährung und die Eltern-Kind-Bindung (Bonding) sind dabei ganz besonders wichtig


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PM: 2017: 1.600 Geburten im St. Joseph-Stift

Diagnose und Therapie der Herzinsuffizienz/ Informationsveranstaltung im Rahmen der Herzwochen

Dresden, 28.11.2017. Am Donnerstag, den 30.11.17 von 14 bis 16 Uhr klären die erfahrenen Ärzte der Klinik für Innere Medizin im Krankenhaus St. Joseph-Stift in Vorträgen für Patienten über die Diagnose und Therapie  der Herzinsuffizienz auf:

  • Was ist akute und chronische Herzschwäche? Beschwerden und Diagnostik
  • Die Ursachen erkennen: Koronare Herzerkrankung, Bluthochdruck, Herzklappenerkrankungen, Herzentzündung
  • Therapie der Herzschwäche

Wer beim Treppensteigen bereits nach wenigen Stufen deutlich verstärkt atmen muss, sollte dies auf keinen Fall verharmlosen. Oft steckt zum Beispiel eine unerkannte Herzschwäche dahinter - eine Erkrankung, von der allein in Deutschland nach derzeitigen Schätzungen zirka zwei bis drei Millionen Menschen betroffen sind. 300.000 kommen jedes Jahr neu hinzu, zirka 50.000 sterben an dieser Krankheit. Je nach Schweregrad der Herzschwäche schafft es der entkräftete Herzmuskel nicht mehr, bei körperlicher Belastung genügend sauerstoffreiches Blut in die Muskulatur zu pumpen. Zudem kann sich das Blut wegen der verringerten Pumpkraft bis in die Lunge zurückstauen und dort zu Flüssigkeitseinlagerungen führen. Der eingeatmete Sauerstoff kann dann nur noch unter erschwerten Bedingungen in das Blut übergehen. Vor diesem Hintergrund ist es leicht vorstellbar, dass bei einer Herzschwäche vergleichsweise schnell Atemnot auftritt. Die gute Nachricht: Oft lassen sich schon mit wenigen Maßnahmen enorme Verbesserungen bei dieser Herzkrankheit erreichen. In den letzten Jahren sind große Fortschritte bei den Therapiemöglichkeiten erzielt worden. Beschwerden wie Leistungsabfall, Atemnot oder geschwollene Beine müssen daher nicht allein als "altersbedingt" hingenommen werden.

Patientenvortrag
Das schwache Herz - Diagnose und Therapie der Herzinsuffizienz
Donnerstag, den 30.11.2017 von 14 bis 16 Uhr


Krankenhaus St. Joseph-Stift
Tagungszentrum Clara-Wolff-Haus, 3. Etage
Canalettostr. 13, 01307 Dresden

Die Veranstaltung ist kostenfrei und findet im Rahmen der Herzwochen, einer Aufklärungskampagne der Deutschen Herzstiftung, statt.

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Dresden, 27.09.2017. Schmerzhafte Arthrosen an Hüft-, Knie- und Schultergelenken nach Unfällen oder im Alter zählen zu den klassischen Erkrankungen des menschlichen Bewegungsapparates. Das Krankenhaus St. Joseph-Stift ist in Kooperation mit dem Forum Gesundheit Dresden als EndoProthetikZentrum seit langem erfolgreich auf Gelenkersatzoperationen spezialisiert. Der Informationsabend „Hüfte, Knie und Schulter: Wenn ein Kunstgelenk sein muss“ informiert am 27. September von 18 bis 20 Uhr umfassend über die Möglichkeiten des künstlichen Gelenkersatzes. Im Fokus stehen aber nicht nur Behandlungsmöglichkeiten bei Arthrose und Kunstgelenk-Operationen von Hüfte. Knie und Schulter. Wie vertragen sich ein Kunstgelenk und sportliche Aktivität und was leistet die moderne Wechselendoprothetik, wenn das Kunstgelenk in die Jahre gekommen ist, sind weitere Themen des Abends. Infostände mit Orthesen, Prothesen und weiteren Hilfemitteln sowie eine Fragerunde mit den verantwortlichen Ärzten des EndoProthetikZentrums machen die Veranstaltung komplett.

Informationsabend
Hüfte, Knie und Schulter: Wenn ein Kunstgelenk sein muss

Mittwoch, 27.09.2017 18:00-20:00 Uhr

Ort
Krankenhaus St. Joseph-Stift, Tagungszentrum
Clara-Wolff-Haus, 3. Etage, Canalettostr. 13, 01307 Dresden

Programm

  • Vorstellung EndoProthetikZentrum am St. Joseph Stift
  • Behandlungsmöglichkeiten bei Arthrose
  • Wenn ein Kunstgelenk sein muss: Hüfte, Knie und Schulter
  • Nach dem Krankenhaus: Reha, Alltag und Beruf
  • Kunstgelenk und Sport
  • Wenn das Kunstgelenk in die Jahre gekommen ist – moderne Wechselendoprothetik


Im Anschluss: Fragerunde, Infostände Orthesen, Prothesen und Hilfsmittel

Die Veranstaltung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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PM: Informationsabend "Hüfte, Knie und Schulter: Wenn ein Kunstgelenk sein muss" am 27.09.2017 von 18 bis 20 Uhr

Dresden, 08.09.2017. Darmkrebs ist nach Angaben des Robert-Koch-Instituts bei Männern die dritthäufigste Krebserkrankung, bei Frauen die zweithäufigste und tritt verstärkt ab dem 50. Lebensjahr auf. An Darmkrebs erkranken jährlich mehr als 70.000 Menschen in Deutschland neu. Das zertifizierte Darmkrebszentrum (Deutsche Krebsgesellschaft) im Krankenhaus St. Joseph-Stift veranstaltet am 13. September von 16:00 bis 18:00 Uhr einen Patiententag, um aufzuklären und zu informieren.  Betroffene, Angehörige und Interessierte erhalten in Vorträgen und Gesprächen mit den Akteuren des Darmkrebszentrums Auskunft über die Themen Ernährung und Lebensweise bei Darmkrebs. Besonders Fragen rund um das Thema Ernährung beschäftigen Darmkrebspatienten. Welche Lebensmittel unterstützen die Regeneration nach einer Diagnose, welche gilt es zu meiden? Und wie verändert sich der Alltag der Patienten? Vorsorgevollmachten und die psychosozialen Unterstützungsangebote der Tumorberatungsstellen runden die Themenpalette der Informationsveranstaltung ab.

Informationsveranstaltung
Darmkrebs – erkennen und behandeln

Mittwoch, 13.09.2017 16:00-18:00 Uhr

Ort
Krankenhaus St. Joseph-Stift, Tagungszentrum
Clara-Wolff-Haus, 3. Etage, Canalettostr. 13, 01307 Dresden

Die Veranstaltung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


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PM: Informationsveranstaltung „Darmkrebs – Erkennen und Behandeln“ am 13.09.2017 von 16 bis 18 Uhr

Anstieg der Geburten im St. Joseph-Stift ungebrochen / 1111. Geburt vier Tage früher als im Vorjahr

Dresden, 05.09.2017. Das Krankenhaus St. Joseph-Stift freut sich gemeinsam mit den stolzen Eltern über die 1111. Geburt des Jahres 2017. Die kleine Jubiläums-Erdenbürgerin heißt Sophie Angelika und sagte gestern am 04. September 2017 um 13:05 Uhr „Hallo Welt, hier bin ich!“ Der Babyboom ist im St. Joseph-Stift weiterhin ungebrochen. Bereits im Jahresverlauf deutete alles auf einen neuen Geburtenrekord hin. Nachdem im Monat Juli rekordverdächtige 174 Geburten zu verzeichnen waren, fand die 1111. Geburt vier Tage früher als im Vorjahr statt. Bisher haben die Jungs die Nase vorn: 567 Jungen und 544 Mädchen erblickten im St. Joseph-Stift bisher das Licht der Welt. Die kleine Sophie Angelika ist das zweite Töchterchen der Dresdner Familie und überraschte Opa Manfred gestern zu seinem 70. Geburtstag. Die Geburt sei normal verlaufen, freuen sich Mutter Stephanie und Vater Philipp, Sophie Angelika ist mit ihren 50 Zentimetern und 3160 Gramm gesund und munter. Auch die erste Tochter der Familie kam bereits im St. Joseph-Stift zu Welt.

Aber nicht nur zahlenmäßig, vor allem in punkto Beliebtheit ist die Geburtshilfe im St. Joseph-Stift Publikumsliebling. Ein Ergebnis auf das man als Babyfreundliche Geburtsklinik (WHO / UNICEF) besonders stolz ist. In der erst kürzlich veröffentlichten bundesweiten Befragung von AOK, Barmer und ‚Weisse Liste‘ ist das Krankenhaus an der Wintergartenstraße mit 94% Weiterempfehlungsrate das beliebteste Haus für Entbindungen in Dresden gemeinsam mit einer weiteren Klinik im Stadtgebiet. Sachsenweit rangiert man damit auf dem zweiten Platz, bundesweit auf dem fünften Platz. Um dem Bedarf gerecht zu werden, wird aktuell der Entbindungsbereich um einen weiteren Kreißsaal erweitert.

Das Krankenhaus ließ es sich nicht nehmen und gratulierte anlässlich der 1111. Geburt mit einem Fotogutschein und einem Blumenstrauß.

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PM: Sophie Angelika ist das 1111. Baby des Jahres 2017 im St. Joseph-Stift

Bundesweite Befragung von AOK, Barmer und ‚Weisse Liste‘ in Geburtskliniken bescheinigen Bestnoten für die Zufriedenheit mit der Versorgung und eine Weiterempfehlungsrate von 94Prozent

Dresden, 30.08.2017. 94 Prozent aller befragten Mütter, die ihr Kind im Krankenhaus St. Joseph-Stift zur Welt gebracht haben, würden die Geburtshilfe im St. Joseph-Stift weiterempfehlen, ein absoluter Spitzenwert, der 11 Prozentpunkte über dem Bundesdurchschnitt von 83 Prozent liegt. Damit ist das St. Joseph-Stift gemeinsam mit einer weiteren Klinik im Stadtgebiet das beliebteste Krankenhaus in Dresden und Umgebung. Sachsenweit rangiert das St. Joseph-Stift auf dem zweiten Platz hinter den Kliniken Erlabrunn, bundesweit auf dem fünften Platz.

Für Dr. med. Axel Gatzweiler, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe ist das Abschneiden Lob und Motivation zugleich: „Wir freuen uns außerordentlich über das sehr gute Ergebnis. Es spornt uns an, alles daran zu setzen unserem Anspruch an eine familienorientierte und sichere Geburtshilfe auch zukünftig gerecht zu werden. 2011 haben wir als Vorreiter das Konzept ‚Babyfreundliche Geburtsklinik‘ der WHO und UNICEF nach Dresden geholt. Unsere Top-Platzierung zeigt, dass dieser Fokus auf Körperkontakt, eine starke Mutter-Kind- beziehungsweise Familienbindung und Stillen bei den Dresdner sehr gut ankommt.“ Dazu gehört auch, dass derzeit der Entbindungsbereich baulich erweitert wird, um auch künftig eine optimale Betreuung der Patientinnen gewährleisten zu können.

Nicht allein bei der Weiterempfehlungsrate erzielt das St. Joseph-Stift sachsenweit Spitzenwerte. Die Befragten sind auch mit den einzelnen Versorgungsaspekten des Aufenthaltes überdurchschnittlich zufrieden:

Zufriedenheit mit ärztlicher Versorgung: 90% (Durchschnitt Sachsen 87%)
Zufriedenheit mit Betreuung durch Hebammen: 92% (Durchschnitt Sachsen 86%)
Zufriedenheit mit pflegerischer Versorgung: 91% (Durchschnitt Sachsen 84%)
Zufriedenheit mit Organisation und Service: 89% (Durchschnitt Sachsen 81%)

AOK PLUS Vorstandsvorsitzender Rainer Striebel sieht in den Befragungsergebnisse eine Entscheidungshilfe bei der Wahl eines geeigneten Krankenhauses: "Die Geburt eines Kindes ist sicher einer der emotionalsten Momente im Leben. Der Beistand durch Ärzte und Hebammen in dieser Situation, die Umgebung, in der die Entbindung stattgefunden hat, bleiben lange im Gedächtnis. Weil uns interessiert, wie unsere Versicherten sich versorgt und behandelt fühlen, haben wir gemeinsam mit unseren Partnern überall in Sachsen Frauen nach ihren ganz eigenen Erfahrungen mit den Geburtskliniken gefragt. Die Bewertungen sind überwiegend gut, aber natürlich differenziert - und ab sofort zugänglich in unserem Krankenhausnavigator, damit andere, die ein gutes Krankenhaus für die Entbindung suchen, davon profitieren können.“

AOK und Barmer haben erstmals gemeinsam mit der „Weissen Liste“ Versicherte bundesweit zu ihren Erfahrungen mit Entbindungen in Geburtsabteilungen befragt. Bislang wurden 300.000 Mütter angeschrieben, von denen 87.500 geantwortet haben. Die Ergebnisse der Befragung sind in den Vergleichsportalen der Krankenkassen sowie bei der ‚Weissen Liste‘ abrufbar.

Zu den Ergebnissen der Befragung:
www.aok.de/krankenhausnavigator
www.krankenhausnavi.barmer.de
www.weisse-liste.de


Pressekontakt:
Julia Mirtschink, Öffentlichkeitsarbeit
Tel: 0351 / 44 40 – 22 44
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