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Pressemitteilungen

Junis mit seinen Eltern / Foto: Adam K.

Willkommen im Leben, kleiner Junis

Dresden, 03.08.2018. 17 Tage früher als im Vorjahr freute sich das Krankenhaus St. Joseph-Stift über die 1.000. Geburt des Jahres. Der kleine Junis kam am Dienstag, den 31.07.2018 um 19:00 im Kreißsaal des St. Joseph-Stifts auf die Welt. Damit verzeichnete man im St. Joseph-Stift einen neuen Rekord, der sich bereits im Jahresverlauf abzeichnete. Konstant lagen die Geburtenzahlen der vergangenen Monate außer Januar über denen des Vorjahres. „Geboren im St. Joseph-Stift“ hieß es in diesem Jahr mit einer Zwillingsgeburt bisher bereits für 1.001 Babys, darunter 539 Jungen und 462 Mädchen. Das sind rekordverdächtige 79 Neugeborene mehr als am selben Tag des Vorjahres. Darauf ist man im St. Joseph-Stift als Babyfreundliche Geburtsklink (WHO/ UNICEF) ganz besonders stolz. Setzt sich der Trend der ersten Jahreshälfte fort, könnte es das geburtenreichste Jahr seit 1895 im St. Joseph-Stift werden.

Mit 3.560 Gramm und 50 Zentimetern ist Junis für seine stolzen Eltern Tatjana und Adam das erste Kind. Beide entschieden sich bewusst für das St. Joseph-Stift. Mutter Tatjana: „Wichtig war für mich eine natürliche Geburt und unter der Geburt selbst mit entscheiden zu können. Die Hebammen, Schwestern und Ärzte auf Station haben uns zu jeder Tages- und Nachtzeit sehr gut betreut und uns immer ein sicheres, geborgenes Gefühl gegeben.“

Das Krankenhaus St. Joseph-Stift steht für eine natürliche und familienorientierte Geburtshilfe. Deshalb ist die Kaiserschnittrate mit 12,6 Prozent auch sehr niedrig. „Wann immer möglich, setzen wir auf eine natürliche Geburt, weil es für das Neugeborene einfach der sanftere Start ins Leben ist. Ein Kaiserschnitt, wenn nicht medizinisch notwendig, ist ein nicht zu unterschätzender Eingriff für Mutter und Kind“, so Dr. med. Britta Freudenberg, Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe im St. Joseph-Stift. Das Krankenhaus St. Joseph-Stift gehört zu den beliebtesten Geburtskliniken der Stadt Dresden. Als erstes Krankenhaus in Dresden ließ sich das St. Joseph-Stift 2011 als Babyfreundliche Geburtsklinik zertifizieren. Nach den Vorgaben der WHO und UNICEF werden dabei die Bindung, die Entwicklung und das Stillen von Beginn an unterstützt. Das ganzheitliche Betreuungskonzept orientiert sich dabei voll und ganz an den seelischen und körperlichen Bedürfnissen des Kindes.

Das Krankenhaus überreichte den glücklichen Eltern anlässlich der tausendsten Geburt einen Fotogutschein und einen Blumenstrauß.

Pressekontakt:
Julia Mirtschink, Öffentlichkeitsarbeit
T 0351 / 44 40 – 2244
mirtschink[@]josephstift-dresden.de

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PM: 1.000. Geburt im St. Joseph-Stift 17 Tage früher als im Vorjahr
Feierliche Einweihung der Akutgeriatrie im St. Joseph-Stift: (vrnl) Dr. med. Barbara Schubert (Chefärztin der Fachabteilung für Onkologie, Geriatrie und Palliativmedizin, Dr. Sven U. Langer (Geschäftsführer Elisabeth Vinzenz Verbund), Peter Pfeiffer (Geschäftsführer St. Joseph-Stift), Dr. med. Reinhard Goerl (Ärztlicher Direktor St. Joseph-Stift), Bischof Heinrich Timmerevers, Staatsministerin Barbara Klepsch (Sächsisches Ministerium für Soziales und Verbraucherschutz), Andrea Hasselbach (Pflegedirektorin St. Joseph-Stift)

Ausbau des Zentrums für Altersmedizin am St. Joseph-Stift für die spezialisierte Versorgung älterer Menschen trägt demographischer Entwicklung Rechnung/ Einweihung im Beisein von Staatsministerin Barbara Klepsch (SMS) und Bischof Heinrich Timmerevers

Dresden, 11.04.2018. Jeder sechste Dresdner wird im Jahr 2025 über 70 Jahre alt sein. Besonders gravierend steigt dabei der Anteil hochbetagter Menschen älter als 80 Jahre mit plus 34 Prozent. Auf diesen in absehbarer Zukunft zunehmenden geriatrischen Versorgungsbedarf reagiert das Krankenhaus St. Joseph-Stift mit dem Ausbau des seit 2012 etablierten Schwerpunktes Altersmedizin: Nach knapp dreijähriger Bauzeit wird heute (11.04.) das neu errichtete Haus West im Beisein von Staatsministerin Barbara Klepsch, Sächsisches Ministerium für Soziales und Verbraucherschutz (SMS) und rund 100 geladenen Gästen eingeweiht. Bischof Heinrich Timmerevers segnet das Gebäude und stellt die zukünftigen Nutzer und ihr Tun unter den Segen Gottes. Der 17,4 Millionen teure Neubau – und damit die größte Einzelbaumaßnahme im St. Joseph-Stift seit der Wende – wurde durch das Sächsische Ministerium für Soziales und Verbraucherschutz mit 5,2 Millionen Euro gefördert, weil für den jetzigen Containerbau ein Ersatzneubau geschaffen werden musste. Im modernen, dreigeschossigen Bau an der Georg-Nerlich-Straße wird mit 54 Betten die größte Akutgeriatrie in Dresden für die spezialisierte medizinische Versorgung von hochbetagten, mehrfach erkrankten Patienten in Betrieb gehen. 1.200 Patienten werden pro Jahr auf beiden akutgeriatrischen Stationen betreut werden können. Zunächst startet am 23. April die erste der beiden Stationen in der ersten Etage, die zweite folgt im September im zweiten Obergeschoss. Entstanden sind moderne und hochfunktionelle Stations- und Therapiebereiche, die sich wesentlich von Normalstationen unterscheiden, weil sie sich an den Erfordernissen des Alters orientieren. Dazu gehören beispielsweise doppelt so große Patientenbäder und um 20 Prozent größere Patientenzimmer. Aber auch Therapiebereiche wie eine Trainingsküche oder ein Trainingsbad zählen dazu, die man sonst im Krankenhaus nicht findet.

„Der politisch verordnete anhaltende Zwang zu Kostensenkung und Rationalisierung hat in den vergangenen zehn Jahren zu einer beispiellosen Beschleunigung der Behandlungsprozesse in den Krankenhäusern geführt“, erklärt Peter Pfeiffer, Geschäftsführer des St. Joseph-Stifts. „Insbesondere vulnerable Patientengruppen, die den Effizienzanforderungen eines vorwiegend ökonomisch gesteuerten Systems nicht nachkommen können, werden unter diesen Umständen nicht optimal versorgt. Gerade die Versorgung alter und dementer Patienten stellt im Zuge der demographischen Entwicklung eine immer größere Herausforderung dar. Der damit verbundenen Verantwortung stellen sich die christlichen Krankenhäuser in Deutschland seit vielen Jahren; passen ihre Strukturen und Prozesse darauf an, damit für Zuwendung und Kommunikation mit den Kranken weiterhin genügend Raum bleibt“, führt Pfeiffer weiter aus. „Mit der Inbetriebnahme des Haus West spezialisiert sich das St. Joseph-Stift zukunftsweisend als ein führendes Zentrum für Altersmedizin in der Region und leistet einen wesentlichen Beitrag dazu, die Daseinsvorsorge für unsere ältesten Dresdner dauerhaft zu gewährleisten.“


Medizin für das Alter braucht besondere Behandlungsstrategien
Die Behandlung von Menschen im höheren Lebensalter, in der Regel 70 Jahre und älter, auf Stationen ohne geriatrischen Fokus stellt alle Beteiligten vor große Herausforderungen. Ein altersbedingt oft längerer Krankenhausaufenthalt führt nicht selten zu einer Abnahme der Selbsthilfefähigkeit, weil beispielsweise Muskelkraft und damit Beweglichkeit bei alten Menschen viel rascher nachlassen, als bei Patienten im jüngeren Alter. Das Behandlungskonzept der Akutgeriatrie ist deshalb speziell auf die Bedürfnisse alter Menschen abgestimmt. „Will man geriatrischen Patienten nachhaltig und sinnvoll helfen, reicht es nicht aus, allein die akute Erkrankung, die zur Krankenhauseinweisung geführt hat, zu behandeln“, erklärt Dr. med. Barbara Schubert, Chefärztin der Fachabteilung für Onkologie, Geriatrie und Palliativmedizin. „Vielmehr gilt es vorliegende Mehrfacherkrankungen und die vielfältigen Funktionseinschränkungen in den Bereichen Mobilität, Hören oder Sehen und Gedächtnis zu berücksichtigen. Ziel des akutgeriatrischen Behandlungskonzeptes ist es deshalb, neben der Akuttherapie so früh wie möglich für den Erhalt oder die Wiedererlangung der Selbstversorgungskompetenzen zu sorgen und damit eine Rückkehr in die eigene Häuslichkeit zu ermöglichen.“ Drei Viertel der akutgeriatrischen Patienten im St- Joseph-Stift konnten 2017 wieder nach Hause entlassen werden. 62 Prozent waren bei Aufnahme bettlägerig und konnten bei Entlassung aus dem Krankenhaus wieder gehen. Ein multiprofessionelles Team aus Altersmedizinern, Pflegenden, Physio- und Ergotherapeuten, Logopäden, Sozialarbeitern, Psychologen und Seelsorgern kümmert sich auf der Station intensiv um die Patienten. Dazu gehört auch der regelmäßige Informationsaustausch. Behandlungsauftrag, Ziel und Fortschritte jedes einzelnen Patienten werden einmal wöchentlich gemeinsam in Teambesprechungen beraten und festgelegt.


Höhere Personal- und Betreuungsschlüssel in Therapie und Pflege
Aufgrund der komplexen medizinischen Situation und des höheren Hilfebedarfs von geriatrischen Patienten gibt es auf der akutgeriatrischen Station rund ein Viertel mehr Pflegepersonal als auf einer internistischen Station. Im Vordergrund steht die aktivierend-therapeutische Pflege, die den Patienten genügend Zeit gibt und sie dabei unterstützt, möglichst viele Dinge des täglichen Lebens wie Aufstehen, Anziehen, Waschen und Essen so selbstständig wie möglich zu tun.

Ergänzend dazu finden regelmäßig, im Durchschnitt zweimal täglich für je 30 Minuten Einzeltherapien statt. Dafür werden auf der akutgeriatrischen Station zehnmal mehr Therapeuten eingesetzt als auf einer internistischen Station. In den Therapieeinheiten werden Aktivitäten des täglichen Lebens (ADL) wie Essen, An- und Ausziehen, sich bewegen, Toilettengang, Waschen und Nahrung zubereiten trainiert. In der neu konzipierten Station wurden dafür eine 34 m² große Trainingsküche und ein spezielles Trainingsbad geschaffen. Bereiche, die auf einer Normalstation in dieser Form gar nicht zur Verfügung stehen. Überdies ergänzt ein in die Stationen integrierter 60m² großer Therapiebereich das Spektrum um vielfältige altersgerechte Trainingsangebote. Dazu zählen eine Therapietreppe und ein Therapiebarren mit verschiedenen Untergründen zum Lauf- und Gehtraining, eine Sprossenwand und Motomed-Geräte für Kräftigungsübungen und ein Therapiespiegel bei Haltungsstörungen zum Beispiel bei schlaganfallbedingter Halbseitenlähmung.


Alters- und demenzsensible Architektur und Ausstattung
Sehen, Hören, Gedächtnis, Tastsinn, Mobilität. Geriatrische Patienten haben einen besonderen Unterstützungsbedarf. Deshalb orientiert sich die alters- und demenzsensible Architektur der neuen Stationen an den Erfordernissen Hochbetagter. Besonders bei der Ausstattung der Patientenzimmer und Bäder wurde versucht, diese Defizite entsprechend zu kompensieren und so viel Hilfestellung wie möglich zu geben. Dazu gehören zum Beispiel
doppelt so große Bäder und um 20% größere Patientenzimmer, die alle behindertengerecht sind.
starke Farbkontraste an Grenzflächen (Bett zu Fußboden, Stuhl zu Fußboden), um unnötige Stürze zu vermeiden.
ein großes Memoboard in jedem Patientenzimmer, das dazu dient, für die Behandlung wichtige Informationen, aber auch persönliche Fotos und Erinnerungen der Patienten für die Zeit ihres Aufenthaltes zur besseren Orientierung, darzustellen.
Beleuchtung für die Nacht in Bodennähe
niedrige Fensterhöhe und Fenstersitzbank für vermehr sitzende Patienten
Orientierungshilfe durch farbliche Markierung der Patientenschränke und im Bad
Therapiespiegel in jedem Zimmer
unterfahrbare Waschbecken
niedrige Spiegelhöhe im Bad

In der Altersmedizin spielt auch die Therapie von Infektionskrankheiten eine große Rolle. Für isolationsbedürftige Patienten wurden insgesamt sechs Einzelzimmer mit vorgelagertem Schleusenbereich geschaffen.


Ausbau des Zentrums für Altersmedizin schafft 60 neue Arbeitsplätze
Mit dem Ausbau des Zentrums für Altersmedizin am St. Joseph-Stift werden bis Ende des Jahres rund 60 neue Arbeitsplätze geschaffen, mehr als 80 Prozent davon im medizinischen Bereich. Zusätzlich zur stationären Versorgung, die seit 2012 etabliert und 2014 vom Bundesverband für Geriatrie mit dem Qualitätssiegel Geriatrie ausgezeichnet wurde, und zum ambulanten Angebot der Geriatrischen Institutsambulanz (seit Januar 2017), soll zusätzlich ab 2019 eine teilstationäre Geriatrische Tagesklinik etabliert werden. Für einen aufsuchenden Dienst, der es Patienten ermöglicht, auch in komplexeren Versorgungssituationen möglichst lang zuhause bleiben zu können, wird das St. Joseph-Stift im kommenden Jahr geeignete Partner suchen.


Neue Zentralambulanz im Erdgeschoss
Im Erdgeschoss des neuen Haus West wird weiterhin ab Mai eine klinikübergreifende Zentralambulanz eröffnet, die erstmals alle ambulanten Sprechstunden des Krankenhauses zentral an einem Ort bündelt. Zukünftig werden pro Jahr in der neuen Zentralambulanz rund 17.000 Vorstellungen stattfinden. Auf 720 m² wurden 18 Sprechzimmer sowie ein moderner endoskopischer Aufwachbereich geschaffen. Bisher waren die Ambulanzen an vier unterschiedlichen Orten im Haus verteilt.


Pressekontakt:
Julia Mirtschink, Öffentlichkeitsarbeit
T 0351 / 44 40 – 2244
mirtschink@josephstift-dresden.de

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PM: St. Joseph-Stift weiht größte Akutgeriatrie in Dresden ein

Geburtenzahl bleibt auch im zurückliegenden Jahr 2017 auf gleichbleibend hohem Niveau

Dresden, 04.01.2018. Das Krankenhaus St. Joseph-Stift verzeichnet für das zurückliegende Jahr 2017 exakt 1.600 Geburten mit 1.600 Neugeborenen. Damit bleibt die Zahl der Entbindungen auf dem gleichbleibend hohen Niveau des Vorjahres (2016: 1.610 Geburten). Die Jungen hatten dabei in diesem Jahr die Nase zahlenmäßig mit 820 deutlich vor den Mädchen mit 780. Noch im letzten Jahr hielt sich das Geschlechterverhältnis mit 805 zu 808 fast genau die Waage. 174 Babys wurden im Juli mit geboren. Damit war dieser Monat der geburtenreichste des Jahres.

Weniger Bewegung gab es bei den beliebtesten Vornamen: Karl, Emil und Anton waren bereits im letzten Jahr unter den TOP 3 bei den Jungen. So auch in diesem Jahr. Hinzugekommen ist Jakob auf Platz 2 und Ben als beliebtester Vorname in Deutschland rangiert im St. Joseph-Stift lediglich auf dem dritten Platz. 14 Mal wurde Frieda bei den Mädchen als Vorname vergeben und arbeitet sich damit im Ranking von Platz 8 auf den dritten Platz vor. Emilia und Hanna wurden am häufigsten und zweithäufigsten vergeben.

Auch zum Jahresauftakt 2018 konnten gleich zwei „Neujahrsbabys“ – ein Junge und ein Mädchen - begrüßt werden. Aber nicht nur zahlenmäßig erfreut sich die Babyfreundliche Geburtsklinik St. Joseph-Stift stetiger Beliebtheit. Erst im September vergangenen Jahres bestätigte eine bundesweite Befragung von AOK, Barmer und ‚Weisse Liste‘ die Zufriedenheit von Müttern mit ihrer Betreuung. Darin, würden 94 % das St. Joseph-Stift weiterempfehlen.

Informationsabende
Jeden ersten und dritten Dienstag im Monat von 19 Uhr bis 20.30 Uhr können sich werdende Eltern beim Informationsabend der geburtshilflichen Abteilung informieren. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Es stehen auch Informationen in englischer Sprache zur Verfügung.

Babyfreundliche Geburtsklinik
Seit 2011 gehört das Krankenhaus St. Joseph-Stift zu den von der WHO/UNICEF-Initiative ausgezeichneten Krankenhäusern in Deutschland und wurde als erste Klinik in Dresden als „Babyfreundliche Geburtsklinik“ zertifiziert.

Babyfreundlich zu sein, bedeutet für Hebammen, Schwestern und Ärzte Engagement mit dem Herzen. Das Zertifikat steht für eine zeitgemäße Form der geburtshilflichen Betreuung. Die Bedürfnisse der Eltern und
des Neugeborenen stehen im Mittelpunkt. Stillen als optimale und natürliche Form der Ernährung und die Eltern-Kind-Bindung (Bonding) sind dabei ganz besonders wichtig


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Julia Mirtschink, Öffentlichkeitsarbeit
Tel: 0351 / 44 40 – 22 44
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PM: 2017: 1.600 Geburten im St. Joseph-Stift

Diagnose und Therapie der Herzinsuffizienz/ Informationsveranstaltung im Rahmen der Herzwochen

Dresden, 28.11.2017. Am Donnerstag, den 30.11.17 von 14 bis 16 Uhr klären die erfahrenen Ärzte der Klinik für Innere Medizin im Krankenhaus St. Joseph-Stift in Vorträgen für Patienten über die Diagnose und Therapie  der Herzinsuffizienz auf:

  • Was ist akute und chronische Herzschwäche? Beschwerden und Diagnostik
  • Die Ursachen erkennen: Koronare Herzerkrankung, Bluthochdruck, Herzklappenerkrankungen, Herzentzündung
  • Therapie der Herzschwäche

Wer beim Treppensteigen bereits nach wenigen Stufen deutlich verstärkt atmen muss, sollte dies auf keinen Fall verharmlosen. Oft steckt zum Beispiel eine unerkannte Herzschwäche dahinter - eine Erkrankung, von der allein in Deutschland nach derzeitigen Schätzungen zirka zwei bis drei Millionen Menschen betroffen sind. 300.000 kommen jedes Jahr neu hinzu, zirka 50.000 sterben an dieser Krankheit. Je nach Schweregrad der Herzschwäche schafft es der entkräftete Herzmuskel nicht mehr, bei körperlicher Belastung genügend sauerstoffreiches Blut in die Muskulatur zu pumpen. Zudem kann sich das Blut wegen der verringerten Pumpkraft bis in die Lunge zurückstauen und dort zu Flüssigkeitseinlagerungen führen. Der eingeatmete Sauerstoff kann dann nur noch unter erschwerten Bedingungen in das Blut übergehen. Vor diesem Hintergrund ist es leicht vorstellbar, dass bei einer Herzschwäche vergleichsweise schnell Atemnot auftritt. Die gute Nachricht: Oft lassen sich schon mit wenigen Maßnahmen enorme Verbesserungen bei dieser Herzkrankheit erreichen. In den letzten Jahren sind große Fortschritte bei den Therapiemöglichkeiten erzielt worden. Beschwerden wie Leistungsabfall, Atemnot oder geschwollene Beine müssen daher nicht allein als "altersbedingt" hingenommen werden.

Patientenvortrag
Das schwache Herz - Diagnose und Therapie der Herzinsuffizienz
Donnerstag, den 30.11.2017 von 14 bis 16 Uhr


Krankenhaus St. Joseph-Stift
Tagungszentrum Clara-Wolff-Haus, 3. Etage
Canalettostr. 13, 01307 Dresden

Die Veranstaltung ist kostenfrei und findet im Rahmen der Herzwochen, einer Aufklärungskampagne der Deutschen Herzstiftung, statt.

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Dresden, 27.09.2017. Schmerzhafte Arthrosen an Hüft-, Knie- und Schultergelenken nach Unfällen oder im Alter zählen zu den klassischen Erkrankungen des menschlichen Bewegungsapparates. Das Krankenhaus St. Joseph-Stift ist in Kooperation mit dem Forum Gesundheit Dresden als EndoProthetikZentrum seit langem erfolgreich auf Gelenkersatzoperationen spezialisiert. Der Informationsabend „Hüfte, Knie und Schulter: Wenn ein Kunstgelenk sein muss“ informiert am 27. September von 18 bis 20 Uhr umfassend über die Möglichkeiten des künstlichen Gelenkersatzes. Im Fokus stehen aber nicht nur Behandlungsmöglichkeiten bei Arthrose und Kunstgelenk-Operationen von Hüfte. Knie und Schulter. Wie vertragen sich ein Kunstgelenk und sportliche Aktivität und was leistet die moderne Wechselendoprothetik, wenn das Kunstgelenk in die Jahre gekommen ist, sind weitere Themen des Abends. Infostände mit Orthesen, Prothesen und weiteren Hilfemitteln sowie eine Fragerunde mit den verantwortlichen Ärzten des EndoProthetikZentrums machen die Veranstaltung komplett.

Informationsabend
Hüfte, Knie und Schulter: Wenn ein Kunstgelenk sein muss

Mittwoch, 27.09.2017 18:00-20:00 Uhr

Ort
Krankenhaus St. Joseph-Stift, Tagungszentrum
Clara-Wolff-Haus, 3. Etage, Canalettostr. 13, 01307 Dresden

Programm

  • Vorstellung EndoProthetikZentrum am St. Joseph Stift
  • Behandlungsmöglichkeiten bei Arthrose
  • Wenn ein Kunstgelenk sein muss: Hüfte, Knie und Schulter
  • Nach dem Krankenhaus: Reha, Alltag und Beruf
  • Kunstgelenk und Sport
  • Wenn das Kunstgelenk in die Jahre gekommen ist – moderne Wechselendoprothetik


Im Anschluss: Fragerunde, Infostände Orthesen, Prothesen und Hilfsmittel

Die Veranstaltung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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PM: Informationsabend "Hüfte, Knie und Schulter: Wenn ein Kunstgelenk sein muss" am 27.09.2017 von 18 bis 20 Uhr

Dresden, 08.09.2017. Darmkrebs ist nach Angaben des Robert-Koch-Instituts bei Männern die dritthäufigste Krebserkrankung, bei Frauen die zweithäufigste und tritt verstärkt ab dem 50. Lebensjahr auf. An Darmkrebs erkranken jährlich mehr als 70.000 Menschen in Deutschland neu. Das zertifizierte Darmkrebszentrum (Deutsche Krebsgesellschaft) im Krankenhaus St. Joseph-Stift veranstaltet am 13. September von 16:00 bis 18:00 Uhr einen Patiententag, um aufzuklären und zu informieren.  Betroffene, Angehörige und Interessierte erhalten in Vorträgen und Gesprächen mit den Akteuren des Darmkrebszentrums Auskunft über die Themen Ernährung und Lebensweise bei Darmkrebs. Besonders Fragen rund um das Thema Ernährung beschäftigen Darmkrebspatienten. Welche Lebensmittel unterstützen die Regeneration nach einer Diagnose, welche gilt es zu meiden? Und wie verändert sich der Alltag der Patienten? Vorsorgevollmachten und die psychosozialen Unterstützungsangebote der Tumorberatungsstellen runden die Themenpalette der Informationsveranstaltung ab.

Informationsveranstaltung
Darmkrebs – erkennen und behandeln

Mittwoch, 13.09.2017 16:00-18:00 Uhr

Ort
Krankenhaus St. Joseph-Stift, Tagungszentrum
Clara-Wolff-Haus, 3. Etage, Canalettostr. 13, 01307 Dresden

Die Veranstaltung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


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PM: Informationsveranstaltung „Darmkrebs – Erkennen und Behandeln“ am 13.09.2017 von 16 bis 18 Uhr

Anstieg der Geburten im St. Joseph-Stift ungebrochen / 1111. Geburt vier Tage früher als im Vorjahr

Dresden, 05.09.2017. Das Krankenhaus St. Joseph-Stift freut sich gemeinsam mit den stolzen Eltern über die 1111. Geburt des Jahres 2017. Die kleine Jubiläums-Erdenbürgerin heißt Sophie Angelika und sagte gestern am 04. September 2017 um 13:05 Uhr „Hallo Welt, hier bin ich!“ Der Babyboom ist im St. Joseph-Stift weiterhin ungebrochen. Bereits im Jahresverlauf deutete alles auf einen neuen Geburtenrekord hin. Nachdem im Monat Juli rekordverdächtige 174 Geburten zu verzeichnen waren, fand die 1111. Geburt vier Tage früher als im Vorjahr statt. Bisher haben die Jungs die Nase vorn: 567 Jungen und 544 Mädchen erblickten im St. Joseph-Stift bisher das Licht der Welt. Die kleine Sophie Angelika ist das zweite Töchterchen der Dresdner Familie und überraschte Opa Manfred gestern zu seinem 70. Geburtstag. Die Geburt sei normal verlaufen, freuen sich Mutter Stephanie und Vater Philipp, Sophie Angelika ist mit ihren 50 Zentimetern und 3160 Gramm gesund und munter. Auch die erste Tochter der Familie kam bereits im St. Joseph-Stift zu Welt.

Aber nicht nur zahlenmäßig, vor allem in punkto Beliebtheit ist die Geburtshilfe im St. Joseph-Stift Publikumsliebling. Ein Ergebnis auf das man als Babyfreundliche Geburtsklinik (WHO / UNICEF) besonders stolz ist. In der erst kürzlich veröffentlichten bundesweiten Befragung von AOK, Barmer und ‚Weisse Liste‘ ist das Krankenhaus an der Wintergartenstraße mit 94% Weiterempfehlungsrate das beliebteste Haus für Entbindungen in Dresden gemeinsam mit einer weiteren Klinik im Stadtgebiet. Sachsenweit rangiert man damit auf dem zweiten Platz, bundesweit auf dem fünften Platz. Um dem Bedarf gerecht zu werden, wird aktuell der Entbindungsbereich um einen weiteren Kreißsaal erweitert.

Das Krankenhaus ließ es sich nicht nehmen und gratulierte anlässlich der 1111. Geburt mit einem Fotogutschein und einem Blumenstrauß.

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PM: Sophie Angelika ist das 1111. Baby des Jahres 2017 im St. Joseph-Stift

Bundesweite Befragung von AOK, Barmer und ‚Weisse Liste‘ in Geburtskliniken bescheinigen Bestnoten für die Zufriedenheit mit der Versorgung und eine Weiterempfehlungsrate von 94Prozent

Dresden, 30.08.2017. 94 Prozent aller befragten Mütter, die ihr Kind im Krankenhaus St. Joseph-Stift zur Welt gebracht haben, würden die Geburtshilfe im St. Joseph-Stift weiterempfehlen, ein absoluter Spitzenwert, der 11 Prozentpunkte über dem Bundesdurchschnitt von 83 Prozent liegt. Damit ist das St. Joseph-Stift gemeinsam mit einer weiteren Klinik im Stadtgebiet das beliebteste Krankenhaus in Dresden und Umgebung. Sachsenweit rangiert das St. Joseph-Stift auf dem zweiten Platz hinter den Kliniken Erlabrunn, bundesweit auf dem fünften Platz.

Für Dr. med. Axel Gatzweiler, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe ist das Abschneiden Lob und Motivation zugleich: „Wir freuen uns außerordentlich über das sehr gute Ergebnis. Es spornt uns an, alles daran zu setzen unserem Anspruch an eine familienorientierte und sichere Geburtshilfe auch zukünftig gerecht zu werden. 2011 haben wir als Vorreiter das Konzept ‚Babyfreundliche Geburtsklinik‘ der WHO und UNICEF nach Dresden geholt. Unsere Top-Platzierung zeigt, dass dieser Fokus auf Körperkontakt, eine starke Mutter-Kind- beziehungsweise Familienbindung und Stillen bei den Dresdner sehr gut ankommt.“ Dazu gehört auch, dass derzeit der Entbindungsbereich baulich erweitert wird, um auch künftig eine optimale Betreuung der Patientinnen gewährleisten zu können.

Nicht allein bei der Weiterempfehlungsrate erzielt das St. Joseph-Stift sachsenweit Spitzenwerte. Die Befragten sind auch mit den einzelnen Versorgungsaspekten des Aufenthaltes überdurchschnittlich zufrieden:

Zufriedenheit mit ärztlicher Versorgung: 90% (Durchschnitt Sachsen 87%)
Zufriedenheit mit Betreuung durch Hebammen: 92% (Durchschnitt Sachsen 86%)
Zufriedenheit mit pflegerischer Versorgung: 91% (Durchschnitt Sachsen 84%)
Zufriedenheit mit Organisation und Service: 89% (Durchschnitt Sachsen 81%)

AOK PLUS Vorstandsvorsitzender Rainer Striebel sieht in den Befragungsergebnisse eine Entscheidungshilfe bei der Wahl eines geeigneten Krankenhauses: "Die Geburt eines Kindes ist sicher einer der emotionalsten Momente im Leben. Der Beistand durch Ärzte und Hebammen in dieser Situation, die Umgebung, in der die Entbindung stattgefunden hat, bleiben lange im Gedächtnis. Weil uns interessiert, wie unsere Versicherten sich versorgt und behandelt fühlen, haben wir gemeinsam mit unseren Partnern überall in Sachsen Frauen nach ihren ganz eigenen Erfahrungen mit den Geburtskliniken gefragt. Die Bewertungen sind überwiegend gut, aber natürlich differenziert - und ab sofort zugänglich in unserem Krankenhausnavigator, damit andere, die ein gutes Krankenhaus für die Entbindung suchen, davon profitieren können.“

AOK und Barmer haben erstmals gemeinsam mit der „Weissen Liste“ Versicherte bundesweit zu ihren Erfahrungen mit Entbindungen in Geburtsabteilungen befragt. Bislang wurden 300.000 Mütter angeschrieben, von denen 87.500 geantwortet haben. Die Ergebnisse der Befragung sind in den Vergleichsportalen der Krankenkassen sowie bei der ‚Weissen Liste‘ abrufbar.

Zu den Ergebnissen der Befragung:
www.aok.de/krankenhausnavigator
www.krankenhausnavi.barmer.de
www.weisse-liste.de


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PM: Geburtshilfe im St. Joseph-Stift ist Publikumsliebling

Krankenhaus St. Joseph-Stift erhält von WHO und UNICEF erneut Zertifikat „Babyfreundliche Geburtsklinik“ / 8.870 Kinder in sechs Jahren ‚Babyfreundlich‘ mit deutlichem Anstieg gestillter Babys

Dresden, 23.02.2017. Das Krankenhaus St. Joseph-Stift ist und bleibt „Babyfreundliche Geburtsklinik“. Die Klinik erhielt jetzt erneut das internationale Qualitätssiegel nach erfolgreich bestandener Re-Zertifizierung durch eine unabhängige Kommission der WHO/ UNICEF-Initiative Ende Januar. Die Klinik erfüllt sämtliche Anforderungen an die Umsetzung der B.E.St.®-Richtlinien der Initiative mustergültig. (B.E.St.® steht für Bindung, Entwicklung und Stillen.) In einigen Punkten wie Personaleinsatz und Schulungskonzept gehe man sogar über das Geforderte hinaus. Der Schutz und die Förderung der Bindung zwischen den Eltern und ihrem Kind stehen im Mittelpunkt der Betreuung. Im St. Joseph-Stift zieht man nach sechs Jahren ein positives Resümee zur Umsetzung des Konzeptes. Das betrifft die Stillrate und Bindungsförderung, Kernpunkte des Betreuungskonzeptes. Für Ärzte, Hebammen und Kinderkrankenschwestern ist ‚Babyfreundlich‘ als qualitätssichernde Maßnahme zur Selbstverständlichkeit geworden.

8.870 Neugeborene wurden seit der Erst-Zertifizierung im Januar 2011 in einem besonders babyfreundlichen Umfeld im St. Joseph-Stift geboren. Das Krankenhaus gehörte damals als dritte zertifizierte Klinik zu den Vorreitern in Sachsen. In Dresden war es sogar die erste Klinik mit dieser Auszeichnung. Inzwischen sind insgesamt fünf Kliniken sachsenweit zertifiziert.

Dr. med. Axel Gatzweiler, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe: „Im letzten Jahr haben wir 1.613 Mutter-Kind-Paare bei ihrem Start in ein gemeinsames Leben begleitet. So viele Geburten gab es zuletzt vor 35 Jahren. Es zeigt, dass der Fokus des Konzeptes auf Körperkontakt, eine starke Mutter-Kind- bzw. Familienbindung und Stillen, Schwangere erreicht und sehr gut angenommen wird.“

Babys werden heute häufiger gestillt
Besonders erfreulich ist der deutliche Anstieg gestillter Babys im St. Joseph-Stift. Während im Jahr 2010 vor der Zertifizierung lediglich 83% der Mütter ausschließlich gestillt oder bei medizinischer Notwendigkeit nach den Richtlinien der Initiative zugefüttert haben, stieg dieser Anteil um 14 % auf 97% im Jahr 2016. Damit liegt die Stillrate weit über den durch die Initiative geforderten 85%. Die verfügbaren Zahlen für Deutschland deuten darauf hin, dass rund 90% aller Mütter zu stillen beginnen (Nationale Stillkommission). Dass Stillen die optimale und natürlichste Form der Ernährung für Neugeborene darstellt und sich positiv auf die Bindung zwischen Mutter und Kind auswirkt, belegen zahlreiche Studien. Gestillte Kinder sind unter anderem weniger anfällig für Erkrankungen der oberen Luftwege und des Magen-Darm-Traktes. Allergien treten seltener auf. Muttermilch ist jederzeit verfügbar, hygienisch einwandfrei und reich an allen wichtigen Nähr- und Abwehrstoffen. Vorteile für stillende Mütter liegen zum Beispiel in der raschen Rückbildung der Gebärmutter, der Vorbeugung von Osteoporose und der Verminderung von Brust- und Eierstockkrebs.

„Im Stillgespräch und bei der Stillvisite beraten und leiten wir Mütter ganz individuell an. Auch wenn das Stillen eigentlich die natürliche Form der Ernährung ist, muss man erst Sicherheit und Routine erlangen. Dabei helfen zum Beispiel verschiedene Stillpositionen“, so Stillberaterin Ramona Wegehenkel. „Besonders gefordert sind wir, wenn Probleme beim Stillen auftauchen. Die Zeit dafür nehmen wir uns gern und das ganz unabhängig von der Tages- oder Nachtzeit.“ Seit der Erstzertifizierung hat sich im St. Joseph-Stift viel entwickelt. Statt anfänglich einer Stillberaterin, gibt es mittlerweile vier, darunter eine ärztliche Kollegin. Außerdem wurden durch die Auseinandersetzung mit den Themen einheitliche Beratungsinhalte für alle im Team entwickelt. Das unterstützt die Mütter in der ersten Zeit mit ihren Babys und vermittelt Sicherheit. Auch die Stillangebote wurden deutlich ausgebaut: Eine Stillambulanz, eine Stillgruppe und ein Stillinformationskurs für Schwangere kommen dem Bedarf der Mütter vor und nach der Geburt entgegen. Aber auch Frauen, welche nicht stillen können oder wollen, sind im St. Joseph-Stift gut aufgehoben. Das geschulte Personal kennt viele Möglichkeiten, um die Bindung zwischen Eltern und Kind so stark wie möglich zu fördern. Frauen, die ihr Kind mit der Flasche ernähren, werden individuell in die bindungsfördernde Flaschenernährung eingeführt.

Für das Team sind es vor allem die positiven Rückmeldungen der Mütter, die motivieren: „Durch die Zertifizierung 2011 haben wir alle viel dazu gelernt und das Verständnis vor allem für das Konzept 'Bindung, Entwicklung und Stillen' ist bei allen gewachsen, “ bestätigt Ramona Wegehenkel. „Besonders schön und wichtig sind dabei positive Erfahrungen, zum Beispiel wenn man sieht, wie ein Neugeborenes mit Anpassungsschwierigkeiten im Hautkontakt ruhig wird und sich besser stabilisiert.“

Weitere im Haus mittlerweile bewährte Maßnahmen zur Förderung der Eltern-Kind-Bindung, sind das 24-Stunden-Rooming-In, bei dem die Kinder während des gesamten Aufenthalts bei ihren Müttern untergebracht sind und das Bonding. Bonding ist die erste Kontaktaufnahme über direkten Hautkontakt zwischen den Eltern und ihrem Säugling. Dieser Kontakt vermittelt Geborgenheit und Sicherheit. Das erste Fühlen, Riechen, Schmecken, Sehen, Hören ist von starken Emotionen geprägt und fördert die soziale Bindung. Das beginnt gleich nach der Geburt mit mindestens einer Stunde in direktem Hautkontakt noch im Kreißsaal und wird für die kommende Zeit zum festen Ritual.

‚Babyfreundlich‘ als Qualitätssiegel
Die „Initiative Babyfreundliches Krankenhaus“ wurde durch WHO und UNICEF ins Leben gerufen und existiert seit 1992 in Deutschland. Hauptaugenmerk liegt seitdem bei der Umsetzung der B.E.St.®-Kriterien, die Bindung, Entwicklung und Stillen umfassen. Besonders die Eltern-Kind-Bindung soll so gefördert werden. Seit 2010 werden nach diesen Vorgaben Krankenhäuser mit dem Qualitätssiegel „Babyfreundlich“ ausgezeichnet. Heute kommen fast 20% aller Neugeborenen in einem der 99 zertifizierten Kliniken zur Welt.

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PM: St. Joseph-Stift erneut 'Babyfreundlich'

Vom 20. bis 22. Januar wird über die Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger informiert

Dresden, 19.01.2017. Die Krankenpflegeschule am St. Joseph-Stift informiert vom 20. bis 22. Januar auf der Berufsstartermesse KarriereStart in der Messe Dresden über die dreijährige Ausbildung  zum Gesundheits- und Krankenpfleger. Der Stand des Krankenhauses ist in Halle 2 Stand C8 zu finden. Im St. Joseph-Stift werden jedes Jahr 25 Auszubildende aufgenommen. Die Ausbildung ist der erste Schritt in einen zukunftssicheren Beruf. Gesundheits- und Krankenpfleger sind gefragt wie nie zuvor. Regelmäßig werden bis zu 70 Prozent der Auszubildenden mit entsprechendem Abschluss im St. Joseph-Stift übernommen.

Erste Erfahrungen sammeln am Injektionsarm
Am Messestand erfahren Interessierte alles Wissenswerte über die theoretische und praktische Ausbildung, deren Ablauf und Organisation sowie darüber, welche Voraussetzung Bewerber mitbringen müssen, um die  Anforderungen des Berufsfeldes erfolgreich zu meistern. Neben Lehrern treffen Schüler und Eltern am Stand auch aktuelle Auszubildende, die eins zu eins von ihren Erfahrungen berichten. Doch es wird nicht nur erklärt: Am Injektionsarm kann praktisch ausprobiert werden, wie am Spriten setzt oder Blut abnimmt.

Die Messe ist für Besucher am Freitag von 9 bis 17 Uhr sowie am Samstag und Sonntag  jeweils von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

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