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Pressemitteilungen

(vrnl) Peter Pfeiffer, Geschäftsführer, Dr. med. Reinhard Goerl, Ärztlicher Direktor, Andrea Hasselbach, Pflegedirektorin und Architekt Christian Strauss, wörner traxler richter planungsgesellschaftmbh bei der Grundsteinlegung

St. Joseph-Stift baut neuen Westflügel für 12,5 Millionen Euro/ Bauliche Erweiterung hat vor allem die medizinische Versorgung älterer Menschen im Blick

Dresden, 12.04.2016. Heute (12.04.) wurde im Krankenhaus St. Joseph-Stift der Grundstein für den neuen Westflügel gelegt. Im Beisein von Mitarbeitern, Ordensschwestern, Architekten, Planern und Baubetrieben wurde die Grundsteinlegung für den 12,5 Millionen Euro teuren Neubau an der Georg-Nerlich-Straße vollzogen. Im neuen Gebäude finden voraussichtlich ab 2018 eine Zentralambulanz und die akutgeriatrische Station neue Räumlichkeiten. Mit 5,2 Millionen Euro fördert das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz das Bauvorhaben. Seit dem ersten Spatenstich im Juni letzten Jahres erfolgte bisher die Baufeldfreimachung. Im Zuge dessen wurde die LKW-Zufahrt/ Warenanlieferung verlegt und mit Zufahrt von der Canalettostraße neu eingerichtet.

„Mit dem Bau des Westflügels haben wir schwerpunktmäßig die medizinische Versorgung alter Patienten im Fokus. Die Bevölkerung wird älter, damit wächst auch der geriatrische Versorgungsbedarf. Die neugebaute Station wird baulich sowie von Einrichtung und Ausstattung speziell auf die Anforderungen für die spezialisierte altersmedizinische Versorgung von Hochbetagten zugeschnitten“, sagte Peter Pfeiffer, Geschäftsführer des Krankenhauses St. Joseph-Stift, bei der Grundsteinlegung. Ergänzend zur stationären Versorgung werden mit einer Geriatrischen Institutsambulanz und einer Geriatrischen Tagesklinik zukünftig auch ambulante und tagesklinische Angebote im St. Joseph-Stift geschaffen.

Moderne akutgeriatrische Station für ältere Menschen
Altersmedizin ist nicht erst seit Eröffnung der akutgeriatrischen Station im Oktober 2012 ein zukunftsweisendes Thema im St. Joseph-Stift. Pro Jahr werden in der Akutgeriatrie mehr als 400 Patienten (in der Regel 70 Jahre und älter) von einem multiprofessionellem Team versorgt. Für die neue 1.200 Quadratmeter große Station im Westflügel sind zunächst 26 Betten geplant. Bei Bedarf lassen sich allerdings auf der Station bis zu 32 Patienten versorgen.

Überalterung prägt die Zukunft unserer Gesellschaft. Die 5. Regionalisierte Bevölkerungsprognose für den Freistaat Sachsen geht davon aus, dass in den kommenden 10 Jahren die Zahl der 60-jährigen und Älteren um 13 % auf 165.000 steigt. Am stärksten steigt dabei der Anteil der sehr alten Menschen mit 80 Jahren und älter. Deren Anteil wird sich um mehr als die Hälfte erhöhen.

Zentralambulanz als Zentrum für Sprechstunden
Auch die Zentralambulanz, die alle ambulanten Sprechstunden an einem Ort zusammenfasst, wird im Erdgeschoss untergebracht. Auf 720 Quadratmetern werden 18 Behandlungsräume, geräumige Wartebereiche mit bis zu 110 Plätzen und Untersuchungszimmer eingerichtet. Beste Voraussetzungen für eine optimale fachübergreifende medizinische Zusammenarbeit und kurze Wege für Patienten.


Bildunterschrift
Die anlässlich zur Grundsteinlegung befüllte „Zeitkapsel“ wird in den Bau eingemauert und enthält eine aktuelle Tageszeitung, die Mitarbeiterzeitung, Münzen sowie Luftaufnahmen des  Krankenhausgeländes. (vrnl) Peter Pfeiffer, Geschäftsführer, Dr. med. Reinhard Goerl, Ärztlicher Direktor, Andrea Hasselbach, Pflegedirektorin und Architekt Christian Strauss, wörner traxler richter planungsgesellschaftmbh / Foto: St. Joseph-Stift


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Julia Mirtschink, Öffentlichkeitsarbeit
Tel: 0351 / 44 40 – 22 44
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PM: Grundstein für neue Akutgeriatrie und Zentralambulanz gelegt

Deutsche Krebsgesellschaft bestätigt Expertise bei der Behandlung von Darmkrebs

Dresden, 22.03.2016. Das Krankenhaus St. Joseph-Stift wurde jetzt von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) als Darmkrebszentrum zertifiziert. Das Zertifikat bestätigt die ausgezeichnete Expertise, die Qualität sowie den großen Erfahrungsschatz bei der Behandlung von Patienten mit Darmkrebs. Das Zertifikat wird zunächst für ein Jahr vergeben. Externe Fachexperten prüfen jährlich die Erfüllung von speziellen Qualitätsindikatoren und -standards. Diese werden auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse erarbeitet und gewährleisten für Patienten eine hohe Behandlungsqualität nach zertifizierten Standards und Richtlinien. Pro Jahr werden weit über 100 Patienten mit Darmtumoren im Dick- und Enddarm im St. Joseph-Stift behandelt. Entscheidend für den Behandlungserfolg ist die fächerübergreifende Zusammenarbeit. Die Struktur des Darmkrebszentrums ist daran optimal ausgerichtet.

Dr. med. Martin Freitag, Chefarzt der Klinik für Chirurgie und Leiter des Darmkrebszentrums: „Die Zertifizierung des Darmzentrums stellt einen weiteren wichtigen Schritt im Ausbau unseres Expertennetzwerks dar. Gemeinsam bieten wir unseren Patienten eine optimale Versorgungstruktur auf höchstem medizinischen Niveau.“

Darmkrebs ist ein komplexes Krankheitsbild, das die Einbindung verschiedener Fachdisziplinen von der Diagnostik über die Therapie bis zur Nachsorge erfordert. Im Darmkrebszentrum arbeiten Chirurgen, Gastroenterologen, Radiologen, Pathologen, Strahlentherapeuten, Onkologen und Physiotherapeuten aus der Klinik und dem niedergelassenen Bereich intensiv zusammen. Im wöchentlich stattfindenden Tumorboard werden Therapieentscheidungen gemeinsam und für jeden Patienten individuell getroffen. Alle Partner im Darmkrebszentrum eint der hohe Anspruch des St. Joseph-Stifts an Qualität. Patienten profitieren von der Erfahrung und Kompetenz aller beteiligten Disziplinen.

Das Darmkrebszentrum bietet zahlreiche Beratungs- und Unterstützungsangebote. Dazu zählen die Stomatherapie, psychoonkologische und seelsorgerische Betreuung, eine Ernährungsberatung und Beratungen durch den Sozialdienst zu Rehabilitation, Krankengeld oder Hilfen für den Alltag. Das Darmkrenzentrum am St. Joseph-Stift arbeitet eng mit der Selbsthilfegruppe, Deutsche ILCO e. V. für Stomaträger und Menschen mit Darmkrebs zusammen.

Darmkrebs
Jede siebte Krebserkrankung in Deutschland betrifft den Darm. Laut Angaben des Robert-Koch-Instituts (10. Ausgabe „Krebs in Deutschland“ (2015), beruhend auf Daten bis 2012) ist Darmkrebs bei Frauen, die zweithäufigste, bei Männern, die dritthäufigste Krebserkrankung. Die Zahlen beim Darmkrebs sind zuletzt bei beiden Geschlechtern rückläufig. Möglicherweise ein Ergebnis der 2003 eingeführten Früherkennungskoloskopien. Die Prognose der Neuerkrankungen für das Jahr 2016 in Deutschland liegt dennoch für Frauen bei 27.600 und für Männer bei 33.400. Im Mittel waren Frauen 75 Jahre, Männer 72 Jahre alt, als sie die Diagnose erhielten.


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PM: St. Joseph-Stift als Darmkrebszentrum zertifiziert
Spendenübergabe mit Schwester M. Chiara Lipinski

St. Joseph-Stift unterstützt mit der Aktion „Geboren im St. Joseph-Stift“ ein Projekt der Elisabethschwestern in Ostafrika

Dresden, 19.02.2016. Mit der Aktion „Geboren im St. Joseph-Stift“ sammelte das Dresdner Krankenhaus im letzten Jahr Spenden für ein humanitäres Projekt der Schwestern von der heiligen Elisabeth in Ostafrika. Vor einigen Tagen übergab Peter Pfeiffer, Geschäftsführer des St. Joseph-Stift Dresden, einen Spendenscheck in Höhe von
26.500 Euro an Schwester M. Chiara Lipinski, Leiterin des San Pio Health Centre in Maganzo / Tansania. Das Spendenergebnis hatte sich seit Abschluss der Aktion im Dezember von rund 23.000 noch einmal um 3.500 Euro erhöht. Mit dem Geld können jetzt eine Geburtsstation realisiert sowie medizinische Geräte, ein OP-Tisch, Betten und Medikamente angeschafft werden. Die Übergabe des Schecks fand im Konvent der Ordensschwestern in Berlin statt.

Peter Pfeiffer: „Mit dem Geld nehmen wir gemeinsam mit unseren Spenderinnen und Spendern unmittelbar Einfluss auf die Situation der Menschen in Maganzo. Für mich ein gelungener Brückenschlag vom St. Joseph-Stift in Dresden hinaus in die Welt. Ich danke allen, die unserem Aufruf gefolgt sind und dieses wichtige Projekt unterstützen.“

Für Schwester Chiara, die seit 2011 den Aufbau des Gesundheitszentrums leitet, ist die Höhe des Spendenchecks eine neue Dimension. „Es ist unfassbar und wunderbar zugleich. Die Hilfsbereitschaft der Dresdner und darüber hinaus berührt mich sehr. Sie sendet ein hoffnungsvolles Zeichen zu uns nach Tansania. Mit dem Spendengeld ist es uns möglich, die Versorgung von Schwangeren und Neugeborenen vor Ort zu verbessern und vor allem menschenwürdig zu gestalten.“

Das Dresdner Krankenhaus St. Joseph-Stift feierte im vergangen Jahr sein 120. Jubiläum. Mit der Kampagne „Geboren im St. Joseph-Stift“ wurden diejenigen gesucht, deren Lebensweg im St. Joseph-Stift begonnen hat. Über 200 Menschen beteiligten sich an der Aktion mit ihren Lebensgeschichten und Beiträgen, darunter auch viele Spender. Auch externe Partner, Dienstleister und Lieferanten beteiligten sich an der Spendenaktion.

Weiterführende Informationen
Aufbau des Gesundheitszentrums in Tansania

In einer der ärmsten Regionen Ostafrikas bauen die Schwestern von der heiligen Elisabeth, die im Jahr 1895 auch das St. Joseph-Stift gegründet haben, seit 2011 unter Leitung von Schwester M. Chiara Lipinski das „San Pio Health Centre Maganzo“ auf. 2.300 kinderreiche Familien leben dort vom wenig ertragreichen Ackerbau in großer Armut. „Der Hunger ist groß, Wasser und Strom gibt es nicht und der Gesundheitszustand vieler Kinder wie Erwachsener ist erschreckend schlecht“, schreibt Schwester M. Chiara Lipinski in einem Brief. Durch Spenden konnte dort schon einiges bewegt werden. Seit 2013 ist eine Notfallambulanz in Betrieb und leistet medizinische Grundversorgung für die Dorfbewohner.


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PM: Spendenübergabe: 26.500 Euro für Geburtsstation in Tansania
Janosch Paul war das 1000. Baby

Babyboom setzt sich im St. Joseph-Stift mit 1.600 Kindern auch im Jahr 2015 fort

Dresden, 06.01.2016. Im zurückliegenden Jahr kamen im St. Joseph-Stift, das  2015 selbst seinen 120. Geburtstag feierte, genau 1.600 Kinder auf die Welt. Das sind erstaunliche 126 Neugeborene mehr als noch im Vorjahr (1.474 Kinder). Ein absoluter Rekord. Zuletzt konnte 1981 eine ähnlich hohe Geburtenzahl verzeichnet werden. Bei 1.599 Geburten machte ein Zwillingspärchen die Punktlandung mit genau 1.600 Neugeborenen perfekt. Dabei hatten in diesem Jahr die Mädchen die Nase vorn: Es erblickten 812 Mädchen (Vorjahr 733) und 788 Jungen (Vorjahr 741) das Licht der Welt. Insgesamt 215 Sonntagskinder konnten gezählt werden.

Jede Geburt ist ein kleines Wunder, dem es einen Namen zu geben gilt. Drei Mal wurde dabei der Name Joseph gewählt, der Namenspatron des Krankenhauses. Bei den beliebtesten Vornamen rangieren im St. Joseph-Stift bei den Jungen Paul, Emil und Anton, bei den Mädchen Johanna, Emma und Charlotte auf den vorderen Plätzen. Der Name Mia, der deutschlandweit auf Platz eins steht, landet im St. Joseph-Stift nur auf Platz 7 in der Beliebtheitsskala.

Die geburtenreichsten Monate waren der Juli und der August mit jeweils 154 und 166 Geburten.

Informationsabende
Jeden ersten und dritten Dienstag im Monat von 19 Uhr bis 20.30 Uhr findet ein Informationsabend rund um die Geburt im St. Joseph-Stift statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Babyfreundliche Geburtsklinik
Seit 2011 gehört das Krankenhaus St. Joseph-Stift zu den von der WHO/UNICEF-Initiative ausgezeichneten Krankenhäusern in Deutschland und wurde als erste Klinik in Dresden als „Babyfreundliche Geburtsklinik“ zertifiziert.

Babyfreundlich zu sein, bedeutet für Hebammen, Schwestern und Ärzte Engagement mit dem Herzen. Das Zertifikat steht für eine zeitgemäße Form der geburtshilflichen Betreuung. Die Bedürfnisse der Eltern und
des Neugeborenen stehen im Mittelpunkt. Stillen als optimale und natürliche Form der Ernährung und die Eltern-Kind-Bindung (Bonding) sind dabei ganz besonders wichtig


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PM: Erneuter Geburtenrekord mit 126 Kindern mehr als im Vorjahr

Vom 50-Betten-Haus zur modernen Gesundheitseinrichtung / Krankenhaus feiert Jubiläum

Dresden, 21.09.2015. 120 Jahre und kein bisschen alt, so präsentiert sich das Krankenhaus St. Joseph-Stift, das in diesem Jahr ein stattliches Jubiläum feiert. Gegründet von den katholischen Schwestern von der heiligen Elisabeth, wurde das Krankenhaus am 27. September 1895 mit damals nur 50 Krankenbetten eingeweiht. Acht Ordensschwestern waren es damals, die Kranke pflegten und mit ihrem unermüdlichen Tun, den Grundstein legten für das rasche Aufblühen und den guten Ruf des Hauses. Heute (21.09.) wird der erfolgreiche Weg des Krankenhauses mit einem Festakt gewürdigt. Das St. Joseph-Stift ist von Beginn an im Herzen der Stadt fester Bestandteil der medizinischen Gesundheitsversorgung und aus Dresden nicht mehr wegzudenken.

In den zurückliegenden Jahren hat sich viel verändert: Das Krankenhaus ist gewachsen, Diagnostik- und Therapieangebote wurde erweitert und Versorgungsschwerpunkte etabliert. Eins ist damals wie heute gleich geblieben: der gute Ruf des Hauses. Heute, 120 Jahre nach Gründung, tragen über 750 Mitarbeiter dafür Sorge, dass im St. Joseph-Stift jährlich über 36.000 Patienten  versorgt werden. Geschäftsführer Peter Pfeiffer: „Die christliche Tradition, die menschliche Zuwendung, für die Sorgen und Nöte unserer Patienten ein offenes Ohr zu haben, das sind die Grundsätze an denen wir unsere tägliche Arbeit ausrichten. Für uns zählt der Mensch in allem was wir tun. Das gilt für den Umgang mit Patienten genauso wie für das tägliche Miteinander unserer Mitarbeiter. Wir sind überzeugt, dass es diese achtsame Atmosphäre ist, warum uns Patienten jeden Tag ihr Vertrauen schenken.“ Das kommt bei den Patienten gut an. In Umfragen zur Patientenzufriedenheit, zum Beispiel durch die Techniker Krankenkasse, die AOK, die Barmer GEK, der Weissen Liste und der Sächsischen Zeitung zählt das St. Joseph-Stift mit Bestnoten stets zu den Spitzenreitern in Dresden, Sachsen und sogar deutschlandweit.Auch baulich hat sich einiges getan. Im Karree an Wintergartenstraße befinden sich heute alle Gebäude und die Ausstattung auf einem modernen Niveau. Seit der Wende wurden dafür 52 Millionen Euro in Baumaßnahmen investiert, davon 32 Millionen Euro Fördermittel. Mit dem Bau des Westflügels, der Spatenstich erfolgte im Juni dieses Jahres, entsteht in zweieinhalbjähriger Bauzeit ein völlig neuer Gebäudeteil. Der Westflügel beherbergt zukünftig im Erdgeschoss eine Zentralambulanz und eine Station für Altersmedizin. Die spezialisierte Versorgung älterer Patienten bleibt ein zukunftsweisender Schwerpunkt im St. Joseph-Stift. Dazu soll die stationäre Behandlung durch ambulante und tagesklinische Angebote ergänzt werden.

Das St. Joseph-Stift verfügt als Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung derzeit über 240 Betten in den Fachrichtungen Innere Medizin, Onkologie, Palliativmedizin, Chirurgie, Orthopädie, Gynäkologie und Geburtshilfe sowie Anästhesie und Intensivmedizin. Seit Oktober 2012 gehört auch die Altersmedizin (Geriatrie) zum Leistungsspektrum des Hauses. Ärztlicher Direktor Dr. med. Reinhard Goerl: „Werdendes Leben – rund 1.500 Neugeborene erblicken jährlich im St. Joseph-Stift das Licht der Welt – ist bei uns genauso in guten Händen, wie Sterbende, die auf unserer Palliativstation betreut werden. Wir begleiten Menschen in allen Phasen des Lebens. Die Fürsorge für Schwerstkranke und Sterbende ist uns als christliches Krankenhaus ein wichtiges Anliegen. Die Etablierung eines stationären Hospizes im St. Joseph-Stift gehört deshalb zu den Aufgaben der nächsten Jahre.“

Als überregional anerkanntes Zentrum für Palliativmedizin (Palliativstation, onkologische Tagesklinik, spezialisierte ambulante Palliativversorgung, Palliativakademie) setzt das Haus bereits seit Jahren bundesweit Maßstäbe bei Versorgung von unheilbar Erkrankten. Auch die Gründung und Etablierung fachübergreifender Zentren (Darmkrebszentrum, Brustzentrum, Netzwerk Beckenboden, Kompetenzzentrum für Schilddrüsen- und Nebenschilddrüsenchirurgie)  gehört ebenso zur Entwicklung der letzten Jahre und gewährleistet eine exzellente diagnostische und therapeutische Expertise sowie systematische Qualitätssicherung. Neben einer engen interdisziplinären Zusammenarbeit erfahrener Ärzte im Haus ist zudem eine hohe Vernetzung mit niedergelassenen Ärzten prägend.

Zum Versorgungsstandort St. Joseph-Stift gehört heute weit mehr als nur das Krankenhaus. Zahlreiche Arztpraxen und medizinischen Einrichtungen ergänzen das Angebot. Ein Bildungszentrum (Eröffnung Herbst 2015) bündelt die Aus- und Weiterbildungsangebote der Akademie für Palliativmedizin und Hospizarbeit und der Medizinischen Berufsfachschule für Gesundheits- und Krankenpflege. Jährlich werden mehr als 150.000 Patienten am Standort medizinisch und pflegerisch versorgt.

Das 120-jährige Jubiläum wird in dieser Woche mit Weggefährten, Freunden und Mitarbeitern gefeiert. Die erfolgreiche Entwicklung des Krankenhauses wird besonders am Montag (21.09.) mit einem Festakt gewürdigt. Grußworte sind unter anderem von Staatsministerin Barbara Klepsch (Sächsisches Ministerium für Soziales und Verbraucherschutz), Schwester M. Dominika Kinder (Provinzoberin Schwestern von der heiligen Elisabeth, Berlin) sowie Dr. Sven U. Langner (Geschäftsführer Elisabeth Vinzenz Verbund (Träger)) vorgesehen. Im Rahmen der Kampagne „Geboren im St. Joseph-Stift“ feiert das Krankenhaus gemeinsam mit allen Dresdnern seit März. Bisher haben sich 180 Menschen beteiligt.

Zur Geschichte des Krankenhauses

Die Geschichte des St. Joseph-Stiftes beginnt bereits 1860. Damals wurden mangels Pflegekräften vier Schwestern des Elisabeth-Ordens nach Dresden gerufen, um die Pflege im „Königliche Krankenstift“ in der Friedrichstraße 50 zu übernehmen. In den folgenden Jahren wirkten die Schwestern an verschiedenen Orten der Stadt in der Krankenpflege und verrichteten pflegerische Dienste auch während des Deutsch-Österreichischen Krieges (1866) und des Deutsch-Französischen Krieges (1870/17) in Kriegslazeretten. Die Schwestern wurden für ihren Einsatz von der Bevölkerung hoch geschätzt. Im Jahr 1882 nahmen sie ein neues Haus für ambulante Krankenpflege mit einer kleinen Privatklinik in der Käufferstraße 2 (am Queckbrunnen) in Betrieb bis im Jahre 1894 das Grundstück an der Wintergartenstraße 17 erworben werden konnte. Möglich wurde dies durch eine großzügige Spende einer Patientin in Höhe von 30.000 Mark. Dort wurde im September 1895 das Krankenhaus St. Joseph-Stift mit 50 Betten und zwei Operationssälen, Schwestern- und Arztzimmern, den erforderlichen Wirtschafträumen und einer Kapelle eingeweiht. Als Namenspatron des neuen Krankenhauses wählten die Schwestern den heiligen Joseph, als Sinnbild für christliche Nächstenliebe und dem Dienst am Kranken. Durch Erwerb benachbarter Grundstücke konnte 1932 das vergrößerte Krankenhaus mit 120 Betten eingeweiht werden. Die furchtbare Bombardierung Dresdens am 13. Februar 1945 zerstörte auch das St. Joseph-Stift. Nur vier unter der Erde liegende Räume blieben erhalten, in denen die Schwestern in einer Stadt aus Schutt und Asche unter schwierigsten Umständen weiter praktizierten. Nach raschem Wiederaufbau konnten 1947 bereits wieder bis zu 60 Kranke aufgenommen werden. 1964 war der Wiederaufbau des gesamten Krankenhauses mit 177 Betten zunächst abgeschlossen. In den achtziger Jahren entstand ein neuer Krankenhaustrakt. Die Kapazität wuchs damit auf 205 Betten. 30 Ordensschwestern verrichteten ihren Dienst gemeinsam mit 190 Angestellten.

Die Schwestern von der heiligen Elisabeth haben nach wie vor ihren Sitz in unmittelbarer Nähe zum Krankenhaus und sind fest in das Krankenhausleben integriert. Sie begleiten und unterstützen das Krankenhaus durch haupt- und ehrenamtliche Dienste sowie im täglichen Gebet. Zu ihren Tätigkeiten zählt zudem der Elisabeth-Tisch, welcher sich im Untergeschoss des Schwesternhauses befindet. Obdachlose und sozial Schwache erhalten hier für ein geringes Entgelt Mittagessen und Getränke. Doch auch mit einem offenen Ohr, Trost und Zuspruch können die Schwestern hier helfen.

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PM: 120 Jahre St. Joseph-Stift
Janosch Paul mit Mutter Nadine

1000. Geburt zwei Wochen früher als im Vorjahr im St. Joseph-Stift

Dresden, 25.08.2015. 15 Tage früher als im Vorjahr erblickte am Sonntag (23.08.) das 1000. Baby, der kleine Janosch Paul, das Licht der Welt im Krankenhaus St. Joseph-Stift. In den frühen Morgenstunden um 4:31 Uhr konnte Mutter Nadine Zinke ihr zweites Kind glücklich in die Arme schließen. Mit 4.000 Gramm und 53 Zentimetern ist Janosch Paul kerngesund und das 131. Sonntagskind in diesem Jahr.

Insgesamt wurden in diesem Jahr bereits 478 Jungen und 522 Mädchen geboren. Das sind rekordverdächtige 77 Neugeborene mehr als am selben Tag des Vorjahres. Jedes Jahr beginnen viele Babys ihre individuelle Lebensreise im St. Joseph-Stift, das in diesem Jahr selbst seinen 120. Geburtstag feiert. Mit der Kampagne „Geboren im St. Joseph-Stift“ geht das Krankenhaus im Jubiläumsjahr auf die Suche nach diesen Menschen und ihren Lebensgeschichten.

Dass Janosch Paul im St. Joseph-Stift geboren wird, war für die Grundschullehrerin aus Dresden und ihren Mann Thomas eine ganz bewusste Entscheidung. Nadine Zinke wurde selbst vor 29 Jahre im St. Joseph-Stift geboren. Deshalb stand für sie immer fest, dass auch ihre Kinder im Krankenhaus auf der Wintergartenstraße zur Welt kommen sollen. Janosch Paul ist bereits das zweite Kind der Dresdner Familie. Auch Benno kam vor vier Jahren im St. Joseph-Stift zur Welt und freut sich über das kleine Brüderchen. Vor allem die entspannte, ruhige Atmosphäre und die persönliche Betreuung machten beide Geburten für die Eltern zu einem besonderen Erlebnis. Anlässlich der 1000. Geburt gratulierte das Krankenhaus mit einem Blumenstrauß und einem Fotogutschein.

Im St. Joseph-Stift kamen im letzten Jahr 1.474 Kinder zur Welt. Das Krankenhaus St. Joseph-Stift ist seit 2011 als erstes Krankenhaus in Dresden als „Babyfreundliche Geburtsklinik“ (WHO/UNICEF) zertifiziert.

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PM: Janosch Paul ist das 1000. Baby
Kailin Yuan mit ihrer Mutter und ihrem kleinen Bruder

Rund 100 Teilnehmer beteiligten sich in den ersten vier Monaten / Geburtstagstafel im November geplant

Dresden, 29.07.2015. Das Jahr 2015 steht im Krankenhaus St. Joseph-Stift ganz im Zeichen des 120jährigen Jubiläums. Die Kampagne „Geboren im St. Joseph-Stift“ geht auf die Suche nach den Menschen und deren Lebensgeschichten, die in all den zurückliegenden Jahren im St. Joseph-Stift das Licht der Welt erblickten. Gestartet wurde die Kampagne im März, zum Fest des heiligen Joseph, dem Namenspatron des Krankenhauses. Die außergewöhnliche Aktion trifft bei den Dresdnern und darüber hinaus auf großes Interesse. In den ersten vier Monaten beteiligten sich rund 100 Menschen, darunter im St. Joseph-Stift Geborene, deren Angehörige, Eltern und Geschwister. Sie berichten von rund 200 Joseph-Stift-Kindern - das jüngste gerade einmal zwei, das älteste über 80 Jahre alt. Am weitesten hinaus in die Welt hat es bisher die heute 14jährige Kailin Yuan getragen. Sie wurde im Juli 2001 im St. Joseph-Stift geboren. Heute lebt sie mit ihren Eltern und einem kleineren Bruder im gut 10.500 Kilometer entfernten Hangzhou in China. Ihr Vater arbeitete damals als Physiker im Max-Planck-Institut in Dresden.

Als Abschluss der Jubiläumskampagne plant das St. Joseph-Stift nun im November eine gemeinsame Geburtstagstafel mit großen und kleinen Joseph-Stift-Kindern, die sich bis dahin an der Aktion beteiligt haben und mindestens eines gemeinsam haben: Sie alle wurden im St. Joseph-Stift geboren.

Peter Pfeiffer, Geschäftsführer des Krankenhauses, ist beeindruckt von der großen Resonanz und hofft auf noch mehr Teilnehmer: „Die Vielfalt der oft sehr persönlichen Erzählungen und Glückwünsche ist bewegend. Das St. Joseph-Stift gehört nicht nur als Geburtsort zum Leben vieler. Die Menschen fühlen sich mit uns verbunden, nicht wenige kehren später zurück für Operationen und Behandlungen. Bis zum Abschluss der Kampagne Ende des Jahres hoffe ich auf noch viele weitere Geschichten. Jedes Gesicht macht unsere Chronik bunt.“

Unter www.geboren-im-josephstift.de finden sich alle bisherigen Einträge. Mitmachen kann jeder auf www.geboren-im-josephstift.de und seine Geschichte und Foto hochladen. Außerdem können Beiträge auch per Post eingesendet werden an: St. Joseph-Stift, Öffentlichkeitsarbeit, Wintergartenstr. 15/17, 01307 Dresden.

Die Jubiläumskampagne „Geboren im St. Joseph-Stift
Das Dresdner Krankenhaus St. Joseph-Stift feiert in diesem Jahr sein 120jähriges Bestehen.1895 von den Schwestern von der heiligen


Elisabeth gegründet betreut es seither Menschen in allen Phasen des Lebens. Und jedes Jahr beginnen viele Menschen ihre persönliche
Lebensreise im Krankenhaus auf der Wintergartenstraße: Geburtsort St. Joseph-Stift. Mit der Jubiläumskampagne „Geboren im St. Joseph-Stift“ geht das Krankenhaus im Jubiläumsjahr auf die Suche nach genau diesen Menschen und deren (Lebens-) Geschichten. Mit einer Spendenaktion soll außerdem der Aufbau eines Gesundheitszentrums mit Geburtenstation in Tansania unterstützt werden. Mehr erfahren Sie unter: www.geboren-im-josephstift.de.

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PM: „Geboren im St. Joseph-Stift“ mit großer Resonanz

Dresden, 06.07.2015. Seit Ende Juni wird im Krankenhaus St. Joseph-Stift Dresden die Zentrale Sterilgutaufbereitung grundlegend neu strukturiert und technisch auf den neuesten Stand gebracht. Die Modernisierung des 2003 in Betrieb genommenen Funktionsbereichs ist dringend notwendig. Damit kann zukünftig die Aufbereitung von OP-Instrumenten und Medizinprodukten auch bei gestiegenen Patientenzahlen weiterhin zuverlässig gewährleistet werden. Zur Überbrückung der Bauzeit von voraussichtlich neun Wochen hat das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden temporär die Sterilgutversorgung für das St. Joseph-Stift übernommen.

Alle Reinigungs-, Desinfektions-, und Sterilisationsleistungen für OP-Instrumente und Stationsware werden nun zwischenzeitlich im Universitätsklinikum durchgeführt. Zwischen beiden Häusern wurde ein Kurierdienst eingerichtet, der mehrmals täglich den Hin- und Rücktransport des Instrumentariums übernimmt. Während dieser Zeit ist das Fachpersonal des St. Joseph-Stifts im Universitätsklinikum eingesetzt und schafft damit die notwendigen personellen Ressourcen.

Peter Pfeiffer, Geschäftsführer im St. Joseph-Stift, lobt die gute Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum: "Die aktuelle Kooperation ist ein weiteres erfreuliches Beispiel für eine funktionierende medizinische Versorgung, bei der sich Krankenhäuser als Teil eines umfassenden Versorgungsnetzwerkes in der Region verstehen. Wir sind dankbar, im Universitätsklinikum einen jederzeit verlässlichen Partner zu haben. Nur so können wir während der Umbauzeit unsere Patienten ohne Einschränkung weiter behandeln."

Das St. Joseph-Stift und das Universitätsklinikum verbindet eine langjährige und enge Zusammenarbeit auf verschiedenen Gebieten. So steht der Leiter des Zentralbereiches Krankenhaushygiene/ Umweltschutz des Universitätsklinikums, Herr Prof. Dr. Lutz Jatzwauk, bereits seit vielen Jahren dem St. Joseph-Stift bei Fragen des Hygienemanagements beratend zur Seite. Da Prof. Jatzwauk gleichzeitig die Sterilgutversorgung des Universitätsklinikums leitet, lag es nah, die temporäre Versorgung gemeinsam zu organisieren.


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PM: Umbau und Modernisierung der Sterilgutaufbereitung im St. Joseph-Stift

Netzwerk Beckenboden informiert über Blasenschwäche, Darminkontinenz und Beckenbodensenkung anlässlich der Weltkontinenzwoche

Dresden, 19.06.2015. Erkrankungen des Beckenbodens sind ein absolutes Tabuthema. Kaum einer der betroffenen Menschen spricht über Blasenschwäche, Darminkontinenz oder Beckenbodensenkung. Viele bleiben mit diesem Problem allein, ziehen sich aus dem aktiven Leben zurück.  Dabei ist es wichtig, sich möglichst frühzeitig zu informieren und Rat zu suchen.

Erfahrene Ärzte aus dem Netzwerk Beckenboden am Krankenhaus St. Joseph-Stift informieren am Mittwoch, 24. Juni 2015 von 16 bis 18 Uhr  im Tagungszentrum Clara-Wolff-Haus (Canalettostr. 13) über Ursachen, Formen, Diagnostik und Therapie von Beckenbodenerkrankungen. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Eine Expertenrunde aus Gynäkologen, Urologen, Chirurgen und Radiologen verdeutlicht mit Fallbeispielen wie Beckenbodenerkankungen entstehen und welche Behandlungsmöglichkeiten bestehen. Kurzvorträge zum Einsatz und Ablauf diagnostischer Verfahren wie Blasenfunktionsprüfung und Blasenspiegelung, Untersuchung des Enddarmes sowie Röntgenuntersuchung des Beckenbodens wollen mögliche Ängste abbauen.

Netzwerk Beckenboden
Im Netzwerk Beckenboden sind Fachärzte für Gynäkologie, Urologie, Chirurgie und Radiologie aus dem St. Joseph-Stift und aus Arztpraxen vereinigt. Für die betroffenen Patienten bedeutet dies kurze Wege zwischen den Fachdisziplinen und eine optimale Betreuung im Netzwerk.

Die Weltkontinenzwoche findet unter der Schirmherrschaft der Deutschen Kontinenz Gesellschaft statt. Die Weltkontinenzwoche findet in diesem Jahr bereits das siebte Mal statt.


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PM: Patiententag Inkontinenz und Beckenboden am 24. Juni 2015
Peter Pfeiffer (Geschäftsführer) mit Barbara Klepsch (Sächsische Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz)

Zukunftsweisender Ausbau des Schwerpunktes Akutgeriatrie im St. Joseph-Stift für Dresden / Erster Spatenstich gemeinsam mit Staatsministerin Barbara Klepsch

Dresden, 08.06.2015. Heute (08.06.) nahm der Geschäftsführer des Dresdner Krankenhauses St. Joseph-Stift, Peter Pfeiffer, gemeinsam mit Barbara Klepsch, Sächsische Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz mit dem ersten Spatenstich symbolisch die Bauarbeiten für den Bau des neuen Westflügels im St. Joseph-Stift auf. In rund zweieinhalb Jahren Bauzeit entsteht der moderne, zweigeschossige Bau an der Westseite des Krankenhausgeländes an der Georg-Nerlich-Straße für rund 12,5 Millionen Euro. Das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz (SMS) fördert das Vorhaben mit 5,2 Millionen Euro. Im neuen Gebäude sind zukünftig eine geriatrische Station für die spezialisierte altersmedizinische Versorgung von Hochbetagten und eine klinikübergreifende Zentralambulanz untergebracht.

„Der Bau des Westflügels ist für die medizinische Versorgung in Dresden zukunftsweisend. Mit einer an alle Erfordernisse angepassten akutgeriatrischen Station sind wir bestens für die Betreuung älterer Patienten ausgestattet. Altersmedizin ist und wird zukünftig ein wichtiger Schwerpunkt im St. Joseph-Stift, “ unterstreicht Peter Pfeiffer, Geschäftsführer des Krankenhauses.
„Wir freuen uns, mit Unterstützung des Sächsischen Sozialministeriums diesen wichtigen Schritt in unserem 120. Jahr des Bestehens gehen zu können.“

„Die Gesundheitsversorgung muss sich auf die komplexen Bedürfnisse einer steigenden Zahl alter Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen einstellen. Dafür braucht es ganzheitliche Versorgungsangebote. Mit dem Neubau erhält die Altersmedizin am St. Joseph-Stift in Dresden eine moderne und zukunftsweisende akutgeriatrische Station“, sagte Staatsministerin Barbara Klepsch beim heutigen Spatenstich.

Denn der geriatrische Versorgungsbedarf in Dresden steigt in den kommenden Jahren erheblich. Die 5. Regionalisierte Bevölkerungsprognose geht davon aus, dass während die Bevölkerung im Erwerbsalter schrumpft und altert, die Zahl der 60-jährigen und Älteren um 13 Prozent auf voraussichtlich 165.000 steigt. Am stärksten wird diese Entwicklung bei den sehr alten Menschen (80 und älter) sichtbar. Deren Zahl wird sich um mehr als die Hälfte erhöhen.

Seit Oktober 2012 ist am St. Joseph-Stift bereits eine Station für Akutgeriatrie etabliert, die jährlich knapp 400 Patienten (in der Regel 70 Jahre und älter) betreut. Die neue geriatrische Station im Westflügel entsteht in den kommenden Jahren als Teilersatzneubau, da die Betriebserlaubnis für das jetzige Gebäude ausläuft. Die neue Station entsteht im ersten Obergeschoss des Westflügels auf einer Fläche von rund 1.200 m² mit 26 Betten in 10 Zweibett-Zimmern und 6 Einbett-Zimmern. Die Station ist in der Fläche deutlich größer als eine Normalstation. Grund dafür sind der höhere Betreuungs- und Therapiebedarf der betagten Patienten. Die Station verfügt im Ober- und Erdgeschoss über einen eigenen, umfangreichen Therapiebereich unter anderem für Physio- und Ergotherapie. Ziel bei der Behandlung geriatrischer Patienten ist neben der Überwindung einer akuten Erkrankungssituation der Erhalt der Selbsthilfefähigkeit und Lebensqualität der Patienten.

Im Erdgeschoss des Westflügels wird eine Zentralambulanz in Betrieb genommen. Dort sind in Zukunft alle ambulanten Sprechstunden des Krankenhauses zentral gebündelt. Für Patienten entfallen damit lange Wege durch das Krankenhaus. Die Konzentration aller Sprechstunden an einem Ort bietet außerdem optimale Voraussetzungen für eine fachübergreifende medizinische Zusammenarbeit. Der 720 m² große Ambulanzbereich umfasst 18 Behandlungsräume mit insgesamt 110 Plätzen im Wartebereich.

Der Westflügel entsteht an der Rückseite des Krankenhausgeländes an der Georg-Nerlich-Straße durch Überbauung des jetzigen Wirtschaftshofes. Die Anbindung an den bestehenden Funktionstrakt des Krankenhauses erfolgt nahtlos.

Seit der Wende wurde das St. Joseph-Stift in mehreren Bauabschnitten kontinuierlich baulich modernisiert und erweitert. Zuletzt erfolgte 2012 die Inbetriebnahme des vollständig sanierten Südflügels mit neuen Funktionsbereichen, Patientenzimmern und der Operativen Tagesklinik mit zwei zusätzlichen OP-Sälen. Der Neubau des Westflügels ist nunmehr der vierte Bauabschnitt seit den neunziger Jahren.

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PM: St. Joseph-Stift baut neuen Westflügel für Altersmedizin und leistungsfähige Zentralambulanz
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