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Darmkrebszentrum

Im Darmkrebszentrum am St. Joseph-Stift arbeiten erfahrene Spezialisten aus verschiedenen Fachgebieten eng in der Vorsorge, Diagnostik, Behandlung und Nachbehandlung von bösartigen Tumoren des Darmes zusammen. Diese Kooperationen und die regelmäßige fachliche Abstimmung untereinander gewährleisten unseren Patientinnen und Patienten eine optimale und speziell an die jeweilige Situation angepasste Behandlung.

Das Darmkrebszentrum ist von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) zertifiziert. Das Zertifikat bestätigt die ausgezeichnete Expertise, die Qualität sowie den großen Erfahrungsschatz bei der Behandlung von Darmkrebs.

1.003
Fälle seit Erstzertifzierung (Stand 2021)
99 %
Patientenzufriedenheit (Befragung 2021)

Zentrum aus gutem Grund

Wir verstehen uns als interdisziplinäres Netzwerk sowohl in organisatorischer als auch in fachlicher Hinsicht. Deswegen arbeiten wir Hand in Hand mit niedergelassenen Gastroenterologen, Onkologen und hausärztlichen Kollegen.

Außerdem pflegen wir im stationären Bereich eine enge Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Dresden, insbesondere auf den Gebieten der Strahlentherapie, Pathologie und Viszeralchirurgie sowie mit dem Zentrum für Thoraxchirurgie am Fachkrankenhaus Coswig.

Durch diesen interdisziplinären Austausch ist für jeden Betroffenen die bestmögliche individualisierte und leitliniengerechte Betreuung gesichert.

Kontakt

Für Ihre Fragen und Anliegen an unser Zentrum:

Sekretariat
Ulrike Cholt

Für die Anmeldung zur Sprechstunde kontaktieren Sie bitte die Zentralambulanz.

Sie haben einen Angehörigen, der hier stationär betreut wird:

Besuchszeiten täglich
14:30–18:00 Uhr

Station N1
EINGANG 1 | HAUPTEINGANG
1. Etage

Für einweisendes Fachpersonal:

Informationen

Unser Team

Chefarzt der Klinik für Chirurgie
Dr. med. Martin Freitag
Leitende Oberärztin
Dr. med. Astrid Flötgen
Sekretariat
Ulrike Cholt

Behandlung im Darmkrebszentrum

Jede Darmkrebserkrankung ist individuell. Wir besprechen jeden einzelnen Fall deshalb grundsätzlich in einer interdisziplinären Tumorkonferenz, um gemeinsam die beste Behandlungsstrategie für die Erkrankten zu erarbeiten. Bei der Diagnostik und Behandlung kommen unterschiedlichste Techniken zum Einsatz.

Operative Methoden

Frühe Befunde von Tumorerkrankungen des Darms können wir in den meisten Fällen endoskopisch abtragen und sanieren. Unter bestimmten Voraussetzungen ist auch eine operative Entfernung von schließmuskelnahen Tumoren am Enddarm durch den After möglich (TEM – Transanale Endoskopische Mikrochirurgie).

In einigen Fällen ist jedoch ein offen chirurgischer Eingriff unumgänglich. Bei einer solchen Sachlage bemühen wir uns um eine minimal-invasive Entfernung der befallenen Teile des Dick- und Enddarms. Erfolgsentscheidend bei der Behandlung von Tumoren ist es, diese zusammen mit den potenziell befallenen Lymphknotenregionen vollständig und radikal zu entfernen. In den meisten Fällen ist es möglich, die Darmpassage ohne Kunstafter zu rekonstruieren.

Welche Behandlungsoption die für Sie richtige ist, besprechen wir mit Ihnen ausführlich.

Entfernung von Metastasen

Wenn das Risiko der Operation dadurch nicht wesentlich erhöht wird, ist die Entfernung von Lebermetastasen parallel zum Darmeingriff möglich. Bei ungünstiger Lage oder größerer Anzahl der Metasthasen braucht es i. d. R. einen zweiten Engriff. Gegebenenfalls erfolgt dieser erst nach einer vorhergehende Behandlung. Das kann beispielsweise eine Chemotherapie sein.

Lungenmetastasen werden im spezialisierten Zentrum für Thoraxchirurgie Coswig vorgestellt und behandelt.

Unterstützende Behandlung

Um die Behandlung zu unterstützen, bieten wir am St. Joseph-Stift psychoonkologische Betreuung und Seelsorge an. Auch Ernährungsberatung, Anleitung zur Stomaversorgung und Physiotherapie gehören zu unserem Leistungsumfang. Unser Sozialdienst berät zu Anschlussheilbehandlungen (Rehabilitation) und leitet alles Organisatorische in die Wege.

Unser spezialisiertes Pflegepersonal gibt alles, um mit Ihnen ein erfolgreiches Behandlungsziel zu erreichen. Sollte eine langfristige Heilung des Tumorleidens dennoch nicht möglich sein, können wir in enger Abstimmung mit der Hausärztin oder dem Hausarzt eine ambulante Betreuung über unser Brückenteam oder die stationäre Unterbringung in unserer Klinik für Palliativmedizin organisieren.

Onkologische Pflegeberatung

Immer mittwochs bieten unsere Fachpflegeexperten eine onkologische Pflegeberatung auf der Station an. Gesprächsinhalte sind:

  • Begleitung in Vorbereitung auf anstehende Operationen
  • Assistenz bei ärztlichen Befundgesprächen, bei Chemotherapie u. a. medizinischen Eingriffen
  • Hilfe zur Selbsthilfe bei der Stomaversorgung
  • Möglichkeiten einer Portimplantation, Portnadeln legen
  • Beratung zu Therapieoptionen und deren Nebenwirkungen
  • Probleme wie Schmerz, Angst, Fatigue, Ernährung, Übelkeit und Erbrechen, Diarrhö, Gewichtsverlust und schambehaftete Themen wie Inkontinenz und Sexualität
  • Vorbereitung und Begleitung bei Verlegung auf die Palliativstation
Design-Welle
Ich möchte den Patienten in seiner individuellen Situation abholen, ihn unterstützen, begleiten, motivieren und Hoffnung geben, mit dem Ziel der Wiedergewinnung und Aufrechterhaltung der Lebensqualität im Genesungsprozess.Maria Herrmann - Fachpflegeexpertin Onkologie Stomamanagement/Wundexpertin

Rund um den Aufenthalt

Das Krankenhaus St. Joseph-Stift im Herzen von Dresden steht für medizinische Fachkompetenz und menschliche Zuwendung in freundlichem Ambiente.

In unseren Kliniken und Zentren arbeiten Experten verschiedener Fachrichtungen Hand in Hand und garantieren so die medizinisch beste Versorgung.

Mit einer Patientenzufriedenheit von durchschnittlich 95 % liegen wir dabei weit über dem bundesdeutschen Durchschnitt und an der Spitze der Dresdner Krankenhäuser.

mehr zum Aufenthalt im St. Joseph-Stift

Studien und Weiterbildungen

Wir bilden uns intern nach neuesten Leitlinien weiter.

Außerdem beteiligt sich unser Darmkrebszentrum an verschiedenen Studien, um die Darmkrebsforschung weiter voran zu treiben und Therapien für Patientinnen und Patienten zu verbessern. Mehr Informationen dazu auf unserer Klinikseite Chirurgie.